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Kategorie: Tele Columbus


Verkauft: Tele Columbus geht an Kabel Deutschland

21. May 2012 - 15:42 Uhr

Mehr als 600 Millionen Euro lässt sich Kabel Deutschland die Übernahme von Tele Columbus kosten. Die Übernahme des Kabelnetzbetreibers mit Hauptsitz in Berlin war bereits letzte Woche im Gespräch, heute gaben die beiden Unternehmen die Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrags bekannt.

Der Geschäftsbetrieb sowie sämtliche Beteiligungen der Tele Columbus Gruppe gehen zum Kaufpreis von 603 Millionen Euro zuzüglich aufgelaufener Zinsen an Kabel Deutschland. "Zum Zeitpunkt 31. Dezember 2011 hätte dies insgesamt einem Betrag von 618 Mio. Euro entsprochen", heißt es dazu im Pressetext von Kabel Deutschland. Dabei werden sämtliche Schulden von Tele Columbus, die sich auf rund 600 Millionen Euro belaufen, getilgt. So groß die Schuldenlast war - im operativen Geschäft wurden Gewinne erzielt: 2011 waren es 81 Millionen Euro bei Umsätzen in Höhe von 218 Millionen Euro.

1,7 Millionen Kunden

Mit den 1,7 Millionen Kunden in 2,1 Millionen angeschlossenen Haushalten wird also schon Geld verdient - in Zukunft vermutlich noch mehr, denn durch die Übernahme soll die Trennung der Netzebenen weitgehend aufgehoben werden. Konkret bedeutet das: In vielen Gebieten, in denen Tele Columbus auf Netzebene 4 direkt die Haushalte über seine Hausverteilnetze und Hausübergabepunkte versorgt, betreibt Kabel Deutschland auf Netzebene 3 das eigentliche Verteilnetz inklusive Kabelkopfstationen.

"Nach erfolgreichem Abschluss der Akquisition werden die meisten Kunden von Tele Columbus dadurch erstmals die Hochgeschwindigkeits-Internetangebote und die neuen TV-Dienste von Kabel Deutschland beziehen können", schreibt Kabel Deutschland und argumentiert, dass damit der Wettbewerb bei schnellen Internetverbindungen gestärkt werde (Kabelinternet als Alternative zu DSL und VDSL). Diese Argumentation ist aber ein wenig schief, denn schnelles Internet über den Kabelanschluss bietet Tele Columbus vielen seiner Haushalte bisher schon. Die Internet- und Telefonprodukte von Tele Columbus ähneln denen von Kabel Deutschland.

Aufhebung der Trennung der Netzebenen 3 und 4

Es liegt allerdings auf der Hand, dass Kosten gespart werden, wenn die Netzebenen 3 und 4 in einer Hand liegen. "Wir freuen uns sehr über diese Vereinbarung", erläutert Ronny Verhelst, CEO der Tele Columbus-Gruppe. "Unser geplanter Zusammenschluss mit Kabel Deutschland ist ein weiterer Schritt zur Überwindung der ineffizienten unterschiedlichen Netzebenen der deutschen Kabelnetzinfrastruktur, die international einzigartig und nur aus den Monopolregulierungen zu erklären war. Er wird es uns ermöglichen, die Breitbandversorgung signifikant zu verbessern sowie neue und noch bessere Produkte anzubieten und so für unsere Kunden einen spürbaren Mehrwert zu schaffen."

Frank Posnanski, CFO von Tele Columbus, ergänzt: "Gezielt haben wir uns nach umfangreichen Gesprächen und sorgfältiger Vorbereitung für Kabel Deutschland als strategischen Partner entschieden. Aufgrund seines hervorragenden Produktportfolios, komplementärer Netzstrukturen und seiner Finanzkraft ist dieser Anbieter für die zukünftige Zusammenarbeit besonders geeignet und bietet uns auch langfristig beste Perspektiven."

Mit welchen Zugeständnissen an das Bundeskartellamt ist zu rechnen?

