200 MBit/s – Pilotprojekt der Telekom in Henningsdorf


Im Rahmen des Fibre-To-The-Home-Projektes der Telekom sollen in einem Pilotprojekt bis zu 200 MBit/s erreicht werden. In Hennigsdorft konnte der Glasfasernetzausbau bereit abgeschlossen werden, allerdings müssen sich die Bewohner noch bis zum Sommer 2012 gedulden. Knapp 6000 Bewohner in 550 Gebäuden sollen von der neuen Technik profitieren. „Die Deutsche Telekom hat das Glasfasernetz in Hennigsdorf Nord und Mitte fertiggestellt. Die Haushalte in den Ausbaugebieten können ab sofort mit Glasfaseranschlüssen bis in die Wohnungen hinein versorgt werden.“ Bereits ab Frühjahr 2012 können ausgewählte Haushalte die 200 MBit/s-Technik ausprobieren.

„Das Pilotprojekt in Hennigsdorf wird uns wichtige Erkenntnisse für den weiteren Glasfaserausbau in Deutschland liefern“, sagte Rüdiger Caspari, Leiter der Niederlassung Netzproduktion der Telekom Deutschland.

Wieso Henningsdorf?

Die Stadt Henningsdorf mit Ihren knapp 26.000 Einwohnern, eignet sich als Partner für das Pilotprojekt, da eine enge Kooperation zwischen Stadt und den örtlichen Wohnungsunternehmen besteht. Ebenso sollen öffentliche Einrichtungen von der hohen Internetgeschwindigkeit profitieren. Außerdem befindet sich die Stadt im Berliner Großraum.

Wo liegt Henningsdorf?
Henningsdorf bei Berlin Quelle: Google Maps

Die Deutsche Telekom steht unter hohem Druck, da die größten Mitbewerber – Kabel Deutschland, Kabel BW, Unitymedia oder Primacom – bereits Geschwindigkeiten von mehr als 100MBit/s anbieten. Ersterer hat in einem Test bereits mit einer Datenübertragungsrate von 1.000 MBit/s experimentiert. Bereits im März 2010 hat die Telekom erklärt, dass man bis Ende 2012 deutschlandweit zehn Prozent der Haushalte direkt mit Glasfaser ausstatten möchte. Die Schlagwörter hierfür heißen FTTH (Fibre-To-The-Home) und FTTB (Fibre-To-The-Building).

Im April 2011 wurden bereits die Tarife der Glasfaseranschlüsse genannt.

 

Über René 119 Artikel
Test- und Erfahrungsberichte über Hardware schreibe ich seit fast 15 Jahren. Ich begeistere mich für neue Technik und suche ständig nach Problemlösungen. Daher scheue ich nicht davor zurück meine Testprobanden aufzuschrauben und einen Blick ins Innere zu riskieren.

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