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Kategorie: Unitymedia


sixx HD noch diesen Monat bei Unitymedia

27. January 2012 - 07:49 Uhr

Kurz vor Ende des Monats beginnt Unitymedia mit der Einspeisung der HD-Version des Frauensenders sixx. Vom neuen Monat an gilt zudem eine überarbeitete Struktur bei den TV-Paketen.

Drei der vier HDTV-Programme von ProSiebenSat.1 speist Unitymedia schon seit November in seine Kabelnetze in Hessen und Nordrhein-Westfalen ein. SAT.1 HD, ProSieben HD und kabel eins HD sind bisher kostenlos zu sehen, von einem Einführungsangebot war damals die Rede. Zum 31. Januar kommt sixx HD neu dazu, aber ab Februar gilt außerdem eine neue Tarifstruktur.

4 Euro für die neue HD Option

Diese soll einfacher als die bisherige Struktur der TV-Pakete sein, doch wer die HD-Versionen der privaten Free-TV-Sender künftig noch sehen möchte, muss dafür bezahlen. Die ab Februar verfügbare "HD Option" kostet regulär jeden Monat 4 Euro zusätzlich. "Ein HD-fähiges Endgerät vorausgesetzt, stehen mit der HD Option mindestens 9 HD-Sender zur Auswahl – je nach Wahl des Programmpakets kann die Anzahl auf bis zu 22 HD-Sender erweitert werden, wozu ab dem 1. Februar auch der Sender sixx HD gehört", heißt es im Pressetext von Unitymedia.

Bekommt man also neun HDTV-Programme für 4 Euro? Nicht wirklich, denn neben SAT.1 HD, kabel eins HD, ProSieben HD, sixx HD, SPORT 1 HD und Servus TV HD muss man Das Erste HD, ZDF HD sowie arte HD hinzurechnen, um auf diese Zahl zu kommen. Die öffentlichen-rechtlichen Programme sind aber stets unverschlüsselt ohne extra Kosten zu empfangen (dafür zahlt man ja Rundfunkgebühren!). Hoffen kann man dagegen, dass sich Unitymedia bald auch mit der RTL-Gruppe auf eine Einspeisung von HDTV-Programmen einigt und die "HD Option" dann nicht teurer wird.

50 Prozent Ermäßigung in den ersten 6 Monaten

Gemessen an den Preisen, die bei anderen Kabelnetzbetreibern für den HD-Empfang privater Free-TV-Sender zu zahlen sind, ist das sehr wahrscheinlich. Zudem gilt in den ersten sechs Monaten ein ermäßigter Preis von 2 Euro statt 4 Euro, wenn bis zum 30. April bestellt wird. Ein Zuwachs an weiteren HD-Sendern dürfte also schon eingepreist sein, um nicht in Kürze schon wieder die Preise ändern zu müssen. Die Mindestlaufzeit für die neue Option beträgt 12 Monate.

Für den Empfang von hochauflösendem Fernsehen benötigt man einen HD-Empfänger. In neuen HD-Flachbildfernsehern ist ein HD-Tuner heute fast immer schon integriert, aber für verschlüsselte TV-Sender wird dann zumindst ein CI+ Modul benötigt. Dieses Modul kann bei Unitymedia für 4 Euro pro Monat gemietet werden. Ein separater HD-Receiver ist ebenfalls für 4 Euro im Monat zu bekommen. Wer Sendungen aus dem Fernsehen in HD aufnehmen möchte, kann für monatlich 6 Euro den HD Recorder mieten. Das ist ziemlich günstig, zumal in Kombination mit dem Gerät die Pay-TV-Pakete DigitalTV HIGHLIGHTS und DigitalTV ALLSTARS in SD- und HD-Auflösung billiger erhältlich sind. In Standardauflösung werden inzwischen mehr als 360 TV-Sender von Unitymedia eingespeist, 75 davon sind zusammen mit etwa 70 Radioprogrammen bereits im Basispaket DigitalTV BASIC enthalten, das in der Miete des HD Records sogar schon inklusive ist.

sixx Logo links oben: ProSiebenSat.1

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Gericht verbietet Unitymedia-Werbeslogan

22. December 2011 - 17:35 Uhr

In der Unitymedia-Zentrale in Köln muss man das Urteil des OLG Köln mangels Rechtsmitteln hinnehmen.