Dafür muss allerdings das Bundeskartellamt noch grünes Licht geben. Mit einer Entscheidung wird aber erst gegen Ende des Jahres gerechnet. Falls eine Genehmigung des Kaufs erfolgt, wird diese voraussichtlich mit erheblichen Zugeständnissen seitens Kabel Deutschland verbunden sein. Mit Blick auf die im vorigen Jahr abgeschlossene Übernahme von Kabel BW durch Liberty Global, wozu bereits Unitymedia gehörte, liegt es nahe, dass die Grundverschlüsselung privater digitaler TV-Sender aufgegeben werden könnte. Derzeit verschlüsselt Kabel Deutschland bis auf die die öffentlich-rechtlichen Programme sämtliche digitalen Sender, was für die Kunden verschiedene Nachteile mit sich bringt.

Ein weiteres Zugeständnis könnte darin liegen, auf von Wohnungsbaugesellschaften zugesicherte Exklusivität bei der Versorgung mit Fernsehprogrammen aufzugeben. Da die Deutsche Telekom inzwischen wieder in das Kabelgeschäft eingestiegen ist, könnte hier tatsächlich eine Wettbewerbssituation entstehen. Dieser Wettbewerb könnte den Verbrauchern mehr nützen als eine Trennung von Netzebenen in den Kabelnetzen. Eine Wahl zwischen verschiedenen Kabelnetzbetreibern haben die Kunden schließlich nicht. Sich hier für die Konkurrenz zu öffnen, wäre ebenfalls eine Möglichkeit, den Wettbewerb zu fördern. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass es dazu kommt.

Foto links oben: Tele Columbus (Zentrale in Berlin)

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Zehn neue HD-Sender bei Tele Columbus

18. April 2012 - 17:04 Uhr

Tele Columbus will ab dem 1. Mai zehn neue öffentlich-rechtliche HD-Sender in sein TV-Angebot aufnehmen. Die Programmumstellung erfolgt damit pünktlich zum Sendestart der neuen HD-Sender von ARD und ZDF. Insgesamt zehn neue hochauflösende Sender der Öffentlich-Rechtlichen sollen ab Mai im Netz von Tele Columbus unverschlüsselt und kostenlos empfangbar sein.

Damit setzt Tele Columbus ganz nebenbei die großen Kabelanbieter Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia unter Zugzwang, da sich diese bisher noch nicht verbindlich dazu geäußert haben, ob sie die neuen öffentlich-rechtlichen HD-Sender ebenfalls pünktlich zum Sendestart mit in ihr TV-Angebot aufnehmen wollen.

Die neuen HD-Sender im Überblick

Die zehn HD-Neuzugänge sind allesamt öffentlich-rechtlich und nehmen am 1. Mai den Sendebetrieb auf. Im Einzelnen sind dies phoenix HD, zdf_neo HD, zdf.kultur HD, 3sat HD, KI.KA HD, ZDFinfo HD, SWR HD, BR HD, NDR HD und WDR HD. Allen diesen Sendern ist gemein, dass ihr Entstehen der Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens am 31. April geschuldet ist. Durch das Wegfallen der analogen Fernsehsignale wird reichlich Übertragungskapazität frei, welche letztlich zur Ausstrahlung der neuen Sender genutzt werden soll. Davon profitieren auch Kabelkunden, schließlich beziehen auch die großen Kabelnetzbetreiber ihre Fernsehinhalte vor der Einspeisung ins Kabelnetz über Satellit.

Tele Columbus zeigt sich bezüglich der umfangreichen Programmerweiterung durchaus stolz. So betont Marketingchef Maik Emmermann, dass Tele Columbus hierdurch "einmal mehr zum Vorreiter im Bereich HDTV" werde. Und tatsächlich hat das Unternehmen schon 2010 als erster größerer Kabelnetzbetreiber die HD-Sender von ProSiebenSat1 übertragen, wohingegen die Konkurrenz erst anschließend nachgezogen ist.

Was ändert sich durch die Umstellung?

