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Kategorie: Vermischtes


1,9 Millionen Haushalte mit HD+

25. November 2011 - 14:28 Uhr

Derzeit wird HD+ von rund 1,9 Millionen Haushalten genutzt, aber die allermeisten davon befinden sich noch in der Gratisphase. Allerdings haben sich von den übrigen 63 Prozent für eine kostenpflichtige Verlängerung entschieden.

Die umstrittene Plattform HD+, über die HD-Versionen von Free-TV-Sendern kostenpflichtig und mit gewissen Einschränkungen (wie Vorspulsperre bei Werbung) empfangen werden können, scheint von den Zuschauern gut angenommen zu werden. Schon im Mai zeigte sich, dass eine große Mehrheit derjenigen, deren Gratisphase ausläuft, gegen Bezahlung dabeibleibt. Jetzt meldet die HD PLUS GmbH neue Zahlen, die eine fast ebenso hohe Umwandlungsquote in Bezahl-Abos ausweisen.

Vor zwei Jahren startete HD+, wobei es damals an passenden Empfangsgeräten mangelte. Inzwischen gibt es laut HD PLUS GmbH 66 kompatible HD-Receiver. Dieses Jahr sind auf der Plattform vier neue HD-Kanäle hinzugekommen. Mit dabei sind bis jetzt RTL HD, ProSieben HD, VOX HD, SAT.1 HD, kabel eins HD, N24 HD, SPORT1 HD, RTL II HD, sixx HD, Nickelodeon HD, Comedy Central HD und seit Mitte letzten Monats TELE 5 HD.

12 Monate kosten 50 Euro

Die Ausstrahlung erfolgt verschlüsselt, aber für die ersten 12 Monate können sich Satellitenhaushalte kostenlos die HDTV-Sender freischalten lassen. Eine Vertragsbindung darüberhinaus gibt es nicht. Im Anschluss an die kostenlose Zeit kann HD+ für weitere 12 Monate freigeschaltet werden, das kostet jedes Mal 50 Euro. Das klingt nach Pay-TV, aber die offizielle Bezeichnung lautet "technische Servicepauschale".

Laut Unternehmensangaben besaßen die Fernsehzuschauer in Deutschland am 31. Oktober 2.042.252 Empfangsgeräte für HD+. Die Zahl der aktiven Haushalte lag bei 1.865.620, die der nicht aktiven bei 176.632. Von den aktiven Haushalten befanden sich 1.560.139 in der kostenlosen Phase, 305.481 hatten sich dafür entschieden, gegen Bezahlung für weitere 12 Monate HD+ zu nutzen. Der allergrößte Teil der aktiven Haushalte empfängt die HDTV-Programme der großen Privatsender also noch gratis. Immerhin 63 Prozent derjenigen, deren Gratis-Abo ausgelaufen war, entschieden sich für eine Verlängerung. Das ist umso interessanter, als man ja selbst aktiv werden muss, um die Sender weiter empfangen zu können - man muss nicht aktiv kündigen.

Wilfried Urner, Vorsitzender der Geschäftsführung der HD PLUS GmbH: "Die Fernsehzuschauer haben HD+ angenommen. Eine Umwandlungsquote von fast zwei Dritteln beim Wechsel aus einer kostenfreien Testphase in eine Bezahlphase ist im gesamten Medienbereich einmalig und liegt damit deutlich über unseren Erwartungen. Der stabile Zuspruch zeigt, dass es nur einen geringen Early-Adopter-Effekt gegeben hat. HD+ hat damit den Lackmus-Test als Massenprodukt endgültig bestanden. Es hat sich ausgezahlt, dass wir von Anfang an ein besonders kundenfreundliches Angebotsmodell in den Markt gebracht haben."

Zusammenarbeit mit Sky und Telekom

Die Nutzerzahl steigern konnte man nicht zuletzt durch Kooperationen mit Sky und der Telekom. Sky-Satellitenkunden (mit passendem HD-Sat-Empfänger) und Entertain Sat-Kunden können sich HD+ ebenfalls für ein Jahr lang kostenlos freischalten lassen. Für die nächsten Monate verspricht man sich bei HD+ Wachstumsimpulse durch Abschaltung des analogen Fernsehens via Satellit "und der damit verbundenen Kommunikation", wie es im Pressetext formuliert ist. Um die anderen Satellitenhaushalte möchte man sich aber ebenfalls bemühen: "Insgesamt gibt es in Deutschland noch über zwölf Millionen Satellitenhaushalte, die ihr Fernsehen nicht im hochauflösenden Format HDTV empfangen", so Wilfried Urner. "Viele von ihnen werden merken: Ohne HD+ machen die großen Flachbildfernseher auf Dauer keinen Spaß."

