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Kategorie: IPTV


Entertain: Telekom speist 15 zusätzliche HD-Sender ein

17. April 2012 - 08:11 Uhr

Anfang Mai kommen auf einen Schlag 15 neue HDTV-Programme auf der IPTV-Plattform der Deutschen Telekom hinzu. Neben 11 Programmen der öffentlich-rechtlichen Sender handelt es sich um glitz* HD, Sat.1 emotions HD, ProSieben FUN HD und kabel eins CLASSICS HD.

In knapp zwei Wochen endet in Deutschland die analoge Ausstrahlung von TV-Programmen über Satellit. Analoges Fernsehen benötigt sehr viel mehr Übertragungskapazität als digitales Fernsehen. Mit der Abschaltung des analogen Fernsehens Ende April können diese Übertragungskapazitäten neu genutzt werden, was die große Zahl neuer HDTV-Programme, die im Frühling starten, erklärt. Zum großen Teil handelt es sich um HD-Versionen bereits bestehender TV-Sender, aber es gehen auch einige ganz neue Programme an den Start wie beispielsweise glitz*.

Welche HD-Sender werden neu eingespeist?

Während Satellitenhaushalte neue Fernsehsender sofort sehen können, müssen Haushalte mit Kabel- oder IPTV-Empfang erst abwarten, ob diese von ihrem Anbieter eingespeist werden oder nicht. IPTV-Kunden der Deutschen Telekom können sich allerdings jetzt schon auf 15 neue HD-Sender freuen. Die meisten davon sind HD-Versionen öffentlich-rechtlicher Fernsehsender: 3sat HD, ZDFneo HD, KiKA HD, PHOENIX HD, ZDFinfo HD, ZDFkultur HD, WDR HD, NDR HD, BR Süd HD, SWR RP HD sowie SWR BW HD.

Drei der neuen HD-Sender bei Entertain gehören zu ProSiebenSat.1: ProSieben FUN HD, Sat.1 emotions HD und kabel eins CLASSICS HD. Neu ist hier nicht nur die Ausstrahlung in HD-Auflösung, denn hier wird die Gelegenheit genutzt, den bestehenden Pay-TV-Kanal Sat.1 Comedy inhaltlich neu auszurichten. Das ergibt Sinn, denn bei ProSiebenSat.1 ist schließlich ProSieben der "lustige Sender". Mit dem Start von ProSieben FUN passt Sat.1 Comedy als neues Sat.1 emotions dann besser zum SAT.1-Hauptprogramm. kabel eins CLASSICS wird inhaltlich nicht verändert, bekommt aber ebenfalls eine HD-Version. Ganz neu ist dagegen der auf ein weibliches Publikum ausgerichtete Pay-TV-Kanal glitz*, den wir hier im Blog schon vorgestellt haben.

14 der 15 neuen HD-Sender bei Entertain werden ab dem 3. Mai von der Telekom eingespeist. Einzig auf glitz* HD müssen die IPTV-Kunden der Telekom fünf Tage längert warten, weil dessen Sendebetrieb überhaupt erst am 8. Mai beginnt. Mit der Einspeisung der zusätzlichen hochauflösenden TV-Sender steigt die Zahl der HD-Sender bei Entertain auf insgesamt 45.

Kosten die neuen HD-Kanäle extra?

Die neuen öffentlich-rechtlichen HD-Sender stehen ohne Zusatzkosten allen Entertain-Kunden (die technisch zum Empfang in der Lage sind) zur Verfügung. kabel eins CLASSICS HD, Sat.1 emotions HD, ProSieben FUN HD sowie glitz* HD kommen dagegen in das Pay-TV-Paket mit dem schlichten Namen "HD", welches derzeit für 9,95 Euro abonniert werden kann - übrigens ohne lange Vertragsbindung, denn wie bei den meisten TV-Paketen der Telekom beträgt die Laufzeit hier nur mindestens einen Monat.

Bisher sind schon AXN HD, Syfy HD, TNT Serie HD, TNT Film HD, Planet HD, SPIEGEL TV WISSEN HD, Classica HD, Penthouse HD, MTV HD sowie SPORT1+ HD dabei. Wer das Paket "HD" abonniert, kann außerdem die aktuell 11 Programme des seit März erhältlichen Pakets "HD Start" empfangen: SAT.1 HD, ProSieben HD, kabel eins HD, sixx HD, N24 HD, TELE 5 HD, SPORT1 HD, VIVA HD, MTV Live HD, Nickelodeon HD und Comedy Central HD.