Bestandskunden von Tele Columbus soll die Programmumstellung so einfach wie möglich gemacht werden. Die Einspeisung der Öffentlich-Rechtlichen erfolgt ohnehin unverschlüsselt und für den Kunden kostenlos. Lediglich die Programmbelegung wird sich bei Tele Columbus im Vorfeld der Umstellung ändern. Daher empfiehlt das Unternehmen seinen TV-Kunden am 1. Mai einen automatischen Sendersuchlauf durchzuführen, sodass die Senderliste daheim anschließend wieder auf dem neuesten Stand sein sollte.

Überträgt mein Anbieter die neuen HD-Sender?

Für die Kunden anderer Kabelanbieter ist die Nachricht von den zehn neuen HD-Sendern zunächst weniger erfreulich. So haben sich bisher weder Kabel Deutschland, noch Kabel BW oder Unitymedia dazu geäußert, ob und wann sie die neuen Programme in ihr TV-Angebot aufnehmen wollen. Hintergrund der Unsicherheiten ist die Tatsache, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ab 2013 aufgrund von Sparmaßnahmen die bisherigen Zahlungen von rund 60 Millionen Euro jährlich an die großen Kabelnetzbetreiber für die Verbreitung der öffentlich-rechtlichen Sender einstellen wollen. Entsprechend unzufrieden zeigen sich wiederum die betroffenen Kabelnetzbetreiber mit dieser Ankündigung.

Dass Tele Columbus eine solche Finanzierung gar nicht erst enthält, bemängelt derweil Marketing-Chef Emmermann: "Obwohl das Unternehmen Tele Columbus durch die öffentlich-rechtlichen Anstalten diskriminiert wird und im Gegensatz zu anderen Netzbetreibern keinen Cent für die Verbreitung der öffentlich-rechtlichen Programme erhält, möchten wir unseren Kunden auch die neuen, öffentlich-rechtlichen HD-Inhalte nicht vorenthalten". Ähnlich hat sich im vergangenen Monat schon der norddeutsche regionale Kabelnetzbetreiber wilhelm.tel, der ebenfalls die neuen HD-Sender ausstrahlen will, zu den ungleich verteilten Zahlungen durch die Öffentlich-Rechtlichen geäußert.

Neben Tele Columbus und wilhelm.tel haben außerdem die Telekom und Vodafone angekündigt, die neuen öffentlich-rechtlichen HD-Sender übertragen zu wollen. Beide Unternehmen nannten als Starttermin für die Ausstrahlung den 3. Mai. Zusätzlich werden die neuen Programme über Satellit (Astra 19,2 Grad Ost) empfangbar sein.

Bild oben links: Tele Columbus

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Tele Columbus verlängert Neukundenaktion bis 30. April

8. April 2012 - 08:55 Uhr

Die aktuelle Preisaktion von Tele Columbus ist bis Ende April verlängert worden. Erstbesteller von Telefon- und Internetprodukten sparen bis zu sechs Monate ihre Grundgebühr. Zusätzlich gelten im ersten Jahr niedrigere Paketpreise.

"Die große Nachfrage nach unseren Flatrate-Angeboten und die Auszeichnung durch renommierte Vergleichsportale zeigt, dass wir mit unserer aktuellen Sonderaktion den Bedarf der Nutzer exakt treffen", erklärt Maik Emmermann, zuständig für das Endkundengeschäft der Tele Columbus Gruppe. "Mit der Verlängerung unserer Aktion geben wir noch mehr Kunden die Gelegenheit, jetzt schnell zuzuschlagen und auf das superschnelle Internet per Kabelanschluss umzusteigen."

Kabelhaushalte bei Tele Columbus, die bis Monatsende Neukunden in einem Internet- oder Telefon-Tarif werden, sparen mehrere Monate lang die jeweilige Grundgebühr. Besonders großzügig ist der Kabelnetzbetreiber bei denjenigen, die vertraglich noch anderweitig gebunden sind, etwa bei einem klassischen Telekommunikationsunternehmen ihren Internet- und Telefonanschluss haben.

