Startseite > Netzausbau

Kategorie: Netzausbau


Unitymedia beendet Netzausbau in Kreuztal

9. November 2011 - 22:07 Uhr
Künftig schnelles Internet in Kreuztal

Künftig schnelles Internet in Kreuztal

Unitymedia hat die Arbeiten zum Ausbau des Kabelnetzes in Kreuztal erfolgreich beendet. Nachdem der Kabelnetzbetreiber in den vergangenen Monaten massiv in eine Modernisierung des Kabelnetzes der nordrhein-westfälischen Stadt investiert hat, stehen seit heute über 12.000 Haushalten Angebote mit bis zu 128 Mbit/s schnellen Internetanschlüssen zur Verfügung. War für die betroffenen Haushalte zuvor eine Internetverbindung via Kabelanschluss nicht verfügbar, so bedeutet diese Entwicklung für die Anwohner einen enormen Fortschritt.

 

Nachhaltiger Netzausbau

Der Netzausbau erfolgte im Rahmen der Unitymedia-Initiative "Breitband Regional", welche eine großflächige Aufrüstung des Kabelnetzes von Unitymedia zum Ziel hat und somit möglichst vielen Haushalten Zugang zu bis zu 128 Mbit/s schnellen Internetanschlüssen ermöglichen soll. Da das Unternehmen dabei vor Allem die bestehende Netzinfrastruktur technisch aufgewertet hat, konnte auf unliebsame und langwierige Baumaßnahmen, wie etwa das Verlegen neuer Kabel, weitestgehend verzichtet werden.

Um trotz dieser so ermöglichten marktführend hohen Verbindungsgeschwindigkeiten noch über Kapazitäten nach oben verfügen zu können, hat Unitymedia sein Netz auf den Datenübertragungsstandard EuroDOCSIS 3.0 aufgerüstet. Unter weiteren technischen Voraussetzungen könnte der Kabelnetzbetreiber somit in Zukunft Verbindungsgeschwindigkeiten von bis zu 400 Mbit/s realisieren.

Triple Play für mehr Komfort

Neben dem Geschwindigkeitszuwachs gegenüber herkömmlichem DSL können die Bewohner von Kreuztal künftig auch von den sogenannten Triple Play Angeboten von Unitymedia profitieren. Diese bündeln einen Internetzugang, einen Telefonanschluss und ein Fernsehangebot in einem Tarif. So bietet Unitymedia einen 32 Mbit/s schnellen Internetanschluss und einen Telefonanschluss, jeweils mit Flatrates für Surfen und Festnetztelefonie, sowie über 70 digitale TV-Programme bereits für 25 Euro monatlich während der Mindestvertragslaufzeit an. Preislich liegt dieses Angebot mit günstigen DSL-Tarifen gleichauf, bietet jedoch neben dem zusätzlichen TV-Paket die doppelte Anschlussgeschwindigkeit.

Bild oben links: Unitymedia

Kommentieren » | Netzausbau, Unitymedia

Tele Columbus baut Kabelnetz in Dresden aus

7. November 2011 - 23:36 Uhr
Tele Columbus investiert in Dresdner Stadtnetz

Tele Columbus investiert in Dresdner Stadtnetz

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus hat ein wichtiges Etappenziel beim Ausbau des Dresdner Stadtnetzes erreicht. So weihte das Unternehmen vor Kurzem eine neue Betriebsstation ein, welche noch in diesem Jahr bis zu 36.000 Dresdner Haushalte mit Internet, Telefonie und Fernsehen versorgen soll. Insgesamt sollen im Laufe der nächsten Jahre bis zu 100.000 Haushalte an diese sogenannte Kabelkopfstelle angebunden werden. Im Rahmen dieses Netzausbaus soll die sächsische Landeshauptstadt nach Aussage von Tele Columbus langfristig eines der modernsten Multimedia-Netze Europas erhalten.

Die neu in Betrieb genommene Kabelkopfstelle spielt bei der Versorgung Dresdens eine zentrale Rolle. Sie empfängt Fernsehinhalte über eine Satellitenanlage und bereitet diese zusammen mit Signalen für Internet und Telefonie auf, bevor sie den Datenstrom schließlich in das Stadtnetz einspeist.