Foto links oben: Deutsche Telekom

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RTL NITRO – Unitymedia, Kabel BW und Entertain nicht bei KDG

4. April 2012 - 07:51 Uhr

Schon im April wird der neue Sender RTL NITRO die meisten digitalen Fernsehhaushalte erreichen. Heute wurde bekannt, dass die Kabelnetzbetreiber Unitymedia und Kabel BW den neuen RTL-Sender "ab Anfang April" einspeisen werden. Entertain-Kunden der Deutschen Telekom empfangen das neue Programm sogar schon zum Sendestart am Sonntag.

Zuerst sah es so aus, als ob der neue Free-TV-Sender RTL NITRO erst einmal ausschließlich Satellitenzuschauern vorbehalten sein würde. Seit Mittwoch wussten wir schon, dass mit NetCologne zumindest ein kleiner Kabelnetzbetreiber den neuen RTL-Sender von Anfang an einspeisen würde. Jetzt ist klar: Mit Unitymedia und Kabel BW werden ihn auch zwei der großen Kabelnetzbetreiber einspeisen. Ab welchem Tag genau RTL NITRO dort im Kabel zu sehen sein wird, ist heute zwar noch nicht bekannt. Doch wenn von "ab Anfang April" die Rede ist, dürfte es jetzt nur noch darum gehen, die technischen Voraussetzungen für die Einspeisung zu schaffen.

Wo ist der neue Sender zu empfangen?

Gruppenbild zu "The Office" (US-Version)

US-Version von The Office: V.li.: Angela (Angela Kinsey), Meredith (Kate Flannery), Michael (Steve Carell), Phyllis (Phyllis Smith) und Pam (Jenna Fischer). | Bild: RTL NITRO

Schon zum Sendestart am Sonntag ist das RTL NITRO-Programm auf der IPTV-Plattform der Telekom zu sehen. Der Sender ist dort frei zu empfangen und auf Programmplatz 72 zu finden. Fernsehzuschauer mit Satellitendirektempfang können den neuen TV-Sender mit einem digitalen Sat-Receiver über Astra 19,2° Ost auf der Frequenz 12188 MHz (horizontal) empfangen.

Erneut heißt es im Pressetext der Mediengruppe RTL Deutschland, dass eine "Empfangbarkeit in weiteren Kabelnetzen" geplant sei. Soll eine möglichst große technische Reichweite erzielt werden - was für einen Free-TV-Sender sehr viel wichtiger als für einen Pay-TV-Sender ist - fehlt hier auf jeden Fall noch Kabel Deutschland, das Haushalte in 13 Bundesländern versorgt. Allerdings sind hier die Fronten verhärtet. Marco Gassen wollte zu Qutenmeter nur soviel sagen: ""Der Sender RTL Nitro wird nicht ins Kabelnetz von Kabel Deutschland aufgenommen.“

Etwas Frisches und viel Altes im Programm

Inzwischen kann man sich auf der Website von RTL NITRO über das Programm der kommenden zwei Wochen informieren und wird dabei feststellen, dass der größte Teil mit schon oft gesendeten TV-Inhalten gefüllt wird. Der Sender schreibt zwar: "So zeigt RTL NITRO erstmalig mit 'Modern Family' einen der aktuellen US-amerikanischen Publikums-Hits im deutschen Free-TV. Zu den weiteren Highlights, die RTL NITRO präsentiert, gehören die Free-TV-Premiere der Serie 'Nurse Jackie', die Deutschland-Premiere der Bruckheimer-Serie 'Chase', die US-Version der britischen Kult-Comedy-Serie 'The Office', die spektakuläre Event-Serie 'Rom', die Real-Time-Action-Serie '24' mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle oder Spielfilmhighlights wie 'King Kong' oder 'Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen'."