Kabelinternet zu günstigen Preisen

Wer nach dem Motto Kabelanbieter statt DSL-Anbieter handelt, spart in vielen Fällen ohnehin Geld, weil er künftig auf einen herkömmlichen Festnetzanschluss vollständig verzichten kann. Die hohen Kundenzuwächse der Kabelanbieter haben allerdings auch damit zu tun, dass vielen Verbrauchern herkömmliche DSL-Anschlüsse zu langsam sind und das deutlich schnellere VDSL in vielen Gegenden gar nicht erhältlich ist. Die Kabelnetzbetreiber dagegen haben in den letzten Jahren massiv in den Ausbau in der Fläche investiert und können daher auch in zahlreichen ländlichen Regionen schnelle Internetverbindungen mit 100 MBit/s und mehr als Bandbreite anbieten.

In der verlängerten Sonderaktion von Tele Columbus gelten die Preisvorteile für Internet- und Doppel-Flatrates mit Übertragungsraten zwischen 32 und 128 MBit/s. Zu unterscheiden ist zwischen den Vorteilen für Wechsler und für andere Neukunden. Als Anbieter-Wechsler gilt hier, wer zu Tele Columbus wechselt, obwohl sein Vertrag bei seinem bisherigen Telefon- oder Internetanbieter noch wenigstens drei Monate lang läuft. In diesem Fall wird Neukunden in den Tarifen mit 32, 64 und 128 MBit/s sechs Monate lang die Grundgebühr erlassen. In den Tarifen mit 16 MBit/s entfällt immerhin in den ersten drei Monaten der Grundpreis.

Ein Jahr lang weniger Grundgebühr zahlen

Sonstige Internet- und Doppel-Flatrate-Neukunden zahlen bei Bestellung bis 30. April drei Monate lang keine Grundgebühr. Bei Abschluss eines neuen Doppel-Flatrate-Vertrags in Paketen mit einer Internetbandbreite von mindestens 32 MBit/s wird die Grundgebühr zudem im ersten Jahr um monatlich 5 Euro gekürzt. Bei der beliebten "2er Kombi 32" mit einem Internetanschluss mit bis zu 32 MBit/s im Downstream (Daten empfangen) und bis zu 1 MBit/s im Upstream (Daten senden) sowie einem Telefonanschluss mit zwei Leitungen inklusive Sprachflatrate in die deutschen Festnetze und einem netzbasierten Anrufbeantworter (Mailbox-Funktion) beträgt der reguläre Preis 29,99 Euro pro Monat, aber im ersten Jahr (bei 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit) zahlt man dafür jeweils nur 24,99 Euro.

Noch mehr sparen lässt sich bei einer Online-Bestellung, falls diese bis zum 11. April erfolgt. In diesem Fall wird kein Einrichtungspreis fällig und erhält man einen WLAN-Router umsonst (wobei jedoch Versandkosten in Höhe von 9,90 Euro berechnet werden). Insgesamt spart man so zusätzlich 60 Euro.

Bild links oben: Tele Columbus

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Neue Senderbelegung in Zwickau

25. January 2012 - 17:09 Uhr

Für 47.000 Haushalte im Raum Zwickau ändert sich zum 1. Februar die Programmbelegung beim analogen Kabelfernsehen. Mit einer kurzfristigen Unterbrechung der TV-Versorgung muss gerechnet werden. Anschließend sollte ein Sendersuchlauf durchgeführt werden.

Mit Beginn des neuen Monats kommen auf mehr als 47.000 Haushalte in Zwickau, Wilkau-Haßlau, Reinsdorf und Hartenstein, die von Tele Columbus versorgt werden, Veränderungen beim Fernsehempfang zu. Die Abschaltung des analogen Fernsehens via Satellit betrifft die Kabelkunden zwar nicht direkt. Doch an der regionalen Kabelkopfstation können nach der Analogabschaltung am 30. April natürlich keine analogen TV-Signale mehr zwecks Einspeisung ins Zwickauer Kabelnetz empfangen werden.

