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Kabel Deutschland errichtet 50 kostenlose WLAN-Hotspots in Berlin

15. March 2012 - 09:00 Uhr
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Kabel Deutschland hat mit der Einrichtung kostenloser WLAN-Hotspots in Berlin begonnen.

Kabel Deutschland hat Presseberichten zufolge damit begonnen, Berliner Gastronomiebetriebe mit eigenen WLAN-Hotspots auszustatten. Diese sollen testweise zunächst in rund 50 Lokalen betrieben werden und deren Besucher mit einem kostenlosen Internetzugang versorgen. Die Anbindung ans Internet erfolgt dabei über das Kabelnetz des Unternehmens.

Kabel Deutschland hat sich bisher noch nicht öffentlich über den Zweck dieses Pilotversuchs geäußert. Neben den werbewirksamen Aspekten der kostenlosen Internetversorgung erhofft sich das Unternehmen vermutlich auch Erkenntnisse über dessen tatsächliche Nutzung und den nötigen Wartungsaufwand. Diese könnten später die Grundlage für ein ähnlich angelegtes, kostenpflichtiges Angebot werden.

Die Testphase läuft gerade an

Aktuell befindet sich das Projekt noch im Aufbau. Von den rund 50 angestrebten Cafés und Restaurants sind nach Angaben von Kabel Deutschland noch nicht alle mit einem WLAN-Hotspot versorgt. Eine eigens reservierte Internetadresse führt derzeit noch auf die Website von Kabel Deutschland, soll aber zu einem späteren Zeitpunkt Informationen zum Berliner Hotspot-Projekt einschließlich einer Liste der teilnehmenden Lokale bereitstellen.

Diejenigen Hotspots, die bereits eingerichtet wurden, sollen indes möglichst leicht auffallen. So weisen Aufsteller und Aufkleber im und vor dem Lokal auf den kostenlosen Internetzugang hin. Die Nutzung des Hotspots soll möglichst einfach ablaufen. So muss man an seinem Endgerät lediglich den Entsprechenden Hotspot auswählen, den Nutzungsbedingungen zustimmen und sich anschließend an dem Hotspot anmelden, bevor sich dieser nutzen lässt. Die WLAN-Verbindung zwischen Endgerät und Hotspot wird nicht verschlüsselt.

In den Nutzungsbedingungen ist eine Zwangstrennung nach zwei Stunden vorgesehen, zusätzlich soll die WLAN-Verbindung nach zehn Minuten Inaktivität unterbrochen werden. Eine Wiedereinwahl ist jederzeit möglich. Weitere Klauseln verpflichten den Nutzer zur Wahrung deutscher Gesetze, beispielsweise Urheber- und Persönlichkeitsrecht.

Zukunft der Hotspot-Initiative noch ungewiss

Wie es mit den kostenlosen Internetzugängen weitergeht, steht noch nicht fest. Klar ist zunächst, dass Kabel Deutschland mit der Installation von WLAN-Hotspots fortfahren wird, bis die angestrebte Zahl von rund 50 versorgten Lokalen erreicht ist. Im Verlauf dieser Arbeiten wird Kabel Deutschland nähere Informationen, beispielsweise zur Dauer des Pilotversuchs und zu den Standorten der Hotspots, öffentlich machen. Während der Testdauer wird das Unternehmen Informationen zum Nutzungsverhalten der Gäste und zur technischen Instandhaltung sammeln.

Inwiefern sich daraus anschließend ein gewinnbringendes Geschäftsmodell entwickeln lassen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Den aktuell teilnehmenden Lokalen hat Kabel Deutschland nach eigenen Angaben die WLAN-Hotspots zu besonders günstigen Konditionen bereitgestellt. Ob sich auch gegen höhere Gebühren genügend Lokale für ein entsprechendes Angebot entscheiden würden, ist in Zeiten von ohnehin fast dauerhafter Internetanbindung in den Städten schwer einzuschätzen. Zumindest die Werbung für die hauseigenen Internetprodukte durch die Gratis-Hotspots kann das Unternehmen als Gewinn verbuchen.

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Glückstadt, Jessen und Oschersleben bekommen schnelles Kabelinternet

9. March 2012 - 08:15 Uhr

Im April können Kabelhaushalte in Oschersleben, Glückstadt und Jessen erstmals schnelles Internet über ihren Kabelanschluss erhalten. Schon diesen Monat ändert sich daher in diesen Orten für Kunden von Kabel Deutschland die Kanalbelegung beim analogen TV-Empfang.

