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Kategorie: Netzausbau


100-MBit/s-Internet für 58.000 neue Haushalte in Bayern und Thüringen

16. May 2012 - 15:26 Uhr

Von heute an können zahlreiche Haushalte in Weiden, Landsberg am Lech und Neuhaus am Rennweg vin Kabel Deutschland Internet mit bis zu 100 MBit/s bekommen. Der Kabelnetzbetreiber ermöglicht so 58.000 zusätzlichen Haushalten Highspeed-Internet.

Einfache DSL-Geschwindigkeit ist vielen Internetnutzern heute viel zu langsam. Die bis zu 16 MBit/s, mit denen die DSL-Provider normalerweise werben, werden vielerorts nicht einmal annähernd erreicht. Schon mit der Hälfte dieser theoretischen Bandbreite kann man sich als DSL-Kunde zu den Glücklichen schätzen. In Single-Haushalten mit durchschnittlicher Netznutzung mag das ausreichen, doch wenn mehrere Personen gleichzeitig online sind bzw. verschiedene bandbreitenintensive Dienste gleichzeitig genutzt werden, wird es eng.

Online-Videos in HD brauchen einen schnellen Anschluss

Insbesondere für Online-Videos lohnt sich die Investition in einen schnelleren Anschluss. HD-Videos aus Onlinevideotheken wie Maxdome oder den Mediatheken der Fernsehsender abzurufen, funktioniert mit einem schnellen Internetzugang einfach besser. Die wichtigsten DSL-Alternativen in Deutschland sind derzeit VDSL und Kabelinternet.

Einige der klassischen Telekommunikationsunternehmen bieten VDSL als DSL-Alternative an. Mit bis zu 50 MBit/s im Downstream (Daten empfangen) und bis zu 10 MBit/s im Upstream (Daten senden) ist ein solcher Anschluss vor allem für Nutzer interessant, die regelmäßig große Datenmengen uploaden, zum Beispiel auf eine Online-Festplatte. Beim Empfangen von Daten ist ein VDSL-Anschluss zwar nur halb so schnell wie die schnellsten Anschlüsse der meisten Kabelnetzbetreiber, bietet aber für den aktuellen Bedarf genügend Leistungsreserven.

Da der für Hochgeschwindigkeits-Internet nötige Netzausbau für die Kabelnetzbetreiber vergleichsweise kostengünstig ist und die Unternehmen in den letzten Jahren viel Geld investiert haben, können sie jetzt vor allem in puncto Verfügbarkeit punkten. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht Tausende Haushalte erstmals die Gelegenheit erhalten, sehr schnelles Internet über ihren Kabelanschluss zu bekommen.

Die heutige Technik ermöglicht sogar 400-MBit/s-Internet

Seit heute profitieren 58.000 Haushalte in Thüringen und Bayern vom jüngsten Netzausbau bei Kabel Deutschland. Nach der Umstellung auf den Übertragungsstandard EuroDOCSIS 3.0 stehen im Downstream Datenraten von bis zu 100 MBit/s zur Verfügung. Technisch möglich ist bei Kabel Deutschland sogar schon eine Geschwindigkeit von 400 MBit/s, doch werden entsprechende Tarife mangels Nachfrage bislang nicht angeboten. Highspeed-Internet über den Kabelanschluss kann Kabel Deutschland beim bisherigen Ausbaustand 80 Prozent der Haushalte im gesamten Internet-Ausbaugebiet in 13 Bundesländern anbieten.

Der 100-MBit/s-Anschluss ist im Tarif "Internet & Telefon 100" für monatlich 39,90 Euro erhältlich. In den ersten 12 Monaten (Mindestvertragslaufzeit: 24 Monate) gilt eine reduzierte Grundgebühr von 19,90 Euro. Zudem kann auf Wunsch in den kleineren Tarif "Internet & Telefon 32" (Grundgebühr: 29,90 Euro) gewechselt werden, falls man die Maximalgeschwindigkeit doch nicht benötigt. Die Bandbreite im Downstream beträgt bis zu 100 MBit/s, im Upstream sind es bis zu 6 MBit/s. Zum Tarif "Internet & Telefon 100" gehört zudem ein Telefonanschluss mit zwei Leitungen inklusive einer Flatrate für Gespräche in die deutschen Festnetze. Es steht ein netzbasierter Anrufbeantworter (Mailboxfunktion) zur Verfügung. Bei Online-Bestellung erhalten Neukunden derzeit 30 Euro gutgeschrieben.