Sendersuchlauf empfohlen

Daher sind nun Umstellungsarbeiten erforderlich, bei denen es vorübergehend zu einer völligen Unterbrechung des Fernsehempfangs kommen kann. Im Zuge dieser Arbeiten ändert sich die Senderbelegung, die TV-Programme sind also nicht mehr auf ihren gewohnten Programmplätzen zu finden. An allen Fernsehern und anderen Geräten wie analogen Videorekordern müssen daher die Programme neu eingestellt werden. Tele Columbus empfiehlt zu diesem Zweck nach der Kanalumstellung einen Sendersuchlauf. Anschließend sind die immer wieder ins TV-Programm eingeblendeten Laufbänder mit Informationen zur Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens nicht mehr zu sehen.

Um die Versorgung mit analogem Fernsehen zu sichern und das TV-Angebot in Zwickau zu erweitern hat der Kabelnetzbetreiber mit drei großen Wohnungsbauunternehmen mit zusammen über 10.000 Haushalten abgeschlossen. Mitglieder der Westsächsischen Wohn- und Baugenossenschaft eG Zwickau (WEWOBAU), der Zwickauer Wohnungsbaugenossenschaft eG (ZWG) sowie der Wohnungsbaugenossenschaft Zwickau-Land eG (WBG Zwickau-Land) können in Zukunft 32 analoge und etwa 70 digitale Fernsehsender im Standard-Anschluss nutzen. Dazu zählen unter anderem zehn öffentlich-rechtliche und private HDTV-Programme.

Allerdings steht dieses Paket so noch nicht ab 1. Februar zur Verfügung: Zuerst kommen die Haushalte der WEWOBAU in den Genuss dieses Programmpakets, denn ihnen steht es immerhin bereits ab 1. April zur Verfügung. Bei der WBG Zwickau-Land ist es erst am 1. Juli so weit, bei der ZWG sogar erst ab 1. Januar 2013. Ein HDTV-Receiver und ein CI+ Modul sind für die Mieter der genannten Genossenschaften bis Ende 2013 zum halben Kaufpreis erhältlich.

Internet und Telefon über den Kabelanschluss

Im Rahmen der neuen Vereinbarungen erhalten ungefähr 1.000 Haushalte der WBG im Wilkau-Haßlauer Wohngebiet "Am Sandberg" erstmalig Anschluss an das Zwickauer Multimedianetz. Dadurch kann nicht nur das komplette Fernsehangebot von Tele Columbus genutzt werden, sondern der Kabelanschluss auch zum Telefonieren und für schnelle Internetverbindungen eingesetzt werden. Dabei können die Kunden entweder nur mit ihrem Telefon- oder ihrem Internetanschluss umsteigen oder ein Kombi-Produkt wählen, was generell einen Preisvorteil ermöglicht. Die Bandbreite bei Kabelinternet von Tele Columbus beträgt derzeit bis zu 128 MBit/s im Downstream (Daten empfangen) und bis zu 4 MBit/s im Upstream (Daten senden). Wer eine so hohe Geschwindigkeit für seinen Internetzugang noch nicht benötigt, kann sich für Kabelinternet mit 64, 32 oder nur 16 MBit/s entscheiden.

Logo links oben: Tele Columbus

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Tele Columbus lockt mit Gratis-Monaten

2. January 2012 - 16:15 Uhr
Logo Tele Columbus

Tele Columbus will mit großen Rabattaktionen neue Kunden gewinnen.