Klar, große Flachbildfernseher sind für hochauflösendes Fernsehen gedacht, aber ob man ausgerechnet für die HD-Versionen der großen Free-TV-Sender Geld ausgeben möchte, ist eine andere Frage. Besonders bei Kinofilmen, aufwendig produzierten TV-Serien, Natur- und Tierdokumentationen sowie natürlich bei Sport macht sich die höhere Auflösung positiv bemerkbar. Solche Inhalte bekommt man in besonders großer Auswahl im echten Pay-TV ohne Unterbrechung durch Werbung.

Grafik links oben: HD+ (HD PLUS GmbH)

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Wenn kein Senderlogo erscheint …

25. November 2011 - 08:39 Uhr

... muss man anhand der Sendung herausbekommen, auf welchem Sender man sich befindet. Dieses Diagramm kann auch beim Zapping-Verhalten durchaus nützlich sein.

Welchen Fernsehsender schaue ich?

Welchen Fernsehsender schaue ich?

Quelle: Graphitti-blog.de

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Interaktive Werbung bei Telekom Entertain

24. November 2011 - 07:46 Uhr
Ab jetzt interaktive Werbung bei Telekom Entertain

Interaktive Werbung soll das Fernseherlebnis verbessern

Wer zum Entertain-Paket der Telekom den Fußball-Sender LIGA total! gebucht hat, der kann seit Kurzem eine wegweisende, wenngleich unscheinbare technische Neuerung bestaunen. So hat der Zuschauer jetzt die Möglichkeit, sich auf Wunsch in einem interaktiven Menü gezielt Werbeinformationen anzeigen zu lassen. Ruft man diese interaktive Werbung nicht explizit durch einen Tastendruck auf, so läuft das Bundeligaspiel wie gewohnt ohne eventuell störende Einblendungen weiter.

 

Interaktiv und unaufdringlich

Exklusiver Werbepartner für diese Aktion ist der Hardwarehersteller Samsung. Um den Zuschauer zunächst auf die Neuerung hinzuweisen, wurde lediglich der Sponsoring-Spot vor Beginn der Spielübertragung leicht angepasst. Hier findet sich nun ein Hinweis, dass ein Druck auf die grüne "OK"-Taste der Fernbedienung weitere Informationen zu Samsung-Produkten liefern soll. Die interaktive Werbung ist hierbei angenehm unaufdringlich implementiert; Drückt der Zuschauer die grüne Taste nicht, so wird das Spiel ohne zusätzliche Werbung wie gewohnt übertragen.

Wer jedoch neugierig wurde, der kann die neu verfügbaren Zusatzinformationen jederzeit durch Drücken der Fernbedienungstaste aufrufen. Dabei startet zunächst eine App, welche den Bildschirm zweiteilt. Auf der linken Hälfte des Fernsehers kann der Zuschauer so die Übertragung weiterverfolgen, während sich auf der rechten Bildschirmseite Informationen zu einzelnen Hardware-Produkten von Samsung aufrufen lassen. Dabei kann der Zuschauer per Fernbedienung verschiedene Kategorien durchblättern. Ein Druck auf die Escape-Taste beendet die Werbung jederzeit, sodass die Fernsehübertragung wieder das ganze Bild einnimmt.

Als besonderes Lockmittel soll dabei ein Gewinnspiel, bei welchem sich Karten für ein Bundesligaspiel und Hardware von Samsung gewinnen lassen, die Aufmerksamkeit des Zuschauers wecken. Die Teilnahme erfolgt dabei ganz unkompliziert direkt über die App auf dem Fernsehgerät.

Ausblick

Diese neue Form Werbung funktioniert natürlich nur, wenn das jeweilige Empfangsgerät über einen Internetzugang verfügt. Da das Entertain Paket der Telekom einen Internetzugang und TV-Angebot unter einem Dach vereint, sind hier die technischen Grundlagen für solche noch recht neuartigen Entwicklungen vorhanden. Man kann davon ausgehen, dass ähnliche Angebote folgen werden.

