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Kategorie: IPTV


Der Serienkanal FOX kommt zu Vodafone TV

11. January 2012 - 17:51 Uhr

Morgen starten drei neue Fernsehsender bei Vodafone TV: Neben dem Seriensender FOX kommen Romance TV und  der Travel Channel hinzu. Alle neuen TV-Sender sind nur in Standardauflösung zu empfangen.

Die Serienfans unter den IPTV-Kunden von Vodafone können sich freuen: Mit FOX erhalten sie einen Sender, der ausschließlich TV-Serien zeigt. Vieles, was auf diesem Pay-TV-Kanal zu sehen ist, sind Erstausstrahlungen im deutschen Fernsehen. So war im Herbst bereits die vierte Staffel der mit Preisen überhäuften Serie "Mad Men" zu sehen. Am 23. Januar wird die neue Dramedy "Shameless" mit William H. Macy in der Hauptrolle hierzulande ihre TV-Premiere haben. Wer vor dem Deutschlandstart mehr erfahren möchte, als die Trailer zeigen, kann sich auf der Website shameless.foxchannel.de über Schauspieler, Charaktere und Episoden informieren und viele Bilder ansehen.

Für Fans von US-Serien

Weitere Serien bei FOX sind beispielsweise "The Good Wife", "Entourage", "Drop Dead Diva", "American Horror Story", "The Big C", "West Wing", "Strike Back: Project Dawn", "The Listener" und "The Walking Dead". Der Schwerpunkt liegt auf aktuellen US-Produktionen, doch einige Klassiker wie "Drei Engel für Charlie" und "Simon & Simon" ergänzen die aktuellen Serien. Neben den fünf Themenabenden sind an den Wochenenden "Serienmarathons" zu sehen. An Silvester zeigte FOX die ersten drei Staffeln (!) der neuen Sitcom "Rules of Engagement" am Stück, vom frühen Abend bis in den späten Vormittag an Neujahr hinein.

Da es sich um Pay-TV handelt, ist Werbung nur zwischen den Folgen zu sehen, Unterbrecher-Werbung gibt es nicht. Die Zuschauer haben beim Ton die Wahl, ob sie die deutsche Synchronfassung oder die Originalfassung hören wollen. Zweikanalton ist übrigens im Pay-TV alles andere als selten. Erst einmal müssen die Zuschauer zwar auf die HD-Version des Senders verzichten, doch wie DWDL.de schreibt, soll die (auf manchen Plattformen schon zu empfangende) HD-Version bei Vodafone TV später folgen.

Romance TV und Travel Channel

Der zweite Neuzugang ist  Romance TV. Dort "dreht sich alles um die rauschende Gefühlswelt in Liebesbeziehungen, Familien, Freund- und Feindschaften", heißt es im Vodafone-Pressetext. "So steht der Dienstagabend regelmäßig im Zeichen der Romanautorin Rosamunde Pilcher: Ab 20:15 Uhr reisen die Romance TV-Zuschauer in einem Double Feature an die Küsten Cornwalls. Bekannte Klassiker sowie emotionale Film-Highlights aus der Traumfabrik Hollywood runden das Programm von Romance TV ab." Ebenfalls neu ab morgen dabei ist der Travel Channel, der "inspiriert, informiert und unterhält, indem er Reiseerfahrungen aus einer einzigartigen Perspektive präsentiert". Das Themenspektrum reicht von exklusiven Luxusreisen, kulinarischen Erkundungen und umweltbewusstem Reisen bis zu abenteuerlichen Rucksacktouren.

FOX, Romance TV und der Travel Channel ergänzen schon ab morgen das Programmangebot der IPTV-Kunden von Vodafone. "Mit diesem Schritt erweitern wir erneut unsere Programmvielfalt. Ob Unterhaltung, Emotionen oder Information - mit Vodafone TV bieten wir unseren Kunden ein Fernseherlebnis der Extraklasse und Programvielfalt", sagt Dhananjay Mirchandani, Director, Home Access & Video, im Vorfeld der Neueinspeisung.