Tele Columbus bemüht sich im neuen Jahr gleich mit mehreren Rabattaktionen um Neukunden. So entfällt aktuell für alle mindestens 32 Mbit/s schnellen Internet- und Doppel-Flatrates des Kabelnetzbetreibers in den ersten drei Vertragsmonaten die monatliche Grundgebühr. Wer noch länger als drei Monate an einen anderen Anbieter gebunden ist, dem macht Tele Columbus den Wechsel sogar mit sechs kostenlosen Monaten schmackhaft.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen seine Doppel-Flatrates mit Geschwindigkeiten ab 32 Mbit/s im ersten Jahr mit 5,- Euro monatlichem Rabatt an. Die Aktionen sind zeitlich begrenzt und gelten nur bei Buchung bis zum 31. März dieses Jahres.

Gratis-Monate für Neukunden

Die Aussicht auf mehrere Monate Flatrate-Nutzung ohne anfallende Kosten wird für viele potentielle Neukunden sicherlich den größten Anreiz bieten. Und in der Tat lässt sich hier eine Menge Geld einsparen. So kostet beispielsweise die Doppel-Flatrate "2er Kombi 128" im ersten Jahr monatlich 54,99 Euro, sodass man hier durch das entfallen der Grundgebühr in den ersten drei Monaten rund 165 Euro spart. Mit 128 Mbit/s im Download und einer Festnetz-Flatrate ist dieses Paket allerdings auch das leistungsstärkste im Portfolio des Berliner Unternehmens. Die halb so schnelle "2er Kombi 64" kostet mit 34,99 Euro im ersten Jahr entsprechend weniger, bietet aber ebenso eine für die meisten Anwendungsszenarien überdimensionierte Downloadgeschwindigkeit.

Die Empfehlung für die meisten Verbraucher stellt derweil die "2er Kombi 32" dar. Mit 32 Mbit/s im Download bietet diese das Zweifache der typischen DSL-Downloadgeschwindigkeit von 16 Mbit/s, was auch für Mehrpersonenhaushalte in der Regel völlig ausreicht. In den ersten 12 Monaten fallen hierfür 24,99 Euro an, ab dem 13. Monat sind es dann 29,99 Euro. Preislich bewegt sich das Angebot von Tele Columbus damit auf dem Niveau typischer DSL-Zugänge, allerdings bei doppelter Download-Geschwindigkeit.

Diese Rabattaktion eignet sich bestens für all jene, die noch kurzzeitig vertraglich gebunden sind und trotzdem schon zu einem neuen Anbieter wechseln möchten. So fallen in den ersten drei Monaten nach Vertragsbaschluss jedenfalls keine doppelten monatlichen Gebühren an. Darüber hinaus empfiehlt sich Tele Columbus auch für potentielle Neukunden, deren Vertrag mit dem alten Anbieter noch länger als drei Monate läuft. In diesem Fall genügt ein Nachweis über die Vertragslaufzeit beim bisherigen Provider, damit Tele Columbus gleich die ersten sechs Monate effektiv kostenlos anbietet.

Weitere Vergünstigungen bei Online-Bestellung

Für Internetnutzer, die auf einen Festnetzanschluss verzichten können, bietet Tele Columbus all diese Tarife auch als reine Internet-Flatrate ohne Telefonanschluss an. Preislich sind die Internet-Flatrates weitestgehend mit den Doppel-Flatrates identisch, lediglich die 5,- Euro Aufpreis ab dem 13. Monat entfallen hier.

Mit monatlichen Gutschriften alleine ist es derweil nicht getan. Tele Columbus bietet darüber hinaus weitere Vergünstigungen an, sofern man das Paket seiner Wahl online bestellt. Dabei entfällt zum Einen die einmalige Einrichtungsgebühr von 19,90 Euro, zum Anderen gibt es dann den WLAN-Router von Tele Columbus geschenkt. Diese Aktion ist zeitlich bis zum 8. Januar begrenzt.

An einmaligen Kosten bleibt dann lediglich die Versandkostenpauschale von 9,90 Euro übrig. In Anbetracht der vielen Vergünstigungen ist diese völlig akzeptabel.

