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Kategorie: Vermischtes


Was ist DAB+ und was man beachten sollte

9. November 2011 - 12:31 Uhr

 

DAB+ ist in aller Munde, doch was verbirgt sich hinter der kryptischen Abkürzung? DAB steht zunächst für "Digital Audio Broadcasting", wobei es sich um einen digitalen Übertragungsstandard handelt. Hörfunkprogramme werden dabei mittels Kabel und Satellit als "Digitalradio" empfangen. Bereits seit 2001 wurde für DAB der allgemeinverständliche Begriff Digital Radio eingeführt. Schreibt man die zwei Wörter zusammen (Digitalradio) handelt es sich um einen Oberbegriff der digitalen Übertragung von Hörfunk, wozu auch Internetradio zählt.

Was ist DAB+?

DAB Plus ist ein abwärtskompatibler Sendestandard mit einem neuen Kodierungsverfahren welches sich HE AAV v2 nennt. Allgemein gesagt bedeutet dies, dass man bei einer geringeren Datenrate - im Vergleich zum Vorgänger - eine bessere Qualität erhält. Ein weiterer Vorteil besteht in dem sehr niedrigen Empfangspegel. So sind DAB+ Programme bereits ab etwa 16 Prozent-Empfang erreichbar und das in gleichbleibender Qualität. DAB+ ist zudem abwärtskompatibel, also können auch DAB-Programme gehört werden.

Vorteile von DAB+

Stern.de umschreibt diesen Zustand sehr treffend mit den Worten: "Guter Empfang oder gar kein Empfang".

  • Jeder Sender ist in Deutschland auf der gleichen Frequenz empfangbar. Lästige Sendersuchen auf der Autobahn entfallen somit.
  • Bedeutend bessere Klangqualität
  • Kein Rauschen bei schlechtem Empfang
  • Programmbegleitende Informationen (Wetter- und Verkehrsdaten, Programmführer, Titeldaten, Fotos) können ausgestrahlt und angezeigt werden.

Nachteile des Digital Radios

  • Im Tunnel oder einer Tiefgarage verschwindet der Sender komplett. Gerade bei Nachrichten kann dieser hohe Qualitätsanspruch also negativ sein.
  • Damit man den neuen Standard empfangen kann, wird ein neues Radio benötigt. Ältere DAB-Empfangsgeräte müssen ebenfalls umgerüstet werden. Viele Hersteller bieten dafür ein Softwareupdate an.
  • Der Strombedarf ist im direkten Vergleich zu analogen Vorgängern höher und spielt besonders bei portablen Radios eine entscheidende Rolle.

Probleme im Zusammenhang

Das Radiosignal kann Signale im Fernsehkabel beeinflussen. Aus dem Grund empfiehlt Kabel Deutschland die Verwendung eines doppelt abgeschirmten Anschlusskabels mit mindestens 85 dB.

DAB+ Senderübersicht

• 90elf
• Absolut Radio
• Radio Bob
• LoungeFM
• NRJ
• ERF
• Klassik Radio
• Radio Horeb
• Kiss FM
• Deutschlandfunk
• Deutschlandradio Kultur
• D-Radio Wissen

 DABplus Radios

Natürlich springen die meisten Hersteller auf den digitalen Zug auf. So bietet Philips aktuell sieben DAB+ Geräte an: Vom Hifi-System bis hin zum Radiowecker.

Hifi-System: DCB8000 (OVP: 630 Euro) & DCB7005 (OVP: 430 Euro) besitzen ein CD-Laufwerk sowie ein Apple-Dock

Philips DCB8000/10 Harmony Komponenten-Hifi-System mit Dock für iPod/iPhone/iPad, DAB+/Digitalradio, CD, USB-Direct & MP3-Link, RDS, treble & bass control, ClarySound, 2 x 80 W RMS (silber) Philips DCB8000/10 Harmony Komponenten-Hifi-System mit Dock für iPod/iPhone/iPad, DAB+/Digitalradio, CD, USB-Direct & MP3-Link, RDS, treble & bass control, ClarySound, 2 x 80 W RMS (silber)
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Philips DCB7005/10 Harmony Komponenten-Hifi-System mit Dock für iPod/iPhone/iPad, DAB+/Digitalradio, CD, USB-Direct & MP3-Link, RDS, treble & bass control, 2 x 50 W RMS (silber) Philips DCB7005/10 Harmony Komponenten-Hifi-System mit Dock für iPod/iPhone/iPad, DAB+/Digitalradio, CD, USB-Direct & MP3-Link, RDS, treble & bass control, 2 x 50 W RMS (silber)
Listenpreis: EUR 304,98
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Insgesamt drei portable Radios in verschiedenen Ausstattungsvarianten (AE9011 (knapp 90 Euro) | DA9011 (etwa 75 Euro). Das Kofferradio AES5430 (um die 130 Euro) besitzt ein großes LC-Display und der Radiowekcer AJB3553 soll etwa 100 Euro kosten.