Gruppenbild zur 1. Staffel der Serie Modern Family

Modern Family, 1. Staffel: (v.li.) Jay (Ed O"Neill), Manny (Rico Rodriguez), Gloria (Sofia Vergara), Luke (Nolan Gould), Claire (Julie Bowen), Alex (Ariel Winter), Phil (Ty Burrell), Haley (Sarah Hyland), Mitchell (Jesse Tyler Ferguson), Cameron (Eric Stonestreet)

Und in der Tat, das Abendprogramm des neuen RTL-Kanals kann sich sehen lassen! Tagsüber sind es aber vor allem Serien wie "Quincy", "Drei Engel für Charlie", "Knight Rider", "Simon & Simon", "Detektiv Rockford - Anruf genügt" und "Wer ist hier der Boss?", die günstig das Programm füllen. Am Wochenende bedient man sich für das Tagesprogramm bei den Eigenproduktionen aus der RTL-Gruppe und zeigt Sendungen wie  "Die Küchenchefs", "Unter Volldampf", "Das Perfekte Promi Dinner", "auto mobil", "Ab ins Beet! Die Gartensoap", "Die Autohändler", "Schneller als die Polizei erlaubt". Abgesehen davon, dass die Highlights des Abendprogramms für Serienfans eine Bereicherung darstellen, sollte man bei Kritik am Tagesprogramm bedenken: So manche alte TV-Serie hat noch viele Fans, die sich über ein Wiedersehen freuen.

Logo links oben: RTL NITRO

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Aus für Alice TV: o2 stellt sein IPTV-Angebot ein

13. March 2012 - 09:00 Uhr
Screenshot der Alice TV Online-Videothek

Screenshot der Alice TV Online-Videothek (© O2)

Die Telefónica Deutschland will die Vermarktung seines IPTV-Angebotes Alice TV einstellen. So wird Alice TV, das bisher als Zusatzoption zu den DSL-Tarifen der Marke O2 erhältlich war, nur noch bis zum 31. März bestellbar sein. Ab April wird O2 dann kein IPTV mehr Anbieten, womit das Unternehmen nach eigenen Aussagen die Konsequenzen aus den "geänderten Bedürfnissen" seiner Kunden zieht.

Für Bestandskunden, die Alice TV bereits nutzen, soll sich vorerst nichts ändern. Sowohl die Fernsehübertragung als auch die hauseigene Online-Videothek des Anbieters werden weiterhin verfügbar bleiben. Längerfristig könnten jedoch auch diese Dienste, sollte die Zahl der verbleibenden Kunden hinreichend zurückgegangen sein, abgeschaltet werden.

Telefónicas Rückzug vom IPTV-Markt

Bekannt wurde Alice vor gut zehn Jahren als Marke für die günstigen und flexibel kündbaren Tarife des damaligen Internetanbieters HanseNet. So war es auch die HanseNet, die 2006 mit Alice TV noch vor Anbietern wie Vodafone oder der Telekom hierzulande ein IPTV-Angebot auf den Markt brachte. Nachdem die Telefónica Germany vor einem Jahr HanseNet übernommen und Alice als Marke für die Internettarife von O2 eingeführt hatte, stand Alice TV fortan allen Internetkunden der Telefónica zur Verfügung.

Gebucht wurde Alice TV jedoch eher selten. Von rund 2,6 Millionen DSL-Kunden der Telefónica nutzen mit rund 83 000 nur etwas mehr als drei Prozent aller Kunden das Angebot. Verglichen mit dem Kassenschlager "Entertain" der Deutschen Telekom, welcher von rund 1,5 Millionen Kunden genutzt wird, ist Alice TV also wenig erfolgreich. Ähnlich argumentiert auch Telefónica. So begründete eine Sprecherin des Unternehmen gegenüber dem Branchendienst teltarif.de die Entscheidung zum Rückzug vom IPTV-Markt mit den "geänderten Bedürfnissen der Kunden".

Telefónica prüfe jedoch bereits die Einführung mobiler Services, die sich von jedem Endgerät aus jederzeit nutzen ließen. Damit wolle man zukünftig dem Bedürfnis der Kunden nach interaktiven Diensten besser nachkommen. Konkret handle es sich dabei um Musik-, Spiele- und Videodienste. Was solche letztlich letztlich konkret bieten sollen, ist im Vorfeld schwer abzuschätzen. Schlichtes IPTV im Stile von Alice TV wird Telefónica jedoch vermutlich kein zweites Mal einführen.