Kabel Deutschland modernisiert das Kabelnetz in Jessen, Oschersleben und Glückstadt, womit dort schon bald Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s erhältlich ist. Ein solcher Internetanschluss ist sehr viel schneller als ein herkömmlicher DSL-Anschluss, der üblicherweise maximal 16 MBit/s bietet - oft steht aber nicht einmal halb so viel Bandbreite tatsächlich zur Verfügung.

Wozu braucht man Highspeed-Internet?

Bereits heute ist vielen Internetnutzern ihr Anschluss zu langsam, in Zukunft werden sehr viel höhere Bandbreiten benötigt. Neben dem Streaming und Download von HD-Videos sorgt beispielsweise die wachsende Zahl mit dem Internet verbundener Geräte für einen Bedarf nach schnelleren Internetzugängen. Nicht nur Computer - in vielen Haushalten mehrere davon- sondern auch Smartphones, Media-Tablets wie das iPad, WLAN-Radios und in steigendem Maße internetfähige Flachbildfernseher sind auf eine schnelle Verbindung ins Internet angewiesen. Mit einem 100-MBit/s-Anschluss ist die parallele Internetnutzung mit vielen Geräten kein Problem. Mit der aktuellen Technik ist Kabel Deutschland sogar schon in der Lage, Internetanschlüsse mit bis zu 400 MBit/s zu realisieren. Noch gibt es dafür keinen Bedarf, aber das wird sich ändern.

Um die neuen Internet- und Telefonangebote in Glückstadt, Jessen und Oschersleben realisieren zu können, wird im Kabelnetz ein Rückkanal benötigt. Dafür müssen auf den betroffenen Frequenzen analoge Fernsehsender weichen. Diese werden allerdings nicht aus dem Angebot gestrichen, sondern erhalten einen neuen Kanal zugewiesen. Bereits in den nächsten Tagen erfolgt daher eine Kanalumstellung. Im Zuge der Arbeiten tauscht Kabel Deutschland im jeweiligen Ausbaugebiet die Verstärker aus, wodurch es zu kurzen Unterbrechungen beim Empfang von Fernseh- und Radiosignalen kommen kann.

Wann ändert sich die Programmbelegung beim analogen Fernsehen?

In Jessen und in Glückstadt ist es bereits am Montag (12. März) so weit. In Oschersleben erfolgt die Kanalumstellung erst am Mittwoch (14. März). Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten müssen daher an allen Fernsehern und Videorekordern die Programme neu eingestellt werden. Das gilt aber nur für das analoge Fernsehen, der digitale TV-Empfang ist von den genannten Änderungen nicht betroffen.

Achtung: Nicht alle Kabelanschlüsse in Oschersleben werden von Kabel Deutschland betrieben. Die genannten Änderungen betreffen nur Kunden von Kabel Deutschland. Im nächsten Jahr ändert sich allerdings für zahlreiche Mieter der Kabelnetzbetreiber. In einer aktuellen Pressemitteilung heißt es dazu: "Die Bewohner der Wohnungsgenossenschaft „Neues Leben“ e.G. und der BEWOS Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH profitieren ab Januar 2013 ebenfalls von der leistungsfähigen Infrastruktur. Die beiden Großvermieter hatten bereits im vergangenen Jahr den Wechsel des Kabelnetzbetreibers bekanntgegeben. Ab Januar 2013 versorgt Kabel Deutschland die rund 3.000 Wohnungen der beiden Wohnungsunternehmen mit modernen Multimediaanschlüssen."

Welche TV-Sender wechseln ihren Kanal?

Je nach Kabelnetz sind andere analoge TV-Sender von der Kanalumstellung betroffen:

Glückstadt

  • TELE 5 sendet statt auf K02 in Zukunft auf K21
  • NICK und Comedy Central wechseln von K03 auf K22
  • Channel 21 und Euronews, die sich K04 teilen, sind künftig auf K23 zu sehen

Oschersleben

  • Eurosport ist bald nicht mehr auf K04, sondern auf K21 zu empfangen
  • Der NDR wird statt auf K02 auf K23 ausgestrahlt

Jessen

  • Juwelo TV ist künftig statt auf K04 auf K23 zu finden
  • Der WDR wechselt von K03 zu K22
  • Eurosport, bislang auf K02 zu sehen, erhält K21

 

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111.000 zusätzliche Kabelhaushalte können 100-MBit/s-Internet bekommen

7. March 2012 - 08:25 Uhr

Ab heute ist Highspeed-Internet via Kabelanschluss für die Bewohner von 23 weiteren Städten erhältlich. Der jüngste Netzausbau ermöglicht Kabel Deutschland die Versorgung von 111.000 neuen Haushalten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bayern mit 100-MBit/s-Anschlüssen.