Welche Orte bekommen heute 100-MBit/s-Internet?

Der Netzausbau in einer Stadt erstreckt sich in der Regel auf umliegende kleinere Ortschaften. 100-MBit/s-Internet bietet Kabel Deutschland seit heute in folgenden Orten an:

Neuhaus am Rennweg (Thüringen) mit den umliegenden Orten Cursdorf, Lauscha, Lichte und Oberweißbach

Landsberg am Lech (Bayern) mit dem Kabelnetz von Kaufering

Weiden (Bayern) mit den umliegenden Orten Altenstadt, Bechtsrieth, Etzenricht, Floß, Hirschau, Mantel, Neustadt, Pirk, Schirmitz, Schnaittenbach, Störnstein, Theisseil und Weiherhammer

Bild links oben: Kabel Deutschland

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Königs Wusterhausen und Mittenwalde erhalten 100 MBit/s-Internet

26. April 2012 - 09:00 Uhr
Kabel Deutschland Netzausbau

Vom 2. bis zum 9. Mai sollen die Ausbauarbeiten andauern.

Kabel Deutschland will in den brandenburgischen Städten Mittenwalde und Königs Wusterhausen ab Mitte Juni Internet- und Telefonanschlüsse über das TV-Kabel anbieten. Download-Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s sollen den Anwohnern der beiden Orte sowie angrenzender Ortschaften dann zur Verfügung stehen. Um hierfür die technische Grundlage zu schaffen, modernisiert Kabel Deutschland das örtliche Kabelnetz.

Das Unternehmen hat bereits angekündigt, dass es vor Ort durch die Modernisierungsarbeiten zu kurzzeitigen Unterbrechungen des Fernseh- und Radioempfangs kommen kann. Zusätzlich wird sich in den nächsten Wochen die Kanalbelegung einiger Sender im analogen Fernsehen ändern. Neben Königs Wusterhausen und Mittenwalde wird Kabel Deutschland außerdem die Orte Bestensee, Wildau und Zossen mit dem aktuellen Netzausbau erreichen.

Was bringt der Netzausbau in Mittenwalde und Königs Wusterhausen?

Bisher ist sowohl in Mittenwalde als auch in Königs Wusterhausen weder Telefonie noch Internetnutzung über das TV-Kabel möglich. Die Anwohner gehen, falls verfügbar, mit DSL ins Internet, was in Sachen Downloadgeschwindigkeit in der Regel nicht mit Internet via TV-Kabel mithalten kann. Erreicht ein typischer DSL-Anschluss üblicherweise Geschwindigkeiten von 16 MBit/s, so kann Kabel Deutschland nach Abschluss der Ausbauarbeiten bis zu 100 MBit/s schnelle Anschlüsse bereitstellen. Abstufungen auf 32, 16 und 8 MBit/s werden ebenfalls Angeboten.

Nicht nur bezüglich der Geschwindigkeit, sondern auch im Hinblick auf die Kosten haben Kabelangebote derzeit meistens die Nase vorn. Beispielsweise kosten die günstigsten derzeit erhältlichen DSL-Tarife mit 16 MBit/s  rund 25 Euro; für diesen Betrag gibt es bei Kabel Deutschland bereits einen Internetanschluss mit der doppelten Download-Geschwindigkeit.

Eine hohe Download-Geschwindigkeit wird im Alltag derweil immer wichtiger. Einerseits besitzen immer mehr Deutsche neben dem Computer auch Smartphones und Tablets, welche daheim den Internetanschluss mit beanspruchen. Gleichzeitig hat die Nutzung von Musik- und Videostreaming stark zugenommen, was ebenfalls eine immer größere Anschlussgeschwindigkeit erforderlich macht. Zuletzt werden im Kabel Fernsehen und Internet getrennt übertragen. Während das IPTV der DSL-Anbieter die Internetbandbreite zur Übertragung nutzt und damit die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit während des Fernsehens vermindert, steht Kabelkunden unabhängig von der Fernsehnutzung immer die volle Bandbreite zur Verfügung.

Neue Senderbelegung beim analogen Fernsehen

Um das Kabelnetz für die Internetnutzung aufzurüsten, wird Kabel Deutschland die analoge Programmbelegung ändern. Folgende Sender wechseln am 2. Mai den Programmplatz:

  • NICK/COMEDY CENTRAL (von K02 auf K21)
  • Bayerisches Fernsehen/RBB Berlin (von K03 auf K22)
  • Sat.1 (von K04 auf K23)

Für den Zeitraum vom 2. zum 9. Mai hat Kabel Deutschland außerdem kurzzeitige Unterbrechungen der Fernseh- und Radioübertragung angekündigt. In diesem Zeitraum wird das Unternehmen die Signalverstärker auswechseln, weswegen die Störungen unvermeidbar sein werden. Die Arbeiten sollen am Abend des 9. Mai abgeschlossen sein. Spätestens dann sollten die Anwohner auch einen neuen Sendersuchlauf durchführen, um die umbelegten TV-Sender wieder schauen zu können.

