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Kategorie: Vermischtes


Die Mobilfunkangebote der Kabelnetzbetreiber im Überblick

28. December 2011 - 12:11 Uhr
Smartphone-Nutzung

Die wachsende Verbreitung von Smartphones macht Datentarife zu einem zentralen Bestandteil von Mobilfunkangeboten

Nachdem die Nachfrage nach mobilem Internet immer weiter steigt und in Deutschland bereits mehr Smartphones als herkömmliche Mobiltelefone verkauft werden, bauen auch die Kabelnetzbetreiber ihre Mobilfunkangebote aus. So hat zuletzt Kabel Deutschland Anfang dieses Monats sein hauseigenes Mobilfunkpaket um ein kostenloses Smartphone ergänzt. Unitymedia stieg Anfang Dezember mit drei unterschiedlichen Tarifen gar erstmalig in das Mobilfunkgeschäft ein, wohingegen Kabel BW schon etwas länger Handytarife anbietet.

All diesen Angeboten ist gemein, dass sie nicht nur für Bestandskunden der Kabelnetzbetreiber verfügbar sind, sondern deutschlandweit von jedermann gebucht werden können. Hier ist die Konkurrenz durch weitere Mobilfunkanbieter natürlich groß. Da es bei solch großer Auswahl schnell unübersichtlich werden kann, soll der folgende Überblick eine Orientierung bieten.

Die Handytarife hinsichtlich Telefonie...

Unabhängig von Datentarifen und Minutenpreisen glänzen die Mobilfunkangebote der Kabelnetzbetreiber zunächst allesamt durch die Möglichkeit, netzintern unbegrenzt und völlig kostenlos zu telefonieren. Stellt Kabel Deutschland beispielsweise den familieneigenen Festnetzanschluss bereit, so lässt sich dieser mit einem Kabel Deutschland Mobilfunktarif jederzeit kostenlos anrufen. Gleiches gilt ebenso für die anderen Kabelnetzbetriber. Auch Telefonate zwischen Mobilfunkkunden desselben Kabelanbieters sind grundsätzlich kostenlos.

So bleibt als erstes Vergleichskriterium der Preis für SMS sowie Telefonie außerhalb des eigenen Netzes. Hier liegen alle drei Anbieter gleichauf, jede SMS und jede innerdeutsche Gesprächsminute außerhalb des hauseigenen Netzes berechnen Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW mit 15 cent. Andere Mobilfunkanbieter verlangen bisweilen sogar nur 9 cent pro Minute und SMS, was die Kabelnetzbetreiber nur durch die bereits beschriebenen netzinternen Flatrates ausgleichen können. Eine monatliche Grundgebühr fällt für diese Pakete nicht an.

Echtes Sparpotential kann darüberhinaus eine Festnetz-Flatrate bieten. So erhält man diese bei Kabel Deutschland für vergleichsweise günstige 4,99 Euro monatlich. Bereits nach rund einer halben Stunde Telefonierens ins Festnetz lohnt sich diese Tarifoption, sodass das entsprechende Paket je nach Telefonierverhalten durchaus empfehlenswert ist. Kabel BW bietet ebenfalls eine Festnetz-Flatrate an, jedoch ist diese mit 9,90 Euro monatlich ungleich teurer und somit weniger empfehlenswert. Einzig bei Unitymedia sucht man ein vergleichbares Angebot ohne weitere Zusatzleistungen vergebens.

Maximale Leistung zum Festpreis versprechen schließlich Flatrate-Angebote ins Festnetz und alle Mobilfunknetze, sogenannte Allnet-Flatrates. Mit 35 Euro monatlich bietet Unitymedia das günstigste derartige Paket an. Bei Kabel Deutschland und Kabel BW werden für eine Allnet-Flatrate bereits 39,99 bzw. 39,90 Euro monatlich fällig.

...und mobiler Internetnutzung

Diese Allnet-Angebote decken darüberhinaus allesamt mobiles Surfen ab. So sind hier bei Kabel Deutschland 300 MB mit voller HSDPA-Geschwindigkeit inklusive, bei Unitymedia und Kabel BW sind es immerhin noch 200 MB. Wird dieses Datenvolumen überschritten, so drosselt der Anbieter bis zum Monatsende vorübergehend die Geschwindigkeit. Zusätzliche Kosten fallen hier in keinem Fall an.

Wer mit dem Smartphone surfen möchte, ohne monatlich mindestens 35 Euro für eine Allnet-Flatrate zu bezahlen, der kann die Surf-Optionen auch einzeln erhalten. So enthält "Friends&Family + Surf" von Unitymedia für 5,- Euro monatlich die Surf-Flatrate als einzige Zusatzleistung gegenüber dem kleinsten Basispaket. Ebenso lässt sich jedes Mobilfunkangebot von Kabel BW für 4,90 Euro monatlich um die Surf-Option erweitern. Mit 9,99 Euro fällt der monatliche Aufpreis für mobiles Surfen bei Kabel Deutschland hingegen deutlich größer aus.