Die Zusammensetzung der Pay-TV-Pakete ändert sich durch den Start von FOX, Romance TV und dem Travel Channel bei Vodafone TV. Wie bei digitalfernsehen.de zu lesen ist, werden mit der Umstellungen die beiden Sender SPIEGEL TV Wissen und PLANET gar nicht mehr im IPTV-Angebot von Vodafone zu empfangen sein. Unterm Strich gibt es also ab dem 12. Januar nur einen TV-Sender mehr zu sehen.

Bild links oben: Vodafone

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Der Fernseher bleibt das bevorzugte Endgerät für Bewegtbildinhalte

4. January 2012 - 17:15 Uhr

Das Internet ist das neue Leitmedium in Deutschland, aber Bewegtbildinhalte sehen sich die Nutzer weiterhin am liebsten auf dem Fernseher an, geht aus der aktuellen IPTV-Studie von goetzpartners hervor. Auf ein bestimmtes Endgerät festlegen möchten sich die Menschen bei ihrem Medienkonsum immer weniger.

In der aktuellen IPTV-Studie des Beratungsunternehmens goetzpartners wird das Internet anstelle des Fernsehens zum Leitmedium erklärt. Innerhalb eines Jahres hat die regelmäßige Internetnutzung um knapp 19,5 Prozentpunkte zugelegt. Neben dem weiter gewachsenen Interesse an Sozialen Netzwerken wird dies vor allem auf einen erhöhten Videokonsum via Internet zurückgeführt.

"Besonders die jüngere Zielgruppe geht zunehmend zum 'medialen Multitasking' über, d. h. der Nutzung des Internets in Kombination mit anderen Medien", sagt Marcus Worbs-Remann, Senior Manager bei goetzpartners Management Consultants und einer der Autoren der Studie. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil an dieser Entwicklung hat die zunehmende Verbreitung hybrider Endgeräte wie Smart TV, Smartphone und Tablet-Computer. Die Möglichkeit, jederzeit mit verschiedenen Endgeräten auf die gewünschten Inhalte zugreifen zu können, wird in der Studie als das "neue Multiscreen-Erlebnis" beschrieben.

Regelmäßige Mediennutzung im Wandel

Regelmäßige Mediennutzung im Wandel | Grafik: goetzpartners

Am liebsten auf dem Fernseher

Bevorzugtes Endgerät ist weiterhin der Fernseher, aber immer öfter handelt es sich hierbei um ein internetfähiges Gerät, mit dem Online-Inhalte auf den Bildschirm geholt werden können. Manche Arten von Inhalten werden schon auf einer Reihe verschiedener Endgeräte konsumiert. Das betrifft beispielsweise von Nutzern selbst erstellte Inhalte (zum Beispiel YouTube-Videos), aber auch Erotik- und Musikvideos.

Bevorzugte Endgeräte

Bevorzugte Endgeräte | Grafik: goetzpartners

Die Nutzer möchten bei ihrem Medienkonsum weder auf bestimmte Zeiten (wie Sendezeiten im linearen Fernsehen) noch auf bestimmte Standorte, Endgeräte, Inhalteanbieter oder Plattformbetreiber festgelegt sein. "Interoperabilität wird somit zur notwendigen Voraussetzung für ein umfassendes Multiscreen-Erlebnis der Konsumenten", betont Dr. Alexander Henschel, Managing Director bei goetzpartners und Verantwortlicher für die Studie. Kurz gesagt sollte jeder Inhalt jederzeit überall auf jedem Gerät verfügbar sein.

Zusatzfunktionen immer stärker gefragt

Das Interesse an Zusatzfunktionen nimmt zu

Das Interesse an Zusatzfunktionen nimmt zu | Grafik: goetzpartners

Das Verhalten der Verbraucher verändert sich zudem durch Zusatzfunktionen wie zeitversetztes Fernsehen, Video-on-Demand (VoD), moderne EPGs, Apps und die Möglichkeit zum "freien Surfen" im Web, was auf manchen Flachbildfernsehern bereits Realität ist. Das Interesse an interaktiven Zusatzfunktionen hat sich bei den Konsumenten zwischen 2010 und 2011 deutlich erhöht. "Inhalteanbieter, die mit zielgruppen-adäquatem Content-Angebot in spezifischen Nutzungssituationen einen echten Mehrwert bieten, werden an der steigenden Nutzung von Bewegtbildcontent partizipieren", so Henschel.