Terratec wildert mit seinen Noxon-Geräten bereits seit Jahren im Segment der Internetradios. Das Noxon A540 soll den Hifi-Tuner ersetzten und kann Internet- wie DAB+ Sender empfangen.

NOXON A540+ DAB/ DAB+/ FM/ Internetradio und Netzwerk-Musik-Player NOXON A540+ DAB/ DAB+/ FM/ Internetradio und Netzwerk-Musik-Player
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Mit dem Noxon dRadio 100 muss man auf Web-Radio verzichten, erhält aber für deutlich unter 100 Euro einen DAB/ DAB+ sowie UKW-Empfänger.

TERRATEC Noxon dRadio 100 DAB/ DAB und UKW Radio TERRATEC Noxon dRadio 100 DAB/ DAB und UKW Radio
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Der Noxon DAB USB-Stick mpfängt Digitalradiosender mittels Antenne.

Eine schlichte schwarze Box mit Tragegriff und Senderspeicher liefert Grundig mit dem Music 51 DAB+.

Weitere Radiovorstellungen liefert netzwelt.de.

Autoradios

Einige Vorteile aber auch Nachteile der DAB+ Generation wird der Nutzer nur in seinem mobilen Gefährt bemerken. Doch dafür benötigt man zunächst einen solchen Digitaltuner. BMW; Mercedes und VW bieten eigene Radiokombinationen an. Im 1er BMW kostet der Tuner beispielsweise 210 Euro Aufpreis, beim 5er muss man für die Qualität schon 450 Euro investieren. Bei Mercedes profitieren nur die neuen SLK, C-KLasse und ML-Modelle von DABplus, eine Nachrüstung ist aktuell nicht möglich.

Hier müsste man sich schon mit einem Zubehör-Radio helfen. Das Kennwood KDC-DAB41U beispielsweise bekommt man für etwa  Euro.

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Jeder zweite neue Breitbandanschluss bei Kabelnetzbetreibern

7. November 2011 - 08:31 Uhr

Bei breitbandigen Internetzugängen im Festnetz ist ein Ende des Wachstums nicht in Sicht. Im letzten Jahr stieg die Zahl der Anschlüsse um 1,2 Millionen, wobei 50 Prozent des Wachstums bei Kabelinternet erfolgte.

Das Internet gehört in Deutschland zwar schon seit einer Weile fest zum Alltag, aber noch haben längst nicht alle Nutzer einen Breitbandzugang. Im vorigen Jahr kamen 1,2 Millionen neue Anschlüsse im Festnetz hinzu, davon jeweils die Hälfte von DSL-Providern und Kabelnetzbetreibern. Dieses Jahr soll es insgesamt sogar ein Plus von 2 Millionen Anschlüssen geben, meldet der BITKOM.

23 Millionen DSL-Anschlüsse und 2,9 Millionen Internetzugänge via TV-Kabel gab es Ende 2010. Ein kleiner Teil der Bevölkerung setzt andere Zugangstechnologien ein, wobei es sich dann meistens um Glasfaseranschlüsse handelt. Die Zahl der Breitbandanschlüsse stieg im Laufe des vorigen Jahres um 5 Prozent. Für dieses Jahr gehen die Experten von einem Plus in Höhe von 6 Prozent auf 28 Millionen Breitbandanschlüsse aus.

Bald keine unversorgten Gebiete mehr

"Derzeit werden die letzten weißen Flecke auf der Breitband-Landkarte durch hoch leistungsfähige Mobiltechnologien wie LTE geschlossen", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Damit stehen den Verbrauchern künftig eine ganze Reihe von Breitband-Alternativen zur Verfügung. Dies stimuliert den Wettbewerb und wird das ohnehin gute Preis-Leistungs-Verhältnis weiter verbessern."

Das klingt gut, aber vielerorts können die Verbraucher bisher froh sein, zumindest eine der Zugangstechnologien für einen schnellen Internetzugang nutzen zu können. In den Ballungsräumen ist die Konkurrenz dagegen schon lange groß, zumindest was Internetanschlüsse im (tatsächlich nutzbaren) einstelligen MBit/s-Bereich angeht. Selbst in den größten Städten ist die Auswahl bei VDSL bisher ziemlich klein, aber die Kabelnetzbetreiber können inzwischen vielerorts eine Alternative bieten.