Unitymedia darf seine Internetverbindungen ab sofort nicht mehr als "doppelt so schnell wie normales DSL" anpreisen. Das hat in dieser Woche das Oberlandesgericht Köln in zwei Urteilen entschieden, nachdem bereits zuvor ein Mitbewerber Unitymedias eine einstweilige Verfügung gegen die Verwendung des Werbespruches erwirkt hat.

Das Gericht begründetete seine Entscheidung damit, dass die Werbung irreführend und somit wettbewerbswidrig sei. Unitymedia muss die Entscheidung derweil hinnehmen, Revision gegen das Urteil ist nicht möglich.

Umfassende Urteilsbegründung

Gleich mehrere Umstände machen das Werbeversprechen der "doppelten Geschwindigkeit" nach Ansicht des Gerichtes irreführend. So werde aus einer Fußnote in der Werbeanzeige überhaupt erst deutlich, was Unitymedia unter "normalem DSL" versteht. Gemeint ist damit nämlich DSL mit einer Downloadgeschwindigkeit von 16.000 Kbit/s, sodass die 32.000 Kbit/s im Download bei Unitymedia dann tatsächlich doppelt so schnell wären. Allerdings würden die Mitbewerber von Unitymedia auch höhere Datenraten als die erwähnten 16.000 Kbit/s anbieten, sodass das Versprechen von der doppelten Geschwindigkeit eben nicht immer gelte.

Außerdem argumentierte das Gericht, dass die Uploadgeschwindigkeit bei Unitymedia sogar langsamer sei als bei dem nicht näher genannten Konkurrenzunternehmen, das mit seinem Antrag das Gerichtsverfahren lostrat. Während man beim beworbenen 32.000 Kbit/s schnellen Anschluss von Unitymedia mit 1 Mbit/s hochladen kann, bietet die Konkurrenz hier mit bis zu 10 Mbit/s sogar das Zehnfache an Geschwindigkeit.

Der letzte Kritikpunkt des Gerichtes betrifft weniger die konkreten Übertragungsgeschwindigkeiten als vielmehr den Gesamteindruck, den die Werbung beim Verbraucher hinterlässt. So erweckt die Werbung nach Ansicht des OLG den Eindruck, dass bereits der Anbieterwechsel ausreiche um die doppelte Geschwindigkeit nutzen zu können. Da ein Wechsel des Providers im Allgemeinen nicht für eine höhere Geschwindigkeit ausreiche, sei die Werbung auch insofern irreführend. So käme es bei der Zugangsgeschwindigkeit beispielsweise auch auf die Leistungsfähigkeit des eigenen Computers und dessen Anbindung an das Kabelmodem an.

Ein Beigeschmack bleibt

Juristisch ist dieses Urteil sicherlich vernünftig und stichhaltig begründet. Entsprechend fielen auch die Kommentare auf Webseiten und Blogs verschiedener Anwälte aus. Selbst dem juristischen Laien erscheinen die Begründungen logisch.

Fragt man allerdings technisch einigermaßen bewanderte Verbraucher, was diese unter "normaler DSL-Geschwindigkeit" verstehen, so werden sie zum allergrößten Teil 16.000 Kbit/s als Antwort nennen. Schließlich werden schnellere Zugänge unter dem Kürzel "VDSL" gesondert angepriesen. Das "V" steht dabei übrigens für "Very High Speed" und soll dabei offensichtlich den Gegensatz zu einer wie auch immer gearteten normalen Geschwindigkeit deutlich machen. Dass es bei der Downloadgeschwindigkeit auch auf den eigenen Computer ankommt, sollte ebenfalls jedem technisch halbwegs versierten Verbraucher klar sein. Insofern hat das Urteil nicht unbedingt verbraucherschützerische Qualitäten.