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Gute Aussichten für zeitversetztes Fernsehen, VoD, Apps und Internet auf dem Fernseher

2. January 2012 - 08:25 Uhr

Für die kommenden Jahre ist mit starkem Wachstum bei internetfähigen, hybriden Endgeräten zu rechnen, besagt eine IPTV-Studie von goetzpartners. Das Internet verändert die Art, wie der Fernseher genutzt wird, erheblich.

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung goetzpartners verheißt Inhalten aus dem Internet auf dem Fernseher eine große Zukunft. Bisher hat die wachsende Basis geeigneter Endgeräte einen wichtigen Beitrag zur regelmäßigen und gelegentlichen Nutzung von Bewegtbildinhalten aus dem Netz auf dem Fernsehbildschirm geleistet. Im Vergleich zum Jahr 2008 gab es hierzulande im vergangenen Jahr mit 13,7 Millionen Geräten 54 Prozent mehr dieser hybriden Endgeräte.

Nicht nur Smart TVs sind die Grundlage

Zu diesen hybriden Endgeräte zählt das Beratungsunternehmen nicht allein Smart TVs, die selbst über eine Anschlussmöglichkeit an das Internet verfügen und ohne weitere Hardware Online-Inhalte darstellen können. Hybride Set-Top-Boxen, IPTV-Set-Top-Boxen sowie Next-Generation-Spielkonsolen gehören ebenfalls dazu. Das ergibt Sinn, denn letztlich kommt es ja nur darauf an, welche Inhalte man mit seinem Fernseher nutzen kann, ob dafür ein extra Gerät erforderlich ist oder nicht.

Entwicklung bei hybriden Endgeräten

Entwicklung bei hybriden Endgeräten | Grafik: goetzpartners

Zu den Profiteuren dieser Entwicklung gehören besonders Video-on-Demand-Services, die 2011 durch "eine direkte Integration in die Portale hybrider Endgeräte" sowie verstärktes Marketing auf 7,1 Prozent regelmäßige Nutzer kommen. Das sind 128 Prozent mehr als 2008. Das Wachstum im Markt für Video-on-Demand (VoD) war also sehr viel größer als das Wachstum bei der Gerätebasis. Generell profitieren Videoinhalte, die via Internet übertragen werden, von der immer mehr Verbrauchern zur Verfügung stehenden Möglichkeit, sich diese Inhalte auf dem Fernseher angucken zu können. Bei dieser repräsentativen Konsumentenbefragung wurden neben Verbrauchern in Deutschland auch solche in Großbritannien und Frankreich befragt. In diesen beiden Ländern werden Online-Inhalte schon deutlich stärker auf dem großen Bildschirm im Wohnzimmer konsumiert.

Nutzung von nicht infrastruktur-gebundenen IPTV-Angeboten in Deutschland

Nutzung von nicht infrastruktur-gebundenen IPTV-Angeboten in Deutschland | Grafik: goetzpartners

 

Chancen für alle Beteiligten

Inhalte-Anbieter ohne eigene Infrastruktur haben in den Over-the-Top- (OTT) Portalen "der hybriden Endgeräte die Möglichkeit, mit ihren abonnement-, transaktions- oder werbebasierten Angeboten eine  größere Zielgruppe zu erreichen", heißt es im Pressetext zur Studie zu den Chancen. Web-TV-Inhalte von News-Portalen können hier beispielsweise über eigene Apps ihre Nutzer finden. Wachstum können besonders die Onlinevideotheken erwarten. "Neben den Anbietern nicht-linearer Inhalte sind OTT-Portale auch für lineare Inhalteanbieter attraktiv", sagt Marcus Worbs-Remann, Senior Manager bei goetzpartners und verantwortlich für die Studie. Dafür spreche etwa die Ankündigung von Microsoft, weltweit mit über 40 Anbietern linearer Live-TV- und anderer Unterhaltungsinhalte auf der Spielkonsole Xbox 360 präsent sein zu wollen.