Was ändert sich für Bestandskunden von Alice TV?

Wer bereits Alice TV nutzt, hat nach Angaben der Telefónica derzeit keinen Anlass zur Sorge. So wird die Fernsehübertragung nach dem 31. März wie gehabt weiterlaufen und die Online-Videothek soll auch in Zukunft weiter gepflegt werden. Auch das Filme abrufen und Anschauen über den Browser wird weiterhin möglich sein. Für einen zügigen Wechsel zu einem anderen Anbieter gibt es also zunächst keinen dringenden Grund.

Trotz dieser Zusicherungen seitens Telefónica ist natürlich absehbar, dass Alice TV früher oder später vollends eingestellt wird. So schließe das Unternehmen die Möglichkeit nicht aus, Alice TV zu beenden, sobald genügend viele der verbleibenden Bestandskunden das IPTV-Paket gekündigt hätten. Schwierig einzuschätzen bleibt dabei die Frage, wann dieser Zeitpunkt erreicht sein wird. Länger als zwei Jahre, also die Mindestvertragslaufzeit aller in diesem Monat abgeschlossenen Verträge mit einer Vertragsbindung, wird es bis zur Abschaltung von Alice TV vermutlich nicht mehr dauern.

Wer sich ohnehin nicht länger binden will, der hat noch bis zum 31. März die Gelegenheit, Alice TV in Verbindung mit einem DSL- und Telefonanschluss ohne Mindestvertragslaufzeit zu buchen. Trotz seiner ungewissen Zukunft bietet O2 mit Alice TV im Gegensatz zu anderen deutschen IPTV-Anbietern weiterhin den Vorteil der monatlichen Kündbarkeit. So ist die Doppelflatrate Alice M mit 16.000 kbit/s schnellem DSL in Verbindung mit dem Alice TV Basic Paket für monatlich 37,89 Euro erhältlich und lockt mit flexibler Kündbarkeit vier Wochen zum Monatsende. Der Versand, die Anschlussgebühr und die Hardwarekosten schlagen dabei einmalig mit 79,89 Euro zu Buche. Zusätzlich zum Fernsehempfang und der Online-Videothek bietet Alice TV Premium für einen Aufpreis von 4 Euro monatlich die Möglichkeit zum zeitversetzten Fernsehen sowie einen Media Recorder, der im Gegensatz zum Basic Paket auch das Aufzeichnen von Sendungen ermöglicht.

Bild oben links: O2

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HDTV bei Entertain ab März ohne VDSL

28. February 2012 - 16:28 Uhr

Bisher war ein VDSL-Anschluss erforderlich, um über die IPTV-Plattform der Telekom HD-Programme empfangen zu können. Zum 1. März soll HDTV auch mit einem Telekom-DSL-Anschluss möglich sein. Außerdem werden die HD-Kanäle von ProSiebenSat.1 eingespeist.

Kunden des IPTV-Angebots Entertain der Deutschen Telekom kamen bislang nur in den Genuss hochauflösender Fernsehprogramme, wenn sie über einen VDSL-Anschluss verfügten. Es ist zwar sehr zu empfehlen, für IPTV von DSL zu VDSL umsteigen, doch dazu muss VDSL am Wohnort erst einmal grundsätzlich zur Verfügung stehen.

Am Media-Receiver auf HDTV umstellen

Ab dem 1. März kann HDTV bei Entertain nun doch ohne VDSL genutzt werden. Darüber informierte der Konzern heute auf seiner Facebook Page facebook.com/telekomentertain. Um auf HD-Empfang umzustellen muss am Media-Receiver im Hauptmenü unter "Einstellungen" auf "HD-Kanäle ein/aus" geklickt werden. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass man dann nicht mehr fernsehen kann, während gerade eine andere Sendung aufgezeichnet wird bzw. nicht mehr zwei Sendungen gleichzeitig aufgezeichnet werden können.