Brisant ist hierbei übrigens, dass der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland auf der Website seines 32.000er Angebotes "Internet & Telefon 32" nach wie vor unbehelligt mit dem Slogan "Günstig und doppelt so schnell wie normales DSL" wirbt. Auch hier verrät erst eine Fußnote, dass mit normalem DSL 16.000 Kbit/s gemeint sind.

Bild oben links: Unitymedia

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Unitymedia beendet Netzausbau in Beckum, Bad Camberg, Limburg und Oelde

21. December 2011 - 09:00 Uhr
Unitymedia Netzwerkhardware

Netzausbau bei Unitymedia: Durch die Aufrüstung bestehender Hardware erweitert das Unternehmen die Verfügbarkeit seines Internet-Angebots

Wie angekündigt hat Unitymedia die Modernisierungsarbeiten am Kabelnetz in Beckum, Oelde, Limburg und Bad Camberg beendet. Damit können die Anwohner der Ortschaften mitsamt Umgebung ab sofort den Internetzugang über das TV-Kabel nutzen. Derzeit sind dabei Anschlussgeschwindigkeiten von bis zu 128 Mbit/s verfügbar, wahlweise in Verbindung mit Telefonie- und Fernsehangeboten.

Insgesamt können dank der Modernisierungsarbeiten künftig rund 50.000 Haushalte Kabelinternet nutzen. Unitymedia erfüllt mit dem Abschluss der Ausbauarbeiten weitestgehend seinen selbst aufgestellten Zeitplan, lediglich in einigen Anschlussgebieten in Limburg verzögert sich der Netzausbau bis ins nächste Jahr. Für alle Haushalte in den betroffenen Anschlussgebieten ändert sich obendrein ab sofort die Programmbelegung einzelner Sendeplätze.

Um die Verbraucher zukünftig mit bis zu 128 Mbit/s schnellen Internetzugängen versorgen zu können, hat Unitymedia sein Kabelnetz in den betroffenen Regionen auf den Datenübertragungsstandard EuroDOCSIS 3.0 umgestellt. Dieser ermöglicht Datentransferraten von mehreren hundert Mbit/s und ist somit bestens für die Zukunft geeignet. Die erforderlichen Umbauarbeiten beschränkten sich dabei größtenteils auf die Erneuerung bestehender Netzwerktechnik, sodass der Umbau relativ schnell und ohne größere Tiefbauarbeiten, beispielsweise zum Verlegen neuer Kabel, von statten ging.

Neue Programmbelegung durch Netzausbau

Ein Internetzugang kann nur funktionieren, wenn man Daten nicht nur empfangen, sondern auch verschicken kann. Den eben hierfür benötigten Rückkanal hat Unitymedia in den modernisierten Regionen zunächst einrichten müssen. Dafür musste der Kabelnetzbetreiber bestehende Kanäle teilweise umbelegen, sodass In Oelde und Beckum folgende TV-Sender in ab sofort ihren analogen Kanalplatz wechseln: NDR Fernsehen Niedersachsen (K21), HSE24 (K22), EuroNews (K23), Channel21 (K23), NICK (mit COMEDY CENTRAL) (K24), BBC World News (K26) und TV5MONDE Europe (franz.) (K26).

Zusätzlich sind in oelde und Beckum und Umgebung zukünftig folgende analoge TV-Programme im Kabelnetz von Unitymedia empfangbar: NED 2 (niederl.) (S10), Bayerisches Fernsehen (Franken) (S21), DAS VIERTE (S25) und DMAX (K25).