Bild oben links: Kabel Deutschland

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Kabel Deutschland: 100 MBit/s für Angermünde, Bad Freienwalde und Strausberg

19. April 2012 - 09:00 Uhr

Kabel Deutschland will ab Mitte Juni in den Ortschaften Angermünde, Bad Freienwalde und Strausberg sowie in den angeschlossenen Orten Altlandsberg und Wriezen erstmals Internet über das TV-Kabel anbieten. Bis zu 100 MBit/s schnelle Anschlüsse will der Kabelnetzbetreiber in den zusammen rund 70.000 Einwohner starken Ortschaften anbieten.

Um zukünftig schnelles Internet via TV-Kabel anbieten zu können modernisiert Kabel Deutschland zur Zeit das Bad Freienwalder Kabelnetz. In der Folge ändert sich für örtliche TV-Kunden teilweise die Programmbelegung. Auch kurzzeitige Ausfälle von Radio- und Fernsehempfang hat Kabel Deutschland bereits angekündigt. Ende April sollen die Ausbauarbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen beendet sein, bevor in den betroffenen Gebieten gut sechs Wochen später die Internetangebote des Unternehmens verfügbar sein werden.

Künftige Angebote reichen von 8 bis 100 MBit/s

Die laufenden Modernisierungsarbeiten sollen es den Bewohnern der brandenburgischen Ortschaften ermöglichen, ab Mitte Juni auf das gesamte Telekommunikationsangebot Kabel Deutschlands zugreifen zu können. Bietet Kabel Deutschland Internet- und Telefoniedienste auch einzeln an, so werden kombinierte Angebote, die Internet und einen Festnetzanschluss beinhalten, sicherlich viele Verbraucher am stärksten interessieren. Hier betragen die verfügbaren Bandbreiten 8, 16 und 32 MBit/s sowie äußerst schnelle 100 MBit/s.

So bietet beispielsweise der Einsteigertarif "Internet & Telefon 8" Internet mit bis zu 8.000 Kbit/s im Download inklusive Flatrate sowie einen Telefonanschluss mit Festnetzflatrate für monatlich 17,90 Euro im ersten und 22,90 Euro ab dem zweiten Jahr. In den ersten drei Monaten beträgt die Grundgebühr sogar nur 12,90 Euro.

Der doppel so schnelle Internetanschluss im nächstgrößeren Paket "Internet & Telefon 16" kostet kaum extra. 17,90 Euro im ersten und 24,90 Euro ab dem zweiten Jahr, dafür ohne anfänglichen Rabatt, berechnet Kabel Deutschland für das Angebot, das geschwindigkeitsmäßig mit typischem 16000er DSL gleichauf liegt. Für 19,90 Euro im ersten und 29,90 Euro ab dem zweiten Jahr ist mit "Internet & Telefon 32" außerdem eine doppelt so schnelle Alternative verfügbar.

Geschwindigkeits-Enthusiasten und Mehrfamilienhaushalte, welche das Internet intensivst nutzen, können darüber hinaus bei Kabel Deutschland mit bis zu 100 MBit/s surfen. Das entsprechende Highspeed-Angebot des Kabelnetzbetreibers hört auf den Namen "Internet & Telefon 100" und bietet neben dem obligatorischen Telefonanschluss mit Festnetzflatrate einen 100 MBit/s schnellen Internetzugang inklusive Flatrate. Die monatlichen Kosten hierfür belaufen sich auf 19,90 Euro im ersten Jahr und 39,90 Euro ab dem zweiten Jahr.

Was ändert sich durch die Baumaßnahmen?

Bevor die neuen Internetangebote verfügbar sind, muss Kabel Deutschland das örtliche Kabelnetz entsprechend aufrüsten. Dazu installiert Kabel Deutschland einerseits neue Signalverstärker, andererseits muss das Unternehmen die TV-Kanalbelegung umstellen, um Platz für einen sogenannten Rückkanal zu schaffen, welcher für Internetnutzung unbedingt erforderlich ist. Konkret muss Kabel Deutschland die Kanäle K02 bis K04 frei machen und die Sendeplätze entsprechend neu ordnen.