Die anfallenden Datenmengen sind laut Telekom dann zu groß für einen herkömmlichen DSL-Anschluss. Man legt sich durch die Aktivierung des HDTV-Empfangs allerdings nicht auf Dauer fest. Man kann diese Einstellung jederzeit wieder rückgängig machen. Da anschließend jedoch ein Neustart des Media-Receivers erforderlich ist, wird man im Alltag nicht je nach Situation die HD-Sender aktivieren bzw. deaktivieren wollen. Dennoch ist aus Kundensicht sehr zu begrüßen, dass die VDSL-Pflicht für Entertain abgeschafft wird. Möglicherweise ist der Grund dafür die Einspeisung zusätzlicher privater HD-Sender, für die eine zusätzliche Gebühr erhoben wird. Das würde sich ja kaum lohnen, wenn es für Entertain-Kunden ohne VDSL gar nicht erhältlich wäre.

Neues TV-Paket "HD Start"

Offiziell hat die Telekom noch keine Details dazu genannt, aber wie unter anderem im Pottblog in einem Screenshot zu sehen ist, ist anscheinend ein TV-Paket namens "HD Start" ab 1. März erhältlich, das die Sender SAT.1 HD, ProSieben HD, sixx HD, kabel eins HD, SPORT1 HD, TELE 5 HD, N24 HD, MTV LIVE HD, VIVA HD, Nickelodeon HD und Comedy Central HD enthält und monatlich 4,95 Euro kostet. Die Einspeisung der ProSiebenSat.1-HD-Programme ist ein großer Schritt nach vorne. Andererseits sieht es so aus, als ob nun einige bisher ohne Zusatzkosten erhältliche HD-Kanäle wie VIVA HD nur noch gegen Bezahlung zu sehen sein sollen.

Wie bei Entertain üblich schließt man jedoch kein langfristiges Abo an, sondern hat nur eine Mindestlaufzeit von einem Monat für extra TV-Pakete. Das Bestellen und Abbestellen von TV-Paketen bei Entertain ist - das kann ich aus eigener Erfahrungen sagen - vorbildlich einfach gelöst. Bei Buchung bis zum 31. August 2012 soll "HD Start" zudem 12 Monate gratis nutzbar sein. Bislang nicht bekannt ist, ob Abonnenten des bisher schon für 9,95 Euro pro Monat erhältlichen Pakets "HD", welches reine Pay-TV-Sender enthält, zusätzlich die HDTV-Programme aus dem neuen Paket "HD Start" werden sehen können. Mit Blick auf die bisherige Tarifstruktur bei Entertain und wie die Kabelnetzbetreiber die HD-Versionen der Free-TV-Sender vermarkten, ist das allerdings sehr wahrscheinlich.

Sat.1 Comedy und kabel eins CLASSICS kommen zurück

Zum 1. März kehren außerdem die (nur in Standardauflösung sendenden) Pay-TV-Kanäle kabel eins CLASSICs und Sat.1 Comedy zu Entertain zurück, die erst im August aus dem Angebot entfernt wurden. kabel eins CLASSICS auf Programmplatz 204 wird Teil des Pakets "Film", Sat.1 Comedy auf Programmplatz 239 wird dem TV-Paket "Lifestyle" zugeordnet. Leider verrät die Telekom auf der Entertain Page bei Facebook noch nicht, ob diese Pay-TV-Sender auch im Paket "Big TV Start" enthalten sein werden.

Bild links oben: Deutsche Telekom

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TV-Streams von Zattoo bei VideoWeb

6. February 2012 - 08:15 Uhr

IPTV für jeden DSL-Anschluss möchte VideoWeb mit den Livestreams von Zattoo ermöglichen. Mit der neuen Softwareversion können Besitzer eines VideoWeb TV-Geräts über 50 Sender auf ihren Fernseher streamen.

Wer in Deutschland den Empfangsweg IPTV wählt, entscheidet sich für Vodafone TV, Entertain von der Telekom oder Alice TV von O2. Dafür benötigt man einen DSL- oder VDSL-Anschluss des jeweiligen Unternehmens. Mit der jüngsten Neuerung des TV-Portal-Spezialisten VideoWeb gibt es jetzt eine Alternative, wenngleich die Programmauswahl und Signalqualität noch hinter den Angeboten der drei IPTV-Anbieter liegt.