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Tele Columbus bald ohne Digital-TV von Kabel Deutschland

22. November 2011 - 09:00 Uhr
Digital-TV bei Tele Columbus: In Zukunft ohne Kabel Deutschland

Digital-TV bei Tele Columbus: In Zukunft ohne Kabel Deutschland

Ab dem 1. Januar 2012 kann Tele Columbus seinen Kunden kein Digitalfernsehen von Kabel Deutschland mehr anbieten. Allen Haushalten im Netz des Unternehmens, welche bisher Digital-Pakete von Kabel Deutschland nutzen, stehen damit zunächst ab dem neuen Jahr nur noch analoges Fernsehen sowie die digitalen Programme der öffentlich-rechtlichen Sender zur Verfügung. Die entsprechenden Verträge zur Versorgung der betroffenen Haushalte mit digitalem Fernsehen werden durch Tele Columbus zum Ende dieses Jahres automatisch gekündigt.

Kabel Deutschland kündigt Vertrag

Diese Umstellung ergibt sich daraus, dass Kabel Deutschland die für die TV-Versorgung notwendigen Rahmenverträge mit Tele Columbus zum 31. Dezember dieses Jahres gekündigt hat. Hatte Tele Columbus aufgrund dieser vertraglichen Grundlage bisher das Recht, in den Teilen seines Kabelnetzes ohne eine eigene TV-Versorgung das TV-Signal von Kabel Deutschland exklusiv weiterzuvermarkten, so ist das nun künftig nicht mehr möglich. Als Grund für die Kündigung gibt Kabel Deutschland an, die betroffenen Haushalte als direkte Kunden gewinnen zu wollen.

Um eine schnelle Umstellung zu ermöglichen handeln Kabel Deutschland und Tele Columbus derzeit einen neuen Signallieferungsvertrag aus, welcher künftig die Rahmenbedingungen der TV-Versorgung durch Kabel Deutschland im Netz des kleineren Mitbewerbers regeln soll. Können sich die beiden Parteien bis zum neuen Jahr nicht auf einen solchen vertraglichen Rahmen einigen, steht den betroffenen Haushalten im Kabelnetz von Tele Columbus ab dem 1. Januar 2012 zunächst nur analoges Fernsehen sowie die digitalen Programme der Öffentlich-Rechtichen zur Verfügung. Alle Programme, welche bisher nur mit einer Smartcard von Kabel Deutschland verfügbar waren, sind dann für die Kunden von Tele Columbus nicht mehr nutzbar.

Da Tele Columbus in den meisten Teilen seines Netzes ein eigenes TV-Signal bereitstellen kann, betrifft diese Veränderung letztlich nur vergleichsweise wenige Haushalte im Kabelnetz des Unternehmens. Den Anteil seiner Kunden, die bisher auf ein TV-Signal von Kabel Deutschland zurückgegriffen haben, beziffert Tele Columbus eher unkonkret auf "einige Tausend". Diese informiert der Anbieter zur Zeit per Einschreiben über die aktuelle Veränderung bezüglich ihrer TV-Versorgung.

Wie es weitergeht

Tele Columbus hat bereits zugesichert, auch im Sinne der betroffenen Wohnungsgesellschaften und Mieter auf eine schnelle Lösung hinzuarbeiten. Sollten die Vertragsverhandlungen zwischen Tele Columbus und Kabel Deutschland dennoch wider Erwarten nicht fruchten, ergeben sich für die betroffenen Wohnobjekte verschiedene Möglichkeiten.

So kann es für Tele Columbus insbesondere bei größere Wohnalagen rentabel sein, in eine eigene TV-Versorgung zu investieren. Dies würde vor Ort das Errichten einer eigenen Kabelkopfstation als zentrale Verteilerstelle für das TV-Signal in den betroffenen Regionen nötig machen. Insofern handelt es sich hierbei also eher um eine langfristige Lösung. Gerade für kleinere Wohnobjekte mit entsprechend wenigen potentiellen Kunden für ein eigenes TV-Angebot, würd sich dies vermutlich nicht lohnen. Hier kann es für Tele Columbus am vorteilhaftesten sein, die entsprechenden Teile seine Kabelnetzes vollständig an Kabel Deutschland zu verkaufen.