Nutzung von infrastruktur-unabhängigen IPTV-Angeboten in Deutschland

Nutzung von infrastruktur-unabhängigen IPTV-Angeboten in Deutschland | Grafik: goetzpartners

Interessant für Endgerätehersteller ist die Möglichkeit, Einnahmebeteiligungen (zum Beispiel bei Werbung und Abo-Gebühren) mit den OTT-Inhalteanbietern auszuhandeln. "Die Bereitstellung von Frameworks zur Integration von Display- und Videowerbung sowie von Subscriber-Management-Systemen unterstützt die Monetarisierung ihrer Portale", heißt es in der Pressemitteilung ein wenig umständlich zu den Vorteilen, bei Technik und Abrechnung nicht alles selbst machen zu müssen. Zusätzlich zu unverzichtbaren Inhalten, die von vielen Kunden einfach vorausgesetzt werden, können die Hersteller der Geräte sich mit über ihre Hardware verfügbaren speziellen Inhalten für kleinere Zielgruppen von der Konkurrenz abheben. Die Infrastrukturbetreiber haben ebenfalls die Chance, sich an den durch die Anbieter erzielten Einnahmen beteiligen zu lassen.

Was sich ändern muss

Damit sich gutes Geld mit diesen digitalen Inhalten verdienen lässt, müssen sie über eine Vielzahl von Plattformen zugänglich sein. "Das ist jedoch nur dann möglich, wenn sie losgelöst von den proprietären Set-top-Boxen zur Verfügung stehen und auch die Digital Rights Management-Systeme (DRM) ohne dedizierte Hardware in verschiedenen Endgeräten abgebildet werden können", fasst Dr. Alexander Henschel, Managing Director von goetzpartners und Leiter der Industry Line TIME, zusammen.

Hier wird ein Problem angesprochen, das Verbraucher nicht nur abschreckt und verärgert. Zuweilen ist einem als sehr interessierter oder sogar zahlungsbereiter Zuschauer der Zugang zu Inhalten versperrt. Ob man nun vom falschen Hersteller seinen Flachbildfernseher oder ein anderes Endgerät gekauft oder beim falschen Anbieter ein Abo abgeschlossen hat oder ein ähnliches Hindernis besteht, heutzutage steht man noch viel zu oft vor Problemen, als dass es einem als Verbraucher leicht gemacht würde. Das kennt man auch vom linearen Fernsehen: Als Kabelkunde beispielsweise ist man darauf angewiesen, dass TV-Sender überhaupt erst einmal am Wohnort eingespeist werden. Oft ist selbst Jahre nach dem Sendestart nicht abzusehen, wann ein bestimmter Fernsehsender eingespeist wird. Gerade in diesem Bereich könnte sich dank Smart TV allerdings etwas ändern: Internet-Livestreams können auf manchen modernen Flachbildfernsehern schon direkt via App genutzt werden.

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IPTV-Award 2011 in vier Kategorien verliehen

16. December 2011 - 21:22 Uhr

Logo Deutscher IPTV VerbandIn Köln ist in dieser Woche der Deutsche IPTV-Award 2011 vergeben worden. In vier Kategorien zeichnete der Deutsche IPTV Verband e.V. nutzerfreundliche und zukunftsträchtige Entwicklungen des Jahres 2011 im Bereich des Internetfernsehens aus.

Aus insgesamt 78 Bewerbern hat die Jury die vier Gewinner bestimmt. Diese wurden ausgezeichnet in den Kategorien innovativstes Format, bestes Geschäftsmodell, innovativste Technologie sowie kreatives Design und Usability. Allen Preisträgern ist dabei gemein, dass ihre Produkte auf dem Feld des IPTV richtungsweisend sind und somit letztlich auch das Erlebnis für den Verbraucher verbessern könnten.

Lifestyle-Magazin mit innovativstem Format

Den Preis für das innovativste Format erhielt das Web-TV Format "Lust4Life by Martini". Die Sendung versteht sich als Trendguide, der den Zuschauer über die "coolsten Locations, hippsten Trends und heißestens Outfits" informiert. Als IPTV-Format ist Lust4Life insofern bemerkenswert, als dass es zunächst im Internet Erfolg hatte und daraufhin im Free TV verlängert wurde. Mit der Gewohnheit, wonach eventuellen Online-Inhalten eines Sendeformates zunächst der Erfolg im Fernsehen vorausgeht, wurde hier also gebrochen.