Auch in Bad Limburg, Camberg und Umgebung ändert sich die Kanalbelegung geringfügig. Folgende Sender bekommen einen neuen analogen Kanal zugewiesen: NDR Fernsehen Niedersachsen (S06), N24 (S08), ZDF (K05), Das Erste – ARD (K07), Ki.Ka (K08), CNN Intern. (engl.) (S19), Super RTL (S21), SIXX (S22), DAS VIERTE (S23), Phoenix (S25), QVC (K 21), SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz (K22), Bayerisches Fernsehen (Franken) (K23), HSE24 (K25), und Tele 5 (K26).

Obendrein sind in Bad Limburg, Camberg und Umgebung zukünftig folgende Sender verfügbar: BBC World News (K08), 1-2-3.tv (S13), MDR FERNSEHEN (S20), EuroNews (S24), Rhein-Main-TV (S24), DMAX (K24) und Channel21 (K26).

Alle diese Umstellungen hat Unitymedia im Vorfeld angekündigt, sowohl online wie auch durch Postwurfsendungen in den betroffenen Anschlussgebieten.

Wie geht es weiter?

Unitymedia erfüllt seinen selbstauferlegten Zeitplan für den Netzausbau insgesamt weitestgehend, lediglich in einigen Stadtteilen im Anschlussgebiet Limburg kommt es zu unplanmäßigen Verzögerungen. So wird Kabelinternet in folgenden Stadtteilen erst zu Beginn des kommenden Jahres verfügbar sein:

  • Limburg-Eschhofen (65552)
  • Runkel-Mitte, -Dehrn, -Ennerich (65594)
  • Villmar-Mitte (65606)

Mit der Beendigung der Netzausbauarbeiten nähert sich Unitymedia dem Ziel, die Netzmodernisierung in diesem Jahr weitestgehend abzuschließen. "Bis Jahresende planen wir, über 90 Prozent aller erreichbaren Haushalte in Nordrhein-Westfalen und Hessen unsere Dienste auf Basis von EuroDOCSIS 3.0 anbieten zu können", formuliert Geschäftsführer Lutz Schüler die Ambitionen des Unternehmens. Sollte die kundenseitige Nachfrage nach höheren Zugangsgeschwindigkeiten mittelfristig steigen, so wird Unitymedia dieser ohne große Umstände nachkommen können. Sowohl die Glasfaserleitungen wie auch der EuroDOCSIS 3.0 Standard bieten für die Zukunft noch reichlich Potential zur Leistungssteigerung.

Bild oben links: Unitymedia

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Kabel BW wird von Unitymedia übernommen

14. December 2011 - 16:16 Uhr

Wie heise.de gestern in einem Bericht veröffentlicht hat, darf Unitymedia den Kabelnetzbetreiber Kabel BW übernehmen. Genau genommen ist das Bundeskartellamt bereit, "die Übernahme des baden-württembergischen Kabelnetzbetreibers Kabel BW durch die Liberty-Tochter Unitymedia zu genehmigen".

Aufgrund weitreichender Zugeständnisse seitens Unitymedia konnten scheinbar die möglichen Bedenken der Kartellwächter zerstreut werden. So sei der Kölner Netzbetreiber bereit, die Grundverschlüsselung der digitalen Free-TV-Sender aufzugeben. Auch auf die zugesicherte Exklusivität der Bereitstellung innerhalb bestimmter Wohnungsbaugesellschaften soll verzichtet werden. Die Wettbewerbshüter befürchteten zuvor, dass durch die Übernahme der Preiswettbewerb auf dem deutschen Markt eingeschränkt werden könnte.

