Maxdome Test Teil 1: Programmvielfalt auf Abruf

Was für eine Auswahl! Unser Test von Maxdome zeigt die Zukunft der Fernsehunterhaltung. Maxdome ist eine Onlinevideothek, bei der die Inhalte auf den PC oder mittels einer Set-Top-Box auf den Fernseher gestreamt werden. Um die eher technischen Aspekte wird es in einem zweiten Teil gehen, heute möchten wir zuvor die Inhalte vorstellen, denn selbst für den technikbegeisterten Zuschauer zählt in erster Linie, was er sich anschauen kann.
Anstatt zur Videothek zu gehen oder sich Sendungen aus dem Fernsehen mittels Videorekorder aufzuzeichnen, wählt man bei Maxdome aus derzeit schon mehr als 15.000 Programminhalten am Bildschirm aus, was man sehen möchte und wenige Sekunden später ist das Gewünschte auch schon zu sehen.
Filme, Serien, Comedy-Formate, Kinderprogramme, Sport, Dokumentationen, Musik sowie Erotikinhalte starten auf Wunsch augenblicklich. Ähnlich wie bei Anbietern von Pay-TV sind die Sendungen in Programmpakete unterteilt, wobei manche Inhalte Teil mehrerer Pakete sind. So sind Episoden der US-Serie „Nip / Tuck“ sowohl für Abonnenten des Serien- als auch des Premium-Pakets abrufbar. Hat man keines dieser beiden Pakete abonniert, kann die Folge für 1,49 € angeschaut werden.
Einzelabruf
Gegenüber dem Abo eines Pakets ist der Einzelabruf vergleichsweise teuer, doch wer – um bei unserem Beispiel zu bleiben – „Nip / Tuck“ normalerweise im herkömmlichen Fernsehen schaut, jedoch eine bestimmte Folge verpasst hat, wird es bei 1,49 € nicht am Preis scheitern lassen.
Beim Einzelabruf bleiben Inhalte für 24 Stunden nutzbar, das bedeutet, dass man sich eine Sendung innerhalb von 24 Stunden mehrmals anschauen kann, danach aber nicht mehr. Dieser Einschränkung unterliegt man als Abonnent eines Pakets nicht; solange das Abonnement läuft, kann man sich die Filme, Serien, Dokus etc. immer wieder anschauen.
Negativ ist jedoch, dass manche Inhalte schon nach einigen Wochen wieder aus dem Archiv verschwinden. Immerhin passiert dies nicht plötzlich, sondern diese Inhalte sind mit dem Hinweis „letzte Chance“ gekennzeichnet.
Positiv fällt die Aktualität des Filmangebots auf: Seit dem Frühling sind Spielfilme zum Teil schon zeitgleich mit der DVD-Veröffentlichung bei Maxdome abrufbar. Ähnlich frühe Starts bieten jedoch auch Videoload.de sowie die Pay per View-Kanäle bei Premiere.
Preisgestaltung
Auch bei Maxdome hat so viel Aktualität ihren Preis: 4,99 € kostet die Freischaltung für 24 Stunden. Grundsätzlich gilt bei Maxdome: Je neuer und attraktiver eine Sendung ist, desto tiefer müssen die Kunden in die Tasche greifen. Die günstigsten Inhalte sind schon für 49 Cent zu sehen.
Die Preisgestaltung von Maxdome ist übersichtlich und die Preise für die verschiedenen Abo-Pakete angemessen, für Intensivnutzer kann man sogar von einem günstigen Angebot sprechen. Übrigens ist auch ein reiner Einzelabruf möglich, ohne dass man sich über ein Abonnement bindet.
Sehr viele Inhalte auf Maxdome sind bereits auf den Sendern der ProSieben-Sat.1-Gruppe, die zusammen mit United Internet hinter dem Angebot steht, gelaufen bzw. werden dort aktuell gezeigt. Deshalb findet man bei Maxdome so viele Programmformate dieser Sender wie z. B. „Germany’s Next Topmodel“, „TV total“, „The next Uri Geller“, „Rent a Pocher“, „Richterin Barbara Salesch“, „clever!“, „Quiz Taxi“, „Hagen hilft“, „Mein neues Leben“, „Abenteuer Auto“, „Achtung, Kontrolle“ und das „K1 Magazin“.