Konkurrenz durch Mobilfunkanbieter

Den größten Vorteil bieten die aufgeführten Angebote all jenen, die regelmäßig auf Handys oder Festnetzanschlüsse eines der Kabelnetzbetreiber anrufen. Durch die kostenlose Flatrate für anbieterinterne Telefonie lässt sich hiermit abhängig vom Telefonierverhalten eine Unmenge Geld einsparen. Wer beispielsweise regelmäßig von unterwegs auf den Festnetzanschluss der Familie telefoniert, dem sei das Mobilfunkangebot seines Kabelnetzbetreibers ganz klar empfohlen. Mit ansonsten 15 cent pro Minute und SMS sind die Kabelnetzbetreiber zwar nicht martkführend günstig, bieten jedoch zumindest noch akzeptable Konditionen.

Wer hingegen nicht regelmäßig in das Netz eines Kabelnetzbetreibers telefoniert, der fährt in der Regel mit Angeboten herkömmlicher Mobilfunkanbieter besser. So berechnen beispielsweise die DeutschlandSIM Handytarife pauschal 9 cent je SMS und Gesprächsminute und sind damit 40 Prozent günstiger als die 15-cent-Tarife der Kabelnetzbetreiber. Diese Kosten von 9 cent veranschlagen viele weitere Prepaid-Anbieter, sodass der Vergleich mit diesen nur fair ist. Letztlich bieten die Kabelnetzbetreiber mit anbieterinternen Flatrates dennoch ein enormes Sparpotential, sodass deren Mobilfunktarife, entsprechendes Telefonierverhalten vorausgesetzt, durchaus empfehlenswert sind.

Bild oben links: Mr T in DC

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Gleichzeitige Nutzung von Fernsehen und Internet ist selten

27. December 2011 - 16:38 Uhr

Laut einer aktuellen Studie sind es bisher noch recht wenige Fernsehzuschauer, die parallel zum TV-Konsum auf das Internet zugreifen. Männer und junge Zuschauer weisen bei der Parallelnutzung die höchsten Werte auf.

Für die aktuelle Studie DigitalBarometer, eine Kooperation zwischen IP Deutschland, TNS Emnid und der Fachzeitschrift W&V, wurden im November 895 Fernsehzuschauer zwischen 14 und 49 Jahren befragt. Während des Fernsehprogramms beschäftigt sich kaum jemand regelmäßig mit dem Internet.

Mit Notebooks, Netbooks, Smartphones, Tablet-Computern und sogar einigen TV-Geräten bzw. an den Fernseher angeschlossenen Set-Top-Boxen sind die Voraussetzungen für die zusätzliche Internetnutzung während des Fernsehens eigentlich gut. Irgendeine Möglichkeit, auf das Netz zuzugreifen, während man fernsieht, dürfte in den allermeisten Haushalten mit Personen aus dieser Altersgruppe zur Verfügung stehen.

Notebooks und Netbooks dominieren

Die besonders gut für die Parallelnutzung geeigneten Tablet-Computer werden erst von 8 Prozent der Befragten dafür eingesetzt, doch die Verbreitung dieser mobilen Endgeräte ist auch noch gering. Fast jeder Dritte Parallelnutzer setzt dafür sein Smartphone ein. Sehr viel häufiger kommen indes Notebooks und Netbooks zum Einsatz.

Wenn Fernsehzuschauer online sind, gilt ihr Interesse meistens weiter dem TV-Programm, denn womit sie sich online beschäftigen, hat sehr häufig einen direkten Bezug zum Gesehenen. Zumindest gelegentlich recherchieren 67 Prozent der Parallelnutzer Informationen zur aktuellen Sendung. 48 Prozent sehen sich einen Sendung an, weil sie online von Freunden darauf aufmerksam gemacht wurden. Sie interessieren sich also gerade für die betreffenden TV-Inhalte, weil (!) sie beim Fernsehen online sind. Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) tauscht sich mindestens ab und zu mit Freunden oder Bekannten im Chat zu laufenden Sendungen aus. Weitere Online-Aktivitäten sind der Besuch der Sender-Website (34 Prozent), die Suche nach Antworten während Quizsendungen (34 Prozent), das Klicken auf den "Gefällt mir"-Button von Facebook der Sendung oder des Senders (31 Prozent). 15 Prozent der Parallelnutzer haben sich beim Fernsehen zur sofortigen Teilnahme an einem Gewinnspiel anregen lassen.

Männer und junge Zuschauer überdurchschnittlich aktiv

Diese "TV-synchrone Interaktivität" ist bei jungen Zuschauern deutlich stärker ausgeprägt, ebenso sind Männer deutlich stärker vertreten. Nur bei der Suche nach Antworten für Quizsendungen sind Frauen aktiver. Generell ist das Interesse an gleichzeitiger Nutzung geringer, wenn Filme und Serien eingeschaltet werden; bei Sportsendungen und Reality-Formaten ist es überdurchschnittlich hoch.

