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Netzausbau durch Kabel Deutschland im Osten, Norden und Südwesten

Kabel Deutschland rüstet das eigene Netzwerk kontinuierlich auf.

In den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein können ab heute eine Reihe von Städten und umliegenden Orten Highspeed-Internet via Kabelanschluss erhalten. Kabel Deutschland kündigt einen weiteren Netzausbau an.

Vor einer Woche erst hatte Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber damit begonnen, 100-MBit/s-Internet in zahlreichen neuen Orten in Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und dem Saarland anzubieten. Jetzt kommen noch einmal etwa 82.000 Haushalte in anderen Orten hinzu.

Welche Orte profitieren vom Netzausbau?

In einigen Städten und Gemeinden werden die Bewohner erstmals Internet über den Kabelanschluss mit immerhin 32 MBit/s nutzen können, in den meisten Orten ermöglicht der Netzausbau nun 100-Mbit/s-Internet. Den bis zu 100 MBit/s im Downstream (Empfangen von Daten) stehen bis zu 6 MBit/s im Upstream (Daten senden) gegenüber. Bei 32-MBit/s-Anschlüssen beträgt die Bandbreite beim Upload bis zu 2 MBit/s.

Brandenburg:
Brieselang und Elstal: bis zu 100.000 kBit/s im Downstream

Mecklenburg-Vorpommern:
Kühlungsborn, Parchim und Wittenbeck: bis zu 100.000 kBit/s im Downstream

Niedersachsen:
Bunde, Holtland, Leer, Moormerland, Ostrhauderfehn, Rhauderfehn und Weener: bis zu 100.000 kBit/s im Downstream

Rheinland-Pfalz:
Enkenbach-Alsenborn, Kandel, Winningen und Wolfstein: bis zu 100.000 kBit/s im Downstream

Bremberg, Buch, Charlottenberg, Ettersdorf, Geilnau, Gutenacker, Hirschberg, Holzappel, Horhausen, Isselbach, Laurenburg, Miehlen, Nastätten, Oelsberg und Steinsberg: bis zu 32.000 kBit/s im Downstream

Sachsen-Anhalt:
Weißenfels: bis zu 32.000 kBit/s im Downstream

Schleswig-Holstein:
Meldorf und Wacken: bis zu 32.000 kBit/s im Downstream

1 Million zusätzliche Haushalte sollen folgen

Die "Ausbauoffensive" bei Kabel Deutschland geht weiter: Bis Ende 2012 möchte der Kabelnetzbetreiber in seinem gesamten Internet-Ausbaugebiet 100-MBit/s-Internet ermöglichen. Wer jetzt "nur" 32 MBit/s (immerhin doppelte DSL-Geschwindigkeit) erhalten kann, darf also auf mehr Bandbreite hoffen. Bis Ende März 2013 möchte das Unternehmen 90 Prozent seines Netzes für Internet- und Telefonprodukte modernisiert haben. Das entspricht 13,6 Millionen Haushalten, von denen sich zwei Millionen in ländlich geprägten Gebieten befinden.

Auf Basis des Datenübertragungsstandards DOCSIS 3.0 bietet Kabel Deutschland bislang Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s an. Technisch wären auf dieser technischen Basis jedoch schon 400-MBit/s-Anschlüsse realisierbar. Dafür gibt es bei Privatnutzern noch keinen Bedarf, aber das dürfte sich in den nächsten Jahren ändern. Mit ihren Glasfaser-Koaxialkabel-Netzen sind die Kabelnetzbetreiber für die Zukunft daher gut gerüstet.

Foto links oben: Kabel Deutschland





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