Internet und Telefon über Kabel für Ueckermünde, Liepgarten, Friedland und Strasburg
12. April 2012 - 09:05 UhrJetzt können die Kabelhaushalte in Strasburg, Friedland, Liepgarten und Uckermünde einen Internet- und Telefonanschluss von Kabel Deutschland erhalten. Im Laufe des Jahres sollen im Rahmen einer Ausbauoffensive viele weitere Haushalte abseits der Ballungsräume erstmals mit Internet und Telefon über den Kabelanschluss versorgt werden.
Seit gestern sind Tausende weitere Haushalte in Ueckermünde, Friedland, Strasburg und Liepgarten technisch in der Lage, Kabelinternet und Telefonie über den Kabelanschluss zu erhalten. Dabei sind zunächst Geschwindigkeiten von bis zu 32 MBit/s im Downstream (Daten empfangen) und bis zu 2 MBit/s im Upstream (Daten senden) möglich.
32-MBit/s-Anschluss ist eine gute Wahl
Die meisten der im Ausbaugebiet von Kabel Deutschland liegenden Haushalte können zwar schon Highspeed-Anschlüsse mit 100 MBit/s erhalten, doch im Laufe des Jahres soll der Netzausbau weitergehen. Besonders in ländlichen Regionen bietet Kabelinternet als DSL-Alternative oft erstmals die Möglichkeit, ausreichend schnelle Internetverbindungen zu erhalten. Zudem stellt ein 32-MBit/s-Anschluss nicht zuletzt aufgrund des günstigen Preises für die meisten Haushalte die beste Variante im Angebot von Kabel Deutschland dar.
Das Unternehmen wirbt zwar besonders intensiv für seine 100-MBit/s-Anschlüsse und hat dafür auch eine gute Begründung: "Hohe Bandbreiten werden immer wichtiger", schreibt Kabel Deutschland in einer Pressemitteilung und argumentiert: "In den Haushalten werden zunehmend mehr internetfähige Geräte wie Laptop, Netbook, Handy oder Smartphone genutzt. Außerdem erfordern Online-Videos oder aufwändige Programm-Aktualisierungen (Software-Updates) höhere Geschwindigkeiten. Mit einem leistungsfähigen Internetzugang profitieren Nutzer von schnellen Übertragungszeiten und guter Bildqualität – auch wenn die ganze Familie parallel online ist."
Von Online-Videos abgesehen wird eine hohe Bandbreite in den meisten Fällen nur jeweils kurz benötigt - und meistens braucht man gar keinen besonders schnellen Internetzugang. Wobei gesagt werden muss: Die an herkömmlichen DSL-Anschlüssen in der Praxis erreichte Bandbreite ist dann doch in vielen Fällen zu langsam. Mit einem 32 MBit/s-Anschluss verfügt man dagegen über genügend Reserven, sodass eine gleichzeitige Nutzung im Normalfall problemlos möglich ist.
Im Tarif "Internet & Telefon 32" erhält man für 29,90 Euro pro Monat einen Internetanschluss mit bis zu 32 MBit/s im Downstream und bis zu 2 MBit/s im Upstream, dazu einen Telefonanschluss mit zwei Leitungen inklusive Sprachflatrate für Gespräche in die deutschen Festnetze. Außerdem ist ein netzbasierter Anrufbeantworter (Mailbox-Funktion) in diesem Tarif enthalten. Im ersten Jahr (bei 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit) bezahlt man im Tarif "Internet & Telefon 32" sogar nur 19,90 Euro als monatliche Grundgebühr.
Billiger ohne Sprachflatrate
Wer keine Sprachflatrate benötigt, sollte den mit 24,90 Euro (im ersten Jahr: 14,90 Euro) pro Monat billigeren Tarif "Internet & Telefon 32 flex" wählen, bei dem die Festnetz-Flatrate nur die ersten drei Monate inklusive ist. (Achtung: Man muss die Sprachflatrate rechtzeitig kündigen, ansonsten werden dafür monatlich 5 Euro berechnet.) Auf die Flatrate für Festnetztelefonate zu verzichten bietet sich besonders dann an, wenn man schon über einen eventuell vorhandenen Handyvertrag eine entsprechende Flatrate bezahlt. Eine zweite solche Sprachflat ist selten sinnvoll. Wer auf einen herkömmlichen Telefonanschluss verzichtet, um bei seinem Kabelnetzbetreiber einen Telefonanschluss zu nutzen, kann seine alte Telefonnummer im Regelfall behalten.
Bild links oben: Kabel Deutschland
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