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Kategorie: Vermischtes


Sky Go zum Start von Sky Atlantic HD mit Filmen und Serien auf dem iPhone

22. May 2012 - 18:00 Uhr

Am 23. Mai können sich die Kunden von Sky nicht nur über den neuen HD-Sender Sky Atlantic HD freuen. Der Pay-TV-Anbieter erweitert zugleich das Angebot Sky Go um Film- und Serienhighlights.

Von morgen an können alle Sky-Abonnenten den mit viel Aufwand beworbenen neuen Serienkanal Sky Atlantic HD sehen, denn er wird bis zum 10. Juni für alle Kunden gratis freigeschaltet. Einzig die Sky-Kunden mit Empfang über Kabel Deutschland bleiben außen vor. Ihnen bleibt als Trost, dass sie einige Inhalte mit Sky Go abrufen können.

HBO-Inhalte werden mobil

Es war bereits angekündigt, dass "im Frühjahr" auch Besitzer eines iPhones oder iPod touch sowohl über WLAN als auch eine Mobilfunk-basierte Internetverbindung Kinofilme werden abrufen können. Nun ist es so weit: HBO-Serien wie "Die Sopranos", "The Wire", "Entourage" und die neue Staffel von "Game of Thrones" sowie Kinohits wie "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2", "Hangover 2", "Wasser für die Elefanten", "Almanya - Willkommen in Deutschland" und "Green Lantern" sind in Kürze auch über iPhone und iPod touch zu sehen.

Sky Programmchef Gary Davey: "Sky präsentiert als erstes Entertainment-Unternehmen eine umfassende Multiplattformstrategie. Zukünftig sind die besten Serien und Blockbuster unseres linearen Programms auf allen Endgeräten des innovativen Services Sky Go verfügbar - eine Nachricht, die alle Film- und Serienfans begeistern wird. Diese sehen damit unter anderen auf ihrem iPhone die neuesten Episoden der zweiten Staffel von 'Game of Thrones', sei es an der Bushaltestelle, am Flughafen, egal wo, egal wann."

Social Media und Interaktion

Der Pay-TV-Anbieter selbst nennt Sky Go das "umfangreichste Over-the-top Pay-TV-Angebot in Deutschland und Österreich". Genutzt werden kann es über iPhone, iPad, iPod touch, Xbox 360 sowie das Web. Geboten werden neben Live-Sport Spielfilme und TV-Serien. Neu hinzu kommen außerdem interaktive und Social Media-Elemente. So sollen die User während des Ansehens von Inhalten kommentieren, Empfehlungen aussprechen sowie die Chatfunktionen Sozialer Netzwerke nutzen können. Schon in der bisherigen Form stieß das Video-on-Demand-Angebot auf reges Interesse. In den ersten drei Monaten des Jahres registrierte Sky mehr als 6 Millionen Zugriffe auf Sky Go.

Erweitert wird auch das Sportangebot der Sky Go iPhone App: Die HDTV-Programme Sky Sport HD1, Sky Sport HD 2 und Sky Sport HD Extra sind dann sowohl über WLAN als auch über mobile Internetverbindungen live zu sehen. Die neue Version der App steht ab morgen im AppStore kostenlos zum Download zur Verfügung.

Übrigens: Manche Inhalte von Sky Atlantic HD werden außerdem via Sky Anytime über den Receiver Sky+ zugänglich sein.

Bild links oben: obs/Sky Deutschland

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Online-Videos: Wo guckt Deutschland?

15. May 2012 - 15:42 Uhr

Fast jeder zweite Internetnutzer in Deutschland hat im März wenigstens ein Video online gesehen. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es nur eine geringe Steigerung. Stark gestiegen ist dagegen die Online-Video-Nutzung auf Smartphones.