Umfassender Netzausbau in den nächsten fünf Jahren

Um dabei möglichst viele Haushalte erreichen zu können, investiert Tele Columbus derweil kräftig in das Verlegen neuer Leitungen. So sollen in den kommenden zwei Jahren insgesamt rund 4300 Kilometer Glasfaserkabel in der Stadt Dresden verlegt werden. Die Gesamtkosten für den Ausbau beziffert der Kabelnetzbetreiber auf rund 15 Millionen Euro, welche er in Partnerschaft mit den örtlichen Wohnungsbaugesellschaften aufbringt.

Der Zeitplan, den Tele Columbus für den Netzausbau nennt, wirkt durchaus ambitioniert. So sollen bis Ende dieses Jahres zunächst zusätzliche 36.000 Dresdner Haushalte an die neuen Netzstrukturen angebunden werden, im Jahr 2012 sollen dann weitere 30.000 Haushalte folgen. Ihr Ende sollen die Baumaßnahmen 2016 finden, woraufhin das Unternehmen letztlich insgesamt bis zu 100.000 Haushalte über das neue Hochleistungsnetz versorgen können will.

Das neue Stadtnetz soll dabei auf dem DOCSIS 3.0 Standard beruhen und somit Übertragungsraten von bis zu 128 Mbit/s ermöglichen. Auch kostengünstigere Tarife mit geringeren Datenraten von 16, 32 oder 64 Mbit/s, wahlweise in Verbindung mit einer Telefonie-Flatrate, werden von Tele Columbus angeboten. Obendrein gehört neben analogem Fernsehen schon jetzt digitales HD-Fernsehen zur Produktpalette des Unternehmens. Neben über 40 privaten Sendern und den frei empfangbaren öffentlich-rechtlichen Programmen lässt sich über den Kabelanschluss von Tele Columbus das Programm des PayTV-Senders Sky in HD-Qualität empfangen.

Welche Stadtteile sollen angebunden werden?

  • 2011: Prohlis, Leubnitz, Nickern, Gorbitz, Zschernitz, Südvorstadt Ost, Seidnitz, Striesen Süd
  • 2012: Johannstadt, Striesen West, Pirnasche Vorstadt, Tolkewitz, Leuben, Striesen, Gorbitz, Cotta, Neustadt

 

Logo links oben: Tele Columbus

Kommentieren » | Netzausbau, Tele Columbus

100 weitere Orte können jetzt schnelles Kabelinternet nutzen

4. November 2011 - 08:33 Uhr

740.000 zusätzliche Kabelhaushalte in mehr als 100 Orten können ab sofort über ihren Anschluss Internetbandbreiten von bis zu 100 MBit/s erhalten. Kabel Deutschland bietet damit rund 8,3 Millionen Haushalten Highpseed-Internet via Kabel an.

Wenn am eigenen Wohnort kein schnelles DSL verfügbar ist, bietet sich Internet über den Kabelanschluss als zukunftsfähige Alternative an. Dafür muss der örtliche Kabelnetzbetreiber sein Netz allerdings entsprechend ausgebaut haben und tatsächlich einen Internetzugang via Breitbandkabel anbieten. Alle großen Kabelnetzbetreiber treiben den Netzausbau auf Basis von EuroDOCSIS 3.0 voran. Der Standard ermöglicht extrem schnelle Datenverbindungen, die weit über den heutigen Bandbreitenbedarf hinausgehen.

Einen besonders großen Schritt nach vorne ist jetzt Kabel Deutschland gegangen. In über 100 Orten wurden die Kabelnetze, die bislang nur Internetgeschwindigkeiten von bis zu 32 MBit/s ermöglichten, aufgerüstet. (Eine Übersicht befindet sich am Ende des Artikels.) Nicht nur in den Metropolen, sondern auch abseits der Zentren steht damit in vielen weiteren Gemeinden und kleinen Orten Hochgeschwindigkeits-Internet zur Verfügung. "Über die Verfügbarkeit von superschnellem Internet und passenden Produkten freuen sich besonders im ländlichen Raum nicht nur Privathaushalte, sondern auch Handwerksbetriebe sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die sich im Umland von Städten angesiedelt haben", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Betriebe in den unterschiedlichsten Branchen sind heute auf schnelle Internetzugänge angewiesen; wo diese fehlen, müssen Unternehmen abwandern.