Internet über TV-Kabel mit Plus von 26 Prozent

Die Kabelnetzbetreiber haben erst in den letzten Jahren stark in den Netzausbau investiert. Noch dominiert zwar DSL in Deutschland, aber mit 26 Prozent fiel das Wachstum bei breitbandigen Internetzugängen über TV-Kabel besonders groß aus. Den Kabelunternehmen ist es gelungen, innerhalb von zwei Jahren ihren Marktanteil von 7 auf 11 Prozent auszubauen. "Die Bundesregierung will durch die Breitbandstrategie den Ausbau der Infrastruktur beschleunigen", erwähnt der BITKOM im Pressetext die ehrgeizigen Vorgaben, die in der TK-Branche auf Skepsis stoßen. "Mit dem Ausbau der Mobilfunknetze mit dem neuen Standard LTE (Long Term Evolution) werden auch die letzten 'weißen Flecken' der Breitbandversorgung geschlossen."

Im nächsten Schritt soll es um höhere Bandbreiten gehen. Schon im Jahr 2014 sollen 75 Prozent aller Haushalte in Deutschland die Möglichkeit haben, Internetzugänge mit mindestens 50 MBit/s (was dem Maximum bei VDSL entspricht) nutzen zu können. Derzeit nutzen etwa zwei von drei Haushalten mit Internetzugang nur einen Anschluss mit maximal 6 MBit/s. Laut einer aktuellen Studie wünschen sich 40 Prozent der Internetnutzer in Deutschland einen schnelleren Anschluss. Davon könnten beim derzeitigen Netzausbaustand vermutlich nicht wenige auf Kabelinternet umsteigen. Selbst wo noch nicht auf den Standard EuroDOCSIS 3.0 umgestellt wurde, werden in der Regel bis zu 32 MBit/s Bandbreite geboten, sofern das Netz am Ort generell für Internetverbindungen aufgerüstet wurde.

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3D-Fernseher gefragter als gedacht

2. November 2011 - 16:05 Uhr

Die Verbraucher in Deutschland kaufen so viele 3D-Fernseher, dass die Experten der gfu kürzlich ihre Absatzprognose deutlich nach oben korrigiert haben: 1,3 Millionen neue 3D-TV-Geräte sollen es bis Ende des Jahres werden.

Der Anteil 3D-fähiger Flachbildfernseher am Gesamtmarkt ist weiterhin klein. Das sollte jedoch nicht zu dem Schluss verleiten, die neue Technologie komme bei den Konsumenten nicht gut an. Dafür, dass 3D-Fernseher erst im letzten Jahr in Deutschland auf den Markt kamen, ist das Verbraucherinteresse überraschend groß - so groß, dass die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) auf Basis der jüngsten Marktdaten ihre Erwartungen um satte 30 Prozent nach oben anpasste. Schon Anfang des Jahres zeichnete sich ein wachsendes Verbraucherinteresse ab. Jetzt geht man bei der gfu von 1,3 Millionen 3D-Fernsehern für 2011 aus.

Bei Geräten mit großen Bildschirmen ist die 3D-Technologie dabei, sich zum Standard zu entwickeln. Im Juni wurden schon 79 Prozent des Umsatzes mit Fernsehern ab einer Bildschirmdiagonale von 50 Zoll mit 3D-fähigen Modellen erzielt, im Bereich zwischen 43 und 49 Zoll waren es immerhin bereits 57 Prozent, also deutlich mehr als die Hälfte!

Internet auf dem Fernseher bald Standard

Noch besser als 3D-taugliche Geräte verkauften sich Fernseher mit Anschlussmöglichkeit ans Internet. Schon 90 Prozent des Umsatzes mit Fernsehern ab 50 Zoll wurden im Juni mit internetfähigen Modellen erzielt, bei den Fernsehern mit Bildschirmgrößen zwischen 43 und 49 Zoll betrug der Umsatzanteil 74 Prozent.

Die Industrienorm HbbTV, die dem Zuschauer einen direkten Wechsel zwischen Fernsehprogrammen und ergänzenden Informationen aus dem Internet erlaubt, scheint sich durchzusetzen. Im Januar unterstützten erst 28 Prozent der Smart-TV-Geräte in der Preisklasse ab 2.000 Euro diesen Standard, im Juni waren 61 Prozent dieser Geräte entsprechend ausgerüstet. Das ist wichtig, denn Standards senken den Aufwand für Entwickler und Content-Anbietern und machen Internet-Inhalte auf dem Fernseher durch ein größeres Angebot für die Nutzer attraktiver. Die bisherige Fragmentierung durch den Einsatz unterschiedlicher Plattformen bei den Geräteherstellern gilt als Hindernis für den Durchbruch im Massenmarkt.

