WATCHEVER billiger für O2-Kunden: 3,99 €/Monat


Grafik: Telefónica
Grafik: Telefónica

Mobilfunkkunden von O2 können ab dem 10. März 2015 zu einem besonders niedrigen Preis die Flatrate von WATCHEVER erhalten. Wer sich für 24 Monate festlegt, zahlt monatlich lediglich 3,99 Euro für die WATCHEVER-Option.

3,99 Euro statt 8,99 Euro pro Monat zahlen O2-Mobilfunkkunden, wenn sie sich für 24 Monate auf ein WATCHEVER-Abonnement festlegen. Die Sonderkonditionen sind ab 10. März 2015 erhältlich.

Voraussetzung für den Preisnachlass ist ein Postpaid-Vertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten. Die WATCHEVER-Option ist zwar auch ohne langfristige Bindung erhältlich, doch wenn man sich die Möglichkeit der monatlichen Kündbarkeit erhalten möchte, entfällt der Preisvorteil und es gilt der übliche Monatspreis in Höhe von von 8,99 Euro. Bezahlt wird in beiden Fälle via Mobilfunkrechnung. Damit führt O2 eine Option ein, die es in ganz ähnlicher Form beim inzwischen ebenfalls zu Telefónica gehörenden BASE bereits seit Mai 2014 gibt.

Apps für viele Endgeräte

Obwohl es sich um eine Option speziell für Mobilfunkkunden handelt, kann können die O2-Kunden WATCHEVER wie sonst auch auf einer Vielzahl verschiedener Endgeräte verwenden. Neben Computern mit Windows und Mac OS ist ein Streaming mit zahlreichen Smart TVs, Blu-ray-Playern, einigen Spielkonsolen, Set-Top-Boxen wie Apple TV und beispielsweise mit dem Chromecast-Stick von Google möglich. Auf Smartphones und Tablets gibt es zusätzlich einen Offline-Modus, um auch dann Videos in guter Qualität sehen zu können, wenn keine oder keine ausreichend schnelle Internetverbindung verfügbar ist.

„Der mobile Zugang in LTE-Geschwindigkeit verspricht zudem ruckelfreie Video-Unterhaltung“, heißt es zwar in der Presseinfo von WATCHEVER. Angesichts der beim mobilen Internet allgemein knapp bemessenen Traffic-Grenzen (bis zur Drosselung der Bandbreite für den Rest eines Abrechnungszeitraums) empfiehlt sich das Streaming via LTE nur ausnahmsweise und das auch nur in Tarifen mit sehr hohen Traffic-Grenzen. Für „normale Qualität“ empfiehlt der Video-on-Demand-Anbieter eine Bandbreite von mindestens 3 MBit/s, für HD-Auflösung sollen es mindestens 6 MBit/s sein. Unter halbwegs günstigen Bedinungen ist das in LTE-Netzen kein Problem, doch man kann sich leicht ausrechnen, wie schnell man mit dem Videostreaming an sein Traffic-Limit stößt. Das macht den Offline-Modus so wichtig.

Streaming auf 3 Geräten gleichzeitig

Für ein WATCHEVER-Abo können insgesamt fünf verschiedene Geräte registriert werden (späterer Wechsel möglich). Drei Nutzer können gleichzeitig verschiedene Videos aus der Onlinevideothek streamen. Einen Aufpreis für HD gibt es nicht, es können keine zusätzlichen Inhalte gegen extra Zahlung angeschaut werden. Es gibt nur einen Preis für alles.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Telefónica und der Marke O2 zusammenarbeiten. Diese strategische Partnerschaft ist überaus wertvoll, um den hochwertigen Content von WATCHEVER noch einfacher für eine größere Zielgruppe zu öffnen“, sagt Karim Ayari, Geschäftsführer bei WATCHEVER. „Diese Partnerschaft ist eine gute Neuigkeit für den SVOD Markt und wird die Wahlfreiheit der Verbraucher und den Zugang zu spannender Unterhaltung deutlich erweitern.“

Für WATCHEVER ist die neue Kooperation mit O2 nicht zuletzt deshalb wichtig, um wieder ins Gespräch zu kommen. Seit dem Netflix-Hype im vorigen Jahr und der Integration des LOVEFiLM-Streaming-Angebots bei Amazon Prime bekam die zu Vivendi gehörende Onlinevideothek nur noch wenig mediale Aufmerksamkeit. Dabei ist die Auswahl an Inhalten groß und für viele Endgeräte sind Apps erhältlich. Mit der ab 10. März bei O2 erhältlichen Option unterbietet WATCHEVER beim Monatspreis sogar (wenngleich knapp) Amazon Prime Instant Video, denn der Jahrespreis für Prime beträgt 49 Euro, was umgerechnet rund 4,08 Euro/Monat bedeutet.

Über Oliver Springer 796 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Telekommunikation, Medien, Video-on-Demand, Fernsehen, Kabelanschluss, IPTV, Instant Messaging, Musik und Kaffee. Als Serienfan interessiere ich mich besonders für Onlinevideotheken und Pay-TV. Vor meiner Zeit als Blogger hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute.

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