Das gut gefüllte und für einen Monatspreis von 4,99 € günstige „Comedy Paket“ bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn damit bekommt man Zugriff auf ein stetig anwachsendes Archiv, werden hier doch zahlreiche Eigenproduktionen aus der ProSieben-Sat.1-Gruppe gezeigt, die nicht erst teuer lizensiert werden müssen und daher auf Dauer vorgehalten werden können. Das Comedy-Paket beinhaltet z. B.: „Happy Friday“, „Kookaburra“, „Elton vs. Simon”, „Pastewka”, „Kalkofes Mattscheibe”, “Switch”, “Tramitz and Friends”, “Ladykracher”, „Bullyparade“, „Stromberg“, „Was guckst Du?“, „Die Niels Ruf Show“. Prall gefüllt und mit 4,99 € als Monatspreis genauso günstig ist das „Kids Paket“, in dem vor allem Zeichentrickserien geboten werden.
Das für 9,99 € erhältliche „Serien Paket“ eignet sich vor allem für diejenigen Serienfans, die unabhängig von der Ausstrahlung im Free-TV Serien aus den Programmen Sat.1, Kabel 1 sowie ProSieben sehen möchte. Wer mehr Programm möchte oder solches, das auf diesen Sendern nicht zu sehen ist, wird als Serienfan enttäuscht. Außerdem verschwinden viele Serienfolgen nach wenigen Wochen wieder aus dem Online-Archiv.
Wer sich als Fans von Serien seinen Tagesablauf nicht vom Programmdirektor vorgeben lassen möchte und gerne auf die Werbeblöcke verzichtet, hat mit diesem Programmpaket allerdings endlich eine bequeme Alternative. Es sind zwar nicht sämtliche Serien der genannten Sender vertreten, doch die Auswahl ist schon ziemlich groß und für den Preis angemessen. Vertreten sind derzeit Serien wie „Moonlight“, „Kidnapped“, „Eli Stone“, „Highlander“, „Eine schrecklich nette Familie“, „Cold Case“, „Numb3rs“, „Falcon Crest“, „GSG 9“, „Kommissar Rex“, „Emergency Room“, „West Wing“, „Verrückt nach Dir“, „Maja,“, „Der Bulle von Tölz“ und „Verliebt in Berlin“.
An Filmen herrscht im Fernsehen an sich kein Mangel, dazu lassen sich Filme auch günstig aus der klassischen Videothek an der Ecke ausleihen. Hat man so eine Videothek tatsächlich an der nächsten Ecke, wird man damit derzeit noch die bessere Wahl haben, falls man nicht täglich Spielfilme schauen möchte. Sonst schlägt der Preis von 9,99 € für das „Movie Paket“ die Videothek bestimmt.
Für diejenigen, denen die nächste normale Videothek zu weit weg ist oder die einfach nur viele Filme schauen möchten, ist das „Movie Paket“ ein sehr interessantes Angebot. Die Auswahl ist beeindruckend groß, sich für einen Film zu entscheiden, fällt da nicht leicht.
Pay-per-view und die Alternativen
Nicht alle Filme bei Maxdome sind jedoch im „Movie Paket“ für günstige 9,99 € monatlich bereits enthalten, „Blockbuster“ kosten extra, und als „Blockbuster“ gelten eine ganze Menge Filme, vor allem natürlich die ganz neuen Streifen. Immerhin sind jeden Monat drei Gutscheine für „Blockbuster“ in diesem Abo enthalten, sodass der Preis fair kalkuliert ist.
Bei Pay-TV-Anbietern wie Premiere oder Kabel Deutschland gibt es die neuesten Spielfilme auch nur gegen Aufpreis via Pay-per-view.