Diese Umbelegung der Fernsehkanäle führt dazu, dass einige Sender in den betroffenen Ortschaften den Programmplatz wechseln. So ändert sich am 25. April die Programmbelegungen der analogen Sender in Altlandsberg, Angermünde, Bad Freienwalde, Strausberg und Wriezen. Im Einzelnen wechseln folgende Sender den Programmplatz:

  • ZDF (von K04 auf K11)
  • NDR Fernsehen Mecklenburg-Vorpommern (von K11 auf K22)
  • EuroNews (von K03 auf K12)
  • n-tv (von K12 auf K23)
  • KiKA (von K03 auf K12)
  • NICK/COMEDY CENTRAL (von K02 auf K21)

Kabel Deutschland empfiehlt betroffenen Anwohnern, am Abend des 27. April einen automatischen Sendersuchlauf durchzuführen, um fortan wieder auf alle analogen Programme zugreifen zu können.

Außerdem hat der Kabelnetzbetreiber bereits kurzzeitige Unterbrechungen des analogen Radio- und Fernsehempfanges tagsüber zwischen dem 25. und 27. April angekündigt. Der Wechsel der Signalverstärker macht diese kurzzeitigen Störungen unumgänglich. Die Ausfälle sollen nach Angaben von Kabel Deutschland jeweils nur kurz andauern.

Bild Oben links: Kabel Deutschland

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Internet und Telefon über Kabel für Ueckermünde, Liepgarten, Friedland und Strasburg

12. April 2012 - 09:05 Uhr

Jetzt können die Kabelhaushalte in Strasburg, Friedland, Liepgarten und Uckermünde einen Internet- und Telefonanschluss von Kabel Deutschland erhalten. Im Laufe des Jahres sollen im Rahmen einer Ausbauoffensive viele weitere Haushalte abseits der Ballungsräume erstmals mit Internet und Telefon über den Kabelanschluss versorgt werden.

Seit gestern sind Tausende weitere Haushalte in Ueckermünde, Friedland, Strasburg und Liepgarten technisch in der Lage, Kabelinternet und Telefonie über den Kabelanschluss zu erhalten. Dabei sind zunächst Geschwindigkeiten von bis zu 32 MBit/s im Downstream (Daten empfangen) und bis zu 2 MBit/s im Upstream (Daten senden) möglich.

32-MBit/s-Anschluss ist eine gute Wahl

Die meisten der im Ausbaugebiet von Kabel Deutschland liegenden Haushalte können zwar schon Highspeed-Anschlüsse mit 100 MBit/s erhalten, doch im Laufe des Jahres soll der Netzausbau weitergehen. Besonders in ländlichen Regionen bietet Kabelinternet als DSL-Alternative oft erstmals die Möglichkeit, ausreichend schnelle Internetverbindungen zu erhalten. Zudem stellt ein 32-MBit/s-Anschluss nicht zuletzt aufgrund des günstigen Preises für die meisten Haushalte die beste Variante im Angebot von Kabel Deutschland dar.

Das Unternehmen wirbt zwar besonders intensiv für seine 100-MBit/s-Anschlüsse und hat dafür auch eine gute Begründung: "Hohe Bandbreiten werden immer wichtiger", schreibt Kabel Deutschland in einer Pressemitteilung und argumentiert: "In den Haushalten werden zunehmend mehr internetfähige Geräte wie Laptop, Netbook, Handy oder Smartphone genutzt. Außerdem erfordern Online-Videos oder aufwändige Programm-Aktualisierungen (Software-Updates) höhere Geschwindigkeiten. Mit einem leistungsfähigen Internetzugang profitieren Nutzer von schnellen Übertragungszeiten und guter Bildqualität – auch wenn die ganze Familie parallel online ist."

Von Online-Videos abgesehen wird eine hohe Bandbreite in den meisten Fällen nur jeweils kurz benötigt - und meistens braucht man gar keinen besonders schnellen Internetzugang. Wobei gesagt werden muss: Die an herkömmlichen DSL-Anschlüssen in der Praxis erreichte Bandbreite ist dann doch in vielen Fällen zu langsam. Mit einem 32 MBit/s-Anschluss verfügt man dagegen über genügend Reserven, sodass eine gleichzeitige Nutzung im Normalfall problemlos möglich ist.