Chancen bieten sich durch die gleichzeitige Nutzung von Fernsehen und Internet für die Werbung: Mehr als zwei von drei der befragten Parallelnutzer hat schon mal im Netz zu auf dem Fernseher gesehenen Produkten oder Marken zusätzliche Informationen gesucht. 59 Prozent besuchten nach einem entsprechenden TV-Hinweis die betreffende Homepage. 51 Prozent haben in dieser Situation schon online bestellt. Besonders interessant: 37 Prozent der Parallelnutzer erledigt zumindest gelegentlich beim Fernsehen Online-Einkäufe.

Nur wenige nutzen die Möglichkeiten

Für sich betrachtet vermitteln diese Zahlen vielleicht den Eindruck, dass der Zugriff auf das Internet während des Fernsehens für viele Menschen in Deutschland schon alltäglich sei. Abgesehen von der Beschränkung auf die Altersgruppe zwischen 14 und 49 Jahren beziehen sich diese Werte ja nur auf diejenigen, die tatsächlich wenigstens ab und an TV und Internet parallel nutzen. Zwei Drittel machen dies aber nie oder nur selten, 18 Prozent gelegentlich. Intensive Parallelnutzung betreiben gerade einmal 16 Prozent der 14- bis 49-jährigen Fernsehzuschauer.

Wie ausgeprägt ist die gleichzeitige Nutzung bei unseren Lesern? In einer anderen Studie wurde neulich übrigens schon ein Trend zu gleichzeitiger Nutzung von Fernsehen und Internet ausgemacht.

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Wie wollen wir in Zukunft fernsehen?

27. December 2011 - 08:24 Uhr

Das Internet hat für das Fernsehen in Zukunft eine große Bedeutung, geht aus einer aktuellen Studie hervor. Die Zuschauer möchten Bewegtbild-Inhalte verschiedener Art auf Abruf auf ihrem Fernseher ansehen.

Wenn die Deutschen heute internetfähige Fernseher kaufen, bleiben diese meistens offline. Nur ein kleiner Teil der Käufer schließt ein Hybrid-TV-Gerät tatsächlich ans Internet an. Wie eine IPSOS-Studie im Auftrag von Sony Deutschland zeigt, besteht andererseits ein großes Interesse an Online-Inhalten auf dem Fernseher. Im Herbst hatten die Marktforscher 1.000 Personen zwischen 16 und 64 Jahren zum Themenbereich "Internet auf dem Fernseher" befragt.

"Wir beschäftigen uns bereits seit einiger Zeit intensiv damit, wie Inhalte aus dem Internet optimal auf unseren BRAVIA LCD-Fernsehern dargestellt werden können", sagt Martin Winkler, Commercial Director bei Sony Deutschland. "Mindestens genauso wichtig ist es jedoch, exakt zu wissen, was sich die Nutzer vom Internet-TV versprechen, welche Erwartungen und Wünsche sie formulieren." Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen deshalb mögliche Entwicklungen in der Zukunft.

Mediatheken, YouTube, Video-on-Demand

Es liegt auf der Hand, dabei an Dienste zu denken, die anderweitig schon genutzt werden: "Natürlich haben wir ganz konkret danach gefragt, welche Dienste, die viele bereits am Notebook nutzen, auch über einen internetfähigen Fernseher interessant wären", ergänzt Martin Winkler. Das größte Interesse besteht an einem Zugriff auf die Mediatheken bzw. Videoportale der TV-Sender, über die gezielt Sendungen aus dem Fernsehprogramm der letzten Tage abrufbar sind. Auf Platz 2 liegt die Google-Tochter YouTube, Video-on-Demand folgt auf dem dritten Platz.

"Alle drei Wünsche erfüllen wir bereits. Unsere aktuellen BRAVIA LCD-Fernseher haben via HbbTV Zugriff auf die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender. Mit dem Sony Entertainment Network bieten wir bereits viele attraktive Videos, Filme und Clips aus dem Internet an, weil wir fest davon überzeugt sind, dass der große TV-Bildschirm gerade bei bewegten Bildern seine Stärken voll ausspielen kann", so Winkler.

Music Unlimited auf einem Flachbildfernseher

Music Unlimited auf einem internetfähigen Flachbildfernseher | Grafik: Sony Deutschland

Man könnte diese Top 3 auch unter dem Motto "Online-Videos gehören auf den Fernseher" zusammenfassen, denke ich. Es handelt sich nicht um drei grundlegend verschiedene Arten, das Internet zu nutzen. Auf den Plätzen 4 bis 10 stehen übrigens Internetradio, Online-Spiele, Informationssuche, Skype, Shopping, Musikdienste, Reisedienste.Es ist schon auffällig, dass der Abruf von Bewegtbild-Inhalten gleich dreifach vorne steht. Das Medium Fernsehen verändert sich. Wie schnell das passiert, dürfte mehr von den Zuschauern als von der Technik abhängen.

