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Triple-Play-Dienste über Satellit

Nachdem der Satellit KA-SAT im Dezember erfolgreich im Orbit stationiert wurde (wir berichteten) konnte das Digitalmagazin mit Andrew Wallace (Mitglied der Geschäftsführung) über den neuen Internet-Satelliten sprechen. Die wirtschaftliche Inbetriebnahme ist nach wie vor für Ende Mai angesetzt. Der KA-SAT bildet "den Eckpfeiler eines neuen Satelliteninfrastrukturprogramms von Eutelsat". Die Firma arbeitet aktuell an Ihrer Wettbewerbsfähigkeit, denn bis dato waren besonders die Preise der Satellitenkommunikation das größte Hindernis.

Zwei Schlüsselaufgaben des KA-SAT

Der Haupteinsatzzweck besteht darin, Breitbandzugänge in ländlichen Regionen zur Verfügung zu stellen. Außerdem möchte man Triple-Play-Dienste (TV, Internet, Telefon) anbieten. "Daher ist Triple Play sowohl für das Kerngeschäft von Eutelsat und seiner Kunden sowie für das Satellitenendkundengeschäft sehr wichtig", äußerte sich Wallace.

30 Millionen Haushalte ohne schnellen Internetzugang

In Deutschland existieren etwa 700.000 Haushalte, die keinen Zugang der 1MBit/s-Marke erhalten können. Bereits mehre Millionen Haushalte müssen sich mit einer maximalen Bandbreite von zwei MBit/s zufrieden geben. Europaweit betrifft dies etwa 30 Millionen Haushalte. Durch den Ausbau der Glasfaserzugangslösungen, wie der Highspeed-Internet-Lösungen von Kabel Deutschland, wird sich die Schere weiter auseinander bewegen. "Wir sind daher davon überzeugt, dass unsere satellitengestützten Internetdienste mit Zugangsgeschwindigkeiten bis zu zehn MBit/s im Download und bis zu vier MBit/s im Upload einen signifikanten Beitrag zum Erreichen eines deutlich besseren Verhältnisses leisten können und schnelles Internet für Haushalte ermöglicht, die ansonsten vom Zugang zu den Vorteilen der digitalen Welt abgeschnitten wären."





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