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Im vergangenen Jahr saßen die Menschen in Deutschland wieder länger vor dem Fernseher als im Jahr zuvor. Die Tagessehdauer liegt mit 212 Minuten täglich wieder auf dem Niveau des Jahres 2006, obwohl in Umfragen die Fernsehzuschauer angeblich die immer schlechter werdende Qualität des Fernsehprogramms kritisieren.
Heute ist das Video-on-Demand-Angebot der Bild-Zeitung gestartet. Eine noch sehr kleine Auswahl an Filmen soll täglich um einen neuen Film erweitert werden, wobei jeder Film für sechs Monate kostenlos per Streaming abrufbar bleibt. Das kleine Angebot ist allerdings ein großer Schritt in die Zukunft der Mediennutzung.
Wie alle Mediengattungen wird das Fernsehen durch die Entwicklungen des Internets herausgefordert, sich zu verändern. Video-on-Demand ist dabei, die Fernsehgewohnheiten der Menschen zu verändern. In zehn Jahren wird das Medium Fernsehen nicht mehr dasselbe sein wie heute.
Die Welle der Kritik an der geplanten iPhone App der Tagesschau hat eine neue Qualität erreicht: Inzwischen wird nicht mehr nur über die Software für die Smartphones von Apple gestritten, mit der die öffentlich-rechtlichen, durch Gebühren finanzierten Nachrichten noch bequemer zu nutzen sein sollen. Das durch Gebühren finanzierte öffentlich-rechtliche System an sich steht in der Kritik.
Programmzeitschriften sorgten bereits für eine Orientierung der Fernsehzuschauer, als man die Zahl der verfügbaren TV-Programme noch an den Fingern einer Hand abzählen konnte. Im digitalen Fernsehzeitalter wird es für diejenigen Zuschauer, die bewusst Sendungen auswählen, immer wichtiger, brauchbare Programminfos zum Unterhaltungsmedium Nummer eins zu erhalten.
Beide großen kommerziellen Fernsehveranstalter haben ihr Video-on-Demand-Angebot jeweils um für viele Zuschauer attraktive Inhalte erweitert. RTL NOW verstärkt sein Serienarchiv mit Inhalten von Sony Pictures, die von ProSiebenSat.1 und 1&1 betriebene Online-Videothek Maxdome hat ein Rechtepaket der UFA erworben.
Einen umfassenden Leitfaden zur Heimvernetzung bietet der BITKOM kostenlos zum Download an. Dabei beschränkt man sich nicht alleine auf Unterhaltungselektronik und Computer, sondern betrachtet das Thema umfassend mit dem Ziel, am Ende das ganze Haus mit nur einer Fernbedienung steuern zu können und dabei noch Energie zu sparen.