Aktuelle Smart-TV-Geräte können nämlich schon erstaunlich viel, wenngleich vor allem die Bedienung noch Schwächen aufweist. Eine herkömmliche Fernbedienung erlaubt nicht viel Interaktivität, schon die Suche nach einem Video auf YouTube oder einem anderen Videoportal kann dadurch ziemlich mühsam sein. Ob die Hersteller dieses Problem durch neue Fernbedienungen, eine Steuerung via Smartphone oder Tablet-Computer oder möglicherweise durch Gestensteuerung und Spracheingabe lösen werden, an interessanten Lösungsansätzen mangelt es nicht.

Individualisierung und neue Formen der TV-Unterhaltung

"Abgesehen von der Frage nach gewünschten Services wollten wir mit unserer Studie kreative Ideen sammeln, die uns helfen, unsere Online-Services so zu verbessern, dass sie den Nutzern in Zukunft einen noch größeren Mehrwert bieten", erklärt Martin Winkler. Zwei Trends werden aus der Studie abgeleitet: Neben einem Wunsch nach Individualisierung zeigt sich das Bedürfnis nach neuen Formen der Unterhaltung.

Video Unlimited auf einem Flachbildfernseher

Video Unlimited auf einem internetfähigen Flachbildfernseher | Grafik: Sony Deutschland

70 Prozent derjenigen Umfrageteilnehmer, die bereits über einen internetfähigen Fernseher verfügen, möchten unabhängig vom linearen Fernsehprogramm eine Art eigenen Sender mit den von ihnen bevorzugten Inhalten aus TV-Sendungen, Online-Videos und Clips zusammenstellen. Dabei wären Sortiermöglichkeiten wie etwa nach Darstellern oder Spieldauer interessant. Nahezu die Hälfte der befragten Besitzer solcher Hybrid-Fernseher wünscht sich der Studie zufolge sogar Vorschläge auf Basis der eigenen Sehgewohnheiten und Bewertungen zwecks weitgehend automatisierter Erstellung von Playlisten. Die Zusammenstellung des personalisierten TV-Programms soll also nicht mit Arbeit verbunden sein. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt übrigens schon die Deutsche Telekom bei ihrer IPTV-Plattform Entertain mit persönlichen TV-Tipps.

Im Bereich Unterhaltung erwarten Fernsehzuschauer mehr Interaktivität. Jeder zweite Befragte würde sich bei Quizsendungen gerne per Webcam ins Live-Programm des Senders schalten lassen, um richtig mitmachen und etwas gewinnen zu können. 40 Prozent würden gerne bei Talk-Formaten über eine Webcam Fragen an Politiker, Experten und Prominenten stellen. Wer weiß, wie viele Fernsehzuschauer so etwas tatsächlich nutzen würden. Wie bei einer anderen Untersuchung, die für 2020 einen Anteil von 50 Prozent für Abruf-Inhalte ausgeht, deutlich wird, müssen sich die Fernsehsender allerdings dringend etwas einfallen lassen. Wenn der individuelle Abruf von Inhalten sich auf breiter Front durchsetzt, brechen dem werbefinanzierten linearen Fernsehen die Einnahmen weg. Interaktive Live-Sendungen könnten dies zum Teil ausgleichen.

Welche Wünsche haben unsere Leser an das Fernsehen der Zukunft?

Grafik links oben: Sony Deutschland

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Letzte analoge Weihnachten – Analogabschaltung steht bevor

23. December 2011 - 17:17 Uhr

Schon vor dem "offiziellen" Termin der Analogabschaltung Ende April werden einige Fernsehzuschauer manche Sender nicht mehr empfangen. DMAX, VIVA, Comedy Central und Nickelodeon stellen zum Jahreswechsel ihre analoge Verbreitung via Satellit ein.

Vor uns liegen die letzten "Weihnachten mit analogem Satellitenfernsehen", mahnt die Deutsche TV-Plattform. Kurz vor dem Fest noch den "Umstieg vom analogen auf digitales Satelliten-Fernsehen" als "das beste Weihnachtsgeschenk, das sich Zuschauer dieses Jahr gönnen können" anzupreisen, passt trotzdem nicht so ganz. Wo nur der analoge gegen einen digitalen Sat-Receiver ausgetauscht werden muss, kann zwar noch in letzter Minute ein solches Gerät als Weihnachtsgeschenk gekauft werden.

Zum Teil sind allerdings Arbeiten an der Satellitenantenne auf dem Hausdach erforderlich. Möchte die Deutsche TV-Plattform wirklich Zuschauer mit analogem Empfang bei diesem Wetter aufs Dach klettern lassen? Also wenn jemand in den nächsten Tagen auf dem Dach etwas zu erledigen hat, ist es ein Mann mit weißem Bart und rotem Mantel. Für die Installation einer digitalen Satellitenanlage wendet man sich dagegen besser an einen Fachbetrieb, der sich damit auskennt.

Manche Sender stellen schon zum Jahreswechsel um

Richtig ist allerdings, dass man sich beeilen muss, falls einem etwas am Empfang der Sender VIVA, Nickelodeon, Comedy Central oder DMAX liegt. Diese sind für analoge Satellitenhaushalte nämlich schon ab Ende nächster Woche nicht mehr zu empfangen. Sie senden vom 1. Januar an nur noch digital. Da ansonsten der 30. April 2012 als der Tag, an dem das analoge Fernsehen abgeschaltet wird, herausgestellt wird, dürfte die Analogabschaltung dieser vier TV-Sender zum Jahreswechsel den meisten Fernsehzuschauern unbekannt sein. Sehr schön zeigt der hier verlinkte Spot von DMAX die Folgen der Analogabschaltung.