Im Tarif "Internet & Telefon 32" erhält man für 29,90 Euro pro Monat einen Internetanschluss mit bis zu 32 MBit/s im Downstream und bis zu 2 MBit/s im Upstream, dazu einen Telefonanschluss mit zwei Leitungen inklusive Sprachflatrate für Gespräche in die deutschen Festnetze. Außerdem ist ein netzbasierter Anrufbeantworter (Mailbox-Funktion) in diesem Tarif enthalten. Im ersten Jahr (bei 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit) bezahlt man im Tarif "Internet & Telefon 32" sogar nur 19,90 Euro als monatliche Grundgebühr.

Billiger ohne Sprachflatrate

Wer keine Sprachflatrate benötigt, sollte den mit 24,90 Euro (im ersten Jahr: 14,90 Euro) pro Monat billigeren Tarif "Internet & Telefon 32 flex" wählen, bei dem die Festnetz-Flatrate nur die ersten drei Monate inklusive ist. (Achtung: Man muss die Sprachflatrate rechtzeitig kündigen, ansonsten werden dafür monatlich 5 Euro berechnet.) Auf die Flatrate für Festnetztelefonate zu verzichten bietet sich besonders dann an, wenn man schon über einen eventuell vorhandenen Handyvertrag eine entsprechende Flatrate bezahlt. Eine zweite solche Sprachflat ist selten sinnvoll. Wer auf einen herkömmlichen Telefonanschluss verzichtet, um bei seinem Kabelnetzbetreiber einen Telefonanschluss zu nutzen, kann seine alte Telefonnummer im Regelfall behalten.

Bild links oben: Kabel Deutschland

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100-MBit/s-Internet für 90 weitere Orte

27. March 2012 - 14:20 Uhr

Ab Mittwoch versorgt Kabel Deutschland in Bayern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen zusätzliche 90 Städte und Gemeinden mit Highspeed-Internet. Damit erreicht Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber insgesamt schon 80 Prozent aller Haushalte im rückkanalfähigen Verbreitungsgebiet. Die Marke von 10 Millionen Haushalten ist geknackt.

Kleinere Fortschritte beim Netzausbau gab es auch in den vergangenen Wochen, doch morgen macht Kabel Deutschland wieder einen ganz großen Schritt. Wenn ab dem 28. März 2012 in rund 90 Städten und Gemeinden Internet über den Kabelanschluss mit bis zu 100 MBit/s möglich wird, ist das für sich genommen schon ein großer Ausbauschritt. Gleichzeitig wird jedoch die 10-Millionen-Marke überschritten. Dann ist es zudem 80 Prozent der Haushalte im rückkanalfähigen Verbreitungsgebiet des Unternehmens möglich, die schnellen Internetanschlüsse zu bestellen.

Wie schnell ist Kabelinternet im Vergleich zu VDSL?

In den modernen Glasfaser-Koaxialkabel-Netzen kann auf Basis des Übertragungsstandards DOCSIS 3.0 eigentlich schon Internet mit einer Bandbreite von 400 MBit/s angeboten werden. Hier wartet Kabel Deutschland jedoch ab, bis aufseiten der Verbraucher für dermaßen schnelle Internetzugänge ein Bedarf besteht. Derzeit betont das Unternehmen, seine Anschlüsse seien doppelt so schnell wie die VDSL-Anschlüsse der Konkurrenten, wie sie etwa von der Deutschen Telekom, Vodafone, 1&1 und Telefónica O2 angeboten werden.

Als Verbraucher sollte man jedoch wissen, dass Internet über den Kabelanschluss derzeit nur im Downstream, also beim Empfangen/Downloaden von Daten besonders schnell ist. Im Upstream, also beim Senden/Uploaden von Daten bieten VDSL-Anschlüsse bis zu 10 MBit/s während die Kabelnetzbetreiber hier zum Teil sehr viel weniger zu bieten haben. Kabel Deutschland gehört mit bis zu 6 MBit/s im Upstream bei den 100-MBit/s-Anschlüssen zur Spitzengruppe. Unitymedia bietet im Upstream maximal 5 MBit/s, Kabel BW sogar für Privathaushalte nur bis zu 2,5 MBit/s. Für viele Internetnutzer reicht das allerdings.