"3D- und Internet-Ausstattung, derzeit die spannendsten Innovationen im TV-Markt, haben sich außerordentlich schnell etabliert", fasst Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, die Trends zusammen. "Das Interesse unserer Kunden an Spaß und Unterhaltung in 3D und am Internet als ergänzender Programmquelle auf dem Fernsehschirm war schon während der IFA im September deutlich zu spüren. Wir sind überzeugt, dass die neuen Techniken zu attraktiven Preisen auch für positive Impulse im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft sorgen werden."

Detaillierte Prognosen seien derzeit "aufgrund der durch Unsicherheit geprägten wirtschaftspolitischen Lage äußerst schwierig", heißt es im gfu-Pressetext. So seien Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung beim GfK-Konsumklimaindex auf einem positiven Niveau geblieben, die Konjunkturerwartung aber nochmals zurückgegangen. "Letztendlich kommt es wie immer auf die Verbraucher an: Entscheiden sie sich für Kaufzurückhaltung und Konsumverzicht oder investieren sie in Sachwerte und langlebige Gebrauchsgüter", so Dr. Hecker abschließend.

Zahlen nicht überbewerten

Sieht man sich die Nachfrage nach 3D-Fernsehern und Hybrid-TV-Geräten an, sollte man das Interesse an den 3D- und Internetfähigkeiten der betreffenden Geräte allerdings nicht überbewerten. Bei gut ausgestatteten Flachbildfernsehern sind beide Zusatzfunktionen heutzutage einfach schon dabei, ohne dass das Verbraucherinteresse schon im gleichen Maße gewachsen wäre. Was als Connected TV (ein weiterer Begriff für einen Fernseher mit Anschlussmöglichkeit ans Internet) verkauft wird, findet in vielen deutschen Wohnzimmern nicht zwangsläufig Anschluss. Das ist ähnlich wie beim digitalen Kabelfernsehen. Moderne Flachbildfernseher sind heute fast durchweg mit DVB-C-Tunern ausgerüstet, aber die allermeisten Kabelhaushaushalte sehen noch analog fern.

Dennoch ist es ein gutes Zeichen, dass die Gerätebasis so schnell wächst. In einigen Jahren werden die meisten Haushalte einen internetfähigen Fernseher und sehr viele auch 3D-taugliches Modell besitzen. Damit wird es für Inhalteanbieter interessant, verstärkt in die Produktion zu investieren. Kaufentscheidend mögen 3D und Internet auf dem Fernseher erst für eine Minderheit sein, aber darauf kommt es mit Blick auf die Frage, ob sich diese Zusatzfunktionen durchsetzen werden, ja gar nicht an.

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E! Entertainment – Neuer Promi-Pay-TV-Sender

2. November 2011 - 11:08 Uhr

Die NBC-Universal-Chefin Katharina Behrends freut sich, "dass wir jetzt endlich einen Frauensender haben". Gemeint ist der "aufgehübschte" Pay-Kanal E! Entertainment, der ab sofort ausschließlich "Deutsch" spricht. Mit dem neuen Frauensender wird das Portfolio abgerundet.

Der Sender wurde bereits als englischsprachiger Feed über Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia vertrieben. Eine Ausstrahlung über Sky steht aktuell allerdings noch in den Sternen. E! Entertainment erreicht aktuell technisch 2,2 Millionen Zuschauer und soll zukünftig kräftig wachsen.

"E! News" kämpft gegen die "Tagesschau"

Mit der Umstrukturierung ändert sich das Programmschema. Mit den deutschen "E! News" möchte Behrens einen Kontrapunkt zur abendlichen "Tagesschau" setzenBesonders interessant soll das Angebot für die Zielgruppe der 18- bis 35-jährigen sein. Mit der Eigenproduktion eines VIP-Formats "Fulminant" möchte man zukünftig deutsche Promi-Auftritte, wie die Berlinale oder die Berliner Fashion Week, genauer beleuchten.

Quelle: Kress.de

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TV auf Abruf 2020 bei über 50 Prozent

31. October 2011 - 08:20 Uhr

Bis zum Ende des Jahrzehnts setzt sich Fernsehen "on demand" laut den Experten einer großen Strategieberatung auf breiter Basis durch. Zunächst dominiert in den kommenden Jahren aber das traditionelle Fernsehen mit seinen festen Sendezeiten.