Basisversion von Zattoo ist kostenlos

Auf den Geräten von VideoWeb, beispielsweise der ab rund 150 Euro erhältlichen Set-Top-Box mit dem Namen VideoWeb TV, ist nach einem Update auf die neue Softwareversion 2.0 Zattoo verfügbar. Der schweizer Live-TV-Service streamt das laufende TV-Programm zahlreicher Sender. Der Streaming-Dienst ist zwar anmeldepflichtig, in der Basisversion jedoch kostenlos. Zattoo kann in mehreren europäischen Ländern genutzt werden, bietet aus lizenzrechtlichen Gründen allerdings jeweils eine unterschiedliche Programmauswahl.

So können die deutschen Programme von ProSiebenSat.1 und der RTL-Gruppe zwar in der Schweiz, nicht aber in Deutschland gesehen werden. Das ist eine erhebliche Einschränkung, aber dennoch sind hierzulande über 50 Livestreams über Zattoo zu sehen, darunter alle öffentlich-rechtlichen TV-Sender (wie Das Erste, ZDF, arte, EinsExtra, ZDFneo WDR, BR alpha...),aber auch einige kleine Privatsender wie Das Vierte, DMAX und iMusic1 sowie ausländische Programme wie CNN und Bloomberg Television. Sogar einige Pay-TV-Kanäle wie Planet, body in balance sowie auto motor und sport channel sind auf der Streamingplattform inzwischen zu finden, allerdings muss man auch hier für den Empfang extra zahlen. Diese sind zu Beginn zwar noch nicht für VideoWeb-User verfügbar, aber das soll sich später ändern.

Bessere Bildqualität der Streams im Abo

Ansonsten hat man die Wahl zwischen der Gratis-Version und der Abo-Version, mit der man eine höhere Bildqualität erhält und vor dem Umschalten zwischen den Programmen keine Werbung zeigt. Über die Werbung beim Umschalten wird die Gratis-Version nämlich finanziert.

Zattoo bei Video Web TV

Mehr als 50 TV-Livestreams auf den Fernseher holen | Grafik: VideoWeb

Niklas Brambring, COO von Zattoo, sagt: "Mit der Smart-TV-Upgrade-Lösung von VideoWeb TV erreichen wir jetzt eine weitere Kategorie von Nutzern, die unseren Live-TV-Service im Wohnzimmer auf dem großen hochauflösenden Fernsehbildschirm nutzen wollen." Niklas Brambring hebt hervor: "Mit VideoWeb haben wir einen weiteren strategischen Partner, um lineares TV auf allen relevanten Endgeräten anzubieten. Im Sinne unserer Vision 'Internet TV everywhere' ist die Erweiterung auf den attraktiven HD-TV, der sich zum multimedialen Mittelpunkt im Wohnzimmer entwickelt, die logische Konsequenz und für alle Zattoo-Nutzer und -Interessenten von hohem Wert." Wer Zattoo über VideoWeb nutzen möchte, muss über einen Internetzugang mit mindestens 2 MBit/s verfügen. Für die Zukunft plant Zattoo, über weitere Partnerschaften TV-Livestreams auf internetfähigen Fernsehern zu ermöglichen. Die Zahl der Smart TVs in Deutschland wächst schnell, wenngleich viele Käufer ihre neues Gerät überhaupt nicht mit dem Internet verbinden.

"Live-TV-Streaming per Internet auch und vor allem auf den HD-Fernseher ist die Zukunft. Sie hat bei VideoWeb heute schon begonnen, wie die Kooperation mit Zattoo verdeutlicht", so Matthias Greve, Gründer und CEO von VideoWeb, "Mit dem VideoWeb TV sind unsere Kunden im Trend und einen Schritt voraus und profitieren insbesondere von der Partnerschaft zwischen Zattoo und VideoWeb. Sie erhalten diesen entscheidenden Mehrwert mit echtem Live-TV jetzt einfach, bequem und preisgünstig, ohne dass sie sonstige Zusatzgeräte benötigen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, VideoWeb TV für unsere Kunden und Interessenten ständig attraktiver zu machen und das VideoWeb TV Portal permanent auszubauen." Mit den Geräten kann man jetzt bereits Mediatheken von TV-Sendern (darunter von ARD und ZDF) nutzen, um sich eine Fülle an Sendungen oder einzelnen Beiträgen auf Abruf anzusehen. Die Onlinevideothek Maxdome ist inzwischen ebenfalls mit ihrer App bei VideoWeb zu finden.