Frische Daten von comScore zeigen die wachsende Beliebtheit von Online-Videos. Im Monat März sahen 46,9 Millionen Onliner mindestens ein Video über das Internet. Im Vergleich zum März letzten Jahres bedeutet dies zwar bloß ein Plus von 2,3 Prozent. Mit einem Plus von 33,7 Prozent zog die durchschnittliche Nutzungszeit innerhalb von 12 Monaten dagegen deutlich an und erreichte 27 Stunden. Kurz gesagt: Zwischen März 2011 und März 2012 stieg die Zahl derjenigen, die sich überhaupt für Videos im Internet interessieren, kaum an. Für wen Online-Videos ein Thema sind, verbrachte damit deutlich mehr Zeit.

Untersucht haben die Experten zudem, welche Video-Plattformen hierfür die beliebtesten waren. Der Spitzenplatz ist absolut keine Überraschung: Von insgesamt 46,9 Millionen Nutzern von Online-Videos im März 2012 besuchten 35,4 Millionen dafür Websites von Google, wobei der Videokonsum hier zu 99,7 Prozent auf YouTube entfiel. Richtig interessant wird es erst ab Platz zwei.

ProSiebenSat.1 hinter Google

Auf Websites von ProSiebenSat.1 sahen sich rund 14 Millionen Besucher Online-Videos an. Das gute Abschneiden ging jedoch weniger auf das Konto der Websites der verschiedenen TV-Sender des Konzerns. Zu ProSiebenSat.1 zählen schließlich auch das Portal MyVideo und die Onlinevideothek Maxdome. Mit 9,9 Millionen verschiedenen Nutzern an dritter Stelle lag United Internet noch vor Facebook auf Platz vier mit 9,3 Millionen Usern. Erst dahinter folgt mit 9,2 Millionen verschiedenen Nutzern die RTL-Gruppe vor Future TV (7,3 Millionen), SnackTV Video Network (5,4 Millionen), Vevo (5,2 Millionen), Dailymotion (4,5 Millionen) sowie den Websites von Microsoft (4,3 Millionen).

Sieht man sich an, welche Channels bei YouTube in Deutschland am beliebtesten sind, mag man überrascht feststellen, dass es Unternehmen aus der Spielebranche sind, die hier besonders viele User haben. Von den etwa 35,3 Millionen YouTube-Nutzern im März schauten sich 5,6 Millionen Inhalte auf dem Kanal von Bigpoint an. Machinima erreichte 4,1 Millionen Nutzer, MediakraftNetworks 3,2 Millionen.

Peter Bernschneider, Senior Account Manager für comScore in Deutschland, kommentiert: "YouTube wird als Spielwiese für Entwickler neuer Videoformate genutzt und die Aussicht, bis zu 35 Millionen Menschen auf einer einzigen Plattform zu erreichen, hat sicherlich eine hohe Anziehungskraft, gerade für Start-Ups. In Amerika und England sehen wir allerdings einen anderen Trend – bekannte Marken nutzen YouTube Channels um ihre Reichweite auszubauen und teils auch, um neue (jüngere) Zielgruppen zu erreichen. Es scheint, als wäre das Potential von YouTube Channels im deutschsprachigen Raum noch nicht voll ausgenutzt, aber mit den neuen Metriken, die nun zur Verfügung stehen, kann sich das schnell ändern."

Online-Videos auf Smartphones deutlich stärker genutzt

Bei allen bisher genannten Zahlen wurden Internetaktivitäten von Personen ab 6 Jahren zu Hause und am Arbeitsplatz, nicht aber an öffentlichen Computern (Bibliotheken, Internetcafés etc.) sowie der Zugriff über mobile Telefone und PDAs nicht erfasst. Der schnell steigenden Bedeutung mobiler Endgeräte für den Videokonsum ist man sich bei comScore indes bewusst: Hinsichtlich des mobilen Videokonsums wurden Personen ab 13 Jahren erfasst und ein "3-Monats-Durchschnittstrend" (endend im März) gebildet. 3,2 Millionen deutsche Nutzer sahen sich auf ihrem Smartphone Videos online an. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Zuwachs von 70 Prozent. Besonders starke Zuwächse verzeichnete comScore in der Altersgruppe zwischen 45 und 54 (+117 Prozent) sowie in der Altersgruppe zwischen 13 und 17 (+101 Prozent). Knapp zwei von drei Smartphone-Online-Video-Nutzern waren jünger als 35 Jahre.