Mittelfristig ist absehbar, dass solche interaktive Werbung den Markt immer mehr durchdringen wird, zumal sie nicht nur einen Mehrwert für die Werbekunden des Senders bietet, sondern auch dem Werbezuschauer einen gewissen zusätzlichen Komfort verspricht. Auch die immer stärker werdende Verbreitung von Fernsehgeräten mit Internetzugang, sogenannten Smart TVs, wird die Entwicklung internetbasierter, interaktiver Werbung zusätzlich vorantreiben.

Die Telekom ist indes natürlich lange nicht der einzige Anbieter, der an solchen Angeboten arbeitet. Mit hbbTV existiert bereits ein vielversprechender europaweiter Industriestandard, der es ermöglicht, Inhalte aus dem Internet mit dem laufenden Fernsehprogramm zu verknüpfen. Vorangetrieben und unterstützt wird hbbTV unter anderem von großen europäischen Rundfunksendern, Satellitenbetreibern, Software- und Hardwareunternehmen sowie weiteren Institutionen. Diese breite Unterstützung sowie die Verwendung offener Standards machen hbbTV derzeit zum Favoriten für internetgestütztes Fernsehen.

In jedem Fall ist die Entwicklung, in der sich das Fernsehen diesbezüglich befindet, noch lange nicht abgeschlossen. Letztlich zeigt auch das doch erwähnenswerte mediale Echo, das die Telekom für ihren Vorstoß erhalten hat, dass es bis zur vollständigen Verbindung von Fernsehen und Internet noch ein weiter Weg ist.

Bild oben links: Telekom

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Trend zu gleichzeitiger Nutzung von Fernsehen und Internet

23. November 2011 - 16:10 Uhr

In vielen Haushalten werden Internet und Fernsehen mittlerweile zeitgleich genutzt. Allerdings werden hierfür verschiedene Geräte verwendet. Am häufigsten kommen Notebooks parallel zum Fernseher zum Einsatz.

Das Zusammenwachsen von Internet und Fernsehen ist zwar ein großes Thema für die Hersteller von Computern und Unterhaltungselektronik. Wie eine aktuelle BITKOM-Befragung zeigt, ist diese Art der Verschmelzung beider Medienwelten bei den Nutzern aber noch nicht angekommen.

23 Prozent nutzen TV und Internet häufig parallel

Einer vom Verband BITKOM beauftragten Studie des Marktforschungsinstituts GfK Retail and Technology zufolge surft fast jeder zweite Fernsehzuschauer (48 Prozent) im Netz, während er eigentlich fernsieht. Die Marktforscher unterscheiden hier aber zwei Gruppen: Jeder vierte Befragte (25 Prozent) nutzt TV und Internet nur gelegentlich zur gleichen Zeit, bei 23 Prozent kommt dies aber häufig vor.

"Mittlerweile ist es in vielen Wohnzimmern Standard, Internet und Fernsehen gleichzeitig zu benutzen. Meist geschieht das allerdings nicht mit dem Internetanschluss des Fernsehers, sondern durch verschiedene Geräte", sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Ralph Haupter. "Fernsehbildschirm an der Wand und Notebook auf den Knien – so werden heute Medien genutzt." Die große Bedeutung mobiler Endgeräte mit Internetzugang ist hierbei nicht überraschend, denn im Wohnzimmer neben der Fernsehcouch steht selten ein Desktop-PC. Dennoch stehen Desktop-Rechner in der Rangliste noch weit vor Smartphones.

Hoher Desktop-PC-Anteil, geringer Anteil von Mobiltelefonen

So gehen 58 Prozent der Parellelnutzer mit einem Notebook online, gleich dahinter folgen mit 46 Prozent Zuschauer, die während des Fernsehens mit einem Desktop-PC online sind. Überraschend gering ist mit 7 Prozent der Anteil derjenigen, die während ihreres Fernsehkonsums mit einem Mobiltelefon online gehen. Ein Netbook setzen dafür sogar nur 6 Prozent ein, wobei die kleinen, leichten Geräte auf dem Fernseh- oder Couchtisch oder auf dem Schoß besonders gut nutzbar sind - sie sind allerdings nicht so stark verbreitet.

