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Kategorie: DSL und VDSL


Was ist eigentlich VDSL?

21. March 2012 - 09:00 Uhr
Werbetext für Alice High Speed

VDSL (hier von o2) ist wesentlich schneller als gewöhnliches DSL - und dabei kaum teurer.

Für Anbieter gewöhnlicher DSL-Anschlüsse wird das Leben immer schwerer. Während der Bandbreitenbedarf der Nutzer ständig zunimmt und die Kabelanbieter dank ihres stetig vorangetriebenen Netzausbaus immer mehr Haushalte mit rund 100 MBit/s schnellem, preisgünstigem Hochgeschwindigkeitsinternet versorgen können, so verliert DSL mit vergleichsweise langsamen 16 MBit/s zunehmend an Attraktivität. Da ist es nur verständlich, dass leistungsstarke Alternativen zum klassischen DSL für die Anbieter und deren Kunden immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Genau hier liegt der Vorteil von VDSL. Mit aktuell bis zu 50 MBit/s bietet der DSL-Abkömmling auch dann noch genügend Übertragungsgeschwindigkeit, wenn herkömmliche DSL-Verbindungen schon lange ausgereizt wären. Obwohl für die Bereitstellung von VDSL äußerst leistungsstarke Glasfaserkabel verwendet werden, so erreichen die Datenpakete den Kunden auf den letzten Metern über die alten Kupferleitungen, die ohnehin praktisch in jedem Wohnhaus vorhanden sind. Damit können die Anbieter VDSL ohne aufwändige Arbeiten innerhalb des Wohnhauses kostengünstig bereitstellen. Doch wie unterscheidet sich VDSL von gewöhnlichem DSL beziehungsweise vom Internetzugang über das TV-Kabel?

Der Unterschied zwischen Kabel, DSL und VDSL

Kabelinternet, DSL und VDSL unterscheiden sich schlichtweg in dem Weg, auf dem die Daten den Verbraucher erreichen. So nutzen Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland, Unitymedia oder Kabel BW das TV-Kabel, um neben Fernsehen auch Internetzugänge anbieten zu können. Deren Kabelnetze werden ständig ausgebaut und könnten dank moderner Datenübertragungsstandards schon heute teilweise bis zu 400 MBit/s schnelle Internetverbindungen ermöglichen. Die tatsächlich angebotene Geschwindigkeit liegt derzeit maximal bei rund 100 MBit/s, was sich jedoch mit der steigenden Nachfrage in Zukunft ändern dürfte.

Im Gegensatz dazu basiert DSL auf den gebräuchlichen kupfernen Telefonleitungen, wie sie vielerorts seit etlichen Jahren im Boden liegen. Mit maximal 16 MBit/s sind derzeit verfügbare DSL-Tarife eindeutig langsamer als die Angebote der Kabelnetzbetreiber. Das Problem hierbei sind die Kupferleitungen, welche mit jedem Meter das Signal weiter abschwächen und somit eine schnellere Datenübertragung unmöglich machen. Hier wäre es also erforderlich, die Länge des verwendeten Kupferkabels auf ein Minimum zu beschränken.

Genau das schafft VDSL. Dieses nutzt für die Strecke bis vor das Haus oder gar bis in den Keller des Kunden schnelle Glasfaser, um nur das letzte Stück bis in die Wohnung hinein mittels Kupferkabeln zu erreichen. Der Weg, den die Daten hierbei durch das Kupferkabel zurücklegen, ist äußerst kurz, folglich wird das Signal weniger stark abgeschwächt. Damit ist VDSL wesentlich schneller als DSL, ganz ohne dass hierfür kostspielige Baumaßnahmen erforderlich wären.

Kosten und Verfügbarkeit von VDSL

Davon profitiert schließlich auch der Kunde. So gehört VDSL inzwischen zum Angebot aller großen deutschen Provider und ist an immer mehr Orten verfügbar. Besonders in Ballungsräumen stehen die Chancen auf einen solchen Anschluss recht gut. Ob VDSL auch bei euch angeboten wird, könnt ihr beispielsweise hier ermitteln.

Die Tarife, in denen VDSL angeboten wird, sind inzwischen durchaus konkurrenzfähig. So gibt es Doppelflatrates mit 50 MBit/s im Downstream bei O2 (ehemals Alice), Vodafone und 1&1 derzeit für rund 35 Euro monatlich. Die Telekom verlangt für ein ähnliches Angebot monatlich gut 10 Euro mehr. Wer maximale Geschwindigkeit sucht, der sollte zunächst die Angebote seines örtlichen Kabelnetzbetreibers mit den verfügbaren VDSL-Tarifen vergleichen. Die hohe Geschwindigkeit von VDSL lässt sich übrigens nicht nur zum Surfen nutzen. Auch HD-Fernsehen lässt sich ohne Weiteres über den schnellen Anschluss übertragen. Entsprechende IPTV-Angebote für VDSL finden sich aktuell bei der Telekom und bei Vodafone.

Bild oben links: Screenshot von O2 Online

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Internet Angebote – Viele Wege führen zum Internet

9. October 2011 - 18:56 Uhr

Eine Welt ohne Internet kann sich sicherlich fast keiner mehr Vorstellen. So werden Immobilien-Makler die bange Frage nach der Internet-Verfügbarkeit meist schon im Vorhinein recherchieren und hoffentlich beantworten können. Dennoch bleibt der Markt sehr unübersichtlich. Es gibt mehrere Möglichkeiten für einen Internetanschluss und nahezu unzählige Internetanbieter.