Logo links oben: comScore

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Mehr als eine halbe Million zahlende Kunden bei HD+

14. May 2012 - 08:20 Uhr

Über eine halbe Million Nutzer bezahlen für den Empfang der HD-Versionen von Free-TV-Sendern Geld. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, wie wichtig den Fernsehzuschauern hochauflösendes Fernsehen ist.

Dieselben Programme in Standardauflösung bekommen Satellitenhaushalte schließlich ohne Zuzahlung, deshalb handelt es sich ja um Free-TV. Das erste Jahr werden die TV-Programme auf der Plattform HD+ gratis freigeschaltet. Am Ende dieser zwölfmonatigen Testphase verlängert sich das Abo nicht automatisch. Wer nicht bereit ist, 50 Euro für die nächste Freischaltung zu bezahlen, kann die derzeit 14 HDTV-Programme nur nicht weiter empfangen.

Doch wenn man sich erst einmal an die höhere technische Qualität gewöhnt hat, fällt es schwer, wieder auf Standardauflösung zurückzuwechseln. Zum 31. März zählte die HD-PLUS GmbH, eine Tochter des Satellitenbetreibers SES Astra, 513.207 zahlende Abonnenten. Ein Jahr zuvor waren es erst 114.238. In der kostenlosen Testphase befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehr als 2,1 Millionen (Vorjahreswert: 655.187).

Technische Reichweite bald bei 3 Millionen Receivern

Die technische Reichweite von HD+ liegt kurz vor der 3-Millionen-Marke: 2.911.579 geeignete Empfangsgeräte wurden bis Ende März verkauft. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 827.232. Am 31. März 2011 gab es 57 verschiedene für HD+ geeignete digitale Sat-Receiver, zum 31. März 2012 waren es 80. In Anbetracht dieser "dynamischen Entwicklung" rechnet das Unternehmen bis Ende 2012 mit einer doppelt so hohen Zahl zahlender Kunden.

Wilfried Urner, Vorsitzender der Geschäftsführung der HD PLUS GmbH zu den aktuellen Zahlen: "Nach langer Zeit im internationalen Mittelmaß ist Deutschland in Sachen HDTV jetzt europäische Spitze. Der neue TV-Standard wird die Fernseh-Landschaft verändern. Der Zuschauer entscheidet sich ganz bewusst für Sender, die ihre Programme in HD ausstrahlen. HD+ liefert dafür mit den aktuellen Zahlen den besten Beweis und treibt die HDisierung weiter voran. Auch im Wettbewerb der TV-Verbreitungswege sorgt HDTV für Bewegung. Im Vergleich zum Kabel-TV bieten HD+ und der Empfang über ASTRA Satellit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis."

Von der kürzlich erfolgten Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens in Deutschland erwartet Urner weitere Impulse: "Ende gut, alles besser – die deutschen Fernsehzuschauer haben die Digitalisierung mit all ihren Vorzügen angenommen. Wir rechnen damit, dass sich der Trend zu Fernsehen in HD in diesem Jahr noch verstärken wird." Weitere Anreize sieht er in den beiden sportlichen Großereignissen Fußball-Europameisterschaft und Olympische Sommerspiele. Erfahrungsgemäß investieren viele Sportfans vor solchen Events in neue Technik. Davon dürfte HD+ ebenfalls profitieren, obwohl man gerade für die Fußball-Europameisterschaft 2012 und Olympia 2012 kein HD+ benötigt, weil die Sportereignisse unverschlüsselt von ARD und ZDF übertragen werden.