Letztich wäre jedoch eine zügige Einigung mittels eines neuen Signallieferungsvertages im Interesse beider Kabelnetzbetreiber. Insofern kann man zunächst davon ausgehen, dass die betroffenen Verbraucher im neuen Jahr ihr digitales TV-Programm direkt von Kabel Deutschland beziehen werden können..

Bild oben links: Tele Columbus

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Tele Columbus baut Kabelnetz in Dresden aus

7. November 2011 - 23:36 Uhr
Tele Columbus investiert in Dresdner Stadtnetz

Tele Columbus investiert in Dresdner Stadtnetz

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus hat ein wichtiges Etappenziel beim Ausbau des Dresdner Stadtnetzes erreicht. So weihte das Unternehmen vor Kurzem eine neue Betriebsstation ein, welche noch in diesem Jahr bis zu 36.000 Dresdner Haushalte mit Internet, Telefonie und Fernsehen versorgen soll. Insgesamt sollen im Laufe der nächsten Jahre bis zu 100.000 Haushalte an diese sogenannte Kabelkopfstelle angebunden werden. Im Rahmen dieses Netzausbaus soll die sächsische Landeshauptstadt nach Aussage von Tele Columbus langfristig eines der modernsten Multimedia-Netze Europas erhalten.

Die neu in Betrieb genommene Kabelkopfstelle spielt bei der Versorgung Dresdens eine zentrale Rolle. Sie empfängt Fernsehinhalte über eine Satellitenanlage und bereitet diese zusammen mit Signalen für Internet und Telefonie auf, bevor sie den Datenstrom schließlich in das Stadtnetz einspeist.

Umfassender Netzausbau in den nächsten fünf Jahren

Um dabei möglichst viele Haushalte erreichen zu können, investiert Tele Columbus derweil kräftig in das Verlegen neuer Leitungen. So sollen in den kommenden zwei Jahren insgesamt rund 4300 Kilometer Glasfaserkabel in der Stadt Dresden verlegt werden. Die Gesamtkosten für den Ausbau beziffert der Kabelnetzbetreiber auf rund 15 Millionen Euro, welche er in Partnerschaft mit den örtlichen Wohnungsbaugesellschaften aufbringt.

Der Zeitplan, den Tele Columbus für den Netzausbau nennt, wirkt durchaus ambitioniert. So sollen bis Ende dieses Jahres zunächst zusätzliche 36.000 Dresdner Haushalte an die neuen Netzstrukturen angebunden werden, im Jahr 2012 sollen dann weitere 30.000 Haushalte folgen. Ihr Ende sollen die Baumaßnahmen 2016 finden, woraufhin das Unternehmen letztlich insgesamt bis zu 100.000 Haushalte über das neue Hochleistungsnetz versorgen können will.

Das neue Stadtnetz soll dabei auf dem DOCSIS 3.0 Standard beruhen und somit Übertragungsraten von bis zu 128 Mbit/s ermöglichen. Auch kostengünstigere Tarife mit geringeren Datenraten von 16, 32 oder 64 Mbit/s, wahlweise in Verbindung mit einer Telefonie-Flatrate, werden von Tele Columbus angeboten. Obendrein gehört neben analogem Fernsehen schon jetzt digitales HD-Fernsehen zur Produktpalette des Unternehmens. Neben über 40 privaten Sendern und den frei empfangbaren öffentlich-rechtlichen Programmen lässt sich über den Kabelanschluss von Tele Columbus das Programm des PayTV-Senders Sky in HD-Qualität empfangen.

Welche Stadtteile sollen angebunden werden?

  • 2011: Prohlis, Leubnitz, Nickern, Gorbitz, Zschernitz, Südvorstadt Ost, Seidnitz, Striesen Süd
  • 2012: Johannstadt, Striesen West, Pirnasche Vorstadt, Tolkewitz, Leuben, Striesen, Gorbitz, Cotta, Neustadt

 

Logo links oben: Tele Columbus

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