Besonders günstig im ersten Jahr

Aufgrund des Sonderpreises im ersten Jahr macht es einem Kabel Deutschland leicht, sich für die derzeitige Maximalgeschwindigkeit im Tarif "Internet & Telefon 100" zu entscheiden. Dieses Paket beinhaltet einen Internetzugang mit bis zu 100 MBit/s im Downstream und bis zu 6 MBit/s im Upstream und zusätzlich zwei Telefonleitungen inklusive Sprachflatrate in die deutschen Festnetze; ein netzbasierter Anrufbeantworter (Mailbox-Funktion) ist bereits im Tarif enthalten. Der reguläre Monatspreis beträgt 39,90 Euro, im ersten Jahr aber nur 19,90 Euro. Da man anschließend kostenlos in den günstigeren Tarif "Internet & Telefon 32" (32 MBit/s im Downstream, 2 MBit/s im Upstream, ebenfalls zwei Telefonleitungen mit Sprachflatrate für Festnetztelefonate innerhalb Deutschlands und netzbasierter Anrufbeantworter), der dann 29,90 Euro pro Monat kostet, wechseln kann, fällt die Entscheidung für den großen Anschluss leicht.

Welche Orte erhalten am Mittwoch 100-MBit/s-Internet?

Folgende Städte und Gemeinden in den Bundesländern Bayern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen werden von Kabel Deutschland ab dem 28.03.2012 mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgt:

Amberg sowie folgende Orte im Umkreis: Ebermannsdorf, Ensdorf, Kastl, Kümmersbruck, Poppenricht, Rieden, Sulzbach-Rosenberg und Ursensollen

Diez sowie die umliegenden Orte Allendorf, Balduinstein, Birlenbach, Bremberg, Charlottenburg, Fachingen, Flacht, Gackenbach, Geilnau, Gutenacker, Hirschberg, Holzappel, Holzheim, Horhausen, Hütte (Gemeinde Dörnberg), Isselbach, Katzenelnbogen, Klingelbach, Laurenburg, Montabaur, Niederneisen, Schönborn und Steinsberg

Frankenthal sowie die umliegenden Orte Bobenheim-Roxheim und Lambsheim

Itzehoe sowie die umliegenden Orte Bekmünde, Bokelrehm, Breitenburg, Gribbohm, Heiligenstedten, Heiligenstedtenerkamp, Hohenlockstedt, Kremperheide, Lägerdorf, Lohbarbek, Münsterdorf, Nienbüttel, Nutteln, Oelixdorf, Oldendorf, Vaale, Wacken und Winseldorf

Jena mit Stadtroda

Kaltenkirchen sowie die umliegenden Orte Bad Bramstedt, Henstedt-Ulzburg, Hitzhusen, Kisdorf und Oersdorf

Landshut sowie die umliegenden Orte Altdorf, Eching, Ergolding, Essenbach, Geisenhausen, Kumhausen, Moosburg, Tiefenbach und Velden

Mainz sowie das nahe Budenheim

Neu-Ulm sowie die umliegenden Orte Holzheim, Pfaffenhofen, Senden und Vöhringen

Starnberg sowie die umliegenden Orte Berg, Eurasburg, Feldafing, Geretsried, Icking, Königsdorf, Pöcking und Wolfratshausen

Foto links oben: Kabel Deutschland

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Kabel Deutschland bringt 100 MBit/s-Internet nach Bad Langensalza

20. March 2012 - 09:00 Uhr
Baustelle Kabel Deutschlands

Der Netzausbau in Bad Langensalza soll weitestgehend ohne Tiefbauarbeiten erfolgen.

Kabel Deutschland hat angekündigt, in Bad Langensalza ab 2013 bis zu 100 MBit/s schnelle Internetzugänge anbieten zu wollen. Dazu wird das Unternehmen das örtliche Kabelnetz im laufenden Jahr entsprechend ausbauen. Der Anlass für diese Investition ist eine Vereinbarung Kabel Deutschlands mit den beiden Großvermietern Wohnungsbaugesellschaft Bad Langensalza mbH und Wohnungsbaugenossenschaft Bad Langensalza e.G., wonach der Netzbetreiber ab dem 1. Januar 2013 deren rund 2.500 Wohnungen langfristig mit Multimediadiensten versorgen wird.

Die Verträge mit den beiden Wohnungsunternehmen geben Kabel Deutschland nach eigenen Angaben die nötige Investitionssicherheit um im Zuge der anstehenden Ausbauarbeiten das gesamte Kabelnetz Bad Langensalzas für Internet und Telefonie auszurüsten.Bei der Durchführung der Baumaßnahmen kooperiert Kabel Deutschland mit den örtlichen Stadtwerken, sodass der Kabelnetzbetreiber bereits bestehende Rohrsysteme mitbenutzen kann. Unliebsame Tiefbauarbeiten während der Ausbauphase sollen somit weitestgehend vermieden werden.