Durch den Segen der Kartellwächter kann John Malone, seines Zeichens Liberty-Gründer, seinen Einfluss auf dem deutschen TK-Markt kräftig ausbauen. Unitymedia besitzt etwa 4,5 Millionen Kunden in 8,7 Millionen Haushalten (Nordrhein-Westfalen und Hessen), Kabel BW versorgt etwa 3,6 Millionen Kunden in 4,5 Millionen Haushalten. (Vergleich: Internet Angebote der Kabel-Anbieter). Liberty Global würde demnach 8,1 Millionen Kunden beliefern können und das innerhalb von 13,2 Millionen Haushalten. Kabel Deutschland - der größte Kabelnetzbetreiber in Deutschland, beliefert im Vergleich 15,3 Millionen Haushalte mit 8,7 Millionen Kunden.

Bildquelle Liberty Global Logo: lgi.com

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Unitymedia: 128 Mbit/s in Limburg, Bad Camberg und Umgebung

6. December 2011 - 09:00 Uhr
Die Unitymedia-Unternehmenszentrale

Die Unitymedia-Unternehmenszentrale

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia treibt seinen Netzausbau weiter voran. Im Rahmen der Breitband-Initiative "Breitband Regional" ermöglicht das Unternehmen ab dem 22. Dezember über 19.200 Haushalten in den hessischen Ortschaften Limburg, Bad Camberg sowie deren Umgebung Zugang zu einem 128 Mbit/s schnellen Internetanschluss. Die Umrüstung des Kabelnetzes hat in dieser Woche begonnen.

Die betroffenen Haushalte können damit erstmalig neben dem Fernsehangebot Unitymedias auch die Internet- und Telefoniepakete des Kabelnetzbetreibers nutzen. Im Zuge des großflächigen Netzausbaus hat Unitymedia darüberhinaus Anfang dieser Woche einigen Sendern einen neuen Kanalplatz zugewiesen.

Highspeed-Internet für Limburg und Bad Camberg

Den Kern des aktuellen Netzausbaus bildet die Umstellung des Kabelnetzes auf den Datenübertragungsstandard EuroDOCSIS 3.0. Dieser ermöglicht derzeit Datenraten von bis zu 128 Mbit/s, was den Internetzugang über den Kabelanschluss marktführend leistungsstark macht. Von Vorteil ist dabei außerdem, dass die Umrüstung größtenteils seitens der Netzwerktechnik von Unitymedia abläuft. Kosten- und zeitintensive, störende Baumaßnahmen sind somit nicht nötig.

So erklärt sich auch die vergleichsweise kurze Zeitspanne, die Unitymedia für die Erweiterung des örtlichen Kabelnetzes einplant: Die Umrüstarbeiten begannen diesen Montag, bereits am Donnerstag kommender Woche, dem 14. Dezember, will Unitymedia die Umstellung vollständig abgeschlossen haben.

Welche Stadtteile sind betroffen?

In folgenden Stadtteilen wird bis zum 14. Dezember das Kabelnetz modernisiert:

  • Limburg-Mitte (N), -Brückenvorstadt, -Staffel, -Offheim; Elz-Mitte (65549, 65556, 65604)
  • Limburg-Mitte (S), -Linter, -Blumenrod; Hünfelden-Mensfelden (65549, 65550, 65597)
  • Bad Camberg-Mitte, -Würges (65520)
  • Hünfelden-Dauborn, -Kirberg, -Gnadenthal; Brechen-Werschau (65597, 65611)

Neue Kanalbelegung durch den Netzausbau

Der Zugang zum Internet macht eine Leitung, über die der Nutzer Daten versenden kann, zwingend erforderlich. Um diesen Rückkanal im modernisierten Kabelnetz bereitstellen zu könnnen, ändert Unitymedia nach der Modernisierung des Kabelnetzes die Kanalbelegung einiger analoger Fernsehsender. Wer in einem der oben genannten Stadtteile wohnt, wird nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten folgende Sender auf einem neuen Programmplatz finden: NDR Fernsehen Niedersachsen (S06), N24 (S08), ZDF (K05), Das Erste – ARD (K07), Ki.Ka (K08), CNN Intern. (engl.) (S19), Super RTL (S21), SIXX (S22), DAS VIERTE (S23), Phoenix (S25), QVC (K 21), SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz (K22), Bayerisches Fernsehen (Franken) (K23), HSE24 (K25), sowie Tele 5 (K26).

