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Unterhaltungselektronik wurde 2009 trotz Wirtschaftskrise von den Verbrauchern stark nachgefragt. Besonders das Geschäft mit großen Flachbildfernsehern, die für HDTV geeignet sind, lief sehr gut. Insgesamt wurden im letzten Jahr 8,6 Millionen TV-Geräte verkauft, das waren 16 Prozent mehr als im Jahr davor.
Maxdome hat diese Woche ein Angebot mit Kaufvideos zum Download gestartet. Gekaufte Filme und Serien-Episoden können unbegrenzt oft angesehen werden. Allerdings können die gekauften Inhalte nur auf drei PCs genutzt werden. Ein Brennen auf DVD ist nicht möglich.
YouTube wird zur Konkurrenz von Online-Videotheken, bei denen man sich gegen Gebühr Filme auf Abruf ansehen kann. Die Google-Tochter testet ihr neues Geschäftsmodell mit Produktionen unabhängiger Filmemacher, hat aber schon weitere Kooperationen für mehr Inhalte angekündigt.
Im vergangenen Jahr saßen die Menschen in Deutschland wieder länger vor dem Fernseher als im Jahr zuvor. Die Tagessehdauer liegt mit 212 Minuten täglich wieder auf dem Niveau des Jahres 2006, obwohl in Umfragen die Fernsehzuschauer angeblich die immer schlechter werdende Qualität des Fernsehprogramms kritisieren.
Heute ist das Video-on-Demand-Angebot der Bild-Zeitung gestartet. Eine noch sehr kleine Auswahl an Filmen soll täglich um einen neuen Film erweitert werden, wobei jeder Film für sechs Monate kostenlos per Streaming abrufbar bleibt. Das kleine Angebot ist allerdings ein großer Schritt in die Zukunft der Mediennutzung.
Wie alle Mediengattungen wird das Fernsehen durch die Entwicklungen des Internets herausgefordert, sich zu verändern. Video-on-Demand ist dabei, die Fernsehgewohnheiten der Menschen zu verändern. In zehn Jahren wird das Medium Fernsehen nicht mehr dasselbe sein wie heute.
Die Welle der Kritik an der geplanten iPhone App der Tagesschau hat eine neue Qualität erreicht: Inzwischen wird nicht mehr nur über die Software für die Smartphones von Apple gestritten, mit der die öffentlich-rechtlichen, durch Gebühren finanzierten Nachrichten noch bequemer zu nutzen sein sollen. Das durch Gebühren finanzierte öffentlich-rechtliche System an sich steht in der Kritik.