14 Programme auf der Plattform HD+

An Attraktivität gewonnen hat hochauflösendes Fernsehen für die Zuschauer zudem durch die gewachsene Zahl von HD-Sendern. Über die Plattform HD+ werden seit dem kürzlich erfolgten Start von SUPER RTL HD und DMAX HD 14 Fernsehprogramme verbreitet. Neben den beiden eben genannten sind dies RTL HD, Sat.1 HD, ProSieben HD, VOX HD, kabel eins HD, RTL II HD, N24 HD, TELE 5 HD, SPORT1 HD, Nickelodeon HD, sixx HD und COMEDY CENTRAL HD. Insgesamt können über ASTRA 50 HD-Sender empfangen werden.

Logo links oben: HD+

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Maxdome künftig auf PS3 und Sony Smart TVs

10. May 2012 - 17:34 Uhr

ProSiebenSat.1 und Sony haben eine Zusammenarbeit vereinbart, deren Ziel es ist, die Inhalte von Maxdome auf zahlreichen Sony-Geräten verfügbar zu machen. Dies betrifft neben der Spielkonsole PlayStation 3 Fernseher, Blu-ray-Player und Heimkino-Anlagen.

Mit der heute bekanntgegebenen Kooperation der beiden Unternehmen wird es in Zukunft sehr viel mehr Verbrauchern möglich sein, das Video-on-Demand-Angebot von Maxdome ohne die Anschaffung zusätzlicher Hardware zu nutzen. Besitzer einiger Geräte von Samsung, LG, Toshiba, LOEWE, Panasonic, Philips, Technisat, Humax und VideoWeb können bereits mittels einer App des Videoportals auf die derzeit mehr als 45.000 Inhalte zugreifen.

Sony war bisher kein Partner. Im Rahmen der neuen Kooperation mit dem Konzern möchte die ProSiebenSat.1 Group die technische Reichweite ihrer Onlinevideothek bis Jahresende auf insgesamt mehr als 10 Millionen Geräte ausdehnen. Details zu Geräten und zu einem Zeitplan wurden nicht genannt. "Bis zur Implementierung auf der Playstation 3 wird die maxdome-TV-Oberfläche noch anwendungsfreundlicher und übersichtlicher gestaltet", ist dem Pressetext zu entnehmen.

Die Nutzer sollen es künftig leichter haben

Geplant sind weitere Navigationsebenen und feiner sortierte Genres, damit die User schneller zu den gewünschten Inhalten gelangen. Die Maxdome-App ist bisher nicht für eine besondere Anwenderfreundlichkeit bekannt, doch wurde seit der ersten Veröffentlichung der App vieles verbessert. Laut ProSiebenSat.1 sind außerdem "Mehrkanalton, Untertitel und innovative Navigationsansätze" vorgesehen. Was diese innovativen Ansätze angeht bleibt zu hoffen, dass die Entwickler nicht die Leistungsfähigkeit mancher Geräte überschätzen. Die schwächere Hardware älterer Geräte sollte hier berücksichtigt werden, um Bestandskunden nicht zu enttäuschen.

Dr. Christian Wegner, Vorstand New Media & Diversification bei ProSiebenSat.1: "maxdome ist bereits jetzt auf den TV-Portalen, die unsere Online-Videothek anbieten, die am meisten genutzte Applikation. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit unserem attraktiven Angebot auch den Geschmack der Kunden von Sony Deutschland treffen."

Uwe Bassendowski, Managing Director bei Sony Computer Entertainment Deutschland: "maxdome und Sony Deutschland definieren mit der Kooperation die Zukunft des Entertainments neu. Im Fokus steht, das Video-on-Demand Angebot auf unsere Heimkino-Produkte und die in Deutschland beliebteste Spielekonsole zu bringen, um die Plattform zu einer echten Entertainment-Zentrale im Wohnzimmer weiter auszubauen."

Die Gerätevielfalt, die durch die neue Zusammenarbeit mit Sony bald noch zunimmt, ist für Maxdome einerseits eine große Chance, die Hürde für Neukunden ganz niedrig zu hängen. Wer nicht erst eine Set-Top-Box kaufen und installieren muss, sondern bis auf den Account für kostenpflichtige Inhalte schon alles hat, wird die Onlinevideothek eher mal ausprobieren. Je nach verwendeter Hardware erlebt man Maxdome jedoch ganz unterschiedlich.