Modernisiert worden sind die Kabelnetze von Goslar, Rendsburg und Bad Reichenhall. Schon für 74 Prozent der Haushalte im gesamten "Internet-Ausbaugebiet" sind diese sehr schnellen Internetzugänge jetzt verfügbar. Das sind 9,4 Millionen Kabelhaushalte, die sich bei Kabel Deutschland für Internetgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s entscheiden können. Wer im Versorgungsgebiet von Deutschlands größtem Kabelnetzbetreiber wohnt, hat also gute Chancen, dass bei ihm ein solcher Highspeed-Anschluss erhältlich ist. Herausfinden lässt sich dies mit einer Online-Verfügbarkeitsprüfung.

Netzausbau geht weiter

Fällt die Prüfung der Verfügbarkeit heute noch negativ aus, kann das am Jahresende bzw. in einem Jahr schon anders aussehen: Im Laufe des Jahres soll eine Verfügbarkeit von 100-MBit/s-Anschlüssen für nahezu alle Kabelkunden im "modernisierten Ausbaugebiet" erreicht werden. Zusätzlich soll nach Unternehmensangaben bis Ende März 2013 schnelles Internet über den Kabelanschluss für eine weitere Million Haushalte in überwiegend ländlichen Gegenden verfügbar gemacht werden.

Welche Geschwindigkeit ist empfehlenswert?

Für Verbraucher, die Kabelinternet mit bis zu 100 MBit/s erhalten können, stellt sich die Frage, ob eine Entscheidung für die derzeitige Maximalgeschwindigkeit sinnvoll ist. Generell sollte ein 32-MBit/s-Internetanschluss für die große Mehrheit der Internetnutzer noch ausreichen. Leider bietet Kabel Deutschland keine Zusatzoption für schnellere Uploads bzw. eine höhere Upload-Geschwindigkeit an. Bei bis zu 32 MBit/s im Downstream (Daten empfangen) stehen einem nur bis zu 2 MBit/s im Upstream (Daten senden) zur Verfügung. Bei großen Uploads beispielsweise ist das von Nachteil. Bei den allermeisten Anwendungen reicht eine Bandbreite von 2 MBit/s zum Senden von Daten zwar völlig aus. Am 100-MBit/s-Anschluss sind es beim Senden von Daten jedoch bis zu 6 MBit/s.

Im ersten Jahr (bei zwei Jahren Mindestvertragslaufzeit) kosten die Produkte "Internet & Telefon 100" sowie "Internet & Telefon 32", die zusätzlich zu den beschrieben Internetflatrates beide einen Telefonanschluss mit zwei Leitungen inklusive Sprachflatrate in die deutschen Festnetze bieten, gleich viel: 19,90 Euro pro Monat. Erst im zweiten Jahr erhöht sich der Preis auf 39,90 Euro bzw. 29,90 Euro im Monat. Man kann jedoch - so verspricht es die Werbung - "jederzeit und garantiert kostenlos zu Internet & Telefon 32 für nur 29,90 €/Monat" wechseln, wenn man die Maximalgeschwindigkeit später doch nicht benötigt. Damit lautet die Antwort: Ja, wo das möglich ist, sollten Neukunden sich für den 100-MBit/s-Anschluss von Kabel Deutschland entscheiden.

Welche Orte erhalten jetzt neu schnelles Kabelinternet?