Ein entscheidender Vorteil gegenüber der herkömmlichen Videothek ist bei Maxdome, dass man in die Sendungen, die in den Monatspakete enthalten sind, einfach mal reinschauen kann, mitten in den Film, wenn man das will – oder einfach mal in die ersten Minuten. Bei Nichtgefallen probiert man einfach den nächsten Film, es sind ja reichlich vorhanden und innerhalb von Sekunden verfügbar.
Neben den bereits beschriebenen Paketen gibt es bei Maxdome noch ein „Schalke-Paket“ für 3,99 € pro Monat, ein „Erotik-Paket“ (wobei Paket hier nur heißt, dass fünf Filme monatlich schon bezahlt sind, mehr nicht) für 12,99 € im Monat sowie für 19,99 € das „Premium Paket“.
Im „Premium Paket“ ist, bis auf die „Blockbuster“, alles andere enthalten– sowie noch eine ganze Reihe von sonst nur einzeln erhältlichen Programmen aus den Bereichen Sport (Serie A, Handball, Basketball, Extremsport) Dokumentationen (aus den Themenfeldern Gesellschaft, Natur, Persönlichkeiten, Reisen, Zeitgeschichte, Wissenschaft & Technik) und Musik (Musik-Dokus, Heavy Metal, Hip-Hop, Klassik, Jazz, Pop, Rock, Schlager).
Fazit erster Teil
Noch bieten die Pay-TV-Anbieter insgesamt attraktivere Programme und mehr Vielfalt. Vor allem mit TV-Serien sind die Pay-TV-Anbieter deutlich besser ausgestattet, ebenso bei beliebten Sportarten. Da hat Maxdome noch einen spürbaren Nachholbedarf. Im Bereich Spielfilme ist das Angebot von Maxdome dagegen sehr attraktiv, besonders für den Preis.
Wer auf maximale Programmvielfalt verzichten kann und kein besonderes Interesse an US-Serien hat, bekommt mit den verschiedenen Maxdome-Paketen ausgesprochen viel Programm für sein Geld. Gelangweiltes Zappen, weil „nichts läuft“, und Frust über unzählige Unterbrechungen für Werbung gehören mit Maxdome schnell der Vergangenheit an.
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am 1. September 2008 um 22:28 Uhr #
[...] ich meinen sehr ausführlichen, zweiteiligen Artikel über Maxdome hier nicht wiederholen möchte, schaut Ihr am besten direkt im Kabel-Blog, was Maxdome [...]
am 7. May 2009 um 20:32 Uhr #
[...] finanziert. Wer werbefreien Filmgenuss möchte, muss auf andere Video on Demand-Dienste wie Maxdome ausweichen, bei denen man für eine Monatsgebühr aus einem großen Filmarchiv [...]
am 9. June 2009 um 16:15 Uhr #
ich zahle seit uber 16 monate und bin 54 jahre aber wenn ich filme sehen möchte ab 18 scheine ich noch zu jung zu sein habe versucht zu tel um zu erfragen warum das nicht geht aber immer höre ich denn gleichen satz das netz ist zum tel nicht zugelassen fühle mich leicht verarscht wer kann mir eine tel geben die mann anrufen kann danke mal w.sommermann
am 18. June 2009 um 22:52 Uhr #
[...] neue Videoportale spendiert, obwohl man doch schon MyVideo.de und die Video on Demand-Plattform Maxdome [...]
am 27. July 2009 um 21:43 Uhr #
[...] Video on Demand-Portal Maxdome bietet Filme jetzt zusätzlich zum Download an. Anstatt die Inhalte nur jederzeit als Fernsehen [...]
am 3. August 2009 um 18:18 Uhr #
[...] Maxdome verfügt über ein reichhaltiges Repertoire: Ein aus über 20.000 Titeln bestehendes Angebot, dass die Sparten Spielfilm, Serien, Sport, Musik, Comedy und Dokumentationen abdeckt und dabei nicht an feste Sendezeiten gebunden ist, macht das Unternehmen zur größten Video-on-Demand-Anbieter Deutschlands . Die gewünschten Serien, Filme oder Dokumentationen können entweder im Rahmen eines Abo-Paketes (zum Beispiel Comedy-, Serien-oder Moviepaket) oder per Einzelabruf empfangen werden. [...]