Eigene Erfahrungen mit Hardware für Maxdome

Ich selbst verwende neben meiner alten FRITZ! Media 8040 Set-Top-Box Maxdome auf einem Samsung Smart TV der C-Serie (aus 2010) sowie seit kurzem auch noch auf der VideoWeb TV Box. Die vor knapp einem Jahr hier im Blog vorgestellte FRITZ! Media 8040 würde ich zum jetzigen Zeitpunkt niemandem mehr empfehlen. Die Updates der Maxdome App haben die Bedienung auf den anderen Geräten zwar deutlich verbessert, doch auf der alten Set-Top-Box funktioniert das Ganze nicht mehr besonders gut, vor allem die plötzlichen Abbrüche beim Ansehen von Videos verderben mir hier den Spaß. Vorher lief die Box ausgesprochen stabil.

VideoWeb TV - Verpackung der Set-Top-Box

VideoWeb TV - Verpackung der Set-Top-Box

Man sollte zudem erwarten, dass die Bildqualität zwischen der Verwendung der Maxdome App direkt auf dem Fernseher und auf der VideoWeb TV Box sich kaum unterscheidet. Tatsache ist jedoch: Mit der VideoWeb TV Box ist die Bildqualität sehr viel besser, es wirkt alles viel klarer und schärfer! Wer das Video-on-Demand-Angebot von Maxdome mag, aber mit der Bedienung oder der technischen Qualität nicht zufrieden ist, sollte sich nach Alternativen umsehen. Die VideoWeb TV Box ist derzeit schon für unter 140 Euro erhältlich und bringt weitere Smart TV-Fähigkeiten auf den Fernseher. Wer "mehr Internet" auf seinen Fernseher bekommen möchte, muss sich kein neues TV-Gerät kaufen. Doch wer sowieso gerade über die Anschaffung eines neuen Fernsehers nachdenkt, sollte die Smart TV-Fähigkeiten der ins Auge gefassten Geräte genau prüfen, denn die Unterschiede sind beträchtlich.

Logo links oben: Maxdome

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EinsExtra heißt jetzt tagesschau24

1. May 2012 - 17:23 Uhr

Ab sofort sendet der digitale Nachrichtenkanal EinsExtra unter dem Namen tagesschau24. Inhaltlich ändert sich bei dem nur digital zu empfangenden ARD-Sender nichts.

Wer heute schon seinen Fernseher eingeschaltet hat, um sich auf EinsExtra mit Informationen versorgen zu lassen, war möglicherweise überrascht: Wo gestern noch EinsExtra sendete, ist heute tagesschau24 zu sehen. Die Zahl der überraschten Fernsehzuschauer dürfte sich indes in Grenzen halten, denn die Einschaltquote liegt bei 0,1 Prozent. Immerhin schalten über den Tag verteilt insgesamt etwa 700.000 Zuschauer ein.

Vielleicht wird das mit dem neuen Namen tagesschau24 ja besser, man erhofft sich mehr Klarheit bei den Fernsehzuschauern, was sie auf dem Sender erwartet. Zugegeben, das brachte der alte Name EinsExtra nicht zum Ausdruck. Zudem gibt es außerdem ja noch EinsPlus - Extra und Plus, das liegt begrifflich arg nahe beieinander. Allerdings wurde EinsExtra ja nicht als Nachrichtenkanal gegründet, sondern es wurden früher vor allem ARD-Magazine und andere Informationssendungen wiederholt. EinsPlus hingegen startete unter dem Namen EinsMuXx mit der zeitversetzten Ausstrahlung von Sendungen des Ersten Programms.