In folgenden Städten und Gemeinden ist ab sofort 100-MBit/s-Internet verfügbar:

Bad Reichenhall mit den umliegenden Orten Ainring, Anger, Bayerisch Gmain, Bertesgaden, Bischofswiesen, Freilassing, Piding, Ramsau, Saaldorf-Surheim und Schönau

Goslar sowie in der Umgebung Bad Harzburg, Langelsheim und Vieneburg

Rendsburg und in der Umgebung außerdem Borgstadt, Büdelsdorf, Fockbek, Nübbel, Osterrönfeld, Schacht-Audorf und Westerrönfeld

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Neuer Pay-TV-Sender glitz* stellt sein Programm vor – Start am 8. Mai

1. March 2012 - 08:20 Uhr

Am 8. Mai geht die deutsche Version des Pay-TV-Kanals glitz* erstmals auf Sendung. Das Programm wird neben zahlreichen Serien und Spielfilmen eine Reihe von Dokus und Lifestyle-Formaten enthalten. Ungewöhnlich ist die hohe Zahl an lokalen Eigenproduktionen.

Turner Broadcasting System hat jetzt den genauen Starttermin für seinen neuen, als "Frauen- und Lifestylesender" konzipierten Pay-TV-Kanal glitz* bekanntgegeben. Es ist der 8. Mai, ein Dienstag. Das Unternehmen gab gestern zahlreiche Details zu den Programminhalten preis. Ein hoher Anteil von Dokutainment-, Lifestyle- und Serien-Formaten war zu erwarten. Allerdings investiert man auch gleich in mehrere Eigenproduktionen, womit die Chance besteht, trotz der großen Zahl schon vorhandener digitaler TV-Kanäle in Deutschland eine gewisse Aufmerksamkeit zu erreichen.

Hoher Anteil an Eigenproduktionen

Die vielseitige Eva Padberg, berühmt als Fotomodell, jedoch außerdem aktiv als Sängerin und Songschreiberin, Moderatorin und Schauspielerin, führt durch das TV-Magazin "InStyle". "In dem ebenfalls für den deutschen Markt produzierten Personality-Format Simply Dana zeigt Dana Schweiger ihr facettenreiches Leben", heißt es in der Pressemitteilung von Turner Broadcasting System Deutschland. "Barbara Bonisolli, Protagonistin des eigenproduzierten Dokutainment-Formats Mein Leben auf dem Land, lebt den Traum von einem entschleunigten Leben auf dem Land. In ihrer Sendung vermittelt sie allerlei Wissenswertes und Nützliches über eine nachhaltige Lebensweise, saisonale Gartenarbeit und gesunde Ernährung." In der Promi-Portrait-Reihe "Privat bei …" besucht Judith Milberg interessante Menschen wie die Designerin Siggi Spiegelburg, den Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner und Regisseur Sönke Wortmann. Dabei sollen die Zuschauer Einblicke in das Zuhause der Gastgeber gewinnen. Alle diese Eigenproduktionen laufen bei glitz* in deutscher Erstausstrahlung.

TV-Serien als TV-Premiere

Zum ersten Mal im deutschen Fernsehen gezeigt werden außerdem einige TV-Serien. Bereits angekündigt im Serienbereich sind "Web Therapy", "Hot in Cleveland", "Unforgettable", "Pretty Little Liars", "Girls", "Parenthood" und "Parks and Recreation". Den Schwerpunkt legt glitz* also auf Comedy- und Drama-Serien. Als Beispiele für Spielfilme auf glitz* wurden "Chocolat" und "Besser geht's nicht" angekündigt. Allein mit TV-Premieren oder zumindest aktuellen Titeln lässt sich die Sendezeit mit vertretbarem finanziellem Aufwand kaum füllen. Daher wird der neue Fernsehsender auch Serienklassiker wie "McLeods Töchter", Filmdramen wie "Seite an Seite" und Krimis wie "Kommissar Beck" zeigen.

Hannes Heyelmann, Geschäftsführer von Turner Broadcasting System Deutschland: "Der deutsche Markt ist der erste von Turner in Europa, der die Marke glitz* startet. Gleichzeitig besetzen wir mit einem Sender speziell für die weibliche Zielgruppe eine vielversprechende Lücke im Pay-TV-Segment. Ich bin sicher, dass glitz* sich als Lieblingssender der Frauen im Pay-TV etabliert.“ Schaut man sich an, welche Pay-TV-Sender in Deutschland zu empfangen sind, erscheint diese Argumentation schlüssig - sofern man davon ausgeht, dass der Fernsehgeschmack von Frauen und Männern sich deutlich unterscheidet.