Manch einem Eigentümer mag zudem nicht bewusst sein, dass via Satellit versorgte Ferien- und Gästehäuser im Ausland ebenfalls von der Analogabschaltung betroffen sind. Entscheidend ist nicht der Ort, an dem die TV-Signale empfangen werden, sondern aus welchem Land die Sender stammen. ARD, ZDF, RTL-Gruppe, ProSiebenSat.1 - sie alle stellen die analoge Verbreitung ihrer Programme Ende April ein.

Die gewonnene Übertragungskapazität wird für den Start zusätzlicher HDTV-Sender genutzt: Allein die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF gehen mit zehn zusätzlichen HD-Sendern an den Start. Laut Deutscher TV-Plattform wird auch das Angebot der über HD+ verbreiteten Privatsender aufgestockt, sodass via Satellit fast 50 HDTV-Kanäle zu sehen sein werden.

Nur Satellitenhaushalte sind betroffen

Zum Handeln gezwungen sind nur Haushalte mit analogem Satellitendirektempfang. Das analoge Kabelfernsehen wird nicht abgeschaltet, beim terrestrischen Empfang wurden bereits vor einer Weile zugunsten von DVB-T die letzten analogen Programme abgeschaltet. Wer seine TV-Programme als IPTV über das Internet empfängt (Entertain, Alice TV, Vodafone TV), hat sowieso schon digitales Fernsehen.

Fernsehen kann man auf verschiedenen Empfangswegen

Jeder Empfangsweg hat seine Stärken und Schwächen. Das Ende des analogen Fernsehens via Satellit ist kein guter Grund für einen Wechsel des Empfangswegs. Grundsätzlich lohnt es sich aber schon, sich Gedanken darüber zu machen, welche Möglichkeit zum Empfang von TV-Programmen für einen selbst die beste Lösung darstellt. Dabei spielt nicht zuletzt eine Rolle, welche TV-Sender man sehen möchte. Über DVB-T und IPTV kann man beispielsweise die Kanäle von Sky gar nicht empfangen. IPTV-Kunden der Deutschen Telekom können bei Entertain allerdings mit LIGA total! ebenfalls alle Spiele der 1. und 2. Fußball-Bundesliga live sehen. Das Programmangebot von DVB-T ist je nach Wohnort unterschiedlich. Der Empfang des digitalen Antennenfernsehens ist dafür am einfachsten.

HDTV ist dagegen nur über Satellit, Kabel und IPTV möglich. IPTV erfordert hohe Datenraten, vor allem für HDTV wird ein schneller Internetanschluss gebraucht, den der jeweilige Anbieter aber nicht überall zur Verfügung stellen kann. Wirklich kompliziert ist das Thema nicht, aber es sind viele Faktoren zu berücksichtigen bei der Wahl des besten Empfangsweges.

Logo links oben: Deutsche TV-Plattform e. V.

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Disney Channel HD neu bei Sky

20. December 2011 - 17:10 Uhr

Ab dem kommenden Wochenende nimmt Sky einen zusätzlichen HDTV-Sender in sein Angebot auf: An Heiligabend geht morgens Disney Channel HD auf Sendung. Viele der Inhalte sollen auch über Sky Go und Sky Anytime zu sehen sein.

Sky-Kunden können sich auf einen zusätzlichen HD-Kanal freuen: Am 24. Dezember wird das HDTV-Angebot um den Sender Disney Channel HD ergänzt. Das Programm wendet sich an Familien und junge Zuschauer. In der nach Programmpaketen geordneten Senderliste bei Sky ist der neue HD-Kanal dem Basispaket Sky Welt zugeordnet.

Leider geht aus der heutigen Pressemitteilung des Pay-TV-Anbieters nicht hervor, ob sich wieder einmal nur die Satellitenkunden freuen können. Wer die Pay-TV-Programme via Satellit empfängt, hat generell mehr Programme zur Auswahl. Kabelkunden sind stets darauf angewiesen, dass ihr Kabelnetzbetreiber neue Sky-Programme einspeist.

42. HDTV-Sender bei Sky

Während beispielsweise bei Unitymedia nur ein einziger HDTV-Kanal aus dem großen Sky-Angebot eingespeist wird, gibt es im Netz von Kabel BW fast alle HD-Kanäle von Sky zu sehen. Wenn das Pay-TV-Unternehmen heute stolz verkündet, mit dem Start von Disney Channel HD seine HD-Marktführerschaft durch den Start des 42. HDTV-Programms weiter auszubauen, dürften viele Kabelkunden sich aufs Neue ärgern, wieder einmal nicht dabei zu sein. Diese Zahl ist sowieso problematisch, denn dabei mitgezählt werden auch die privaten Free-TV-Sender, die auf Astra via HD+ ausgestrahlt werden. Dank einer Kooperation mit der HD Plus GmbH können Sky-Satellitenkunden mit passender Hardware ein Jahr lang kostenlos und vor allem ohne extra Gerät die über HD+ ausgestrahlten Sender empfangen.