Mit einem internetfähigen Flachbildfernseher TV- und Online- Inhalte gleichzeitig auf dem großen Bildschirm zu betrachten ist bislang die ganz große Ausnahme in deutschen Wohnzimmern. Diese Variante nutzen gerade 1 Prozent der Parallelnutzer. Hierbei sollte man allerdings berücksichtigen, dass bei allen größeren gut ausgestatteten neuen Flachbildfernsehern die Anschlussmöglichkeit ans Internet zwar zum Standard gehört, aber die tatsächlichen Internetfähigkeiten der meisten Geräte noch arg beschränkt sind bzw. die gleichzeitige Nutzung von Apps und TV-Programmen in der Regel nicht möglich ist. Selbst wenn schon in jedem Haushalt ein aktueller Flachbildfernseher stünde, könnte die beschriebene Parallelnutzung in den meisten Fällen so noch gar nicht stattfinden.

4 Millionen Smart TVs in Deutschland

Laut BITKOM wurden in Deutschland bisher immerhin schon rund 4 Millionen Smart TVs verkauft. Solche Hybrid-TV-Geräte ermöglichen nicht nur den Zugriff auf Internet-Inhalte (Onlinevideotheken, Wetterdaten, YouTube-Videos, Twitter, Facebook, Online-Fotoalben...), sondern können auch Inhalte aus dem heimischen Netzwerk wiedergeben, zum Beispiel solche, die auf einem Desktop-PC im Nebenraum gespeichert sind.

"Auch wenn die Geräte meist noch getrennt sind, so geht es oft um dieselben Inhalte. User geben in Foren Live-Kommentare zu Fußballspielen ab, recherchieren bei Wikipedia oder imdb.com über den Film, den sie gerade schauen oder unterhalten sich mit Freunden via Chat oder Videotelefonie über das laufende Programm", heißt es in der Pressemitteilung des BITKOM.

Ganz abgesehen davon, ob man die gleichzeitige Mediennutzung für wünschenswert oder bedenklich hält, ist zu berücksichtigen, dass sich manche Inhalte für eine gleichzeitige Nutzung anbieten und andere dafür schlecht geeignet sind. Sich eine Castingshow anzusehen und derweil mit Freunden darüber zu chatten, passt einfach gut zusammen. Bestellt man sich dagegen in der Onlinevideothek Maxdome einen Film, den man mittels App direkt auf seinem Smart TV ansieht, möchte man sich eher ganz darauf konzentrieren - recherchiert aber vielleicht schnell mal zwischendurch mittels Smartphone, woher man den gerade in einer Nebenrolle aufgetauchten Schauspieler kennt.

Inwieweit passen in Eurem Wohnzimmer schon Internet und Fernsehen zusammen?

Foto oben: In der linken oberen Ecke ist das TV-Bild zu sehen, während man aussucht, welche App gestartet werden soll.

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Maxdome ein Jahr lang 33 Prozent billiger nutzen

18. November 2011 - 16:53 Uhr

Neukunden können derzeit deutlich günstiger ein Premium-Abo bei der Onlinevideothek Maxdome abschließen. Das Sparangebot gilt zwar nur für Nutzer des E-Mail-Anbieters Web.de, doch ein E-Mail-Postfach kann sich dort jeder gratis einrichten.

Wer zu Hause über einen recht schnellen Internetzugang verfügt, findet im Video-on-Demand-Service Maxdome schon seit einigen Jahren eine attraktive Alternative zu Pay-TV. Mehr als 35.000 Videos bieten eine große Auswahl für den Zuschauer, nicht nur bei Filmen, sondern auch bei anderen Inhalten wie beispielsweise TV-Serien, Dokumentationen und Konzerten. Nicht allein die große Auswahl, sondern auch der Preis macht den Service zu einer Pay-TV-Alternative.

Premium-Abo für 9,99 Euro im Monat

Das Premium-Abo, mit dem man auf die meisten Inhalte Zugriff erhält, kostet regulär14,99 Euro pro Monat. Das ist ein fairer Preis, doch jetzt besteht die Möglichkeit, während der gesamten Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr einen um 33 Prozent niedrigeren Abo-Preis zu zahlen, also nur 9,99 Euro monatlich. Kündigt man nicht spätestens vier Wochen vor Ende der Mindestlaufzeit, verlängert sich das Abo zum regulären Preis automatisch.

Logo von WEB.de

Logo: WEB.de

Vielleicht geht es Euch wie mir, und Ihr besitzt eine Web.de-E-Mail-Adresse, die Ihr eigentlich gar nicht nutzt, für die Ihr aber noch die Zugangsdaten habt. Dann schaut gleich mal in Euer Postfach, ob Ihr dort eine Mail findet, in deren Betreff Ihr aufgefordert werdet, Euch großes Kino direkt ins Wohnzimmer zu holen. Darin findet Ihr nämlich den Link zum Aktionsangebot. Dieses ist befristet, wie lange die Aktion läuft, steht dort leider nicht.