Zum Jahreswechsel 2009/2010 hatten wir hier im Blog die Frage gestellt, ob es am Ende des neuen Jahrzehnts überhaupt noch TV-Sender geben wird. Ja, aber ihre Bedeutung wird stark abnehmen, wenn sich Abrufinhalte erst bei den Verbrauchern durchgesetzt haben, lautete das Fazit. Zu einem ähnlichen Ergebnis sind jetzt die Experten von Booz & Company gelangt.

Die internationale Strategieberatung Booz & Company prognostiziert erhebliche Veränderungen für den deutschen Fernsehmarkt. Ende des Jahrzehnts entfallen demnach schon über 50 Prozent des Konsums auf nicht-lineares Fernsehen "on demand". Erst einmal verändert sich allerdings nicht viel, die Entwicklung wird erst in ein paar Jahren kräftig an Schwung gewinnen.

Fernseher im Wohnzimmer bleibt wichtigstes Endgerät

Derzeit findet 95 Prozent des TV- und Videokonsums auf einem Fernsehgerät im Wohnzimmer statt. Bis zum Jahr 2020 sinkt dieser Anteil zugunsten anderer Endgeräte wie Computer, Smartphones und Media-Tablets auf 80 Prozent, aber obwohl dann die Hälfte der Nutzung auf Abruf erfolgt, bleibt der Fernseher dafür das mit Abstand wichtigste Endgerät. Trotzdem nimmt die Nutzung dieser anderen Endgeräte sehr stark zu, genannt werden hier Wachstumsraten von 33 bis 55 Prozent. Diese Nutzung findet aber größtenteils zusätzlich statt, die Zeit vor dem großen Bildschirm im Wohnzimmer reduzieren die Zuschauer deshalb kaum.

Lineares Fernsehen, dessen Inhalte zu bestimmten vom Sender festgelegten Sendezeiten ausgestrahlt werden, hat nach Meinung der Experten dennoch eine gute Zukunft, wenngleich kleinere Anbieter eine Verdrängung fürchten müssen. Die Anbieter des klassischen Fernsehens bleiben interessant bei Inhalten mit Event- oder Live-Charakter, die eine Echtzeitübertragung erfordern, beispielsweise Casting-Shows, Sportveranstaltungen und Live-Teleshopping. Inhalte wie Spielfilme und Serien, bei denen es auf eine bestimmte Ausstrahlungszeit nicht ankommt, wandern dagegen in den "on demand"-Bereich ab.

Lineares Fernsehen verliert Werbegelder

Mit diesen attraktiven Inhalten wechseln auch Werbebudgets die Seiten. Fernsehen auf Abruf wird sich auf Werbung als Haupterlösquelle stützen können, die herkömmlichen TV-Sender dagegen müssen sich als Ersatz andere Erlösquellen suchen, etwa Sportwetten, Shopping und Gaming. Die Ausgangssituation für die Fernsehsender ist gut, glaubt man bei Booz & Company. Um auf lange Sicht wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten sie "innovative sendezeitgebundene Formate" entwickeln. "Die Möglichkeit, etwa über Social Media-Plattformen wie Facebook eine Sendung live mitzugestalten, lockt die Zuschauer zu einem bestimmten Zeitpunkt vor den Fernseher – eine Spielfilmausstrahlung nicht", fasst Thomas Künstner, der bei Booz & Company die europäische Media Practice leitet, zusammen.

Große Reichweiten sind auch in Zukunft wichtig: "Die Reichweiten der linearen Sender werden signifikant abnehmen, wenn ein großer Teil der TV Nutzung 'on demand' stattfindet. Die großen Sender können diese Einbußen potenziell durch das Erschließen neuer Erlösquellen kompensieren. Wir erwarten aber, dass ungefähr ein Drittel der 'kleinen' Sender nicht mehr genügend Reichweite erzielt, um am Markt zu bestehen. Letztendlich werden sich drei bis fünf große Anbieter, die das gesamte Fernseh- und Video-Erlebnis ins Wohnzimmer liefern, herausbilden. Diese wenigen großen Player stellen dann etwa 80% bis 90% des Gesamtangebots bereit.“

Voraussetzungen für den Erfolg bei der Mehrheit der Zuschauer

Bis Fernsehen bzw. Video auf Abruf sich in Deutschland bei der breiten Masse etabliert, müssen laut Booz & Company mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Auf technischer Ebene fehlt es zum Teil an Internetanschlüssen, die Bewegtbildinhalte in guter Qualität übertragen können. 40 Prozent der Internetnutzer wünschen sich schnellere Verbindungen, darüber hatten wir hier im Blog erst am Freitag berichtet. Echtes Highspeed-Internet ist noch nicht sehr weit verbreitet, was nicht nur eine Frage der Akzeptanz bei den Verbrauchern ist.