100 MBit/s-Internet für 8,3 Millionen Haushalte

Nach dem jüngsten Sprung beim Netzausbau bietet Kabel Deutschland insgesamt 8,3 Millionen Haushalten in 13 Bundesländern 100-MBit/s-Anschlüsse an; das entspricht 66 Prozent des "für Internetzugänge aufgerüsteten Verbreitungsgebietes", teilte das Unternehmen gestern mit. Bis Ende März 2013 will man einer weiteren Million Haushalte erstmals Kabelinternet ermöglichen.

"Wir treiben den Ausbau unseres Netzes für superschnelles Internet mit Hochdruck voran", so Adrian von Hammerstein, Vorstandsvorsitzender von Kabel Deutschland. "Da das Kabelnetz für die Übertragung großer Datenmengen ausgelegt ist, können wir unsere Kunden heute und in Zukunft mit leistungsfähigen Internetanschlüssen versorgen." Der Bedarf an schnellen Internetzugängen wird in Zukunft schnell steigen, weil Anwendungen wie das Streaming von HD- und 3D-Video-Inhalten auf Abruf und Cloud Computing hohe Bandbreiten erfordern und immer mehr Geräte mit dem Netz verbunden sind und dabei nicht zuletzt gleichzeitig Traffic erzeugen. Herkömmliche DSL-Anschlüsse sind oft heute schon zu schwach, um eine Parallelnutzung datenintensiver Dienste zu verkraften.

Technisch sind schon 400 MBit/s möglich

Bei den 100-MBit/s-Anschlüssen wird es nicht bleiben. technisch kann Kabel Deutschland bereits Geschwindigkeiten von bis zu 400 MBit/s realisieren, in Versuchen der Kabelnetzbetreiber wurden bereits Bandbreiten im Gigabit-Bereich beobachtet. Die Kabelnetzbetreiber sind grundsätzlich gut gerüstet für die künftige Gigabit-Gesellschaft.

Der 100-MBit/s-Anschluss von Kabel Deutschland ist - gemessen an der Leistung - ziemlich günstig. Der Tarif "Internet & Telefon 100" kostet im ersten Jahr bloß 19,90 Euro, anschließend werden monatlich 39,90 Euro fällig. Neben der Internet-Flatrate bei bis zu 100 MBit/s im Downstream (Daten empfangen) und bis zu 6 MBit/s im Upstream (Daten senden) gehört ein Telefonanschluss mit zwei Leitungen inklusive Flatrate für innerdeutsche Festnetztelefonate zum Paket. Ein netzbasierter Anrufbeantworter ist im Preis ebenfalls enthalten. Es fällt einmalig ein Bereitstellungsentgelt in Höhe von 29,90 Euro an, doch bei Online-Bestellung erhält man 30 Euro gutgeschrieben.

Wo fand der aktuelle Netzausbau statt?

Bayern:

  • Dachau mit Bergkirchen, Röhrmoos und Karlsfeld
  • Deggendorf mit Bischofsmais, Frauenau, Hengersberg, Langdorf, Metten, Offenberg, Plattling, Regen, Rinchnach und Zwiesel
  • Hof mit Bad Steben, Döhlau, Feilitzsch, Issigau, Köditz, Naila, Oberkotzau, Regnitzlosau, Rehau, Selbitz, Sparnek und
  • Schwarzenbach am Wald
  • Ingolstadt mit Baar-Ebenhausen, Böhmfeld, Gaimersheim, Geisenfeld, Großmehring, Hepberg, Kösching, Lenting,
  • Manching, Neuburg, Oberhausen, Reichertshofen und Stammham
  • Regensburg mit Lappersdorf, Pentling, Pettendorf, Sinzing und Zeitlarn

Niedersachsen:

  • Osnabrück mit Belm, Bissendorf, Hasbergen und Teilen von Natrup-Hagen

Rheinland-Pfalz:

  • Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Bad Breisig, Brohl-Lützing, Erpel, Leubsdorf, Linz, Remagen, Sinzig, St. Katharinen, Vettelschoß und Windhagen
  • Kaiserslautern mit Eisenberg, Hettenleidelheim, Hochspeyer, Katzweiler, Mackenbach, Otterbach, Otterberg,
  • Ramsen, Rodenbach, Stelzenberg Tiefenthal, Waldleiningen und Weilerbach
  • Landau mit Annweiler, Bad Bergzabern, Bornheim, Böchingen, Ilbesheim, Insheim, Offenbach und Rinnthal
  • Pirmasens mit Clausen, Hinterweidenthal, Lemberg, Münchweiler, Petersberg, Rodalben, Ruppertsweiler,
  • Thaleischweiler-Fröschen, Waldfischbach-Burgalben und Zweibrücken
  • Worms mit Osthofen