Auf der Website von Web.de selbst habe ich keinen Hinweis auf den Sparpreis finden können. Die Webseite mit dem Aktionsangebot auf der Website von Maxdome ist allerdings auch direkt unter der Adresse www.maxdome.de/service/angebot/web-de zu erreichen. Wer kein E-Mail-Konto bei Web.de hat, richtet sich einfach kostenlos eines ein, daran sollte es nicht scheitern!

Die Onlinevideothek auf den Fernseher holen

So richtig Spaß macht Video-on-Demand erst, wenn man die Streaming-Inhalte auf den großen Fernseher im Wohnzimmer bringt und sie nicht nur am PC anschaut. Vieles bei Maxdome ist bereits in HD-Auflösung zu sehen. Inzwischen ist nicht mehr zwingend eine Set-Top-Box für Maxdome auf dem Fernseher erforderlich, weil andere Geräte wie Flachbildfernseher, Blu-ray-Player und Sat-Receiver ebenfalls Zugang zur Onlinevideothek gewähren. Möglicherweise ist von der Technik her also schon alles vorhanden, was man braucht, um sich die Onlinevideothek auf den großen Bildschirm vor der Fernsehcouch zu holen.

Übrigens: Wer im kostenpflichtigen Web.de Club Mitglied ist oder bei GMX ProMail- oder TopMail-Kunde ist, kann jeden Monat einen Maxdome-Inhalt nach Wahl ohne zusätzliche Kosten ansehen - auch Blockbuster, für die sogar Premium-Abo-Kunden extra zahlen müssen. Wer beispielsweise GMX ProMail-Kunde ist und dafür 2,99 Euro monatlich zahlt, macht diesen Monat ein gutes Geschäft, wenn er sich die (empfehlenswerte) Komödie "Bad Teacher" mit Cameron Diaz und Justin Timberlake in HD mit seinem Inklusiv-Gutschein ansieht, anstatt dafür 5,99 Euro zu zahlen.

Logo links oben: Maxdome

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Werbung wird leiser

18. November 2011 - 13:55 Uhr

Bestimmt ist den meisten Zuschauern schon einmal aufgefallen, dass viele Werbespots - zumindest subjektiv - lauter sind als die Sendung zuvor. Dies liegt an unterschiedlichen "Dynamikkompressionen". Zwar reglementieren die Fernsehsender den Maximalpegel einer Ausstrahlung aber Werbemacher nutzen einen anderen Effekt damit Werbung lauter wirkt, als sie tatsächlich ist.

Geringere Dynamik

Werbefilme werden teilweise mit einer geringeren Dynamik abgemischt als die umgebenden Programminhalte. Der Unterschied zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton ist geringer, wodurch die durchschnittliche Lautheit zunimmt. Ein händisches Regeln der Programmlautstärke ist die Folge.

ARD gegen den "Loudness-War"

Ab dem 1. Januar 2012 wird es für den öffentlich-rechtlichen Kanal neue Regeln geben, kündigte die ARD Sales & Services GmbH (AS&S) an. Zukünftig soll neben einer Limitierung des Maximalpegels auch ein maximal gewichteter Mittelwert vorgegeben werden. Bereits eingereichte Werbefilme werden automatisch an die neuen Grenzwerte angepasst. Die Folge des neuen Regelwerkes, Spots mit übersteigender Kompression (~ weniger Dynamik, dafür eine höhere durchschnittliche Lautheit) hören sich leiser an. Die Werbeakzeptanz beim Kunden soll durch ein einheitliches Lautstärkeempfinden steigen.

ARD setzt damit als erste Rundfunkanstalt die EBU-Empfehlung R 128 um, welche ein Vorgehen zur Normalisierung von Audiosignalen vorschlägt. ZDF möchte zukünftig ebenfalls eine Anpassung vornehmen, gibt aber noch keinen Termin bekannt.

(Bild)Quelle: AS&S

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16,5 Millionen MobileTV-Nutzer für das Jahr 2015 erwartet

15. November 2011 - 08:25 Uhr

Auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Media-Tablets sind Bewegtbildinhalte sehr beliebt. Im internationalen Vergleich ist MobileTV in Deutschland erst wenig verbreitet, doch Experten rechnen für das Jahr 2015 mit 16,5 Millionen regelmäßigen Nutzern.