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Der Serienkanal FOX kommt zu Vodafone TV

11. January 2012 - 17:51 Uhr

Morgen starten drei neue Fernsehsender bei Vodafone TV: Neben dem Seriensender FOX kommen Romance TV und  der Travel Channel hinzu. Alle neuen TV-Sender sind nur in Standardauflösung zu empfangen.

Die Serienfans unter den IPTV-Kunden von Vodafone können sich freuen: Mit FOX erhalten sie einen Sender, der ausschließlich TV-Serien zeigt. Vieles, was auf diesem Pay-TV-Kanal zu sehen ist, sind Erstausstrahlungen im deutschen Fernsehen. So war im Herbst bereits die vierte Staffel der mit Preisen überhäuften Serie "Mad Men" zu sehen. Am 23. Januar wird die neue Dramedy "Shameless" mit William H. Macy in der Hauptrolle hierzulande ihre TV-Premiere haben. Wer vor dem Deutschlandstart mehr erfahren möchte, als die Trailer zeigen, kann sich auf der Website shameless.foxchannel.de über Schauspieler, Charaktere und Episoden informieren und viele Bilder ansehen.

Für Fans von US-Serien

Weitere Serien bei FOX sind beispielsweise "The Good Wife", "Entourage", "Drop Dead Diva", "American Horror Story", "The Big C", "West Wing", "Strike Back: Project Dawn", "The Listener" und "The Walking Dead". Der Schwerpunkt liegt auf aktuellen US-Produktionen, doch einige Klassiker wie "Drei Engel für Charlie" und "Simon & Simon" ergänzen die aktuellen Serien. Neben den fünf Themenabenden sind an den Wochenenden "Serienmarathons" zu sehen. An Silvester zeigte FOX die ersten drei Staffeln (!) der neuen Sitcom "Rules of Engagement" am Stück, vom frühen Abend bis in den späten Vormittag an Neujahr hinein.

Da es sich um Pay-TV handelt, ist Werbung nur zwischen den Folgen zu sehen, Unterbrecher-Werbung gibt es nicht. Die Zuschauer haben beim Ton die Wahl, ob sie die deutsche Synchronfassung oder die Originalfassung hören wollen. Zweikanalton ist übrigens im Pay-TV alles andere als selten. Erst einmal müssen die Zuschauer zwar auf die HD-Version des Senders verzichten, doch wie DWDL.de schreibt, soll die (auf manchen Plattformen schon zu empfangende) HD-Version bei Vodafone TV später folgen.

Romance TV und Travel Channel

Der zweite Neuzugang ist  Romance TV. Dort "dreht sich alles um die rauschende Gefühlswelt in Liebesbeziehungen, Familien, Freund- und Feindschaften", heißt es im Vodafone-Pressetext. "So steht der Dienstagabend regelmäßig im Zeichen der Romanautorin Rosamunde Pilcher: Ab 20:15 Uhr reisen die Romance TV-Zuschauer in einem Double Feature an die Küsten Cornwalls. Bekannte Klassiker sowie emotionale Film-Highlights aus der Traumfabrik Hollywood runden das Programm von Romance TV ab." Ebenfalls neu ab morgen dabei ist der Travel Channel, der "inspiriert, informiert und unterhält, indem er Reiseerfahrungen aus einer einzigartigen Perspektive präsentiert". Das Themenspektrum reicht von exklusiven Luxusreisen, kulinarischen Erkundungen und umweltbewusstem Reisen bis zu abenteuerlichen Rucksacktouren.

FOX, Romance TV und der Travel Channel ergänzen schon ab morgen das Programmangebot der IPTV-Kunden von Vodafone. "Mit diesem Schritt erweitern wir erneut unsere Programmvielfalt. Ob Unterhaltung, Emotionen oder Information - mit Vodafone TV bieten wir unseren Kunden ein Fernseherlebnis der Extraklasse und Programvielfalt", sagt Dhananjay Mirchandani, Director, Home Access & Video, im Vorfeld der Neueinspeisung.