Anke Greifeneder, Programmchefin der Unterhaltungssparte von Turner Broadcasting System Deutschland: "Wir sind sehr stolz darauf, bei glitz* so viele Programm-Highlights anbieten zu können, die man im deutschsprachigen Raum nur bei uns sehen kann. Die Zuschauer erwartet eine außergewöhnliche und qualitativ hochwertige Programmvielfalt, die mit viel Sorgfalt ausgesucht und auf die unterschiedlichen Interessen von Frauen abgestimmt wurde.“

glitz* in HD bei Kabel Deutschland

Ein dicker Pluspunkt ist der gleichzeitige Start von glitz* in SD und HD. Das ist geschickt, nicht nur, weil das Interesse an hochauflösendem Fernsehen groß ist. Die Zahl der HD-Kanäle ist anders als die der in Standardauflösung sendenden digitalen Kanäle noch gut überschaubar, als HDTV-Sender erhält glitz* vom Start weg mehr Aufmerksamkeit. Wie bei Pay-TV üblich wird auf Unterbrecherwerbung verzichtet und in Zweikanalton (Deutsch/Englisch) gesendet. Fest steht bislang nur die Einspeisung bei Kabel Deutschland. Es gebe jedoch schon weit fortgeschrittene Verhandlungen mit der Deutschen Telekom, man stehe "kurz vor Vertragsabschluss", teilte Turner Broadcasting System Deutschland mit. Vielleicht kappt es ja mit einer Einspeisung von glitz* bei Entertain dann sogar schon zum Sendestart am 8. Mai.

Logo links oben: Turner Broadcasting System Deutschland via PM

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Pirna: Schnelles Kabelinternet und Änderung der TV-Programmbelegung

29. February 2012 - 15:33 Uhr

Kabelhaushalte mit analogem Fernsehempfang in Pirna müssen sich auf eine neue Senderbelegung einstellen. Außerdem bietet Kabel Deutschland in der Stadt bald Internetzugänge mit bis zu 100 MBit/s Bandbreite an.

Ab Mitte April können die Bewohner von Pirna erstmals über den Kabelanschluss schnelles Internet nutzen und über den Kabelanschluss telefonieren. Im Downstream (Empfangsrichtung) stehen bis zu 100 MBit/s zur Verfügung, im Upstream (Senderichtung) sind es bis zu 6 MBit/s. Damit Highspeed-Internet in Pirna technisch möglich wird, muss das Kabelnetz modernisiert werden.

Zwischen dem 5. und 8. März wechselt Kabel Deutschland im Ausbaugebiet die Verstärker aus. Daher ist an diesen Tagen mit kurzen Unterbrechungen beim Empfang zu rechnen. Im Zuge dieser Modernisierung ändert sich die Programmbelegung der analogen Fernseh- und Radiosender; einige sind dann nicht mehr auf den gewohnten Plätzen zu finden. Spätestens am Abend des 8. März sollen diese Modernisierungsarbeiten abgeschlossen sein. Dann müssen analoge Fernseher und Videorekorder neu eingestellt werden.

Neue Kanäle für N24, n-tv und HSE24

Konkret betroffen von der Kanalumstellung sind die beiden Nachrichtensender N24 und n-tv sowie der Shoppingkanal HSE24. Das bisher auf Kanal 03 sendende N24 ist künftig auf K22 zu finden, n-tv wechselt von K02 auf K21, HSE24 sendet statt auf K03 in Zukunft auf K23. Die Kanalwechsel sind erforderlich, weil für die neuen interaktiven Dienste ein Rückkanal im Kabelnetz gebraucht wird, auf dem Daten und andere Signale übertragen werden. Dafür wird der Frequenzbereich der Kanäle K02 bis K04 verwendet.

Von dieser Umstellung betroffen ist allein das analoge Kabelfernsehen. Wer nur digitales Fernsehen empfängt, muss sich damit nicht beschäftigen.

Einen genauen Termin, ab dem die Internet- und Telefonprodukte in Pirna erhältlich sind, nennt Kabel Deutschland dagegen noch nicht, "ab Mitte April" soll es so weit sein. "Hohe Bandbreiten werden immer wichtiger", erklärt das Unternehmen in seiner Pressemitteilung von heute Mittag. "In den Haushalten werden zunehmend mehr internetfähige Geräte wie Laptop, Netbook, Handy oder Smartphone genutzt. Außerdem erfordern Online-Videos oder aufwändige Programm-Aktualisierungen (Software-Updates) höhere Geschwindigkeiten. Mit einem leistungsfähigen Internetzugang profitieren Nutzer von schnellen Übertragungszeiten und guter Bildqualität – auch wenn die ganze Familie parallel online ist."