Der Boom bei Smartphones und Tablets wird den Medienkonsum stark beeinflussen. In Deutschland gibt es derzeit 3,8 Millionen regelmäßige Nutzer von Bewegtbildangeboten auf diesen mobilen Endgeräten. Im Vergleich zu Ländern wie Großbritannien und Frankreich hinkt Deutschland stark zurück, denn dorrt ist die Userzahl schon sehr viel größer. Das hat eine repräsentative IPTV-Studie von goetzpartners unter Personen zwischen 14 und 69 Jahren in den drei genannten Ländern ergeben.

Mobile Nutzung von Bewegtbildinhalten

Die Frage, ob man alle möglichen Bewegtbildinhalte unter dem (zugegebenermaßen knackigen) Begriff MobileTV zusammenfassen sollte, lassen wir hier einmal außen vor. Mit dem Blick auf IPTV und vor allem TV-Inhalte, die on Demand via Internet konsumiert werden, erscheint eine klare Zuordnung jedenfalls immer schwieriger und immer weniger sinnvoll. Klar ist, dass audiovisuelle Inhalte nicht mehr nur an festen Orten wie auf dem Fernsehsessel oder vor dem PC am Schreibtisch, sondern auch auf Mobiltelefonen und Tablet-Computern konsumiert werden.

Top-Videoinhalte bei mobiler Nutzung im Ländervergleich

Top-Videoinhalte bei mobiler Nutzung im Ländervergleich | Grafik: goetzpartners

Diese mobile Nutzung bleibt nicht ohne Konsequenzen. "MobileTV wird die TV-Nutzung in den nächsten Jahren signifikant verändern und ergänzen", stellt Dr. Alexander Henschel, Geschäftsführer von goetzpartners und verantwortlich für die Studie, fest. In einigen Ländern vollzieht sich der Wandel der Nutzungsgewohnheiten dabei schneller als in anderen. In Deutschland gibt es nicht einmal halb so viele regelmäßige User wie in Frankreich und Großbritannien. Die Intensität der Nutzung ist in allen untersuchten Ländern dagegen ähnlich hoch (mehrmals in der Woche). Daraus schließt man bei goetzpartners, dass es in Deutschland bislang an ausreichender Vermarktung fehle.

Kurze Formate und TV-Serien sind beliebt

Zu den beliebtesten mobil genutzten Bewegtbildinhalten gehören kurze Formate wie Nachrichten, Musikvideos und User Generated Content. Allerdings zählen mit TV-Serien auch längeren Formate zu den am meisten genutzten Inhalten. "Wesentliches Ergebnis der Befragung ist aber: Um die Entwicklung von MobileTV weiter erfolgreich voranzutreiben, muss neben den präferierten Inhalten auch der Zugang zu klassischen TV-Angeboten gegeben sein", heißt es im Pressetext. "Der Konsument möchte in Zukunft selbst entscheiden, wo und wann er ein bestimmtes Bewegtbildangebot nutzt", so Marcus Worbs-Remann, Senior Manager bei goetzpartners.

Nutzungsintensität im Ländervergleich

Nutzungsintensität im Ländervergleich | Grafik: goetzpartners

Im Jahr 2015 zählen schon 20 Prozent der der Bevölkerung zu den MobileTV-Nutzern, prognostiziert goetzpartners. Damit eröffne MobileTV neue Chancen auf einen Reichweitenausbau sowie zur Platzierung neuer Angebote oder interaktiver Shopping-Spots. Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung liegt in den enormen Datenmengen, die durch MobileTV über die Mobilfunknetze übertragen werden.

Jährliches Wachstum der regelmäßigen Nutzer

Jährliches Wachstum der regelmäßigen Nutzer | Grafik: goetzpartners

Um die gewaltigen Datenlasten bewältigen zu können, muss in den Netzausbau investiert werden. Zudem müssen Tarife und Bezahlmöglichkeiten gefunden werden, die manche Inhalte überhaupt erst ermöglichen. "MobileTV ist auch hierzulande stark auf dem Vormarsch und bietet für alle Beteiligten interessante Chancen – wenn sie ihre Hausaufgaben erledigen", so Alexander Henschel.

Sind Bewegtbildinhalte auf Smartphones und Tablets schon ein Thema für Euch? Was nutzt Ihr - was fehlt Euch noch?

Foto links oben: App der Tagesschau auf einem Smartphone | Foto: Kabel-Blog.de

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