In welche Kabelnetze wird der Sender eingespeist?

Die aktualisierte Übersicht, welche Kabelnetzbetreiber welche Sky HD-Sender einspeisen, bestätigt die Befürchtung: Die meisten Kabelkunden können Disney Channel HD erst einmal nicht sehen. Bei Kabel Deutschland, Unitymedia, Kabel BW und PrimaCom ist in der Tabelle kein roter Haken gesetzt. Kunden von Tele Columbus, wilhelm.tel / willy.tel, DTK Deutsche Telekabel, Netcologne, Marienfeld Multimedia, RFT kabel Brandenburg, KMS sowie S+K Servicekabel werden der Übersicht zufolge den neuen HD-Sender empfangen können.

Immerhin werden viele Disney-Filme durch eine "Ausweitung der Auswertungsrechte" zusätzlich über die Services Sky Go und Sky Anytime abrufbar sein. Ob man Sky über Satellit oder Kabel empfängt, ist insoweit unerheblich. Generell wäre Sky wohl gut beraten, sich von bestimmten Empfangswegen noch unabhängiger zu machen, wenngleich andererseits Kooperationen mit Kabelnetzbetreibern sehr hilfreich sein können.

Gary Davey, Executive Vice President Programming bei Sky Deutschland zum Start des neuen HDTV-Senders: "Der Disney Channel steht wie kein anderer Sender für hochklassige Familienunterhaltung. Dass wir diesen Sender nun auch in brillanter HD-Qualität präsentieren können, entspricht nicht nur unserer Innovationsstrategie, sondern erfreut insbesondere alle Sky Kunden – von alt bis jung."

Lars Wagner, CMO & General Manager Disney Channels, The Walt Disney Company GSA: "Die Marke Disney steht für hochwertige Inhalte und bestes Entertainment. Wir freuen uns, nach Disney Cinemagic HD, den Abonnenten von Sky nun mit dem Disney Channel HD einen weiteren Sender in der faszinierenden Qualität von High Definition präsentieren zu können. Zusammen mit unseren erstklassigen Highlights zum Start, können wir so allen Fans von Disney ein ganz besonderes Geschenk zu Weihnachten machen."

Was gibt es bei Disney Channel HD zu sehen?

Am Vormittag des ersten Sendetages zeigt der neue HD-Sender ab 10 Uhr neue Folgen von "Meine Schwester Charlie". Um 11:30 Uhr wird "Santa Claus 2 – Eine schöne Bescherung" gezeigt (Wiederholung um 19:30 Uhr), anschließend ist um 13:10 Uhr "Disneys Kim Possible" zu sehen. Am 1. Weihnachtsfeiertag feiert die Disney-Produktion "Meine Schwester Charlie: Der Film" um 14 Uhr Premiere. Später stehen "Sharpay’s fabelhafte Welt" (15.35 Uhr), "Lemonade Mouth – Die Geschichte einer Band" (17.00 Uhr) und "Camp Rock 2 – The Final Jam" auf dem Programm.

Am 2. Weihnachtsfeiertag zeigt Disney Channel HD "Küss den Frosch" (14.00 Uhr), "Cars" (16.50 Uhr) und "Oben"(18.45 Uhr). Im kommenden Jahr sollen neue Episoden der TV-Serie "Die Zauberer vom Waverly Place" ins Programm kommen, inklusive des Specials "Die Entscheidung". Dabei wird enthüllt, welcher der Nachwuchszauberer seine magischen Kräfte endgültig behalten darf.

Grafik links oben: Screenshot vom Logo des Disney Channel (Bildschirmausschnitt)

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28 Prozent mehr Breitbandanschlüsse bei den Kabelnetzbetreibern in 2011

19. December 2011 - 08:55 Uhr

Der Markt für schnelle Internetzugänge ist dieses Jahr um 4 Prozent gewachsen. Die Kabelnetzbetreiber gewannen dabei überdurchschnittlich viele neue Kunden. Die DSL-Provider haben zwar noch die meisten Kunden, doch Kabelinternet wird als DSL-Konkurrenz immer stärker.

Mit Stand drittes Quartal 2011 stieg die Zahl der Breitband-Internetanschlüsse in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent. Die Zahl schneller Internetzugänge erhöhte sich damit um ungefähr 1 Million. Wie aus einer aktuellen Analyse der Strategieberatung Solon Management Consulting hervorgeht, profitierten davon in erster Linie die Kabelunternehmen. Se konnten um 28 Prozent zulegen und gewannen 680.000 neue Kunden. Kabel BW steigerte die Zahl seiner Internet-Kunden um 25 Prozent, Kabel Deutschland um 27 Prozent und Unitiymedia sogar um 33 Prozent.

