Doch Kein Unitymedia Börsengang?

Wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen erfahren hat, soll der US Medienkonzern „Liberty Media“ schon seit geraumer Zeit eine Übernahme von Unitymedia, dem zweitgrößten Kabelnetzbetreibers in Deutschland, planen. Seit Wochen ranken sich die Gerüchte um den Börsengang, eines der ersten sollte es nach dem Sommer 2008 endlich wieder an die Börse wagen. Aber nun scheint alles anders zu kommen.

Die Zeichen für eine Übernahme stehen günstig. Die jetzigen Besitzer, die Finanzinvestoren Apollo und BC Partners planen seit langem, das Unternehmen abzustoßen. CEO von Unitymedia Parm Sandhu und auch Finanzvorstand Chris Winfrey haben in der Vergangenheit schon für John Malone, dem Mann hinter „Liberty Media“ gearbeitet.

Bis zu 3,5 Mrd. Euro soll Malone für Unitymedia mit seinen 6,4 Mio. Kunden bieten. Die Chancen stehen nach Insidern derzeit bei 50% das der Deal abgeschlossen wird. Es kommt also spätenstens Anfang 2010 Bewegung in den Kabelmarkt. Wie sich das für die Kunden auswirken wird, werden wir sehen.

Quelle: Handelsblatt

Über Sebastian 176 Artikel
Sebastian Vogt ist Gründer und Chefredakteur des Kabel Blogs. In seiner Freizeit versuchte er bis Mitte 2014 möglichst viele technische Geräte mit einem hohen WAF zu finden, damit diese auch von seiner besseren Hälfte genutzt werden konnten, was nicht immer einfach ist. Mitte 2014 hat er seine Wohnung aufgelöst und bereist als Digitaler Nomade die Welt und schreibt von unterwegs. Damit hat sich auch seine TV- und Internetnutzung geändert. Weg vom linearen Fernsehen und dem Kabelinternet hin zu WiFi, LTE und Streaming.Sebastian ist Experte für Streaming, mobiles Internet und Hardware.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.