am 12. August 2009 um 07:48 Uhr #
[...] Receiver (im Falle von Maxdome “Set-Top-Box” genannt) muss sowohl an den heimischen Fernseher angeschlossen als auch mit dem [...]
am 13. August 2009 um 17:03 Uhr #
[...] hatten Maxdome vor ein paar Monaten in Ruhe getestet und waren zufrieden. Die Abo-Pakete der Online-Videothek sind ihr Geld wert, die Technik [...]
am 13. August 2009 um 17:10 Uhr #
[...] Ob gratis wie die Mediathek vom NDR oder kostenpflichtig wie der Video on Demand Service Maxdome, für TV-Inhalte werden schnelle Internetzugänge via DSL oder Kabelinternet immer [...]
am 13. August 2009 um 17:13 Uhr #
[...] im Falle der Sender aus der ProSiebenSat.1-Gruppe auf das kostenpflichtige Video on Demand-Portal Maxdome [...]
am 13. August 2009 um 17:16 Uhr #
[...] Im Internet betreibt der History Channel dazu noch ein eigenes Video on Demand Portal und vertreibt Sendungen bei Videoload, Arcor sowie Maxdome . [...]
am 13. August 2009 um 17:16 Uhr #
[...] Channels sind im Einzelabruf über die Video on Demand-Angebote von Videoload, Arcor und Maxdome [...]
am 3. September 2009 um 15:53 Uhr #
[...] ist ein Anfang, aber die Onlinevideothek Maxdome scheint das Thema HD-Filme auf Abruf entschlossener zu verfolgen, wie eine [...]
am 28. September 2009 um 09:58 Uhr #
[...] Laut einem Bericht der FTD wird Kabel Deutschland in einigen großen Ballungsgebieten Kabelinternet-Anschlüsse mit bis zu 100 MBit/s anbieten. Dazu soll außerdem ein Video-on-Demand Angebot kommen. Man reagiert damit auf die VDSL Angebote der Wettbewerber Telekom und Vodafone, die mit 50 Mbit/s Bandbreite und vor allem ihrem TV-Angebot einen starken Wettbewerb zu den Kabelnetzbetreibern aufbauen, nicht zu vergessen die VOD Angebote wie Maxdome. [...]
am 7. October 2009 um 00:28 Uhr #
[...] es beispielsweise goldrichtig, dass die ProSiebenSat.1-Gruppe (gemeinsam mit 1&1) die eigene Online-Videothek Maxdome betreibt, wo es inzwischen auch Downloads gibt. Wenn der Artikel hilfreich war, setze ein [...]
am 7. October 2009 um 21:45 Uhr #
[...] ein Video-On-Demand Angebot. Ich hatte letzte Woche kurz darüber berichtet. Nach unserem Maxdome Test, der sich großer Beliebtheit erfreut stellte sich mir natürlich die Frage, welche [...]
am 18. October 2009 um 20:41 Uhr #
[...] gehört die Zukunft ganz Video on Demand Services wie Maxdome und Videoload, es ist nicht verwunderlich, dass Kabel Deutschland einen eigenen Video on Demand [...]
am 17. December 2009 um 22:39 Uhr #
[...] wer mehr möchte, kann sich das auch über das Internet über Online-Videotheken wie Maxdome besorgen, während er seine “Grundversorgung” an TV-Inhalten über DVB-T [...]
am 11. January 2010 um 16:08 Uhr #
[...] Maxdome, einem so genannten Pay-per-View- Portal, haben Interessenten im Rahmen eines kostenlosen [...]
am 28. May 2010 um 14:26 Uhr #
[...] Programmangebot schöpfen können. Mediatheken, Videoportale und Online-Videotheken wie Maxdome befriedigen die Bedürfnisse der Medienkonsumenten besser als das lineare Fernsehen. Noch [...]
am 29. June 2010 um 10:24 Uhr #
[...] neue kombinierte Set-Top-Box, mit der die Nutzung der Onlinevideothek Maxdome, das Empfangen sowie das Aufzeichnen von digitalem Fernsehen möglich ist, gibt es ab sofort [...]