primacom-Netzausbau in Angelbachtal und Bitterfeld-Wolfen

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Internet mit Übertragungsraten von bis zu 128 MBit/s können primacom-Kunden jetzt in der Gemeinde Angelbachtal (Baden-Württemberg) sowie in der Stadt Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) erhalten. Neben Highspeed-Internet ist außerdem Telefonieren über den Kabelanschluss möglich.

Viele Haushalte mit Kabelanschluss nutzen diesen lediglich zum Empfang analoger Fernsehprogramme. Schon das Hörfunkangebot wird deutlich seltener genutzt. Damit entgeht ihnen einiges.

Highspeed-Internet mit bis zu 128 MBit/s

Nach dem kürzlich abgeschlossenen Netzausbau können 13.000 Haushalte in Angelbachtal (Eichtersheim, Michelfeld), Malsch, Mühlhausen (Rettigheim, Tairnbach), Östringen (Eichelberg, Odenheim, Tiefenbach), Rauenberg (Malschenberg, Rotenberg), Eschelbach und Waldangelloch sowie 18.700 Haushalte in Bitterfeld-Wolfen auf Wunsch das ganze Spektrum nutzen, welches ein Kabelanschluss heute bietet. “Mit dem neuen Breitbandkabelnetz verfügt Bitterfeld-Wolfen über eine der modernsten Infrastrukturen in Deutschland. Finanzielle Vorteile ergeben sich dadurch nicht nur für primacom Kunden – die moderne Breitbandtechnologie ist auch ein wesentlicher Pluspunkt für die Ansiedlung von Unternehmen in der Stadt”, betont Joachim Grendel, Sprecher der primacom Geschäftsführung.

Besonders interessant sind die hohen Bandbreiten, die Internet über den Kabelanschluss bietet. primacom ermöglicht nach einem Netzausbau im Downstream (Daten empfangen) bis zu 128 MBit/s und im Upstream (Daten senden) bis zu 4 MBit/s. Das ist nicht das technisch maximal Mögliche. Tatsächlich könnte Kabelinternet schon mit deutlich höheren Bandbreiten angeboten werden, doch gibt es derzeit bei Privathaushalten noch keinen Bedarf für darüber hinausgehende Internetgeschwindigkeiten.

Wie schnell sollte ein Internetanschluss sein?

Mit den beiden nächstkleineren Bandbreiten von 64 MBit/s bzw. 32 MBit/s sollte heutzutage noch so gut wie jeder private Haushalt auskommen. Allerdings stehen dann in der Gegenrichtung nur noch 2 MBit/s zur Verfügung, was sich etwa beim Upload großer Datenmengen in einen Cloud-Speicher negativ bemerkbar macht. Die Tarife mit 16 MBit/s bzw. sogar nur 6 MBit/s sind zwar noch ein Stück billiger, doch insbesondere in Haushalten mit mehreren Internetnutzern bzw. bei häufiger Parallelnutzung mit verschiedenen Endgeräten und natürlich bei datenintensiven Anwendungen (insbesondere dem Download oder Streaming von HD-Videos) ist ein Internetzugang mit diesen Bandbreiten dann vielleicht doch zu langsam.

Zusätzlich zu schnellem Kabelinternet können die Haushalte in den Ausbaugebieten jetzt mit ihrem Telefonanschluss zu primacom wechseln. Zwei Leitungen und zwei Rufnummern (Mitnahme der alten Nummer grundsätzlich möglich) sind in jedem Fall dabei. Untereinander telefonieren primacom-Kunden über ihren Kabelanschluss kostenlos. In vielen Tarifen ist eine Sprachflatrate für Gespräche in alle deutschen Festnetze inklusive.

HDTV über Kabel sehen

Nach wie vor stellt der Kabelanschluss eine gute Wahl für die Versorgung mit TV- und Radioprogrammen dar. Analoges Kabelfernsehen wird zwar weiterhin angeboten, bei einem digitalen Kabelanschluss ist die Bildqualität deutlich besser und können sehr viel mehr Fernsehprogramme empfangen werden. HDTV ist sogar generell nur digital möglich. Neben einer Reihe von Pay-TV-HD-Sendern speist primacom derzeit folgende 17 HDTV-Programme ein: Das Erste HD, ZDF HD, arte HD, ZDFneo HD, ZDFkultur HD, Einsfestival HD, WDR HD, SWR Rheinland-Pfalz HD, SWR Baden-Württemberg HD, Anixe HD, ServusTV HD, RTL HD, SAT.1 HD, VOX HD, ProSieben HD, kabel eins HD und sixx HD.

Für den Empfang von HDTV bietet primacom verschiedene Empfangsgeräte an. Erst vor rund zwei Monaten wurde ein neuer HD-Kabelreceiver eingeführt.

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Über Oliver Springer 796 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Telekommunikation, Medien, Video-on-Demand, Fernsehen, Kabelanschluss, IPTV, Instant Messaging, Musik und Kaffee. Als Serienfan interessiere ich mich besonders für Onlinevideotheken und Pay-TV. Vor meiner Zeit als Blogger hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute.

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