So wird "Lust4Life by Martini" seit seiner Erschaffung im Juni 2011 vierzehntägig online auf dem Videoportal MyVideo ausgestrahlt. Nach einer verhältnismäßig groß angelegten Werbekampagne übernahm dann ProSieben das Format sechs Wochen später in sein Fernsehangebot. Diese Vereinigung von Online- und Fernsehinhalt würdigte schließlich auch die Jury des IPTV Awards. So zeige Lust4Life "auf professionelle Art, wie Branded Entertainment eine Brücke zwischen klassischem Fernsehen und zielgruppenspezifischem Web TV schlägt."

Neuer Streaming-Dienst als innovativste Technologie

Für die innovativste Technologie wurde die Streaming-Technologie "MyStream" des Unternehmens PerfectStream ausgezeichnet. Diese soll das Schauen von Online-Videos für den Verbraucher gleich auf mehrere Weisen angenehmer gestalten. So erlaubt die Technologie das Zapping durch Online-Videos ohne Verzögerungen sowie die Verbindung verschiedener Online-Inhalte zu einem Stream, der letztlich den Kundenhaushalt erreicht. Dabei können neben Fernsehgeräten und Computern auch weitere Empfangsgeräte wie Smartphones oder Tablets mit den Inhalten versorgt werden.

Ermöglicht wird all dies letztlich durch serverseitige Aufbereitung der Inhalte. So kann der Kunde beispielsweise gleichzeitig einen Stream und einen RSS-Feed auswählen, die MyStream dann in Form eines Videos mit integriertem Nachrichtenticker überträgt. Die für den Verbraucher wohl bedeutendste Eigenschaft von MyStream ist jedoch sicherlich die Reduzierung der beim Web-TV bisher langen Umschaltzeiten. Diese Verbesserung beim Zapping würdigte auch die Jury. So schaffe der wesentlich schnellere Kanalwechsel "eine einzigartige user experience, die sich sicher im Markt durchsetzen wird".

Auszeichnungen auch für Geschäftsmodelle und Nutzungskonzepte

Den Preis für das kreativste Design und intelligenteste Nutzungskonzept erhielt Swipe.TV von Siemens. Die Software-Technologie, die bisher unter dem Namen "OTT SWIPE" als Teil von Siemens CMT (Communication, Media and Technology) beworben wurde, soll in erster Linie den Komfort für den Nutzer steigern. So kann der Verbraucher auf einem beliebigen Gerät in seinem Heimnetzwerk ein Online-Video auswählen und dieses mit einer einfachen Maus- oder Fingerbewegung an ein Abspielgerät seiner Wahl schicken. Zwar gibt es bereits zuhauf ähnliche Ansätze, endgültig durchsetzen konnte sich bisher jedoch keiner von diesen.

Auch das innovativste Geschäftsmodell wurde von den Juroren gewürdigt. Der diesjährige Preis hierfür ging an die Crowdsponsoring-Plattform mySherpas, welche Privatpersonen als Sponsoren für die Finanzierung von Filmprojekten zu gewinnen versucht. Im Gegenzug für deren Beteiligung winkt den Sponsoren eine Gewinnbeteiligung. Die Jury verlautbarte hierzu, sie würde es begrüßen, "wenn etablierte Systeme um derartige Finanzierungsmodi ergänzt würden."

Bild oben links: Deutscher IPTV Verband

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Telekom bei TV-Versorgung auf dem Vormarsch

9. December 2011 - 18:23 Uhr
Die Telekom wird künftig 171.000 zusätzliche Haushalte mit ihrem Entertain-Angebot versorgen

Die Telekom wird künftig 171.000 zusätzliche Haushalte mit ihrem Entertain-Angebot versorgen.

Die Telekom versorgt zukünftig erstmalig in der Konzerngeschichte ein großes Wohnungsunternehmen mit ihrem TV-Angebot. Dazu hat Deutschlands größtes Kommunikationsunternehmen einen entsprechenden Vertrag mit der Annington Immobilien Gruppe abgeschlossen. Dieser sieht vor, dass die Telekom fortan alle der 171.000 von Annington vermieteten Wohnungen mit ihrem IPTV-Paket "Entertain" versorgt.