Außerdem müssen entsprechende internetfähige bzw. interaktionsfähige Endgeräte erhältlich sein. Hier hat sich in den letzten Jahren schon einiges getan, man muss nicht unbedingt eine Set-Top-Box an sein TV-Gerät anschließen. Viele Flachbildfernseher, aber auch einige Blu-ray-Player, Digital-Receiver und Spielkonsolen können über das Internet Video-on-Demand-Inhalte ins Wohnzimmer holen. Defizite sieht man bei Booz & Company besonders bei der Benutzerfreundlichkeit. Wer selbst schon Video-on-Demand einsetzt, dürfte bestätigen, dass man hier noch einiges verbessern kann. "Nicht-lineares Fernsehen wird erst dann breiten Erfolg haben, wenn der Zuschauer auf alle Inhalte zugreifen kann, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten. Daher erwarten wir die wirkliche Massennutzung erst ab 2018/2019", so Künstner.

Als wesentlicher Erfolgsfaktor für nicht-lineares Fernsehen im Massenmarkt wird schließlich die Preisgestaltung angesehen. Im Premium-Bereich von Video-on-Demand, also dem Bereich ohne Werbung, konkurrieren die Abrufinhalte bisher vor allem mit dem Kauf und dem Ausleihen von DVDs bzw. Blu-ray-Discs. Entsprechend hoch ist der Preis, den Zuschauer pro Sehminute für diese Inhalte zahlen. Allerdings sind laut Booz & Company jetzt schon etwa 60 Prozent der auf den großen TV-Sendern ausgestrahlten Inhalte kostenlos oder billig verfügbar, beispielsweise in Mediatheken, Videoportalen wie YouTube und auf Websites der Sender selbst.

Was ist eigentlich mit Festplattenreceivern?

Leider wird im Pressetext von Booz & Company nicht auf zeitversetzes Fernsehen mittels Festplattenreceiver eingegangen. Dabei ist damit schon heute unabhängig von schnellen Internetzugängen eine komfortable Nutzung von TV-Inhalten abseits der Sendepläne der TV-Kanäle möglich. Bei Innovationen wie Sky Anytime steht den Abonnenten sogar ohne eine vorherige Programmierung ihres Festplatterekorders immer eine Auswahl aktueller Inhalte zum sofortigen Abruf von der lokalen Festplatte zur Verfügung. Bei den Onlinvideotheken von Kabel Deutschland und Kabel BW wird eine Internetverbindung nur zur Navigation im Angebot benötigt. Die Inhalte selbst werden dagegen wie beim digitalen Kabelfernsehen über einen DVB-C-Kanal übertragen, sodass man selbst für HD- und 3D-Filme keine besonders schnelle Internetverbindung benötigt.

Und was die Preise angeht: Zumindest bei Maxdome ist ein umfangreiches Video-on-Demand-Angebot für eine relativ niedrige monatliche Gebühr (preislich mit einem kleinen bis mittelgroßen Pay-TV-Abo vergleichbar) erhältlich. Richtet Ihr Euch beim Fernsehkonsum noch nach dem Programmschema der Sender? Oder seht Ihr auf die eine oder andere Weise Eure Inhalte "on demand"?

Logo links oben: Booz & Company

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40 Prozent der Internetnutzer möchten schnellere Verbindungen

28. October 2011 - 13:23 Uhr

Fast 40 Prozent der Internetuser in Deutschland ist ihr Internetanschluss zu langsam. Mit immer mehr internetfähigen Geräten wächst gleichzeitig der Bedarf nach höheren Bandbreiten. Als DSL-Alternative hat sich der Kabelanschluss etabliert.

Ist Euer Internetzugang zu langsam? Wenn ja, seid Ihr mit dieser Meinung nicht allein. Anlässlich des morgigen Tags des Internets am 29. Oktober hatte Kabel Deutschland bei den Marktforschern von Ipsos eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben. Danach wären nahezu 40 Prozent der Internetnutzer in Deutschland gerne schneller im Netz unterwegs, als es ihnen gegenwärtig möglich ist.