Darüberhinaus erweitert Unitymedia nach dem Umbau des Kabelnetzes sein TV-Angebot; Folgende Sender sind nach Abschluss des Netzausbaus zusätzlich verfügbar: BBC World News (K08), 1-2-3.tv (S13), MDR FERNSEHEN (S20), EuroNews (S24), Rhein-Main-TV (S24), DMAX (K24) und Channel21 (K26).

Die konsequente Investition in den Ausbau des vorhanden Kabalnetzes scheint übrigens Teil eines Erfolgsrezeptes von Unitymedia zu sein. Nachdem das Unternehmen bereits Anfang November ein Kundenwachstum von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr vermeldet hat, konnte es vergangenen Freitag stolz seinen millionsten Internet- und Telefoniekunden begrüßen.

Foto links oben: Unitymedia

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Unitymedia startet Mobilfunk-Angebot

2. December 2011 - 08:56 Uhr
Unitymedia bietet künftig verschiedene Mobilfunktarife an

Unitymedia bietet künftig verschiedene Mobilfunktarife an

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia bietet ab sofort neben Produkten für Internet, Telefonie und Fernsehen auch Mobilfunkverträge an. Die drei neu vorgestellten Tarife reichen dabei vom schlanken Angebot ohne Grundgebühr und Mindestumsatz bis hin zu einer vollwertigen Flatrate in alle deutschen Netze inklusive Internetnutzung. Telefonate innerhalb des Unitymedia-Mobil- und Festnetzes sind dabei grundsätzlich kostenlos.

Jedes dieser Angebote lässt sich wahlweise durch eines von neun verschiedenen aktuellen Smartphones ergänzen, wodurch der Vertrag um eine Mindestlaufzeit sowie eine monatliche Abschlagszahlung für das Telefon erweitert wird. Dadurch, dass für die Nutzung der Mobilfunkangebote kein Telefon- oder Kabelanschluss bei Unitymedia erforderlich ist, können auch Verbraucher außerhalb Hessens und Nordrheinwestfalens diese nutzen.

Die Tarife im Detail

Der als Einsteigertarif beworbene "Friends&Family" verspricht für Wenigtelefonierer die geringsten monatlichen Kosten. Ohne monatlicher Grundgebühr und ohne Mindestumsatz zahlt man hier nur für tatsächlich anfallende Gespräche und SMS. Mit 15 cent pro Minute bzw. SMS für alle Netze ist dieser Tarif zunächst teurer als Prepaid-Angebote anderer Anbieter, welche teilweise pro SMS und Gesprächsminute nur halb so viel berechnen. Wer jedoch die Möglichkeit nutzt, mit Friends&Family innerhalb des Unitymedia-Netzes kostenlos zu telefonieren, für den kann sich dieses Angebot durchaus lohnen.

Identische Konditionen für Telefonie und SMS bietet das nächstgrößere Paket "Friends&Family + Surf", welches für eine monatliche Grundgebühr von 5,- Euro eine Flatrate für mobile Internetnutzung mitbringt. Diese ermöglicht unbegrenztes Surfen zum Pauschalpreis, dabei wird branchenüblich ab 200 MB Datenaufkommen im laufenden Monat die Verbindungsgeschwindigkeit auf 64 Kbit/s gedrosselt. Insgesamt gilt auch hier, dass das Angebot sich für all jene lohnt, die regelmäßig innerhalb des Unitymedia-Netzes telefonieren.