Schleswig-Holstein:

  • Flensburg mit Arnis, Busdorf, Handewitt, Harrislee, Kappeln, Karby, Oeversee, Schleswig und Teilen von Stoltebüll
Foto links oben: Kabel Deutschland

Kommentieren » | Kabel Deutschland, Netzausbau

100-MBit/s-Internet für Bad Kreuznach, Bamberg, Bremerhaven, Erlangen und Lüneburg

7. October 2011 - 14:28 Uhr

300.000 zusätzliche Haushalte im Netz von Kabel Deutschland können Internetzugänge mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s erhalten. Neben den Städten Bad Kreuznach, Bamberg, Bremerhaven, Erlangen und Lüneburg selbst profitieren viele umliegende Orte.

Mehr als 50 weitere Städte und Gemeinden, rechnet Kabel Deutschland, können nach dem jüngsten Schritt im Netzausbau Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüsse bestellen. Es handelt sich insgesamt um über 300.000 Haushalte in und in der Nähe von Bad Kreuznach, Bamberg, Bremerhaven, Erlangen und Lüneburg.

Wo wurde ausgebaut?

Kabelinternet hat sich zu einer ernst zu nehmenden Alternative zu DSL und VDSL entwickelt. Neben preislich interessanten Angeboten liegt dies nicht zuletzt am Ausbau von schnellen Internetzugängen in der Fläche, bei dem auch ländliche Gebiete Highspeed-Internet erhalten. Beim Netzausbau in Großstädten finden regelmäßig eine Reihe umliegender Städte und Gemeinden Anschluss. Diesmal sind es besonders viele Ortschaften:

Rheinland-Pfalz: In der Umgebung von Bad Kreuznach wurden die Netze von Altenbamberg, Bad Münster-Ebernburg, Bad Sobernheim, Bockenau, Bretzenheim, Feilbingert, Frei-Laubersheim, Fürfeld, Hackenheim, Hargesheim, Hüffelsheim, Martinstein, Meddersheim, Norheim, Oberstreit, Roxheim, Siefersheim, Simmertal, Staudernheim, Traisen, Volxheim, Waldböckelheim und Wöllstein modernisiert.

Oberfranken: Im Umkreis von Bamberg sind 100-MBit/s-Internetanschlüsse in Hallstadt, Memmelsdorf, Bischberg, Litzendorf, Stegaurach, Gundelsheim, Oberhaid und Viereth-Trunstadt verfügbar.

Bremerhaven: In der Umgebung von Deutschlands einziger direkt an der Küste gelegener Großstadt sind es die Orte Butjadingen, Langen, Loxstedt, Nordenham, Schiffdort und Stadtland, in denen jetzt ebenfalls Highspeed-Internet über Kabel gebucht werden kann.

Erlangen: Rund um die mittelfränkische Großstadt gibt es superschnelles Kabelinternet nun in den Ortschaften Uttenreuth, Baiersdorf, Bubenreuth, Langensendelbach; Marloffstein, Spardorf und Buckendorf.

Lüneburg: Neben der Stadt selbst ist 100-MBit/s-Internet ab sofort außerdem in Bardowick, Vögelsen, Adendorf, Reppenstedt, Wendisch Evern und Deutsch Evern.  In der Region um Erlangen sind es die Ortschaften Uttenreuth, Baiersdorf, Bubenreuth, Langensendelbach; Marloffstein, Spardorf und Buckendorf zu bekommen.

Highspeed-Internet für 7,5 Millionen Haushalte

Mit dem aktuellen Schritt beim Netzausbau erreicht Kabel Deutschland insgesamt bereits 7,5 Millionen Haushalte in 13 Bundesländern mit seinen besonders schnellen Internetzugängen über den Kabelanschluss. Das sind 60 Prozent der überhaupt für Internetzugang aufgerüsteten Haushalte im Verbreitungsgebiet von Deutschlands größtem Kabelnetzbetreiber. Im kommenden Jahr sollen im ganzen Verbreitungsgebiet Internetzugänge mit bis zu 100 MBit/s im Downstream (Daten empfangen) und bis zu 6 MBit/s im Upstream (Daten senden) verfügbar gemacht werden. Für das Jahr 2013 ist vorgesehen, mehr als einer Million Haushalten in hauptsächlich ländlichen Gebieten erstmals Kabelinternet anzubieten.

