Verfügbarkeitsprüfung: Kabel Deutschland | Kabel BW | Unitymedia | Telecolumbus | EWE TEL
Seit geraumer Zeit geistern Meldungen durch das Netz, das in Deutschland das analoge Kabelfernsehen 2010 abgeschaltet wird. Windige Verkäufer versuchen seit Jahren den Kunden digitale Kabelanschlüsse aufzuschwatzen mit dem Argument, das 2010 die analogen Kabelsignale abgeschaltet wird. Pläne dazu waren sicherlich bei den Kabelnetzbetreibern auch vorhanden, nur umsetzen lässt sich das nicht so schnell.
Ein Großteil der Kabelkunden in Deutschland wird sicherlich noch analog Fern sehen. Diese Kunden zum digitalen Empfang zu bewegen dürfte ein langer Prozess sein. Kunden die einen großen und flachen LCD- oder Plasma Fernseher ihr Eigen nennen, steigen eher auf digital um, als Kunden mit alten Röhren Geräten.
Erst wenn es ausreichend HDTV-Sender im Angebot gibt und die meisten Kunden keine Röhrenfernseher mehr zu Hause stehen haben ist wohl eine komplette Umstellung der Kabelnetze von analog auf digital möglich.
4 Kommentare zum Thema Analoges Fernsehen bleibt bestehen bei Kabel Deutschland
[...] Gesamtkonzept für den Analog‐Digital‐Umstieg” aus, wobei sowohl Satellit als auch Kabel als Übertragungswege berücksichtigt werden [...]
Wird analoges Fernsehen via Satellit schon 2012 abgeschaltet? | Der Kabel Blog | 15. Dezember 2009
[...] Ist dies nun eine Kostenfrage von Seite Jam FM oder der Wunsch von Kabel Deutschland, zumindest das Fernsehen soll auch 2010 analog im Kabel vorhanden [...]
Das Kabel-Ghetto wird digital, verliert Jam FM 2010 seine analogen Kabel-Hörer? | NewsMARK | 25. Dezember 2009
[...] biete die Infrastruktur ausreichend Bandbreite, um analoges und digitales Fernsehen parallel im Kabel anzubieten. Das klingt nicht danach, als ob es Kabel [...]
Digital-TV: Noch viel zu tun bis zur Analog-Abschaltung 2012 | Der Kabel Blog | 15. März 2010
Das Analogfernsehen kann schon aus wirtschaftlichen Gründen die nächsten 20 Jahre im Kabel nicht abgeschaltet werden.
Die Fernsehsender würden dann eine Menge Zuschauer verlieren, nämlich die, die in Mietwohnungen leben, deren Vermieter nicht bereit sind, Hausverstärker einbauen zu lassen, die digitales Fernsehen ermöglichen.
Die Sender verlieren Einschaltquoten und die GEZ macht Einbußen.
Nicht jeder ist in der Lage, auf DVB-T umzusteigen.
Udo | 5. Mai 2010
Jetzt kommentieren