Das umfassendste der drei neuen Tarifpakete hört schließlich auf den Namen "All Net + Surf". Für monatlich 35,- Euro beinhaltet dieses Flatrates für Telefonie in alle deutschen Mobilfunknetze sowie das deutsche Festnetz, eine Surf-Flatrate mit Drosselung ab 200 MB ist ebenfalls inklusive. Auch schlägt jede SMS mit 15 ct zu Buche, sodass die Höhe der monatlichen Rechnung je nach SMS-Nutzung über 35,- Euro liegen wird.

Für alle diese Angebote fallen pro SIM-Karte einmalig 9,95 Euro zuzüglich 5,95 Euro Versandkosten an. Die Mobilfunkangebote von Unitymedia nutzen allesamt das O2-Netz. Ein Pluspunkt im Vergleich mit Mobilfunkverträgen anderer Anbieter ist die Flexibilität, die Unitymedia seinen Kunden lässt. So sind alle Tarife zunächst mit einer Frist von 3 Monaten kündbar; Wahlweise kann man seinen Vertrag durch ein Smartphone ergänzen, was dann jedoch die Mindestlaufzeit auf 24 Monate festlegt und je nach Gerät die monatliche Grundgebühr um einen Abschlag für das Telefon erhöht.

Die angebotenen Smartphones im Überblick

Aus insgesamt neun Smartphones mit verschiedenen Betriebssystemen kann man beim Abschluss eines Mobilfunk-Vertrages mit Unitymedia künftig auswählen. Die verfügbaren Android-Geräte sind im Einzelnen das Samsung Galaxy Y, Samsung Galaxy S2, Sony Xperia arc S, HTC Sensation XL Beats und das Motorola Atrix. Außerdem sind das Nokia 800 mit Windows Mobile, das Nokia X7 mit Symbian und die Blackberry-Modelle Curve 9360 und Torch 9860, jeweils mit Blackberry OS 7, verfügbar.

Je nach Gerätewahl fällt dabei eine Einmalzahlung von 1,- bis 39,- Euro an, die monatliche Grundgebühr erhöht sich für 24 Monate um 5,- bis 22,50 Euro. Insgesamt sind die Smartphones im Angebot von Unitymedia damit größtenteils teurer als im Online-Handel. Wer also die einmalige Investition nicht zu scheuen braucht, sollte im Zweifel lieber selbst das Telefon kaufen und den Vertrag ohne Mindestlaufzeit und Handy-Zuschlag nutzen. Ausnahmen bilden hierbei das Samsung Galaxy Y und das Nokia 800: Beide sind bei Unitymedia ähnlich günstig erhältlich wie im Einzelhandel, sodass hier die Bezahlung über den Mobilfunkvertrag finanziell durchaus sinnvoll ist.

Diese recht umfangreichen Neuerungen markieren derweil lediglich den Anfang des Mobilfunkangebotes von Unitymedia. Der Kabelnetzbetreiber hat bereits angekündigt, diesen Geschäftsbereich in Zukunft weiter ausbauen zu wollen.

Bild oben links: Unitymedia

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HDTV bei Unitymedia: 3 neue Sender und neuer Receiver

15. November 2011 - 19:34 Uhr

Seit heute werden SAT.1 HD, ProSieben HD und kabel eins HD in die Netze von Unitymedia eingespeist. In den ersten Monaten ist der Empfang kostenlos. Ab Dezember wird ein neuer HD-Receiver angeboten.

Das HDTV-Angebot bei Unitymedia ist um drei Sender erweitert worden: ProSieben HD, SAT.1 HD und kabel eins HD sind ab sofort mit einem passenden Empfangsgerät zu sehen, ohne dass die Kunden etwas unternehmen müssen. (sixx HD wird dagegen nicht eingespeist.) Ein Anruf zur Freischaltung der Fernsehsender ist nicht erforderlich. Das jedenfalls gilt für die ersten drei Monate.