Neuer Name ist aussagekräftiger

Lutz Marmor, Intendant des für ARD-aktuell federführenden NDR: "Der Name tagesschau24 signalisiert den Zuschauerinnen und Zuschauern, was der Mehrwert dieses Digitalkanals ist: Nachrichten nonstop, alle 15 Minuten aktuell und direkt aus dem Studio der Tagesschau. Die Sendungen werden von derselben Redaktion zusammengestellt, die ohnehin für die täglich rund 20 Tagesschau-Ausgaben im Ersten arbeitet. Das ist ein Maximum an Synergie. Zugleich macht der Name tagesschau24 deutlich, dass es dabei um den Kern unseres Auftrags geht - die Information."

Mit dem kompletten Design des Tagesschau arbeiten zu können, ist natürlich ein Vorteil, vor allem in finanzieller Hinsicht. Generell kostet das Programm die Gebührenzahler sehr wenig Geld. Eine eigene Redaktion gab es für EinsExtra nämlich auch nicht. Zuletzt hatte EinsExtra nicht einmal ein eigenes Nachrichtenstudio, denn Ende letzten Jahres wurde die Produktion in das Tagesschau-Studio verlegt, in dem die Ausgaben zur vollen Stunde erstellt werden.

Dr. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell, hebt einen weiteren Vorteil hervor: "Die enge Verzahnung bei Redaktion und Produktion spart nicht nur Geld, sondern trägt auch zur Qualitätssteigerung bei. Ohne den ständigen Sendebetrieb unseres Infokanals wäre die schnelle Reaktionsfähigkeit wie etwa beim Unglück von Fukushima nicht möglich gewesen." So konnten bei Bedarf ohne Anlaufzeit lange Sondersendungen für das Erste produziert werden.

Eigene Website wird eingespart

Neu eingespart wird seit der Umbenennung der eigene Web-Auftritt unter eins-extra.de. Den von EinsExtra bekannten Livestream erreicht man nun über die Website tagesschau.de bzw. über tagesschau.de/multimedia/livestreams. Die besonders von Smartphone-Usern geschätzte "Tagesschau in 100 Sekunden" ist übrigens ein Kurznachrichten-Format, welches von EinsExtra bzw. nun von tagesschau24 produziert wird. Im TV-Programm läuft der Nachrichtenüberblick jeweils vor den ausführlichen Nachrichten im Viertelstundentakt. Die "Tagesschau in 100 Sekunden" ist wie weitere Videoinhalte über die Tagesschau-App (iOS, Android OS, BlackBerry OS) abrufbar. Dort ist zudem - wie schon zu Zeiten von EinsExtra - ein Livestream von tagesschau24 zu sehen.

Der Name tagesschau24 ist allerdings ein wenig irreführend, weil es die Nachrichten im Viertelstundentakt lediglich werktags zwischen 9 und 20 Uhr sowie an anderen Tagen zwischen 12 und 18 Uhr gibt. Aber wer weiß, wann die Sendestrecke mit Live-Nachrichten das nächste Mal ausgeweitet wird. Bei Einführung dieser Sendestrecke, die bis gestern "EinsExtra aktuell" hieß, wurden nur werktags für ein paar Stunden am Nachmittag halbstündlich aktuelle Nachrichten gesendet. Seitdem wurde die Nachrichtenstrecke mehrmals ausgedehnt.

Bild links oben: eigener Screenshot vom Fernseher

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Keine Abschaltung – analoges Kabelfernsehen bleibt bestehen

28. April 2012 - 16:34 Uhr

Am Montag ist Schluss mit analogem Fernsehen. Diese Botschaft ist derzeit überall zu hören. Die Botschaft der Kabelnetzbetreiber, dass analoges Kabelfernsehen noch lange nicht abgeschaltet wird, geht dabei meist unter.

Allerdings sind die Kabelkunden ab dem 30. April um 3 Uhr morgens die letzten Fernsehzuschauer, die in Deutschland noch analog fernsehen können. Die Abschaltung des analogen Fernsehens via Satellit, um die es am 30. April 2012 geht, war schließlich nicht die erste Analogabschaltung. Terrestrisch - über "Antenne" - gibt es schon seit Jahren kein analoges Fernsehen mehr. Der Umstieg zum digital-terrestrischen Empfang (DVB-T) ist längst abgeschlossen.