Einerseits könnte diese Entwicklung den Markt für die Fernseh-Versorgung der Wohnungsgesellschaften, bisher eindeutig das Revier der Kabelnetzbetreiber, nachhaltig verändern. Andererseits kann der Kabelnetzbetreiber Unitymedia, der bisher mit Annington kooperiert hat, hiervon unter Umständen sogar profititieren. So könnte der neue Wettbewerb auf diesem Gebiet das Bundeskartellamt dazu bewegen, der geplanten Übernahme von Kabel BW durch Unitymedia nun doch zuzustimmen.

IPTV für 171.000 Wohnungen

"Wir haben heute den ersten wichtigen Schritt gemacht, uns im Wohnungswirtschaftssegment als zuverlässigen, bundesweit agierender Partner mit breitem innovativem Produktportfolio zu empfehlen", kommentiert der Marketing-Geschäftsführer der Telekom, Christian P. Illek, den Deal mit Annington. In der Tat soll diese Umstellung auch für die Endverbraucher von Vorteil sein. So kündigt die Deutsche Annington an, dass die TV-Kosten hierdurch für fast 90 Prozent ihrer kunden sinken werden.

Vielversprechend ist außerdem das Vorhaben der Telekom, die Kunden der Annington zukünftig mit Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen zu versorgen. Das verspricht dem Endverbraucher neben den ohnehin zugesicherten TV-Diensten außerdem die Möglichkeit auf einen Hochgeschwindigkeits-Internetzugang. Um die Versorgung mit Glasfaserleitungen zu realisieren, muss die Telekom zunächst entsprechende Umbauarbeiten durchführen. Dazu investiert das Bonner Unternehmen nach eigenen Angaben einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag. Einen groben Zeitplan konnte die Telekom auch schon nennen: Bis zum ersten Quartal 2013 sollen bereits über 40.000 Haushalte die TV-Versorgung über IPTV erhalten.

Glück im Unglück für Unitymedia?

Auf den ersten Blick sind diese Nachrichten natürlich kaum erfreulich für die deutschen Kabelnetzbetreiber. Diese hatten das lukrative Geschäft mit den Wohnungsgesellschaften bisher weitestgehend unter sich aufgeteilt, sodass ihnen die neue Konkurrenz durch die Telekom mit Sicherheit missfallen dürfte. Insbesondere bei Unitymedia hätte man eigentlich allen Grund sich zu ärgern, hat die Annington ihre TV-Versorgung doch bisher von dem Kölner Kabelnetzbetreiber bezogen.

Jedoch könnte der Zeitpunkt für diese Nachricht kaum günstiger sein: Nach wie vor will Unitymedia den Kabelnetzbetreiber Kabel BW übernehmen, die endgültige Entscheidung des Bundeskartellamtes dazu soll in den nächsten Wochen getroffen werden. Dieses hat zuletzt zu bedenken gegeben, dass eine Übernahme durch Unitymedia den sowieso kaum vorhandenen Wettbewerb zwischen den Kabelnetzbetreibern weiter vermindern würde. Auch die Telekom äußerte sich diesbezüglich zuletzt besorgt. Der frische Wind im Geschäft mit den Wohnungsgesellschaften könnte diese Bedenken ein Stück weit entschärfen. Sollte das Kartellamt die geplante Übernahme nun doch absegnen, dürfte Unitymedia den Verlust der Annington als notwendiges Übel verbuchen.

Bild oben links: Telekom

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Alice TV im ersten Monat gratis testen

7. December 2011 - 14:52 Uhr

Telefónica Germany erleichtert den Alice DSL-Kunden den Einstieg ins IPTV: Das Basis- und das Premium-Angebot können einen Monat lang kostenlos ausprobiert werden. Im Dezember können die DSL-Kunden zudem täglich einen Gratisfilm in der Alice Videothek sehen.

Während die Telekom mit ihrer IPTV-Plattform Entertain schon rund 1,4 Millionen Kunden mit TV-Signalen versorgt, ist Alice TV bisher ein Nischenangebot. Telefónica nannte zum Ende des 3. Quartals offiziell die Zahl von bloß 83.000 Kunden, womit die Kundenzahl innerhalb eines Jahres immerhin um fast 22 Prozent gestiegen ist. Um das Geschäft anzukurbeln, macht es das Unternehmen seinen Internetkunden nun leichter.

