100-MBit/s-Internet in Perleberg, Wittenberge und Wittstock/Dosse sowie in Glienicke, Hennigsdorf und Oranienburg


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Zahlreiche Haushalte in Brandenburg können ab sofort schnelles Kabelinternet mit bis zu 100 MBit/s erhalten. Kabel Deutschland hat in Glienicke, Hennigsdorf und Oranienburg, Perleberg, Wittenberge und Wittstock/Dosse sowie weiteren Orten in Brandenburg die Netze auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

Seit dem 18. März 2015 können Tausende weitere Haushalte in Brandenburg Highspeed-Internet via Kabelanschluss bekommen. Mit dem jüngsten Schritt beim Netzausbau stehen die 100-MBit/s-Tarife etwa 23.000 Haushalten in Perleberg, Wittenberge und Wittstock/Dosse und rund 30.000 Haushalten in Glienicke, Hennigsdorf und Oranienburg sowie in den umliegenden Orten Birkenwerder, Hohen Neuendorf, Schildow und Schönfließ zur Verfügung.

Im Verbreitungsgebiet von Kabel Deutschland besteht nun für insgesamt 14,5 Millionen Haushalte die Möglichkeit, Telefon- und Highspeed-Internet-Produkte über ihren Kabelanschluss zu nutzen. Hierfür ist übrigens kein Kabelfernsehvertrag erforderlich. Im Rahmen der aktuellen „Ausbauoffensive“ sollen weitere Haushalte in vorwiegend ländlichen Gebieten mit schnellem Kabelinternet versorgt werden.

Breitband-Versorgung ist unverzichtbar

Eine gute Breitbandversorgung wird immer mehr zur Überlebensfrage von Städten und Gemeinden. Unternehmen aus allen möglichen Branchen sind auf ausreichend schnelle Internetverbindungen angewiesen; fehlt diese, droht die Abwanderung. Angesichts der enormen Bedeutung des Internets im Alltag würden viele Menschen nicht mehr in eine Gegend ziehen, in der sie keinen schnellen Internetanschluss bekommen können. Bald wird kein Lebensbereich mehr „offline“ sein.

Derzeit sind im privaten Bereich Parallelnutzung und Videostreaming die wichtigsten Faktoren für wachsenden Bandbreitenbedarf. Neben Notebooks, Netbooks und Desktop-Computern benötigen Smartphones, Tablets, Spielkonsolen, Set-Top-Boxen, Blu-ray-Player, Fernseher, moderne Stereoanlagen und sogar manche Haushaltsgeräte eine Verbindung ins Internet. Alle Geräte innerhalb einer Wohnung müssen sich die Bandbreite des Internetanschlusses teilen, sodass es nicht nur besonders datenintensive Dienste sind, die für Engpässe sorgen.

Videos in guter Qualität nur mit schnellem Anschluss

Mit solchen Faltblättern wirbt das Unternehmen für seine Leistungen | Foto: Redaktion
Mit solchen Faltblättern wirbt das Unternehmen für seine Leistungen | Foto: Redaktion

Insbesondere für Onlinevideos wird jedoch generell ein schneller Anschluss benötigt. Ob für Livestreams von TV-Sendern, den Abruf von vergangenen Sendungen aus Mediatheken, dem Download von Spielfilmen von Anbietern wie iTunes, dem Abruf von Videoclips auf Portalen wie YouTube oder der immer beliebter werdenden Nutzung von Onlinevideotheken – die Anforderungen an die Bildqualität steigen. HD-Auflösung ist in vielen Fällen Standard, Full-HD-Auflösungen sind keine Besonderheit mehr und längst stehen erste Videos in Ultra-High-Definition zur Verfügung. Grundsätzlich gilt: Für höhere Bildqualität werden schnellere Internetzugänge gebraucht.

Der jetzt erfolgte Ausbau in Brandenburg ermöglicht im Ausbaugebiet Internetzugänge mit bis zu 100 MBit/s. In anderen Regionen offeriert Kabel Deutschland bereits seine 200-MBit/s-Tarife und mit heutiger Technik sind grundsätzlich sogar schon 400-MBit/s-Anschlüsse möglich. In gar nicht so ferner Zukunft wird selbst das nicht mehr schnell genug sein. Derzeit bietet für Singles aber selbst ein 25-MBit/s- und für Familien und Wohngemeinschaften ein 50-MBit/s-Anschluss in der Regel ausreichende Leistungsreserven.

Informationen zu Kabel Deutschland inklusive einer fortlaufend aktualisierten Tarifübersicht sind hier auf der Website zu finden.

Über Oliver Springer 796 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Telekommunikation, Medien, Video-on-Demand, Fernsehen, Kabelanschluss, IPTV, Instant Messaging, Musik und Kaffee. Als Serienfan interessiere ich mich besonders für Onlinevideotheken und Pay-TV. Vor meiner Zeit als Blogger hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute.

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