DSL-Provider unter Druck

Der Marktanteil der Kabelnetzbetreiber im Breitband-Markt liegt damit trotzdem erst bei 12 Prozent. Sehr lange Zeit buchstabierte mal Breitband in Deutschland "D", "S", "L", der Aufholbedarf bei Internet über den Kabelanschluss ist noch groß. Manche DSL-Provider leiden allerdings längst unter der attraktiven Alternative Kabelinternet. Große Zugangsanbieter wie Vodafone (-1 Prozent), United Internet (-2 Prozent) und Versatel (-8 Prozent) verloren unterm Strich trotz Wachstums im Gesamtmarkt Kunden.

Im letzten Quartal ging es auch für Telefónica abwärts, doch über 12 Monate gerechnet konnte der mit Marke Alice im Festnetzgeschäft aktive Konzern sogar um 6 Prozent bei den Kundenzahlen zulegen. Die Nummer eins im Breitbandmarkt ist weiterhin die Deutsche Telekom, die fast 50 Prozent Marktanteil erreicht. In den vergangenen 12 Monaten gewann der Ex-Monopolist 360.000 zusätzliche Breitband-Kunden, was immerhin ein Plus von 3 Prozent bedeutet. Damit konnte sich der Konzern gegen die Konkurrenz der Kabelnetzbetreiber behaupten.

Breitbananschlüsse in 2011

Entrwicklung der Breitbandanschlüsse | Grafik: Solon Management Consulting

"Die DSL-Anbieter haben gegenüber dem Kabel erhebliche strukturelle Nachteile. Sie können nicht wie die Kabler mit vertretbaren Investitionen ihre Anschlüsse zu High-Speed-Zugängen von 100 MBit/s aufrüsten", erklärt Jens Waltermann, Partner der Unternehmensberatung Solon Management Consulting. "Die DSL-Provider brauchen dringend eine strategische Antwort für das Breitband-Festnetz."

VDSL nicht überall verfügbar

In den Ballungszentren kann die Telekom vielerorts VDSL-Anschlüsse schalten. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt bei VDSL zwar nur 50 MBit/s, doch beim Senden von Daten (Upstream) sind es mit bis zu 10 MBit/s mehr als bei Kabelinternet. Zudem sollte so gut wie jeder Privathaushalt heute mit einem 50-MBit/s-Anschluss sehr gut auskommen. In vielen Gegenden, in denen Internet über den Kabelanschluss schon Bandbreiten von 100 MBit/s ermöglicht, ist von der Telekom allerdings noch kein VDSL erhältlich. Bei anderen VDSL-Providern sieht es für Interessenten noch schlechter aus.

Die Zukunft gehört ohnehin Glasfaseranschlüssen, die direkt bis in die Wohnungen reichen. Der Ausbau ist teuer, aber der Bandbreitenbedarf steigt. Kabel Deutschland könnte heute schon über sein Glasfaser-Koaxialkabel-Netz 400-MBit/s-Anschlüsse schalten, die Technik auf Basis des Übertragungsstandards EuroDOCSIS 3.0 gibt das her. Nur besteht bei den Nutzern für so hohe Bandbreiten noch kein Bedarf. Die hohen Bandbreiten sind es aber nicht alleine, die Kabelinternet zu einer interessanten DSL-Alternative machen. Kabelinternet ist ziemlich billig, wenn man sich für einen Anschluss mit einer einem DSL-Anschluss vergleichbaren Geschwindigkeit entscheidet.

Wachstum durch Übernahmen

Um zu wachsen, setzten Unternehmen wie United Internet (bekannt durch 1&1, GMX und Web.de) und Telefónica (bekannt in Deutschland durch O2) auf Zukäufe: United Internet übernahm vor einer Weile Freenet, Telefónica kaufte HanseNet mit der Marke Alice, wo zuvor schon die DSL-Kunden von AOL hinzukamen. "Die Konsolidierung innerhalb des DSL-Marktes ist weitgehend abgeschlossen", so Waltermann, "Interessant wird sein, ob es nun zu infrastruktur-übergreifenden Zusammenschlüssen zwischen Kabel-, Mobilfunk- oder Festnetzunternehmen kommen wird."

Für schnelles Internet bleibt das Festnetz zwar unverzichtbar, aber der Markt wächst in Deutschland nur noch langsam. Mobiles Internet und "integrierte Entertainment-Angebote", die auf mehreren Verbreitungswege nutzbar sind. Neben Smartphones und Notebooks sind es inzwischen auch Tablet-Computer und Hybrid-TV-Geräte, die hier für Bewegung sorgen. "Von diesem Trend werden jene Anbieter stark profitieren, die im Festnetz oder Kabel ebenso wie im mobilen Breitbandmarkt Kunden gewinnen und binden können", prognostiziert Waltermann.

Logo links oben: Solon Management Consulting

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Serien und Filme von Sony kommen zur Onlinevideothek Maxdome

16. December 2011 - 15:37 Uhr

Durch eine neue Kooperationsvereinbarung können Nutzer von Maxdome Spielfilme und Fernsehserien von Sony sehen, womit die Auswahl der Onlinevideothek auf mehr als 45.000 Titel wächst. Seit dieser Woche kann der Video-on-Demand-Service zudem über die VideoWeb-Set-Top-Box genutzt werden.

Maxdome-User bekommen mehr Auswahl, denn ein Output-Deal zwischen der Sony Pictures Television Sales Deutschland GmbH und der ProSiebenSat.1-Gruppe (zu der die Onlinevideothek gehört) beschert ihnen viele neue Abruf-Inhalte. Neben aktuellen Top-Filmen wie "Der Zoowärter" und "Bad Teacher" betrifft die Vereinbarung "eine große Auswahl aus der Bibliothek von Sony Pictures", wie es in der aktuellen Pressemitteilung heißt. Hierbei geht es um Filmtitel wie "Haben Sie das von den Morgans gehört?" und "Zombieland".

Gesamtangebot wächst auf 45.000 Inhalte

Im Bereich TV-Serien sind etwa "Breaking Bad", "Hawthorne" und "Drop Dead Diva" Teil des Deals. Zudem sollen Spielfilme jetzt mindestens zwei Monate vor der Free-TV-Premiere den Abonnenten zur Verfügung stehen. Einige der genannten Titel mögen Usern schon bekannt vorkommen, aber insgesamt soll das Angebot von Maxdome damit auf über 45.000 Inhalte anwachsen. Noch vor ein paar Tagen wurde die bisher bekannte Zahl von 35.000 Inhalten kommuniziert.

Maxdome hat dieses Jahr stark daran gearbeitet, den Zugang zur Onlinevideothek auf mehr Plattformen zu ermöglichen. Vor rund zwei Wochen wurde bekannt, dass in die meisten neuen Smart-TVs von Toshiba ein Zugang integriert werden soll. Das ist ein weiterer Schritt dazu, es den Interessenten möglichst einfach zu machen. Wenn man nicht nur über einen Computer und vom Anbieter selbst vertriebene Set-Top-Boxen, sondern über verschiedene Fernseher, Blu-ray-Player, Satellitenreceiver und Set-Top-Boxen an die Inhalte kommt, erhöht das nicht nur den Komfort. Man hängt die Hürde zum Einstieg sehr viel niedriger.

Set-Top-Box von VideoWeb ab sofort mit Maxdome

Seit dieser Woche ist auch die Set-Top-Box des Karlsruher TV-Portal-Spezialisten VideoWeb dabei. Besitzer eines solchen Geräts von VideoWeb können im Einzelabruf oder über ein Abonnement auf Maxdome-Inhalte zugreifen. Anlässlich der Maxdome-Integration wurde von VideoWeb die neue Softwareversion 1.4 veröffentlicht, das Update ist kostenlos erhältlich.

Christoph Bellmer, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Maxdome: "Durch die Kooperation mit VideoWeb bekommen Kunden die Möglichkeit, unser Angebot auf dem TV zu nutzen, die noch keinen Fernseher mit integriertem maxdome-Zugang haben. Durch die Smart-TV-Upgrade-Lösung von VideoWeb TV erreichen wir also noch mehr Nutzer, die im Wohnzimmer auf dem großen Bildschirm unser vielfältiges Angebot sehen wollen."

Maxdome kommt über VideoWeb auf den Fernseher

Über VideoWeb kommt Maxdome auf den Fernseher | Foto: VideoWeb GmbH

"VideoOnDemand auf dem HD-Fernseher entwickelt sich für den Medienkonsumenten zu einem der attraktivsten Unterhaltungsangebote auf ihrem TV. Für die maxdome-Kunden ist der HD-Fernseher mit VideoWeb TV zur erschwinglichen und leicht zugänglichen Plattform-Alternative geworden", sagt Matthias Greve, Gründer und CEO von VideoWeb, "mit dem VideoWeb TV erhalten sie diesen entscheidenden Mehrwert jetzt einfach, bequem und preisgünstig, ohne dass sie sonstige Zusatzgeräte benötigen. Wir freuen uns, dass VideoWeb TV für unsere Kunden dadurch noch attraktiver und auch für die bestehenden und zukünftigen maxdome-Anwender interessant geworden ist."

Set-Top-Boxen dürften auch in Zukunft für Angebote wie das von Maxdome wichtig sein, denn die technische Entwicklung bei internetfähigen Fernsehern verläuft so schnell, dass man sich wie bei Smartphones schon nach wenigen Jahren ein neues Gerät kaufen müsste, um halbwegs auf aktuellem technischen Stand zu sein. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll. Zudem möchte man seinen alten Fernseher vielleicht als Zweitgerät in einem anderen Zimmer weiter verwenden, ohne auf wichtige Entwicklungen verzichten zu müssen. Den großen Flachbildfernseher länger zu behalten und lieber für wenig Geld eine aktuelle Set-Top-Box aufzustellen, kann eine sinnvolle Alternative zum Neukauf sein. Das genannte VideoWeb-Gerät kostet beispielsweise 149 Euro (Preisempfehlung des Herstellers).

Logo links oben: Maxdome

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