Abschluss des Netzausbaus noch in diesem Jahr

Dass die schnellen Internetzugänge Kabel Deutschlands einen echten Mehrwert für die Anwohner der thüringischen Kurstadt bedeuten, betont Rainer Buschendorf, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Bad Langensalza mbH. "Mit der Neuvergabe der Leistungen verbessern wir die Medienversorgung unserer Wohnungen und erhöhen damit den Wohnwert für unsere Mieter", äußert sich Buschendorf zur Vereinbarung. "Durch den Abschluss langfristiger Vereinbarungen mit Kabel Deutschland konnten wir sehr günstige Konditionen für unsere Mieter aushandeln“, erläutert der Unternehmer weiter. Tatsächlich werden die neuen Kosten für die TV-Basisversorgung für Mieter der Wohnungsgesellschaften nach Angaben Kabel Deutschlands "deutlich unter dem Tarif des bisherigen Netzbetreibers liegen". Konkrete Preise nannte das Unternehmen nicht. Neben dem Basispaket haben Fernsehkunden Kabel Deutschlands die Wahl zwischen verschiedenen Zusatzpaketen, die beispielsweise zeitversetztes Fernsehen ermöglichen und zusätzliche, werbefreie Sender beinhalten. Besitzer älterer Fernsehgeräte können diese auch nach der Umstellung auf Kabel Deutschland weiterhin benutzen, da das Unternehmen zusätzlich zu den digitalen auch analoge Programme überträgt.

Fernsehen, Internet und Telefonie von Kabel Deutschland werden ab 2013 nicht nur den Mietern der Wohnungsgesellschaften Bad Langensalzas, sondern vielmehr der gesamten Ortschaft zur Verfügung stehen. Die Zusammenarbeit Kabel Deutschlands mit der Stadtwerke Bad Langensalza Netz GmbH ermöglicht es dem Unternehmen, auf bereits bestehende Infrastruktur vor Ort zurückzugreifen und somit Kosten und Zeit beim Netzausbau einzusparen. Im kommenden Jahr stehen den Anwohnern und ortsansässigen Unternehmen dann die Internetzugänge mit bis zu 100 MBit/s im Downstream und Telefonanschlüsse mit Festnetzflatrates von Kabel Deutschland zur Verfügung. Alternativ können sich Kunden auch für preisgünstigere Tarife mit 32, 16 oder 8 MBit/s entscheiden.

Welchen Nutzen bringt Hochgeschwindigkeits-Internet?

Mit bis zu 100.000 kbit/s bietet Kabel Deutschland eine Download-Geschwindigkeit, die sechsmal so groß wie jene herkömmlicher DSL-Anschlüsse ist. Davon profitieren insbesondere solche Haushalte, in denen mehrere Geräte gleichzeitig auf das Internet zugreifen. So funktioniert dank der hohen Bandbreite beispielsweise Videotelefonie auch dann noch fließend, wenn im Nebenzimmer gleichzeitig ein Online-Video läuft und zusätzlich eine größere Datei heruntergeladen wird. Ähnliche Szenarien sind in Mehrfamilenhaushalten inzwischen teilweise Gang und Gäbe, sodass solch schnelle Internetzugänge längst nicht mehr bloß für Technikenthusiasten interessant sind.

Die Nachfrage nach immer schnelleren Internetverbindungen wird auch in Zukunft bestehen bleiben. So greifen durch die zunehmende Verbreitung von Tablets und Smartphones immer mehr Geräte innerhalb eines Haushaltes gleichzeitig auf das Internet zu und müssen sich die verfügbare Bandbreite folglich teilen. Zusätzlich steigt, insbesondere durch die wachsende Nutzung verschiedener Online-Video-Dienste, der Bandbreitenbedarf pro Kopf weiter an. Eine Erhöhung der Downloadgeschwindigkeit seitens der Anbieter auf Werte jenseits von 100 MBit/s ist insofern bloß eine Frage der Zeit. Dank moderner Technik zur Datenübertragung, insbesondere des EuroDOCSIS 3.0 Übertragungsstandards, könnten die Kabelnetzbetreiber vielerorts schon heute bis zu viermal so große Übertragungsgeschwindigkeiten erreichen. Es ist absehbar, dass die Anbieter entsprechende Tarife mittelfristig in ihre Produktpalette aufnehmen werden.