Die Mehrheit der Deutschen ist heute zwar online, aber Anwendungen mit hohem Bandbreitenbedarf wie Video-on-Demand in HD-Auflösung und das Auslagern großer Datenmengen in die Cloud, das auch für Privatnutzer sehr interessant ist (Fotos, Musik, Videos und weitere Inhalte sind so überall verfügbar und können anders als bei rein lokaler Speicherung nicht so schnell "verloren gehen"), überfordern viele DSL-Anschlüsse.

Viele Endgeräte sind online

Von den "bis zu 16 MBit/s", die meist in der Werbung genannt werden, kommt in vielen Haushalten nicht einmal die Hälfte an. Nutzen dann noch mehrere Personen gleichzeitig das Internet, verschärft sich die Situation. Zudem werden Internetverbindungen nicht alleine von Desktop-PCs oder Notebooks benötigt. Vom WLAN-Radio in der Küche bis zum Hybrid-TV-Gerät im Wohnzimmer sind immer mehr Endgeräte mit dem Internet verbunden. Mit dem Boom bei Smartphones und nun auch Tablet-Computern, die jetzt ebenfalls ins heimische WLAN eingebunden sind, müssen die Internetzugänge noch mehr leisten.

Die pro Breitbandanschluss und Monat übertrage Datenmenge nimmt dieses Jahr um mehr als 16,3 Prozent auf 12,1 Gigabyte zu, womit sich das Traffic-Wachstum gegenüber dem Vorjahr beschleunigt. Diese Zahlen stammen aus der TK-Marktstudie von VATM und Dialog Consult, die gestern veröffentlicht wurde. Als Hauptursache für die wachsende Datenmenge werden Videoanwendungen aller Art ausgemacht.

Oft fehlen technische Voraussetzungen

Diese TK-Marktstudie gibt außerdem Antwort auf die Frage, welche Bandbreiten in Deutschland von den Kunden genutzt werden. 66,9 Prozent der Breitband-Haushalte werden Ende des Jahres maximal einen 6 MBit/s-Anschluss nutzen. Anschlüsse von wenigstens 50 MBit/s kommen auf einen Marktanteil von bloß 1,1 Prozent. Ein Widerspruch zu den obigen Daten aus der Ipsos-Studie ist das nicht, denn: "Das Wachstum in Richtung höherer Anteile von breitbandigen Anschlüssen über 6 MBit/s wird nicht nur durch eine fehlende Kundenakzeptanz, sondern häufig durch fehlende technische Voraussetzungen wie zu lange Kupferkabel gebremst – trotzdem sind 2011 bereits 33,1 Prozent der Breitband-Anschlüsse schneller als 6 MBit/s", heißt es im Pressetext des VATM.

Wenn DSL zu langsam ist, kann Internet über den Kabelanschluss eine Alternative darstellen. Alle großen Kabelnetzbetreiber treiben den Netzausbau voran und können daher in vielen - auch ländlichen! - Regionen bereits Bandbreiten von 100 MBit/s oder sogar mehr anbieten. Im Gebiet von Kabel Deutschland sind 100-MBit/s-Anschlüsse bereits für mehr als 7,5 Millionen Haushalte verfügbar. "Technisch wären über das moderne Glasfaser-Koaxialkabel-Netz schon heute bis zu 400.000 kBit/s möglich", hebt das Unternehmen in der aktuellen Pressemitteilung hervor.

Nachbarn fragen, wie schnell deren Internetzugang ist

Ist Kabelinternet am eigenen Wohnort noch gar nicht zu bekommen oder möchte man aus einem anderen Grund lieber auf die DSL-Technologie setzen, sollte man sich bei Freunden und vor allem Nachbarn aus der unmittelbaren Umgebung erkundigen, wie schnell deren DSL-Zugänge sind.Die Unterschiede können sehr groß sein.

Bevor ich dieses Jahr auf einen VDSL-Anschluss der Telekom gewechselt bin, hatte ich an meinem Alice-DSL-Anschluss Bandbreiten im Downstream (Daten Empfangen) von 5 bis 6 MBit/s. Da ich nicht direkt auf VDSL umsteigen konnte, musste ich zwischenzeitlich einen DSL-Anschluss der Telekom nutzen. Hier hatte ich aber nur kaum 2,5 MBit/s im Downstream, der Anschluss war also nicht einmal halb so schnell wie unmittelbar zuvor bei Alice. Über VDSL beträgt die Bandbreite derzeit etwas mehr als 40 MBit/s. Das zeigt auch: Wer einen langsamen DSL-Anschluss hat, kann vom selben Internetprovider möglicherweise einen schnellen VDSL-Zugang bekommen.