Die Zusammensetzung der Pay-TV-Pakete ändert sich durch den Start von FOX, Romance TV und dem Travel Channel bei Vodafone TV. Wie bei digitalfernsehen.de zu lesen ist, werden mit der Umstellungen die beiden Sender SPIEGEL TV Wissen und PLANET gar nicht mehr im IPTV-Angebot von Vodafone zu empfangen sein. Unterm Strich gibt es also ab dem 12. Januar nur einen TV-Sender mehr zu sehen.

Bild links oben: Vodafone

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Der Fernseher bleibt das bevorzugte Endgerät für Bewegtbildinhalte

4. January 2012 - 17:15 Uhr

Das Internet ist das neue Leitmedium in Deutschland, aber Bewegtbildinhalte sehen sich die Nutzer weiterhin am liebsten auf dem Fernseher an, geht aus der aktuellen IPTV-Studie von goetzpartners hervor. Auf ein bestimmtes Endgerät festlegen möchten sich die Menschen bei ihrem Medienkonsum immer weniger.

In der aktuellen IPTV-Studie des Beratungsunternehmens goetzpartners wird das Internet anstelle des Fernsehens zum Leitmedium erklärt. Innerhalb eines Jahres hat die regelmäßige Internetnutzung um knapp 19,5 Prozentpunkte zugelegt. Neben dem weiter gewachsenen Interesse an Sozialen Netzwerken wird dies vor allem auf einen erhöhten Videokonsum via Internet zurückgeführt.

"Besonders die jüngere Zielgruppe geht zunehmend zum 'medialen Multitasking' über, d. h. der Nutzung des Internets in Kombination mit anderen Medien", sagt Marcus Worbs-Remann, Senior Manager bei goetzpartners Management Consultants und einer der Autoren der Studie. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil an dieser Entwicklung hat die zunehmende Verbreitung hybrider Endgeräte wie Smart TV, Smartphone und Tablet-Computer. Die Möglichkeit, jederzeit mit verschiedenen Endgeräten auf die gewünschten Inhalte zugreifen zu können, wird in der Studie als das "neue Multiscreen-Erlebnis" beschrieben.

Regelmäßige Mediennutzung im Wandel

Regelmäßige Mediennutzung im Wandel | Grafik: goetzpartners

Am liebsten auf dem Fernseher

Bevorzugtes Endgerät ist weiterhin der Fernseher, aber immer öfter handelt es sich hierbei um ein internetfähiges Gerät, mit dem Online-Inhalte auf den Bildschirm geholt werden können. Manche Arten von Inhalten werden schon auf einer Reihe verschiedener Endgeräte konsumiert. Das betrifft beispielsweise von Nutzern selbst erstellte Inhalte (zum Beispiel YouTube-Videos), aber auch Erotik- und Musikvideos.

Bevorzugte Endgeräte

Bevorzugte Endgeräte | Grafik: goetzpartners

Die Nutzer möchten bei ihrem Medienkonsum weder auf bestimmte Zeiten (wie Sendezeiten im linearen Fernsehen) noch auf bestimmte Standorte, Endgeräte, Inhalteanbieter oder Plattformbetreiber festgelegt sein. "Interoperabilität wird somit zur notwendigen Voraussetzung für ein umfassendes Multiscreen-Erlebnis der Konsumenten", betont Dr. Alexander Henschel, Managing Director bei goetzpartners und Verantwortlicher für die Studie. Kurz gesagt sollte jeder Inhalt jederzeit überall auf jedem Gerät verfügbar sein.

Zusatzfunktionen immer stärker gefragt

Das Interesse an Zusatzfunktionen nimmt zu

Das Interesse an Zusatzfunktionen nimmt zu | Grafik: goetzpartners

Das Verhalten der Verbraucher verändert sich zudem durch Zusatzfunktionen wie zeitversetztes Fernsehen, Video-on-Demand (VoD), moderne EPGs, Apps und die Möglichkeit zum "freien Surfen" im Web, was auf manchen Flachbildfernsehern bereits Realität ist. Das Interesse an interaktiven Zusatzfunktionen hat sich bei den Konsumenten zwischen 2010 und 2011 deutlich erhöht. "Inhalteanbieter, die mit zielgruppen-adäquatem Content-Angebot in spezifischen Nutzungssituationen einen echten Mehrwert bieten, werden an der steigenden Nutzung von Bewegtbildcontent partizipieren", so Henschel.

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