Bild oben links: Kabel Deutschland

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Chemnitz bekommt 200 MBit/s von Telekom

14. March 2012 - 09:00 Uhr
Firmenzentrale der Telekomm

Telekom-Firmenzentrale in Bonn

Die Deutsche Telekom will bereits zum Ende des laufenden Jahres rund 20.000 Chemnitzer Haushalten Internetanschlüsse mit bis zu 200 MBit/s anbieten. Dazu wird das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem regionalen Energieversorger Eins Energie in der Stadt ein Glasfasernetz aufbauen, dessen Leitungen direkt bis in die Häuser der betroffenen Anwohner führen. Weitere Ausbaustufen, die bis 2014 insgesamt rund 60.000 Haushalte in Chemnitz an das Hochgeschwindigkeitsinternet anbinden würden, haben Telekom und Eins Energie bereits in Planung.

Nicht nur dadurch, dass dies nach Unternehmensangaben das "größte Glasfaserprojekt der Deutschen Telekom bundesweit" ist, gewinnt der Netzausbau in Chemnitz einen besonderen Stellenwert. Zusätzlich handelt es sich dabei um das erste Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass die Telekom in Zusammenarbeit mit einem regionalen Versorger ein Glasfasernetz aufbaut. Sollte das Projekt erfolgreich verlaufen, könnten solche Kooperationen Schule machen und den Glasfaserausbau durch die Telekom in Zukunft beschleunigen.

Straffer Zeitplan für die erste Ausbaustufe

Die Kooperation von Telekom und Eins Energie gaben die Unternehmen erst am Montag bekannt. Bereits im April sollen die Ausbauarbeiten beginnen. Das Verlegen der Leitungen übernimmt dabei vollends der Versorger Eins Energie. Da Eins soweit möglich bestehende Schachtsysteme nutzen will, sollen sich lärm- und kostenintensive Tiefbauarbeiten nach Angaben der beiden Partner auf ein Minimum beschränken. Um größtmögliche Übertragungsgeschwindigkeiten zu ermöglichen, wird sich das Glasfasernetz direkt bis in die betroffenen Häuser erstrecken. Für die dazu erforderlichen geringfügigen Umbaumaßnahmen benötigt Eins Energie zunächst die Erlaubnis der Hauseigentümer. Entsprechendes Informationsmaterial, welches die Vermieter von den Vorteilen des Umbaus - dieser ist für sie kostenlos und soll den Wert der Immobilie steigern - überzeugen soll, wird die Hausbesitzer in den kommenden Wochen und Monaten per Post erreichen.

Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird dann die Telekom das fertige Glasfasernetz von Eins Energie anmieten, mit Netzwerktechnik ausstatten und seine Telekommunikationsdienste über die Glasfaserleitungen vermarkten. Dabei werden zunächst von Telefonanschluss und DSL über IPTV und VDSL alle Tarife verfügbar sein, die das Unternehmen auch andernorts anbietet. Zusätzlich will das Unternehmen Hochgeschwindigkeits-Tarife mit bis zu 200 MBit/s im Downstream anbieten. Über die Preise und die Uploadgeschwindigkeit der neuen Tarife ist derzeit noch nichts bekannt.

Zusätzlich wird die Telekom allen Mitbewerbern das Glasfasernetz "diskriminierungsfrei" zur Verfügung stellen. In den vom Umbau betroffenen Haushalten werden also auch nach Abschluss der Baumaßnahmen die Internet-, Telefonie- und Fernsehprodukte anderer Internetanbieter verfügbar sein. Diese können dazu, wie das hierzulande ohnehin Gang und Gäbe ist, die Leitungen von der Telekom anmieten.

Weitere Ausbaustufen hängen vom Zuspruch vor Ort ab

Ob der Ausbau dann im kommenden Jahr in die nächste Runde geht, machen Telekom und Eins Energie von der Zustimmung der Hausbesitzer und der tatsächlichen Nutzung des neuen Angebotes abhängig. So wollen die Partner den Umbau fortsetzen, falls mindestens 80% der örtlichen Hausbesitzer der Umrüstung auf Glasfaser zustimmen und mindestens 10% der so angebundenen Haushalte ein Produkt wählen, das über die neue Glasfaserleitung vermarktet wird.

Der weitere Netzausbau würde sich dann über die Jahre 2013 und 2014 erstrecken und jährlich rund 20.000 weitere Haushalte an das leistungsfähige Datennetz anschließen. Nach Abschluss der Arbeiten Ende 2014 werden somit, das Fortführen des Netzausbaus vorausgesetzt, rund 60.000 Chemnitzer Haushalte Zugang zum neuen Glasfasernetz erhalten.

Bild oben links: Telekom

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