Noch dürften zwar recht wenige Haushalte Geschwindigkeiten von 100 MBit/s benötigen, aber der Einstieg ist bei Kabel Deutschland sehr günstig möglich. Im ersten Jahr kostet der Tarif "Internet & Telefon 100", der unter anderem auch einen Telefonanschluss mit zwei Leitungen und eine Sprachflatrate zu Festnetzanschlüssen in Deutschland beinhaltet, nur 19,90 Euro pro Monat. Man kann dann jedoch kostenlos in den kleineren Tarif "Internet & Telefon 32" wechseln, in dem man nur 29,90 Euro im Monat bezahlt. Wer neugierig ist, ob sich die Bandbreite von 100 MBit/s im Alltag positiv bemerkbar macht, hat gewissermaßen ein Jahr lang Zeit zum Ausprobieren.

Foto links oben: Kabel Deutschland

Kommentieren » | Kabel Deutschland, Netzausbau

Private HD-Sender und Kabelinternet für Querfurt

30. September 2011 - 15:06 Uhr

2000 Haushalte in der Stadt Querfurt können ab kommender Woche erstmals Telefon und Internet über den Kabelanschluss erhalten und die HD-Versionen der großen privaten Free-TV-Sender via Kabel empfangen.

Ab dem 4. Oktober 2011 steht den Haushalten der Wohnungsbaugesellschaft und der Wohnungsbaugenossenschaft Querfurt ein modernes Multimedianetz zur Verfügung. Neben mehr digitalen Fernsehprogrammen und mehr HDTV-Sendern können hier erstmals Telefon- und Internetanschlüsse (mit bis zu 16 MBit/s im Downstream) über das Kabelnetz angeboten werden. Nach eigenen Angaben investierte der Kabelnetzbetreiber rund 1 Million Euro in die Infrastruktur.

Tele Columbus hat seit April in Querfurt die Netzinfrastruktur für eine Nutzung des Frequenzbereichs von 862 MHz aufgerüstet und um einen aktiven Rückkanal erweitert. In den Kellerbereichen der Wohnhäuser wurden die Hausverteilanlagen erneuert. Teilweise wurde die "Baumstruktur in den Wohnanlagen durch ein leistungsfähigeres Sternnetz ersetzt", berichtet das Unternehmen. Bisher wurden die TV-Signale nicht durch Tele Columbus selbst, sondern durch einen Vorlieferanten zugeführt. Über eine neu errichtete Empfangsanlage übernimmt Tele Columbus dies nun selbst.

Senderbelegung ändert sich - Suchlauf erforderlich

Wenn am Dienstag die neue Kabelkopfstation eingeweiht wird, muss mit einer zeitweisen Unterbrechung des Fernsehempfangs gerechnet werden. Diese Umstellungsarbeiten beginnen am Dienstag um 7 Uhr morgens. Anschließend sollte an allen Fernsehern (und anderen Geräten mit TV-Empfänger wie beispielsweise Videorekordern) ein Sendersuchlauf durchgeführt werden, weil sich die Kanalbelegung im Kabelnetz von Querfurt dadurch ändert. In diesem Zuge kommt der Kabelnetzbetreiber gesetzlichen Vorgaben zum Schutz von Sicherheitsfunk-Frequenzen nach, wonach bestimmte Frequenzen für analoges Kabelfernsehen nicht mehr genutzt werden dürfen. Deshalb werden ab Dienstag manche TV-Sender aus dem analogen Kabelangebot von Querfurt gestrichen; wer sie weiter empfangen will, muss auf digitalen Empfang umstellen.

HD-Sender der RTL-Gruppe und von ProSiebenSat.1

Die Umstellung vom analogen auf digitales Fernsehen lohnt sich ab Dienstag umso mehr, denn über die neue Kabelkopfstation kommen neu RTL HD, VOX HD, ProSieben HD, SAT.1 HD, kabel eins HD und sixx HD hinzu. HDTV gibt es nur bei Digital-TV. Wer weiterhin analog fernsehen möchte, kann dies übrigens auch über den 30. April 2012 hinaus. Dann stellen die deutschen Fernsehsender ihre analoge Verbreitung via Satellit ein. Tele Columbus wird die TV-Signale an der neuen Kopfstelle so aufbereiten, dass sie weiter analog am Kabelanschluss zur Verfügung stehen.