Kabel DSL Anbieter

Über die Variante mittels TV-Kabel berichten wir bereits seit Jahren. Die drei größten Kabelnetzbetreiber (Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia) in Deutschland versorgen fast 3 Millionen Haushalte mit Internet.

Alleine Kabel Deutschland vermeldet 1,382 Millionen Internet- und Telefonkunden. Unitymedia kommt auf 840.000 Kunden und Kabel BW beliefert immerhin noch etwa 664.000 Kunden.

DSL-Anbieter

In Deutschland gibt es 26,7 Millionen festnetzbasierte Breitbandanschlüsse. Die Anbieter von DSL-Anschlüssen ist schier unüberschaubar. Zu den bekanntesten zählen sicherlich die Deutsche Telekom, 1&1, Alice sowie Vodafone aber auch andere Unternehmen im Telekommunikationssektor möchten ein Stückchen vom Kuchen abbekommen (congstar, Tele2, o2, StarDSL, Arcor, freenet, versatel, easybell).

Die Deutsche Telekom ist mit einem Marktanteil von 45,5 Prozent (Q2 2011) unangefochtener Marktführer und beliefert 12.153.000 Kunden. Vodafone kommt "nur" auf 3,449 Millionen. Gefolgt von United Internet (1&1 und Freenet) mit 3,210 Millionen und Telefónice Germany (Alice) mit 2,620 Millionen Kunden.

Kundenzahlen der Breitband-Anbieter

Marktanteile der dt. Breitband Anbieter

Internet per UMTS

Das mobile Surfen im Internet mausert sich als echte DSL-Alternative. Mittels High-Speed-Erweiterungen (HSDPA und HSUPA) sind über UMTS 1,45 Mbit/s möglich. In Deutschland gibt es vier UMTS-Netzbetreiber (T-Mobile, O2, vodafone und eplus). Einzelne Anbieter, wie klarmobile.de, Simply, blau.de oder congstar greifen auf eines dieser Netze zurück. Man kann davon ausgehen, dass die meisten Kunden zumindest über die Möglichkeit verfügen im UMTS-Netz zu surfen.

So sieht der aktuelle (30. Juni 2011) Stand der jeweiligen Marktanteile aus:

NetzbetreiberKundenMarktanteil
E-Plus21,538 Mio19,6 %
Telefónice Germany (O2)17,748 Mio15,8 %
Deutsche Telekom34,517 Mio32,8 %
Vodafone36,706 Mio31,4 %

LTE-Anbieter

Der Mobilfunkstandard der 4. Generation soll Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s ermöglichen. Aktuell haben allerdings nur Vodafone, O2 und die Deutsche Telekom Angebote im Portfolio. Die einzelnen Provider bieten interaktive Karten der jeweiligen Funkversorgung an:

Telekom LTE-Karte

Vodafone LTE-Karte

Internet über Satellite

In wirklich ländlichen Gebieten muss man sich mit dem Internet über Satellit vertraut machen. Hierbei gibt es zwei Wege: Die reine Satellitenverbindung, wobei Hin- und Rückkanal über einen Satelliten läuft. Der größte Vorteil einer solchen Verbindung liegt in der europa- oder weltweiten Verfügbarkeit und das lediglich ein Anbieter notwendig ist. Die Übertragungsraten liegen aktuell bei bis zu 5.120 kbit/s (Downstream) und etwa 1 Mbit/s im Upstream. Bei der 1-Weg-Satellitenverbindung verläuft der Upstream über eine terrestrische Verbindung. Zu den bekanntesten Anbietern zählen wohl Irdium, Globalstar und Thuraya. SES Astra möchte mit seinem KA-SAT sogar Triple Play Angebote mittels Satellit in die Wohnung liefern.

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VDSL-Preisaktion der Telekom startet

11. July 2011 - 08:03 Uhr

Die Deutsche Telekom reagiert auf die günstigen Preise der Kabelnetzbetreiber bei besonders schnellen Internetzugängen. Ab heute ist das Komplettpaket Call & Surf Comfort IP VDSL 50 zum Aktionspreis von monatlich 39,95 Euro zu haben. Weiterlesen »

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Telekom nennt Tarife für Glasfaseranschlüsse

18. April 2011 - 07:26 Uhr

Ab Mai 2012 wird die Deutsche Telekom drei Tarife für ihre neuen Glasfaser-Internetanschlüsse anbieten. Für Downloads stehen Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s zur Verfügung, für Uploads bis zu 50 MBit/s. Weiterlesen »

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Beim Breitband-Ausbau liegen die Kabelnetzbetreiber in Europa vorn

5. April 2011 - 09:17 Uhr

Highspeed-Internet über den Kabelanschluss hat laut einer aktuellen Studie eine große Zukunft. Bald wird mehr als jeder zweite Haushalt in der Europäischen Union Kabelinternet mit mindestens 100 MBit/s nutzen können. Weiterlesen »

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FTTH: Telekom startet 2011 den Glasfaserausbau

2. March 2011 - 08:28 Uhr

Bis Ende des Jahres des Jahres möchte die Deutsche Telekom in zehn Städten Internetanschlüsse mit bis zu 1 GBit/s anbieten. Dabei setzt der Konzern auf Fibre to the Home, also Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen der Kunden. Weiterlesen »

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Zusammenarbeit von Vodafone und NetCologne bei Glasfaseranschlüssen

26. January 2011 - 14:46 Uhr

Vodafone wird bei Highspeed-Internetanschlüssen künftig unter anderem auf das Glasfasernetz von NetCologne zurückgreifen. Der Kölner Stadtnetzbetreiber und Vodafone Deutschland sind eine Kooperationsvereinbarung eingegangen. Weiterlesen »

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