Irgendwann einmal wird auch das analoge Kabelfernsehen abgeschaltet, doch bislang gibt es dafür noch nicht einmal einen Termin. "Über das Fernsehkabel von Kabel Deutschland werden analoge TV-Programme wie gewohnt weiter verbreitet", schreibt etwa Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber. "Die Kabelkunden haben nach wie vor die freie Wahl zwischen analogem und digitalem Fernsehen, denn eine 'Zwangsdigitalisierung' würde die Sehgewohnheiten vieler langjähriger Kunden ignorieren."

Warum ist analoges Kabelfernsehen noch so weit verbreitet?

Tatsache ist, dass der Umstieg auf Digital-TV bei den Kabelhaushalten noch nicht sehr weit vorangeschritten ist, wenngleich sich in den letzten ein bis zwei Jahren hier viel getan hat. Sicher, das hat durchaus etwas damit zu tun, das analoges Kabelfernsehen für die Kunden besonders leicht nutzbar ist. Die analogen TV-Tuner sind in allen Geräten eingebaut, man kann jeden Fernseher einfach an einen Kabelanschlussdose anschließen und ohne zusätzliche Technik meistens über 30 TV-Sender empfangen.

Bis vor nicht langer Zeit waren in Flachbildfernseher ebenfalls nur analoge Empfangsteile eingebaut. Man brauchte zum Digitalen TV-Empfang zusätzlich noch einen Set-Top-Box. Inzwischen sind Digital-Tuner in Flachbildfernsehern Standard - zuerst wurden meist nur DVB-T-Tuner integriert, jetzt gehören digitale Kabel-Tuner und oft auch digitale Sat-Tuner zur Grundausstattung. Seit Kurzem wäre es für Kabelhaushalte theoretisch ganz leicht, vom analogen auf den digitalen Empfang via Kabel umzusteigen.

Da die meisten Kabelnetzbetreiber jedoch bis auf die öffentlich-rechtlichen Programme alle digitalen TV-Signale verschlüsseln, reicht ein digitales Empfangsteil im Fernseher alleine nicht aus. Entweder nutzt man eine Set-Top-Box mit passendem Decoder oder besorgt sich ein CI-Plus-Modul seines Kabelnetzbetreibers, um jeweils in Verbindung mit einer Smartcard des Kabelanbieters die Programme zu entschlüsseln. Der Empfang von Free-TV-Sendern wie RTL und SAT.1 wird damit vergleichsweise kompliziert. Zudem fallen zusätzliche Kosten an, nicht nur für die Hardware, sondern laufende Zusatzkosten, weil der digitale Kabelempfang in der Regel einen (wenngleich nur geringen) Aufpreis kostet.

Die meisten Satellitenhaushalte sind vorbereitet

Fast alle Satellitenhaushalte haben dagegen auf digitalen Empfang umgerüstet. Wenn am Montag in aller Frühe das analoge Fernsehen via Satellit abgeschaltet wird, führt das deshalb nicht zu Millionen schwarzer Bildschirme. Der zum Teil befürchtete "schwarze Dienstag" bleibt wohl aus, nur einige Tausend Haushalte verpassen den rechtzeitigen Umstieg, glaubt man beim BITKOM. Der Hightech-Verband stützt sich mit seinem Optimismus auf die aktuellen Verkaufszahlen für digitale Sat-Receiver und entsprechend ausgestattete Fernseher. Seit Jahresbeginn wurden rund 1,9 Millionen digitale Sat-Empfänger verkauft, nahezu doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Fernseher mit eingebautem Empfangsteil verkauften sich ebenfalls deutlich besser, schon ungefähr 1,5 Millionen wurden dieses Jahr verkauft.