Logo links oben: Tele Columbus

Kommentieren » | Netzausbau, Tele Columbus

128 Mbit/s von Unitymedia in Kreuztal und Butzbach

23. September 2011 - 08:01 Uhr

Unitymedia rüstet sein Breitband-Angebot weiter aus, wodurch in Butzbach ab sofort und die Gemeinde Kreuztal ab Ende Oktober, mit bis zu 128 Mbit/s im Internet surfen kann

Ab sofort können über 7.200 Haushalte in Butzbach Triple Play Angebote von Unitymedia nutzen.

Die Umrüstung des Kabelnetzes in Kreuztal findet in der kompletten nächsten Woche (26. - 30. September 2011) in den folgenden Stadtteilen statt:

- Kreuztal-Buschhütten, -Ferndorf, -Fellinghausen, -Kredenbach, -Bottenbach, -Lohe (57223)
- Kreuztal-Mitte, -Allenbach, -Siedlung Rüsenrain (57271)
- Kreuztal -Dahlbruch, -Müsen, -Hillnhütten (57271)

Ab dem 28. Oktober können schließlich über 12.000 Haushalte die Triple Play Angebote von Unitymedia nutzen.

Glasfaser-Koaxialtechnologie

Im Rahmen der Breitband-Iniative "Breitband Regional" werden seit geraumer Zeit ältere Netze modernisiert und das Netz auf den Breitbandstandard "EuroDOCSIS 3.0" angepasst. Hierfür wird zumeist auf ein Glasfaserkabel gesetzt wodurch das TV-Kabel eine deutlich höhere Bandbreite erhält. Durch den geschaffenen Rückkanal sind höhere "Internetgeschwindigkeiten" möglich und weitere Angebote werden möglich. "Internet, Telefon, analoges und digitales Fernsehen in Standard- und Hochauflösung (HD) und Radio lassen sich gleichzeitig übertragen und mittelfristig auch zu neuartigen interaktiven Angebotsformen verbinden."

Neue Kanalbelegungen erforderlich

In Butzbach sorgen ab sofort im analogen Kabelempfang die Programme NDR Fernsehen MV (K08), DAS VIERTE (S22), 1-2-3.tv (K22), Offener Kanal Giessen (K23) und DMAX (K24) für noch mehr Programmvielfalt. Außerdem wechseln folgende elf Sender ihren analogen Kanalplatz: Bayerisches Fernsehen (Franken) (S06), Phoenix (S08), Das Erste – ARD (K05), ZDF (K07), TV5MONDE Europe (S13), NICK/COMEDY CENTRAL (S14), WDR Fernsehen Südwestfalen (S16), Super RTL (S19), BBC World News (S23), N24 (S24), SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz (S25), QVC (K21), Ki.Ka (K22), HSE24 (K25), Channel21 (K26) und Tele 5 (K26).

Damit Platz für den Rückkanal geschaffen werden kann, sind auch in Kreuztal Umbelegungen der analogen Fernsehsender notwendig. Ab dem 26. September erhalten folgende Sender einen neuen Kanalplatz: NDR Fernsehen Niedersachsen (K21), HSE24 (K22), EuroNews (K23), Channel21 (K23), NICK/COMEDY CENTRAL) (K24). Neu hinzu kommen die Programme Bayerisches Fernsehen (Franken) (S21), DAS VIERTE (S25), DMAX (K25), BBC World News (K26) und TV5Monde Europe (K26).

Alle analogen TV-Programme sind zusätzlich im Rahmen des Digitalen Kabelanschlusses auch digital zu empfangen.

Kommentieren » | Analoges Fernsehen, Digitales Fernsehen, Netzausbau, Unitymedia

128-MBit/s-Internet für Butzbach und Rabenau

14. September 2011 - 13:56 Uhr

Extrem schnelle Internetanschlüsse sind für Kabelkunden in Rabenau und Butzbach bald erhältlich. Bis zu 128 MBit/s schnell werden die Daten nach dem Netzausbau übertragen.