Ich kann daher nur dazu raten, sich nicht mit einer niedrigen Bandbreite abzufinden, sondern zu prüfen, welche Provider an der Wohnadresse Internetzugänge anbieten. Sich mit den Nachbarn darüber auszutauschen, wie schnell deren Internetanschlüsse tatsächlich sind, ist vermutlich die allerbeste Art der Entscheidungshilfe bei der Providersuche.

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Maxdome vereinfacht Nutzung ohne Vertragsbindung

27. October 2011 - 08:55 Uhr

Der Abruf von Inhalten aus der Onlinevideothek Maxdome erforderte bisher die Anmeldung unter Nennung verschiedener Nutzerdaten. Jetzt benötigen Gelegenheitsnutzer nur noch eine E-Mail-Adresse.

Der Video-on-Demand-Service Maxdome bietet mit mehr als 35.000 Titeln eine beachtliche Auswahl an Filmen, TV-Serien, Dokus, Konzertmitschnitten sowie Inhalten aus weiteren Genres. Einiges davon ist sogar gratis abrufbar. Über Gutscheincodes ergibt sich zudem von Zeit zu Zeit die Gelegenheit, Premium-Inhalte kostenlos ansehen zu können. Gutscheine kann man aber auch verschenken oder für sich selbst kaufen. Vorher zu bezahlen statt einen Betrag vom Konto abbuchen lassen, ist vielen Verbrauchern lieber.

Dann möchte man vielleicht auch gar nicht erst persönliche Daten in einem Profil ablegen. Überhaupt bedeutet die Pflicht, erst einen Account anlegen und Daten eingeben zu müssen, eine Hürde, die Interessenten abschrecken kann. Hier macht es Maxdome den Gelegenheitsnutzern jetzt sehr viel einfacher: Ab sofort wird nur noch eine gültige E-Mail-Adresse benötigt, um Filme und andere Inhalte abzurufen.

Woher bekommt man die Gutscheine?

Man wählt einfach aus, was man sehen möchte, löst seinen Gutschein ein und kann loslegen. Gutscheine sind direkt bei Maxdome unter gutschein.maxdome.de erhältlich und können mit PayPal, per Kreditkarte oder Sofortüberweisung bezahlt werden. Möchte man Gutscheine verschenken, kann man sie ausdrucken oder per E-Mail versenden.

Eine weitere Alternative ohne Vertragsbindung besteht im Erwerb einer Prepaid-Karte von Maxdome. Diese Karten sind im Handel erhältlich und können mit Guthaben aufgeladen werden. Wo sich Shops befinden, in denen Maxdome-Prepaid-Karten zu bekommen sind, kann man auf der Website maxdome-prepaid.de recherchieren. Dort ruft man den Shopfinder auf und gibt seine Postleitzahl ein, um Verkaufsstellen in der Umgebung angezeigt zu bekommen.

Wo erhält man eine Prepaid-Karte?

Zum Ausprobieren sind Gutscheine und Prepaid-Karten eine gute Wahl. Ist man jedoch auf den Geschmack gekommen, ist ein Abo für Vielnutzer deutlich preiswerter. Die verschiedenen Flatrates sind die große Stärke von Maxdome gegenüber anderen Video-on-Demand-Anbietern, denn bei dem großen Angebot kann man die Onlinevideothek täglich nutzen. Im Einzelabruf wäre das zu teuer. Das Premium-Paket für 14,99 Euro pro Monat ist dafür eine gute Alternative zu einem Pay-TV-Abo - das auch deshalb, weil man mittels App auf manchen Flachbildfernsehern und anderen Geräten wie Blu-ray-Playern die Onlinevideothek auch fernab vom Computer ohne Set-Top-Box nutzen kann.

Spar-Tipp für GMX-User

GMX-E-Mail-User, die einen der beiden kostenpflichtigen Tarife ProMail (2,99 Euro/Monat) und TopMail (4,99 Euro/Monat) nutzen, können sich jeden Monat einen Maxdome-Gutschein sichern, der monatliche Gutschein gehört zum E-Mail-Paket schon dazu und muss nicht extra bezahlt werden. Wer daher sicher ist, dass er sich jeden Monat einen Top-Film bei Maxdome anschauen möchte, fährt mit dem schon an sich empfehlenswerten E-Mail-Tarif von GMX günstiger als mit einem Einzelabruf, denn mit dem monatlichen Gutscheincode kann man sich auch Inhalte ansehen, die im Einzelabruf teurer sind, beispielsweise 4,99 Euro kosten.

Logo links oben: Maxdome

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