Welcher Anschluss ist sinnvoll?

Die derzeitige Maximalgeschwindigkeit von 100 MBit/s wird derzeit trotzdem nur von einer Minderheit der Internetnutzer aktuell benötigt. Der nächstkleinere Anschluss mit einer Geschwindigkeit von bis zu 32 MBit/s ist dagegen für die meisten Haushalte eine gute Wahl. Wer selbst viele Dateien versendet bzw. ins Internet hochlädt - zum Beispiel Musik, Fotos und Videos auf einen Online-Speicher in der Cloud - kann allerdings mehr als die bei diesem Anschluss möglichen bis zu 2 MBit/s im Upstream gebrauchen.

Aufgrund der aktuellen Tarifstruktur bei Kabel Deutschland sollte man sich im Zweifel für das größte Paket "Internet & Telefon 100" mit bis zu 100 MBit/s im Down- und bis zu 6 MBit/s im Upstream sowie einem Telefonanschluss mit zwei Leitungen inklusive Sprachflatrate in die deutschen Festnetze entscheiden. Der reguläre Monatspreis von 39,90 Euro fällt nämlich erst ab dem zweiten Jahr (Mindestvertragslaufzeit: 24 Monate) an. In den ersten zwölf Monaten zahlt man nur 19,90 Euro - und man kann anschließend kostenlos in den Tarif "Internet & Telefon 32" wechseln, falls man die maximale Internetgeschwindigkeit nicht mehr nutzen möchte.

Bei "Internet & Telefon 32" zahlt man regulär 29,90 Euro im Monat für einen Internetzugang mit bis zu 32 MBit/s im Down- und bis zu 2 MBit/s im Upstrem sowie einen Telefonanschluss mit zwei Leitungen inklusive Telefonflatrate für innerdeutsche Festnetzgespräche. Im ersten Jahr kostet auch dieses Produkt nur 19,90 Euro im Monat, es ist also zunächst nicht billiger. Diesen kleineren Kombitarif gibt es allerdings auch in der Variante "Internet & Telefon 32 flex". Dann zahlt man im ersten Jahr 14,90 Euro und ab dem zweiten Jahr 24,90 Euro im Monat, verzichtet jedoch auf die Telefonflatrate. Das kann sinnvoll sein, wenn man bereits über seinen Handytarif eine Festnetzflat bezahlt und eine weitere Flat für Gespräche ins Festnetz daher nicht braucht.

Foto links oben: Lokaler Vermittlungsknoten (Kabel Deutschland)

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Kabel Deutschland: Spezielle Angebote für analoge Sat-Nutzer

10. February 2012 - 16:01 Uhr

Am 30. April wird das analoge Satellitenfernsehen in Deutschland abgeschaltet. Betroffene Haushalte, die noch nicht auf Digital-TV umgerüstet haben, versuchen die Kabelnetzbetreiber für ihre Angebote zu interessieren. Kabel Deutschland offeriert jetzt ein Komplettangebot speziell für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern.

Die Deutsche TV-Plattform e. V. berichtet diese Woche von 1,8 Millionen Haushalten, die zum Jahreswechsel noch analoges Satellitenfernsehen genutzt haben. Viele davon haben immer noch nicht die nötigen Vorkehrungen getroffen, um über den 30. April dieses Jahres hinaus TV-Programme empfangen zu können. Wenn sie nicht doch noch aktiv werden, fällt Fernsehen als Freizeitbeschäftigung für sie bald komplett aus.

Die Kabelnetzbetreiber nutzen derzeit ihre Chance, Satellitenhaushalte zum Umstieg auf Kabelfernsehen zu bewegen. Im Mittelpunkt steht dabei meist die Botschaft, dass Kabelkunden auch in Zukunft analoges Fernsehen empfangen, niemand solle zu digitalem Fernsehen gezwungen werden. Gegen diesen Ansatz ließe sich vieles vorbringen, aber darum soll es hier nicht gehen - schon deshalb nicht, weil Kabel Deutschland mit seinen neuen "Rundum-Sorglos-Paketen" auf ein Paket aus analogem und digitalem Fernsehen setzt, dazu gleich im Detail.