Dem Ziel, bis Ende des Jahres 90 Prozent der erreichbaren Haushalte in Hessen und Nordrhein-Westfalen auf Basis des Übertragungsstandards EuroDOCSIS 3.0 extrem schnelle Internetzugänge anbieten zu können, kommt Unitymedia am 26. September und 3. Oktober wieder etwas näher. Dann können 7.200 Haushalte in Butzbach bzw. 1.800 Haushalte in Rabenau erstmals Triple-Play-Pakete von Unitymedia buchen und Internetgeschwindigkeiten von bis zu 128 MBit/s im Downstream erhalten.

Durch die Verbindung von Glasfaser- und Koaxialkabelnetzen kann der Netzausbau mit geringen Belastungen für die Anwohner erreicht werden. Anders als bei Glasfaseranschlüssen, die direkt bis in die Wohnungen reichen (FTTH), können die Kabelunternehmen bei Aufrüstung des Netzes mit „EuroDOCSIS 3.0“-Komponenten weitgehend auf Tiefbauarbeiten verzichten. Straßen und Wege müssen deshalb nur recht selten aufgerissen werden. Das gilt entsprechend auch für die Wohnhäuser.

128 MBit/s sind nur der Anfang

Für den derzeit absehbaren Bandbreitenbedarf sind die Kabelnetzbetreiber dennoch sehr gut gerüstet. Die 128 MBit/s im Downstream (Daten Empfangen) und bis zu 5 MBit/s im Upstream (Daten senden), die in noch diesen Monat in Butzbach und Anfang des neuen Monats in Rabenau zur Verfügung stehen werden, sind nur der Anfang. Technisch möglich sind bereits sehr viel höhere Bandbreiten.

In folgenden Stadtteilen wird das Kabelnetz aufgerüstet:

  • Butzbach-Mitte (SW) / Waldsiedlung, -Hoch-Weisel (35510)
  • Butzbach-Mitte (N & O) / Schloss, -Griedel (35510)
  • Rabenau-Londorf, -Kesselbach (35466)
  • Rabenau-Odenhausen, -Geilshausen (35466)

Neue Kanalplätze und neue TV-Sender

Damit für einen Rückkanal genug Platz ist, muss die Belegung der analogen Kabelkanäle geändert werden. In Rabenau erhalten diese Fernsehsender einen neuen Platz: BBC World News (S23), SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz (S25), QVC (K21), KiKa (K22), HSE24 (K25) und Tele 5 (K26). Zusätzlich eingespeist werden die Programme MDR Fernsehen (S20), 1-2-3.tv (K22), Offener Kanal Giessen (K23), DMAX (K24) und Channel21 (K26).

In Butzbach ändern folgende TV-Sender ihren Kanalplatz: Bayerisches Fernsehen (Franken) (S06), Phoenix (S08), Das Erste – ARD (K05), ZDF (K07), TV5MONDE Europe (S13), NICK/COMEDY CENTRAL (S14), WDR Fernsehen Südwestfalen (S16), Super RTL (S19), SIXX (S21), BBC World News (S23), N24 (S24), SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz (S25), QVC (K21), Ki.Ka (K22), HSE24 (K25), Channel21 (K26) und Tele 5 (K26). Neu ins analoge Kabel kommen die Programme NDR Fernsehen MV (K08), DAS VIERTE (S22), 1-2-3.tv (K22), Offener Kanal Giessen (K23) und DMAX (K24). Wer weiterhin analog fernsehen möchte, kommt um eine Überarbeitung seiner Senderlisten an Fernseher und Videorekorder also nicht herum.

Triple-Play wird möglich

Da nach den Aufrüstarbeiten Triple-Play-Pakete gebucht werden können, sollte man dies jedoch zum Anlass nehmen, über eine Umstellung auf digitales Fernsehen nachzudenken. Preislich sind diese Kombi-Pakete aus Digital-TV, Telefon und Internet grundsätzlich attraktiv. Im Gegensatz zum analogen Satellitenfernsehen, dass im kommenden Frühling abgeschaltet wird, will Unitymedia wie andere große Kabelnetzbetreiber zwar weiterhin analoges Kabel-TV anbieten. Aber möchte man wirklich länger auf die Vorteile des digitalen Fernsehens wie bessere Bildqualität und größere Auswahl an TV-Kanälen verzichten?

Bild: Unternehmenszentrale von Unitymedia (Pressefoto)

Kommentieren » | Netzausbau, Unitymedia

RSS

Twitter

Archiv 2012: JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezember
Archiv 2011: JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezember
Archiv 2010: JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezember