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Kategorie: Vermischtes


Interaktive Werbung bei Telekom Entertain

24. November 2011 - 07:46 Uhr
Ab jetzt interaktive Werbung bei Telekom Entertain

Interaktive Werbung soll das Fernseherlebnis verbessern

Wer zum Entertain-Paket der Telekom den Fußball-Sender LIGA total! gebucht hat, der kann seit Kurzem eine wegweisende, wenngleich unscheinbare technische Neuerung bestaunen. So hat der Zuschauer jetzt die Möglichkeit, sich auf Wunsch in einem interaktiven Menü gezielt Werbeinformationen anzeigen zu lassen. Ruft man diese interaktive Werbung nicht explizit durch einen Tastendruck auf, so läuft das Bundeligaspiel wie gewohnt ohne eventuell störende Einblendungen weiter.

 

Interaktiv und unaufdringlich

Exklusiver Werbepartner für diese Aktion ist der Hardwarehersteller Samsung. Um den Zuschauer zunächst auf die Neuerung hinzuweisen, wurde lediglich der Sponsoring-Spot vor Beginn der Spielübertragung leicht angepasst. Hier findet sich nun ein Hinweis, dass ein Druck auf die grüne "OK"-Taste der Fernbedienung weitere Informationen zu Samsung-Produkten liefern soll. Die interaktive Werbung ist hierbei angenehm unaufdringlich implementiert; Drückt der Zuschauer die grüne Taste nicht, so wird das Spiel ohne zusätzliche Werbung wie gewohnt übertragen.

Wer jedoch neugierig wurde, der kann die neu verfügbaren Zusatzinformationen jederzeit durch Drücken der Fernbedienungstaste aufrufen. Dabei startet zunächst eine App, welche den Bildschirm zweiteilt. Auf der linken Hälfte des Fernsehers kann der Zuschauer so die Übertragung weiterverfolgen, während sich auf der rechten Bildschirmseite Informationen zu einzelnen Hardware-Produkten von Samsung aufrufen lassen. Dabei kann der Zuschauer per Fernbedienung verschiedene Kategorien durchblättern. Ein Druck auf die Escape-Taste beendet die Werbung jederzeit, sodass die Fernsehübertragung wieder das ganze Bild einnimmt.

Als besonderes Lockmittel soll dabei ein Gewinnspiel, bei welchem sich Karten für ein Bundesligaspiel und Hardware von Samsung gewinnen lassen, die Aufmerksamkeit des Zuschauers wecken. Die Teilnahme erfolgt dabei ganz unkompliziert direkt über die App auf dem Fernsehgerät.

Ausblick

Diese neue Form Werbung funktioniert natürlich nur, wenn das jeweilige Empfangsgerät über einen Internetzugang verfügt. Da das Entertain Paket der Telekom einen Internetzugang und TV-Angebot unter einem Dach vereint, sind hier die technischen Grundlagen für solche noch recht neuartigen Entwicklungen vorhanden. Man kann davon ausgehen, dass ähnliche Angebote folgen werden.

Mittelfristig ist absehbar, dass solche interaktive Werbung den Markt immer mehr durchdringen wird, zumal sie nicht nur einen Mehrwert für die Werbekunden des Senders bietet, sondern auch dem Werbezuschauer einen gewissen zusätzlichen Komfort verspricht. Auch die immer stärker werdende Verbreitung von Fernsehgeräten mit Internetzugang, sogenannten Smart TVs, wird die Entwicklung internetbasierter, interaktiver Werbung zusätzlich vorantreiben.

Die Telekom ist indes natürlich lange nicht der einzige Anbieter, der an solchen Angeboten arbeitet. Mit hbbTV existiert bereits ein vielversprechender europaweiter Industriestandard, der es ermöglicht, Inhalte aus dem Internet mit dem laufenden Fernsehprogramm zu verknüpfen. Vorangetrieben und unterstützt wird hbbTV unter anderem von großen europäischen Rundfunksendern, Satellitenbetreibern, Software- und Hardwareunternehmen sowie weiteren Institutionen. Diese breite Unterstützung sowie die Verwendung offener Standards machen hbbTV derzeit zum Favoriten für internetgestütztes Fernsehen.

In jedem Fall ist die Entwicklung, in der sich das Fernsehen diesbezüglich befindet, noch lange nicht abgeschlossen. Letztlich zeigt auch das doch erwähnenswerte mediale Echo, das die Telekom für ihren Vorstoß erhalten hat, dass es bis zur vollständigen Verbindung von Fernsehen und Internet noch ein weiter Weg ist.

Bild oben links: Telekom

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Trend zu gleichzeitiger Nutzung von Fernsehen und Internet

23. November 2011 - 16:10 Uhr

In vielen Haushalten werden Internet und Fernsehen mittlerweile zeitgleich genutzt. Allerdings werden hierfür verschiedene Geräte verwendet. Am häufigsten kommen Notebooks parallel zum Fernseher zum Einsatz.

Das Zusammenwachsen von Internet und Fernsehen ist zwar ein großes Thema für die Hersteller von Computern und Unterhaltungselektronik. Wie eine aktuelle BITKOM-Befragung zeigt, ist diese Art der Verschmelzung beider Medienwelten bei den Nutzern aber noch nicht angekommen.

23 Prozent nutzen TV und Internet häufig parallel

Einer vom Verband BITKOM beauftragten Studie des Marktforschungsinstituts GfK Retail and Technology zufolge surft fast jeder zweite Fernsehzuschauer (48 Prozent) im Netz, während er eigentlich fernsieht. Die Marktforscher unterscheiden hier aber zwei Gruppen: Jeder vierte Befragte (25 Prozent) nutzt TV und Internet nur gelegentlich zur gleichen Zeit, bei 23 Prozent kommt dies aber häufig vor.

"Mittlerweile ist es in vielen Wohnzimmern Standard, Internet und Fernsehen gleichzeitig zu benutzen. Meist geschieht das allerdings nicht mit dem Internetanschluss des Fernsehers, sondern durch verschiedene Geräte", sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Ralph Haupter. "Fernsehbildschirm an der Wand und Notebook auf den Knien – so werden heute Medien genutzt." Die große Bedeutung mobiler Endgeräte mit Internetzugang ist hierbei nicht überraschend, denn im Wohnzimmer neben der Fernsehcouch steht selten ein Desktop-PC. Dennoch stehen Desktop-Rechner in der Rangliste noch weit vor Smartphones.

Hoher Desktop-PC-Anteil, geringer Anteil von Mobiltelefonen

So gehen 58 Prozent der Parellelnutzer mit einem Notebook online, gleich dahinter folgen mit 46 Prozent Zuschauer, die während des Fernsehens mit einem Desktop-PC online sind. Überraschend gering ist mit 7 Prozent der Anteil derjenigen, die während ihreres Fernsehkonsums mit einem Mobiltelefon online gehen. Ein Netbook setzen dafür sogar nur 6 Prozent ein, wobei die kleinen, leichten Geräte auf dem Fernseh- oder Couchtisch oder auf dem Schoß besonders gut nutzbar sind - sie sind allerdings nicht so stark verbreitet.

Mit einem internetfähigen Flachbildfernseher TV- und Online- Inhalte gleichzeitig auf dem großen Bildschirm zu betrachten ist bislang die ganz große Ausnahme in deutschen Wohnzimmern. Diese Variante nutzen gerade 1 Prozent der Parallelnutzer. Hierbei sollte man allerdings berücksichtigen, dass bei allen größeren gut ausgestatteten neuen Flachbildfernsehern die Anschlussmöglichkeit ans Internet zwar zum Standard gehört, aber die tatsächlichen Internetfähigkeiten der meisten Geräte noch arg beschränkt sind bzw. die gleichzeitige Nutzung von Apps und TV-Programmen in der Regel nicht möglich ist. Selbst wenn schon in jedem Haushalt ein aktueller Flachbildfernseher stünde, könnte die beschriebene Parallelnutzung in den meisten Fällen so noch gar nicht stattfinden.

4 Millionen Smart TVs in Deutschland

Laut BITKOM wurden in Deutschland bisher immerhin schon rund 4 Millionen Smart TVs verkauft. Solche Hybrid-TV-Geräte ermöglichen nicht nur den Zugriff auf Internet-Inhalte (Onlinevideotheken, Wetterdaten, YouTube-Videos, Twitter, Facebook, Online-Fotoalben...), sondern können auch Inhalte aus dem heimischen Netzwerk wiedergeben, zum Beispiel solche, die auf einem Desktop-PC im Nebenraum gespeichert sind.

"Auch wenn die Geräte meist noch getrennt sind, so geht es oft um dieselben Inhalte. User geben in Foren Live-Kommentare zu Fußballspielen ab, recherchieren bei Wikipedia oder imdb.com über den Film, den sie gerade schauen oder unterhalten sich mit Freunden via Chat oder Videotelefonie über das laufende Programm", heißt es in der Pressemitteilung des BITKOM.

Ganz abgesehen davon, ob man die gleichzeitige Mediennutzung für wünschenswert oder bedenklich hält, ist zu berücksichtigen, dass sich manche Inhalte für eine gleichzeitige Nutzung anbieten und andere dafür schlecht geeignet sind. Sich eine Castingshow anzusehen und derweil mit Freunden darüber zu chatten, passt einfach gut zusammen. Bestellt man sich dagegen in der Onlinevideothek Maxdome einen Film, den man mittels App direkt auf seinem Smart TV ansieht, möchte man sich eher ganz darauf konzentrieren - recherchiert aber vielleicht schnell mal zwischendurch mittels Smartphone, woher man den gerade in einer Nebenrolle aufgetauchten Schauspieler kennt.

Inwieweit passen in Eurem Wohnzimmer schon Internet und Fernsehen zusammen?

Foto oben: In der linken oberen Ecke ist das TV-Bild zu sehen, während man aussucht, welche App gestartet werden soll.

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Maxdome ein Jahr lang 33 Prozent billiger nutzen

18. November 2011 - 16:53 Uhr

Neukunden können derzeit deutlich günstiger ein Premium-Abo bei der Onlinevideothek Maxdome abschließen. Das Sparangebot gilt zwar nur für Nutzer des E-Mail-Anbieters Web.de, doch ein E-Mail-Postfach kann sich dort jeder gratis einrichten.

Wer zu Hause über einen recht schnellen Internetzugang verfügt, findet im Video-on-Demand-Service Maxdome schon seit einigen Jahren eine attraktive Alternative zu Pay-TV. Mehr als 35.000 Videos bieten eine große Auswahl für den Zuschauer, nicht nur bei Filmen, sondern auch bei anderen Inhalten wie beispielsweise TV-Serien, Dokumentationen und Konzerten. Nicht allein die große Auswahl, sondern auch der Preis macht den Service zu einer Pay-TV-Alternative.

Premium-Abo für 9,99 Euro im Monat

Das Premium-Abo, mit dem man auf die meisten Inhalte Zugriff erhält, kostet regulär14,99 Euro pro Monat. Das ist ein fairer Preis, doch jetzt besteht die Möglichkeit, während der gesamten Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr einen um 33 Prozent niedrigeren Abo-Preis zu zahlen, also nur 9,99 Euro monatlich. Kündigt man nicht spätestens vier Wochen vor Ende der Mindestlaufzeit, verlängert sich das Abo zum regulären Preis automatisch.

Logo von WEB.de

Logo: WEB.de

Vielleicht geht es Euch wie mir, und Ihr besitzt eine Web.de-E-Mail-Adresse, die Ihr eigentlich gar nicht nutzt, für die Ihr aber noch die Zugangsdaten habt. Dann schaut gleich mal in Euer Postfach, ob Ihr dort eine Mail findet, in deren Betreff Ihr aufgefordert werdet, Euch großes Kino direkt ins Wohnzimmer zu holen. Darin findet Ihr nämlich den Link zum Aktionsangebot. Dieses ist befristet, wie lange die Aktion läuft, steht dort leider nicht.

Auf der Website von Web.de selbst habe ich keinen Hinweis auf den Sparpreis finden können. Die Webseite mit dem Aktionsangebot auf der Website von Maxdome ist allerdings auch direkt unter der Adresse www.maxdome.de/service/angebot/web-de zu erreichen. Wer kein E-Mail-Konto bei Web.de hat, richtet sich einfach kostenlos eines ein, daran sollte es nicht scheitern!

Die Onlinevideothek auf den Fernseher holen

So richtig Spaß macht Video-on-Demand erst, wenn man die Streaming-Inhalte auf den großen Fernseher im Wohnzimmer bringt und sie nicht nur am PC anschaut. Vieles bei Maxdome ist bereits in HD-Auflösung zu sehen. Inzwischen ist nicht mehr zwingend eine Set-Top-Box für Maxdome auf dem Fernseher erforderlich, weil andere Geräte wie Flachbildfernseher, Blu-ray-Player und Sat-Receiver ebenfalls Zugang zur Onlinevideothek gewähren. Möglicherweise ist von der Technik her also schon alles vorhanden, was man braucht, um sich die Onlinevideothek auf den großen Bildschirm vor der Fernsehcouch zu holen.

Übrigens: Wer im kostenpflichtigen Web.de Club Mitglied ist oder bei GMX ProMail- oder TopMail-Kunde ist, kann jeden Monat einen Maxdome-Inhalt nach Wahl ohne zusätzliche Kosten ansehen - auch Blockbuster, für die sogar Premium-Abo-Kunden extra zahlen müssen. Wer beispielsweise GMX ProMail-Kunde ist und dafür 2,99 Euro monatlich zahlt, macht diesen Monat ein gutes Geschäft, wenn er sich die (empfehlenswerte) Komödie "Bad Teacher" mit Cameron Diaz und Justin Timberlake in HD mit seinem Inklusiv-Gutschein ansieht, anstatt dafür 5,99 Euro zu zahlen.

Logo links oben: Maxdome

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Werbung wird leiser

18. November 2011 - 13:55 Uhr

Bestimmt ist den meisten Zuschauern schon einmal aufgefallen, dass viele Werbespots - zumindest subjektiv - lauter sind als die Sendung zuvor. Dies liegt an unterschiedlichen "Dynamikkompressionen". Zwar reglementieren die Fernsehsender den Maximalpegel einer Ausstrahlung aber Werbemacher nutzen einen anderen Effekt damit Werbung lauter wirkt, als sie tatsächlich ist.

Geringere Dynamik

Werbefilme werden teilweise mit einer geringeren Dynamik abgemischt als die umgebenden Programminhalte. Der Unterschied zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton ist geringer, wodurch die durchschnittliche Lautheit zunimmt. Ein händisches Regeln der Programmlautstärke ist die Folge.

ARD gegen den "Loudness-War"

Ab dem 1. Januar 2012 wird es für den öffentlich-rechtlichen Kanal neue Regeln geben, kündigte die ARD Sales & Services GmbH (AS&S) an. Zukünftig soll neben einer Limitierung des Maximalpegels auch ein maximal gewichteter Mittelwert vorgegeben werden. Bereits eingereichte Werbefilme werden automatisch an die neuen Grenzwerte angepasst. Die Folge des neuen Regelwerkes, Spots mit übersteigender Kompression (~ weniger Dynamik, dafür eine höhere durchschnittliche Lautheit) hören sich leiser an. Die Werbeakzeptanz beim Kunden soll durch ein einheitliches Lautstärkeempfinden steigen.

ARD setzt damit als erste Rundfunkanstalt die EBU-Empfehlung R 128 um, welche ein Vorgehen zur Normalisierung von Audiosignalen vorschlägt. ZDF möchte zukünftig ebenfalls eine Anpassung vornehmen, gibt aber noch keinen Termin bekannt.

(Bild)Quelle: AS&S

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16,5 Millionen MobileTV-Nutzer für das Jahr 2015 erwartet

15. November 2011 - 08:25 Uhr

Auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Media-Tablets sind Bewegtbildinhalte sehr beliebt. Im internationalen Vergleich ist MobileTV in Deutschland erst wenig verbreitet, doch Experten rechnen für das Jahr 2015 mit 16,5 Millionen regelmäßigen Nutzern.

Der Boom bei Smartphones und Tablets wird den Medienkonsum stark beeinflussen. In Deutschland gibt es derzeit 3,8 Millionen regelmäßige Nutzer von Bewegtbildangeboten auf diesen mobilen Endgeräten. Im Vergleich zu Ländern wie Großbritannien und Frankreich hinkt Deutschland stark zurück, denn dorrt ist die Userzahl schon sehr viel größer. Das hat eine repräsentative IPTV-Studie von goetzpartners unter Personen zwischen 14 und 69 Jahren in den drei genannten Ländern ergeben.

Mobile Nutzung von Bewegtbildinhalten

Die Frage, ob man alle möglichen Bewegtbildinhalte unter dem (zugegebenermaßen knackigen) Begriff MobileTV zusammenfassen sollte, lassen wir hier einmal außen vor. Mit dem Blick auf IPTV und vor allem TV-Inhalte, die on Demand via Internet konsumiert werden, erscheint eine klare Zuordnung jedenfalls immer schwieriger und immer weniger sinnvoll. Klar ist, dass audiovisuelle Inhalte nicht mehr nur an festen Orten wie auf dem Fernsehsessel oder vor dem PC am Schreibtisch, sondern auch auf Mobiltelefonen und Tablet-Computern konsumiert werden.

Top-Videoinhalte bei mobiler Nutzung im Ländervergleich

Top-Videoinhalte bei mobiler Nutzung im Ländervergleich | Grafik: goetzpartners

Diese mobile Nutzung bleibt nicht ohne Konsequenzen. "MobileTV wird die TV-Nutzung in den nächsten Jahren signifikant verändern und ergänzen", stellt Dr. Alexander Henschel, Geschäftsführer von goetzpartners und verantwortlich für die Studie, fest. In einigen Ländern vollzieht sich der Wandel der Nutzungsgewohnheiten dabei schneller als in anderen. In Deutschland gibt es nicht einmal halb so viele regelmäßige User wie in Frankreich und Großbritannien. Die Intensität der Nutzung ist in allen untersuchten Ländern dagegen ähnlich hoch (mehrmals in der Woche). Daraus schließt man bei goetzpartners, dass es in Deutschland bislang an ausreichender Vermarktung fehle.

Kurze Formate und TV-Serien sind beliebt

Zu den beliebtesten mobil genutzten Bewegtbildinhalten gehören kurze Formate wie Nachrichten, Musikvideos und User Generated Content. Allerdings zählen mit TV-Serien auch längeren Formate zu den am meisten genutzten Inhalten. "Wesentliches Ergebnis der Befragung ist aber: Um die Entwicklung von MobileTV weiter erfolgreich voranzutreiben, muss neben den präferierten Inhalten auch der Zugang zu klassischen TV-Angeboten gegeben sein", heißt es im Pressetext. "Der Konsument möchte in Zukunft selbst entscheiden, wo und wann er ein bestimmtes Bewegtbildangebot nutzt", so Marcus Worbs-Remann, Senior Manager bei goetzpartners.

Nutzungsintensität im Ländervergleich

Nutzungsintensität im Ländervergleich | Grafik: goetzpartners

Im Jahr 2015 zählen schon 20 Prozent der der Bevölkerung zu den MobileTV-Nutzern, prognostiziert goetzpartners. Damit eröffne MobileTV neue Chancen auf einen Reichweitenausbau sowie zur Platzierung neuer Angebote oder interaktiver Shopping-Spots. Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung liegt in den enormen Datenmengen, die durch MobileTV über die Mobilfunknetze übertragen werden.

Jährliches Wachstum der regelmäßigen Nutzer

Jährliches Wachstum der regelmäßigen Nutzer | Grafik: goetzpartners

Um die gewaltigen Datenlasten bewältigen zu können, muss in den Netzausbau investiert werden. Zudem müssen Tarife und Bezahlmöglichkeiten gefunden werden, die manche Inhalte überhaupt erst ermöglichen. "MobileTV ist auch hierzulande stark auf dem Vormarsch und bietet für alle Beteiligten interessante Chancen – wenn sie ihre Hausaufgaben erledigen", so Alexander Henschel.

Sind Bewegtbildinhalte auf Smartphones und Tablets schon ein Thema für Euch? Was nutzt Ihr - was fehlt Euch noch?

Foto links oben: App der Tagesschau auf einem Smartphone | Foto: Kabel-Blog.de

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Was ist DAB+ und was man beachten sollte

9. November 2011 - 12:31 Uhr

 

DAB+ ist in aller Munde, doch was verbirgt sich hinter der kryptischen Abkürzung? DAB steht zunächst für "Digital Audio Broadcasting", wobei es sich um einen digitalen Übertragungsstandard handelt. Hörfunkprogramme werden dabei mittels Kabel und Satellit als "Digitalradio" empfangen. Bereits seit 2001 wurde für DAB der allgemeinverständliche Begriff Digital Radio eingeführt. Schreibt man die zwei Wörter zusammen (Digitalradio) handelt es sich um einen Oberbegriff der digitalen Übertragung von Hörfunk, wozu auch Internetradio zählt.

Was ist DAB+?

DAB Plus ist ein abwärtskompatibler Sendestandard mit einem neuen Kodierungsverfahren welches sich HE AAV v2 nennt. Allgemein gesagt bedeutet dies, dass man bei einer geringeren Datenrate - im Vergleich zum Vorgänger - eine bessere Qualität erhält. Ein weiterer Vorteil besteht in dem sehr niedrigen Empfangspegel. So sind DAB+ Programme bereits ab etwa 16 Prozent-Empfang erreichbar und das in gleichbleibender Qualität. DAB+ ist zudem abwärtskompatibel, also können auch DAB-Programme gehört werden.

Vorteile von DAB+

Stern.de umschreibt diesen Zustand sehr treffend mit den Worten: "Guter Empfang oder gar kein Empfang".

  • Jeder Sender ist in Deutschland auf der gleichen Frequenz empfangbar. Lästige Sendersuchen auf der Autobahn entfallen somit.
  • Bedeutend bessere Klangqualität
  • Kein Rauschen bei schlechtem Empfang
  • Programmbegleitende Informationen (Wetter- und Verkehrsdaten, Programmführer, Titeldaten, Fotos) können ausgestrahlt und angezeigt werden.

Nachteile des Digital Radios

  • Im Tunnel oder einer Tiefgarage verschwindet der Sender komplett. Gerade bei Nachrichten kann dieser hohe Qualitätsanspruch also negativ sein.
  • Damit man den neuen Standard empfangen kann, wird ein neues Radio benötigt. Ältere DAB-Empfangsgeräte müssen ebenfalls umgerüstet werden. Viele Hersteller bieten dafür ein Softwareupdate an.
  • Der Strombedarf ist im direkten Vergleich zu analogen Vorgängern höher und spielt besonders bei portablen Radios eine entscheidende Rolle.

Probleme im Zusammenhang

Das Radiosignal kann Signale im Fernsehkabel beeinflussen. Aus dem Grund empfiehlt Kabel Deutschland die Verwendung eines doppelt abgeschirmten Anschlusskabels mit mindestens 85 dB.

DAB+ Senderübersicht

• 90elf
• Absolut Radio
• Radio Bob
• LoungeFM
• NRJ
• ERF
• Klassik Radio
• Radio Horeb
• Kiss FM
• Deutschlandfunk
• Deutschlandradio Kultur
• D-Radio Wissen

 DABplus Radios

Natürlich springen die meisten Hersteller auf den digitalen Zug auf. So bietet Philips aktuell sieben DAB+ Geräte an: Vom Hifi-System bis hin zum Radiowecker.

Hifi-System: DCB8000 (OVP: 630 Euro) & DCB7005 (OVP: 430 Euro) besitzen ein CD-Laufwerk sowie ein Apple-Dock

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Insgesamt drei portable Radios in verschiedenen Ausstattungsvarianten (AE9011 (knapp 90 Euro) | DA9011 (etwa 75 Euro). Das Kofferradio AES5430 (um die 130 Euro) besitzt ein großes LC-Display und der Radiowekcer AJB3553 soll etwa 100 Euro kosten.

Terratec wildert mit seinen Noxon-Geräten bereits seit Jahren im Segment der Internetradios. Das Noxon A540 soll den Hifi-Tuner ersetzten und kann Internet- wie DAB+ Sender empfangen.

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Mit dem Noxon dRadio 100 muss man auf Web-Radio verzichten, erhält aber für deutlich unter 100 Euro einen DAB/ DAB+ sowie UKW-Empfänger.

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Der Noxon DAB USB-Stick mpfängt Digitalradiosender mittels Antenne.

Eine schlichte schwarze Box mit Tragegriff und Senderspeicher liefert Grundig mit dem Music 51 DAB+.

Weitere Radiovorstellungen liefert netzwelt.de.

Autoradios

Einige Vorteile aber auch Nachteile der DAB+ Generation wird der Nutzer nur in seinem mobilen Gefährt bemerken. Doch dafür benötigt man zunächst einen solchen Digitaltuner. BMW; Mercedes und VW bieten eigene Radiokombinationen an. Im 1er BMW kostet der Tuner beispielsweise 210 Euro Aufpreis, beim 5er muss man für die Qualität schon 450 Euro investieren. Bei Mercedes profitieren nur die neuen SLK, C-KLasse und ML-Modelle von DABplus, eine Nachrüstung ist aktuell nicht möglich.

Hier müsste man sich schon mit einem Zubehör-Radio helfen. Das Kennwood KDC-DAB41U beispielsweise bekommt man für etwa  Euro.

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Jeder zweite neue Breitbandanschluss bei Kabelnetzbetreibern

7. November 2011 - 08:31 Uhr

Bei breitbandigen Internetzugängen im Festnetz ist ein Ende des Wachstums nicht in Sicht. Im letzten Jahr stieg die Zahl der Anschlüsse um 1,2 Millionen, wobei 50 Prozent des Wachstums bei Kabelinternet erfolgte.

Das Internet gehört in Deutschland zwar schon seit einer Weile fest zum Alltag, aber noch haben längst nicht alle Nutzer einen Breitbandzugang. Im vorigen Jahr kamen 1,2 Millionen neue Anschlüsse im Festnetz hinzu, davon jeweils die Hälfte von DSL-Providern und Kabelnetzbetreibern. Dieses Jahr soll es insgesamt sogar ein Plus von 2 Millionen Anschlüssen geben, meldet der BITKOM.

23 Millionen DSL-Anschlüsse und 2,9 Millionen Internetzugänge via TV-Kabel gab es Ende 2010. Ein kleiner Teil der Bevölkerung setzt andere Zugangstechnologien ein, wobei es sich dann meistens um Glasfaseranschlüsse handelt. Die Zahl der Breitbandanschlüsse stieg im Laufe des vorigen Jahres um 5 Prozent. Für dieses Jahr gehen die Experten von einem Plus in Höhe von 6 Prozent auf 28 Millionen Breitbandanschlüsse aus.

Bald keine unversorgten Gebiete mehr

"Derzeit werden die letzten weißen Flecke auf der Breitband-Landkarte durch hoch leistungsfähige Mobiltechnologien wie LTE geschlossen", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Damit stehen den Verbrauchern künftig eine ganze Reihe von Breitband-Alternativen zur Verfügung. Dies stimuliert den Wettbewerb und wird das ohnehin gute Preis-Leistungs-Verhältnis weiter verbessern."

Das klingt gut, aber vielerorts können die Verbraucher bisher froh sein, zumindest eine der Zugangstechnologien für einen schnellen Internetzugang nutzen zu können. In den Ballungsräumen ist die Konkurrenz dagegen schon lange groß, zumindest was Internetanschlüsse im (tatsächlich nutzbaren) einstelligen MBit/s-Bereich angeht. Selbst in den größten Städten ist die Auswahl bei VDSL bisher ziemlich klein, aber die Kabelnetzbetreiber können inzwischen vielerorts eine Alternative bieten.

Internet über TV-Kabel mit Plus von 26 Prozent

Die Kabelnetzbetreiber haben erst in den letzten Jahren stark in den Netzausbau investiert. Noch dominiert zwar DSL in Deutschland, aber mit 26 Prozent fiel das Wachstum bei breitbandigen Internetzugängen über TV-Kabel besonders groß aus. Den Kabelunternehmen ist es gelungen, innerhalb von zwei Jahren ihren Marktanteil von 7 auf 11 Prozent auszubauen. "Die Bundesregierung will durch die Breitbandstrategie den Ausbau der Infrastruktur beschleunigen", erwähnt der BITKOM im Pressetext die ehrgeizigen Vorgaben, die in der TK-Branche auf Skepsis stoßen. "Mit dem Ausbau der Mobilfunknetze mit dem neuen Standard LTE (Long Term Evolution) werden auch die letzten 'weißen Flecken' der Breitbandversorgung geschlossen."

Im nächsten Schritt soll es um höhere Bandbreiten gehen. Schon im Jahr 2014 sollen 75 Prozent aller Haushalte in Deutschland die Möglichkeit haben, Internetzugänge mit mindestens 50 MBit/s (was dem Maximum bei VDSL entspricht) nutzen zu können. Derzeit nutzen etwa zwei von drei Haushalten mit Internetzugang nur einen Anschluss mit maximal 6 MBit/s. Laut einer aktuellen Studie wünschen sich 40 Prozent der Internetnutzer in Deutschland einen schnelleren Anschluss. Davon könnten beim derzeitigen Netzausbaustand vermutlich nicht wenige auf Kabelinternet umsteigen. Selbst wo noch nicht auf den Standard EuroDOCSIS 3.0 umgestellt wurde, werden in der Regel bis zu 32 MBit/s Bandbreite geboten, sofern das Netz am Ort generell für Internetverbindungen aufgerüstet wurde.

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