HD Media Recorder gratis nutzen

HD Media Recorder für Alice TV

HD Media Recorder für Alice TV | Foto: Telefónica Germany

Wer sich als DSL-Kunde bei Alice für IPTV interessiert, kann Alice TV einen Monat über testen und erhält dafür auch die erforderliche Hardware (Media-Receiver) gebührenfrei. (Die Testaktion läuft bis zum 16. Januar 2012.) Dabei ist es gleichgültig, ob man sich für Alice TV Basic oder Premium entscheidet, einen Monat lang kann das Fernsehen über den DSL-Anschluss kostenlos ausprobiert werden. Wer sich dabei für Alice TV Premium entscheidet, kann kostenlos den HD Media Recorder nutzen, der das Aufnehmen von TV-Sendungen und zeitversetztes Fernsehen ermöglicht.

Gebühren in Höhe von 7,90 Euro (Basic) bzw. 11,90 Euro (Premium) fallen erst an, wenn Alice TV über den Testzeitraum hinaus genutzt wird. Kundenfreundlich ist dabei, dass jederzeit mit einer Frist von nur vier Wochen zum Monatsende das IPTV-Anebot wieder gekündigt werden kann. Empfangen kann man mehr als 65 TV-Sender und über 60 Radioprogramme.

Das HDTV-Angebot, das allerdings nur Das Erste HD, ZDF HD, arte HD, RTL HD und VOX HD beinhaltet, kostet nichts extra. Mehr HDTV-Programme sind bei Alice TV allerdings selbst gegen Aufpreis nicht erhältlich. Die drei Pay-TV-Pakete "Big Entertainment", "MTV Tune-Inn" und "Türk Premium" beinhalten nur Sender in Standardauflösung.

Im Advent jeden Tag ein Gratis-Highlight in der Onlinevideothek

Alice Videothek mit kostenlosen Film-Highlights im Dezember

Jeden Tag im Advent ein Film-Highlight gratis sehen | Grafik: Telefónica Germany

Unabhängig von Alice TV steht allen DSL-Kunden des Unternehmens die Alice Videothek am Computer über den Webbrowser zur Verfügung, in der bis zu 150 Filme, Dokumentationen und andere Inhalte jeweils gratis abrufbar sind. Der größte Teil der Inhalte ist in der Onlinevideothek jedoch nur gegen Bezahlung abrufbar. Jetzt im Advent kann allerdings an jedem Abend ein anderes "Film-Highlight" kostenlos angesehen werden.

Alice-Logo links oben: Telefónica Germany

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Maxdome nicht erreichbar – Wartungsarbeiten

7. December 2011 - 08:49 Uhr

Ruft man aktuell die Webseite des Video-On-Demand-Service Maxdome.de auf, wird man mit folgender Mitteilung begrüßt. "Wartungsarbeiten Für die kontinuierliche Verbesserung unseres Angebots sind Wartungsarbeiten an unseren Servern notwendig. Daher steht das Angebot von maxdome bis ca. 12 Uhr leider nicht zur Verfügung". Natürlich wird um Verständnis geworben.

Ich frage mich allerdings, ob sich ein solch großer Anbieter einen solchen "Ausfall" erlauben kann? Was meint Ihr? Jeder größere Onlineshop würde sich hüten auch nur bewusst eine Stunde die Funktionalität zu beeinträchtigen. Aber ein Serviceanbieter, wie Maxdome es ist, erlaubt sich einen kompletten Vormittag die Funktion seines Dienstes einzustellen?

Sollten die Wartungsmaßnahmen tatsächlich angekündigt gewesen sein, dann sind diese vollkommen an mir vorbei gegangen und auch im Internet habe ich auf Anhieb keine weiteren Informationen dazu gefunden.

 

Update 12:41 Uhr: Wartungsarbeiten verzögern sich

Wartungsarbeiten an der maxdome Homepage

Maxdome noch länge rnicht erreichbar

Ein neuer Text auf der Hauptseite von Maxdome zeigt, dass sich die Serverarbeiten verzögern. Nun steht geschrieben: "Wir sind so schnell wie möglich für Sie da, so dass Sie maxdome wie gewohnt nutzen können".

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