"Die überwältigende Mehrheit der betroffenen Haushalte hat sich auf die Abschaltung des analogen TV-Signals eingestellt", sagt Ralph Haupter, Mitglied des BITKOM-Präsidiums. "Die umfangreichen Informationskampagnen der Satellitenbetreiber, Gerätehersteller und Fernsehsender waren erfolgreich." Die Zahl der Satellitenhaushalte mit analogem Fernsehempfang ging letztes Jahr um fast die Hälfte zurück. Zum Jahreswechsel gab es nur noch etwa 1,8 Millionen Satellitenhaushalte, die noch nicht auf Digital-TV umgestiegen waren.

Bei der Zuführung der Programme zu den Kabelkopfstationen wurde für die analoge Verbreitung im Kabel bisher zwar auf die analogen TV-Signale zurückgegriffen, doch die Kabelnetzbetreiber haben einigen Aufwand getrieben, um die modernen digitalen TV-Signale für das veraltete analoge Kabelfernsehen umzuwandeln (zu re-analogisieren). Deshalb können Kabelkunden in den nächsten Jahren weiter analoges Fernsehen empfangen.

Warum Kabelhaushalte auf Digital-TV umsteigen sollten

Aber das sollten sie nicht, denn digitales Fernsehen bietet eine deutlich bessere Bild- und Tonqualität. Das gilt schon für Digital-TV in Standardauflösung. Aber erst beim hochauflösenden Fernsehen zeigt sich, was moderne Flachbildfernseher zu leisten imstande sind. Hinzukommt, dass viele dieser Geräte bei analogem Fernsehempfang sogar ein schlechteres Bild als ein altes Röhrengerät liefern.

Für einen Abschied vom analogen Fernsehen spricht neben der sehr viel besseren Bild- und Tonqualität die sehr viel größere Programmvielfalt. Unter Hunderten TV-Sendern ist so gut wie für jeden etwas dabei. Die laufenden Kosten am digitalen Kabelanschluss sind kaum höher als am analogen Kabelanschluss. Selbst Pay-TV muss nicht teuer sein, denn attraktive TV-Pakete sind schon für unter 10 Euro zu bekommen.

Wer seinen Internetanschluss bei Vodafone oder der Deutschen Telekom hat, sollte vor einer Entscheidung für digitales Kabelfernsehen prüfen, ob sein Internetprovider möglicherweise das attraktivere Angebot in Form von Vodafone TV bzw. Entertain bereithält. Eine Alternative zum digitalen Kabelfernsehen ist IPTV insbesondere für Haushalte mit einem VDSL-Anschluss, weil dann selbst bei HDTV-Empfang noch Reserven für andere Formen der Internetnutzung bestehen.

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Google Drive gestartet

24. April 2012 - 18:10 Uhr

Google hat seinen Online-Speicherdienst, der Dropbox stark ähnelt vor wenigen Minuten offiziell gestartet. Unter drive.google.com kann man den Dienst ab sofort mit 5GB kostenlos nutzen. Für den Start gibt es eine PC und Mac Software und eine für Android. Die Version für iPhone und iPad kommt bald. Ich habe eben die Mac Version der Software getestet, sie ist 24 MB groß. Nach dem ersten Start gibt man seinen Google Login ein und wie bei Dropbox auch, wird ein Ordner erzeugt, in dem die Daten, die synchronisiert werden sollen, liegen. Man kann außerdem auswählen, welche Ordner aus Google Docs in das Google Drive synchronisiert werden.

Google wirbt damit, dass man die Daten an einem sicheren Ort speichert. Die Verbindung über den Browser erfolgt verschlüsselt. Google selbst sichert die Daten redundant in seinen Rechenzentren. Ob die Daten auch verschlüsselt gespeichert werden, ist mir leider nicht bekannt.

Google Drive PreiseMan kann den Speicher von 5 GB natürlich auch upgrade. Die Preise sind sehr moderat. So kosten 20 GB mehr nur 5$ im Jahr, 80 GB kosten 20$, 200 GB dann 50$, 500 GB kosten 100$ und 16 Terabyte kosten dann 4096 $ im Jahr.

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