Möchte man ProSieben HD, kabel eins HD und SAT.1 HD über den 31. Januar hinaus empfangen, muss man sich an den Kundenservice wenden. Zunächst einmal alle Kunden mit der benötigten technischen Ausstattung selbst ausprobieren zu lassen, was diese drei HD-Kanäle der ProSiebenSat.1-Gruppe zu bieten haben, ist sinnvoll. Leider nennt der Kabelnetzbetreiber noch keine Preise für die Zeit nach dem Testzeitraum. Eine mögliche Erklärung dafür wäre, dass das Unternehmen hofft, sich bis dahin auch mit der RTL-Gruppe über die Konditionen für eine Einspeisung einigen zu können.

Neuer HD-Receiver für 2 Euro/Monat

Für den Empfang der neuen HDTV-Kanäle wird ein CI+ Modul von Unitymedia oder der HD-Festplattenreveiver des Kabelnetztreibers benötigt. Vom 1. Dezember an ist zudem ein neuer HD-Receiver erhältlich. Technische Details wurden für diesen bisher nicht genannt, aber ein Preis: Kabelkunden können das neue Gerät ab 2 Euro monatlich mieten. Auf den zweiten Blick ist das sogar noch deutlich günstiger als auf den ersten: Mit der im Mietpreis enthaltenen Smartcard kann das digitale Basispaket mit (je nach Ausbaustand bis zu) 75 TV-Sendern und 70 Radiosendern entschlüsselt werden. Dabei kostet Digital TV BASIC sonst alleine schon 3,90 Euro monatlich!

Entscheidet man sich für den neuen HD-Receiver, kann man außerdem fünf HDTV-Sender ohne extra Kosten empfangen. Hierbei handelt sich um Das Erste HD, ZDF HD, arte HD, ServusTV HD und SPORT1 HD. Als öffentlich-rechtliche Programme sind die ersten drei davon jedoch sowieso frei empfangbar: die öffentlich-rechtlichen TV-Sender werden immer unverschlüsselt eingespeist.

Das sollte man wissen

Wer sich für den günstigen neuen HD-Empfänger entscheidet, sollte wissen, dass eine einmalige Aktivierungsgebühr von 29,95 Euro sowie Versandkosten in Höhe von 5,90 Euro anfallen. Die Mindestvertragslaufzeit für das Gerät beträgt zwölf Monate. Achtung: Man bekommt automatisch ein dreimonatiges kostenloses Test-Abonnement des Pay-TV-Pakets DigitalTV HIGHLIGHTS mit 17 zusätzlichen Sendern. Darin sind so attraktive Programme wie 13th Street, AXN, RTL Crime, Syfy und TNT Serie enthalten. Der Preis von monatlich 7 Euro ist fair, aber wenn man das Pay-TV-Abo nicht weiter nutzen möchte, muss man es innerhalb von 60 Tagen kündigen. Ansonsten läuft ist das Abo mindestens neun Monate lang kostenpflichtig weiter.

Über den neuen HD-Receiver heißt es in der aktuellen Pressemitteilung: "Mit der ansprechenden HD-Benutzeroberfläche und der intuitiven Menüführung des HD Receivers behält der Kunde stets den Überblick: Die zahlreichen Zusatzfunktionen wie der elektronische Programmführer (EPG) lassen sich darüber einfach und komfortabel bedienen. Zusätzlich ist der Zugang zu dem Unitymedia Dienst 'Kino auf Abruf' inklusive, bei dem auch Filme in HD- Auflösung zur Auswahl stehen."

Mit einem reinen Empfangsgerät wie diesem kann man keine Sendungen aufzeichnen. Der weiterhin erhältliche "HD Recorder" mit 320 GB Speicherplatz auf der Festplatte, der für monatlich 6 Euro gemietet werden kann, ist insofern klar die bessere Wahl. Neben verschiedenen Komfortfunktionen wie dem Anhalten des laufenden Programms (Time-Shift) können zwei Sendungen gleichzeitig aufgezeichnet werden.

Foto links oben: Unitymedia (Unternehmenszentrale)

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