PrimaCom: Bald 120 MBit/s in Leipzig und Chemnitz
Im Laufe des nächsten Monats möchte PrimaCom seinen Kabelkunden in Leipzig und Chemnitz Internetzugänge mit bis zu 120 MBit/s anbieten. Bis zum Jahr 2012 möchte der Kabelnetzbetreiber all seinen Kunden im Osten Deutschlands schnelles Kabelinternet anbieten können. Mit aktueller Technik können bei Bedarf Internetbandbreiten mit bis zu 300 MBit/s realisiert werden.
150.000 Haushalte in Chemnitz und Leipzig kann PrimaCom in der ersten Phase die neuen Geschwindigkeiten beim Internet über den Kabelanschluss anbieten. Schon im Herbst sollen weitere Städte folgen. "Bis 2012 werden alle PrimaCom Haushalte im Osten Deutschlands, die an unserem interaktiven Netz angeschlossen sind, die 120 Mbit/s nutzen können. Dazu sind natürlich weitere Investitionen in das Netz und Technik der PrimaCom nötig. PrimaCom verfügt über diese Mittel und wird allein in diesem Jahr die Leipziger Technikzentrale mit einem hohen Investitionsbetrag für die Zukunft aufrüsten", kündigt Michael Dorn, Sprecher der PrimaCom Geschäftsführung, an.
Der Kabelnetzbetreiber investiert in seine Netzinfrastruktur und ermöglicht damit die hohen Geschwindigkeiten bei Kabelinternet. Durch Umstellung auf den Standard EuroDocsis 3.0 werden über den Kabelanschluss Bandbreiten weit jenseits der 16 MBit/s eines DSL-Anschlusses oder der 50 MBit/s eines VDSL-Anschlusses möglich. Die 120 MBit/s im Downstream sind dabei nur der Anfang, technisch möglich sind schon deutlich höhere Internetgeschwindigkeiten.
"Mit der Einführung von EuroDocsis 3.0 werden wir unseren Anspruch - der führende Kommunikationsdienstleister im Osten Deutschlands - zu werden, einmal mehr gerecht. Außerdem können wir mit EuroDocsis 3.0 nach heutigem Stand der Technik künftig Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s erreichen und bieten daher viel Raum für große und schnelle Datenübertragungen im privaten und geschäftlichen Bereich. PrimaCom ist damit zum wiederholten Male der innovative Vorreiter im Kommunikationsbereich - vor allem in den fünf neuen Bundesländern und Berlin", betont PrimaCom-Sprecher Michael Dorn. Nach eigenen Angaben hat das Kabelunternehmen in den letzten zehn Jahren 250 Millionen Euro in die Netzmodernisierung, die Produktentwicklung sowie in die Aktualisierung seiner Server investiert.
Für Internetneukunden in Leipzig und Chemnitz ist der erste Monat mit 120 MBit/s gratis. Nach dem ersten Monat können die Kabelkunden die Option verlängern, ansonsten läuft sie automatisch aus. Eine neue Produktübersicht gibt es zwar noch nicht, aber PrimaCom-Kunden müssen nicht mehr Internetbandbreite buchen als sie benötigen, sondern können zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten wählen. Die Mindestvertragslaufzeit liegt allerdings bei 24 Monaten, man muss sich also lange binden.
Sich gleich für zwei Jahre festlegen zu müssen, macht das Angebot nicht attraktiver. Oft zahlen Internetkunden während der Mindestlaufzeit ihres Vertrags deutlich weniger als hinterher, aber ganz egal, wie die Preisstruktur bei PrimaCom genau aussehen wird: Die meisten Menschen wissen nicht, warum sie mehr Bandbreite als an einem herkömmlichen DSL-Anschluss benötigen. Wer bindet sich schon 24 Monate an ein Produkt, von dem er nicht weiß, ob er es überhaupt braucht?
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