Diese neuen Wechselerangebote sind für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern gedacht, die keinen Kabelanschluss besitzen, bei denen die Voraussetzungen für den Anschluss an das Netz von Kabel Deutschland jedoch bereits gegeben sind. Liegen diese Satellitenhaushalte im Ausbaugebiet für Internet und Telefonie über den Kabelanschluss, können sie durch Bestellung eines Internet- und Telefonangebots zusätzlich sparen.

Zwei Varianten des Komplettpakets für Sat-Wechsler

Kabel Deutschland unterscheidet nämlich zwei verschiedene "Rundum-Sorglos-Pakete für Sat-Wechsler" bzw. zwei Varianten: Die erste ermöglicht analoges und digitales Kabelfernsehen inklusive der privaten HDTV-Sender und enthält einen HD-Receiver. Die Installation des Kabelanschlusses vor Ort erfolgt kostenlos, die monatliche Grundgebühr beträgt 18,90 Euro. Möchte man statt des HD-Receivers ein Gerät mit eingebauter Festplatte (also mit Videorekorder-Funktionen) erhalten, erhöht sich der Monatspreis auf 22,90 Euro. Die Mindestlaufzeit im ersten Komplettpaket beläuft sich auf nur 12 Monate.

Billiger wird dieses Komplettpaket, wenn außerdem ein Telefon- und Internetangebot - für das extra Kosten anfallen! - gebucht wird. Der Monatspreis für das Wechsler-Paket reduziert sich dann von 18,90 Euro auf 13,90 Euro pro Monat, die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 statt 12 Monate. Gegen einen Aufpreis von 4 Euro ist auch hier anstelle des HD-Receivers der HD-Festplattenreceiver erhältlich. Achtung: In beiden Varianten ist das Pay-TV-Paket "Kabel Premium HD" für zwei Monate gratis. Möchte man es ab dem dritten Monat nicht für zusätzliche 10 Euro nutzen, muss man es rechtzeitig kündigen.

Satellitenschüssel wird auf Wunsch abmontiert

Ein weiterer Vorteil bei der zusätzlichen Bestellung von Telefon- und Internetangeboten bietet sich denjenigen Hauseigentümern, die ihre analoge Satellitenschüssel vom Dach abbauen und entsorgen lassen möchten. Diesen Service bietet Kabel Deutschland bei seinen "Rundum-Sorglos-Paketen" nämlich für einmalig 49 Euro mit an. Wer sich für die zweite Variante mit Internet- und Telefonangeboten entscheidet, bezahlt dafür aber nichts.

Wahl zwischen analogem und digitalem Empfang via Kabel

Kabelhaushalte haben die Wahl | Grafik: Kabel Deutschland

Auf Wunsch werden zwei zusätzliche Smartcards für die Entschlüsselung von Digital-TV kostenlos ausgegeben. Alle privaten Free-TV-Programme werden bei Kabel Deutschland nämlich verschlüsselt eingespeist. Es reicht also nicht, einen Flachbildfernseher mit integriertem DVB-C-Tuner anzuschließen, wenn man neben den (immer unverschlüsselten) öffentlich-rechtlichen Sendern auch Privatsender wie RTL und SAT.1 sehen möchte. Das oft wiederholte Argument, am Kabelanschluss ohne Zusatzkosten einen zweiten und dritten Fernseher nutzen zu können, ist deshalb ziemlich schwach, denn nur beim unverschlüsselten analogen Kabelfernsehen hat man es dann leicht und muss nicht zusätzliche Digital-Empfänger besorgen.

Foto links oben: Kabel Deutschland

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Ab Mittwoch 100-MBit/s-Internet über Kabel für 60 neue Orte

7. February 2012 - 15:23 Uhr

Kabel Deutschland versorgt ab morgen rund 60 zusätzliche Städte und Gemeinden in Niedersachsen, Bayern und Sachsen mit Highspeed-Internet. Es geht um 250.000 Haushalte (Übersicht am Ende des Artikels).

Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber treibt den Netzausbau für schnelle Internetverbindungen über den Kabelanschluss voran. Noch dieses Jahr soll fast im gesamten "Internet-Ausbaugebiet" eine Bandbreite von bis zu 100 MBit/s angeboten werden. Schon jetzt ist diese Bandbreite für mehr als 9 Millionen Haushalte verfügbar. Bis März kommenden Jahres möchte das Unternehmen mehr als eine Million Haushalte, die sich zum größten Teil in ländlichen Regionen befinden, erstmals an sein Glasfaser-Koaxialkabel-Netz anschließen und somit Kabelinternet anbieten können.

Der Begriff Glasfaser-Koaxialkabel-Netz verdeutlicht, dass weite Teile des Hochgeschwindigkeitsnetzes aus Glasfaserverbindungen bestehen. Auf den Strecken, in denen das Netz die Wohnungen erreicht, kommen weiterhin Koaxialkabel zum Einsatz. Damit könnte Kabel Deutschland nach eigenen Angaben schon heute 400 MBit/s-Anschlüsse anbieten, doch fehlt dafür noch die Nachfrage. Wer sich für Internet über den Kabelanschluss entscheidet, kann allerdings davon ausgehen, noch für lange Zeit auf Basis der aktuellen Technologie mehr als genug Bandbreite für alle möglichen Zwecke erhalten zu können. In technischen Versuchen wurden sogar schon Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich erprobt.

Im ersten Jahr ist der Anschluss billig

Den derzeit bei Kabel Deutschland maximal erhältlichen 100 MBit/s im Downstream (Empfangsrichtung) stehen bis zu 6 MBit/s im Upstream (Senderichtung) entgegen. Im ersten Jahr kostet das Produkt "Internet & Telefon 100" (mit 100-MBit/s-Anschluss, zwei Telefonleitungen inklusive Flatrate für innerdeutsche Festnetzgespräche und netzbasiertem Anrufbeantworter) bloß 19,90 Euro monatlich. Ab dem zweiten Jahr (bei 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit) wird der reguläre Monatspreis von 39,90 Euro fällig. Stellt man innerhalb der ersten 12 Monate fest, dass man derart schnelles Internet nicht benötigt, kann man ohne Wechselgebühr in den nächstkleineren Tarif "Internet & Telefon 32" für 29,90 Euro monatlich wechseln, in dem die Bandbreite nur bis zu 32 MBit/s im Downstream und bis zu 2 MBit/s im Upstream beträgt.

Das erforderliche Kabelmodem wird für die gesamte Nutzungszeit kostenlos gestellt. Es fällt jedoch eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 29,90 Euro bei allen Internet- und Telefonprodukten an. bei "Internet & Telefon 32" sowie "Internet & Telefon 100" erhalten neue Kunden andererseits eine Gutschrift in Höhe von 30 Euro. Man kann sich den Anschluss kostenlos  durch von Kabel Deutschland beauftragte Fachkräfte einrichten lassen.

Welche Orte erhalten jetzt neu 100-MBit/s-Internet?

Der neueste Schritt im Netzausbau erfolgt in etwa 60 Orten in Sachsen, Niedersachsen und Bayern. In folgenden Städten und umliegenden Ortschaften steht ab dem 7. Februar 2012 Internet mit bis zu 100 MBit/s zur Verfügung:

Ansbach mit den umliegenden Orten Arberg, Bechhofen, Burgoberbach, Herrieden, Lehrberg, Lichtenau, Merkendorf, Ornbau, Sachsen und Weidenbach

Barsinghausen

Buxtehude mit den umliegenden Orten Apensen, Beckdorf, Bliedersdorf, Dollern, Horneburg, Jork, Neu Wulmstorf, Neuenkirchen und Nottensdorf

Chemnitz mit den umliegenden Orten Burkhardtsdorf, Gersdorf, Gornsdorf, Hohenstein-Ernstthal, Neukirchen, Niederfrohna und Oberlungwitz

Coburg mit den umliegenden Orten Ahorn, Dörfles-Esbach, Ebersdorf, Großheirath, Grub, Lautertal, Mitwitz, Niederfüllbach, Seßlach, Sonnefeld, Untersiemau, Weidhausen und Weitramsdorf

Kaufbeuren mit den umliegenden Orten Aitrang, Biessenhofen, Germaringen, Irsee, Marktoberdorf, Mauerstetten, Ruderatshofen und Stöttwang

Passau und das umliegende Salzweg

Soltau mit den umliegenden Orten Bispingen, Munster und Neuenkirchen

Foto links oben: Lokaler Vermittlungsknoten (Kabel Deutschland)

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